Samstagsplausch {22.07.2017}

Der Tisch ist gedeckt für den Samstagsplausch bei Andrea.
Und nun bekommt ihr hier den Rückblick auf meine Woche. WARNUNG! Er ist lang.

Den Samstag, 15. Juli habe ich genossen. Es hat doch etwas für sich, nicht telefonieren zu können. Angenehm abgeschieden fühlte ich mich und leistete mir wieder dieses Herumklumpern, mich treiben lassen. Mittags fuhr ich einkaufen, weil ich "mein" Eiweißbrot brauchte. Als am Nachmittag die Sonne heraus kam, verzog ich mich in den Garten, wo es auch sehr ruhig war. Niemand da, auch in den Nachbargärten nicht.
Und dann hatte ich eine Idee. Ich könnte doch am Sonntag einen Ausflug machen. Einen richtig schönen Ausflug. In den Spreewald.
Als erstes recherchierte ich ein wenig. Entfernung, Fahrtroute, Kahnfahrtangebote. Ich rechnete aus, wann ich am Sonntag losfahren müsste. Danach begann ich, die "Reisegesellschaft" zusammenzustellen. Mutti könnte ich mitnehmen, dachte ich. Es ist ja nun nicht so, dass ich sie gar nicht dabei haben möchte. Nur eben nicht immer und ich will sie freiwillig mitnehmen, nicht weil ich muss. Sie hatte vor einiger Zeit an einer Bustour in den Spreewald teilgenommen und war beim Aussteigen aus dem Kahn gestürzt und beinahe ins Wasser gefallen. Seitdem meinte sie: Sowas kann ich nun auch nie wieder machen. Ich verdrehe bei solchen Äußerungen die Augen und sage: Jaja, du dachtest auch, du könntest nie wieder auf der Autobahn fahren. Nie wieder ans Meer. Nie mehr zu meiner Schwester… Da wird sie dann immer ganz still, weil ihr klar wird, dass ich sie dauernd überall mit hin schleppe.
Bevor ich sie aber auf den Ausflug einlade, wollte ich erst klären, wer außerdem mitkommt, denn die Junghexe hatte ich vor 4 Jahren schon einmal mit in den Spreewald genommen, und sie war sehr begeistert gewesen und hatte neulich mal gesagt, dass sie da auch gern mal wieder hin möchte. Und mein Großer war noch nie dort und hatte frei. Was also lag näher, als einen 4-Generationen-Ausflug zu veranstalten? Die Organisation war gar nicht so einfach. Ich fragte Chris per WhatsApp, aber er las die Nachrichten nicht. Deshalb rief ich an, wohl wissend, dass er nicht hören würde, was ich sage. Aber immerhin konnte ich ihn durch das Handyklingeln aufmerksam machen. Das funktionierte auch, und er setzte sich mit Sarah in Verbindung.
Da kam die erste Hürde: Aber Loreley ist da. Ich hätte es wissen müssen. Loreley ist immer da.
Nachdem Chris mich überredet hatte, Loreley auch noch mitzunehmen, kam die nächste Hürde: Jetzt fand Sarah es zu kurzfristig.
Hach, da kann man es doch satt kriegen. Ich hatte inzwischen schon gar keine Lust mehr. Kann denn bei uns nie mal was normal laufen? Oder ist meine Vorstellung, wie so etwas ablaufen kann, vielleicht gerade nicht normal? Meine Vorstellung wäre: Man hat eine Idee, etwas zu unternehmen, fragt die Leute, die man dabei haben möchte. Und die sagen entweder zu oder ab. Ich glaube, so läuft das bei den meisten Leuten. Nur bei uns gibt es immer ein ewiges Hin-und-Her. Tausend Wenns und Abers, so dass ich immer das Gefühl habe, betteln zu müssen, wenn ich meiner Familie einfach was Gutes tun möchte.
Als dann endlich alles klar war {und mir die Lust vergangen}, musste ich noch Mutti Bescheid geben. Auf dem Umweg über die Pfalz. Ich schickte meiner Schwester einen Text, sie möge bitte die Mutti anrufen und ihr sagen, dass ich sie am nächsten morgen 9 Uhr zu einem Ausflug abhole und gab noch ein paar Tipps zum Dresscode, Hosen und bequeme Schuhe. Da war die Mutti dann ganz schön neugierig, wohin es wohl geht. Aber das wollte ich nicht verraten, damit sie nicht auch noch anfängt, von wegen, sie kann doch nicht in den Kahn steigen oder so.

Der Sonntag, 16. Juli begann sonnig. Eigentlich wollte ich wenigstens bis halb acht schlafen, damit ich ausgeruht auf Tour gehen konnte. Das klappte natürlich nicht, denn 2 Stunden früher war ich munter. Also versorgte ich die Zimmerpflanzen, briet Klöpschen als Reiseproviant und fotografierte für den Sieben-Sachen-Sonntag, an dem ich dann gar nicht teilnahm, weil ich keine 7 Sachen zusammen bekam. Als ich Christoph wecken wollte, war er auch schon auf. Sämtliche Menschen wurden eingesammelt und dann ging es ab in den Spreewald. Dafür gab es zwei Wege. Entweder 204 km über die Autobahn oder 135 km über Landstraßen. Die voraussichtliche Fahrzeit war laut Google Maps gleich. Klar, wofür ich mich entschied.
Nach einer lustigen, kurzweiligen Fahrt kamen wir mitten in Lübbenau an, fanden sogleich einen Parkplatz und dann auch ganz schnell einen Kahn, der nach Lehde fuhr und in dem genau die zwei Bänke noch frei waren, die ich mir gewünscht hatte. Nur Mutti konnte sich nicht entschließen einzusteigen. Ich weiß gar nicht, was sie eigentlich hatte, aber jedenfalls wollte sie nicht in den "erstbesten" Kahn steigen und ob wir denn überhaupt nach Lehde wollen und und und… und dann waren andere Leute mit einem riesen großen Hund eingestiegen und damit waren drei der fünf Plätze besetzt und wir hatten keinen Kahn.
Also liefen wir da herum, aber die anderen Kähne, die dort im Großen Fährhafen lagen, legten nicht so bald ab. So wanderten wir ein Stück weiter und fanden dann einen Anleger mit einem völlig leeren Kahn. Dort warteten wir auf den Fährmann. Und weil wir die ersten waren, durften wir uns aussuchen, wo wir sitzen wollten und bekamen auch da unsere Wunschplätze. Da war ich wieder ausgesöhnt. Leider verließ mich in diesem Moment der Akku meines Handys, so dass ich keine Fotos machen konnte. Auch gut. So konnte ich die Fahrt durch die reizvolle Natur uneingeschränkt genießen.
Am Abend zu Hause suchte ich die Fotos von der Fahrt vor vier Jahren. Damals war es sonniger und es waren deutlich weniger Paddler unterwegs. Ansonsten hat sich kaum etwas verändert. So zeige ich euch hier ein paar alte Fotos, die euch hoffentlich die Schönheit dieser Gegend nahebringen können.

1000 Kilometer Wasserwege

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Auf der Hauptspree

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Raststätte

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Grundstücksgrenze

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Garageneinfahrt

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Um’s Eck

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Im Ort

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Reges Treiben

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Am {Wasser-}Wegrand

130817_6096Hätte ich dieses Foto am letzten Sonntag aufgenommen, läge der Zopf auf den Holzbohlen auf. So lang ist er inzwischen. Sie füttert übrigens die Enten nicht, sie hat nur ein paar trockene Blätter in der Hand. Das reichte damals, um das verfressene Volk anzulocken.
So viel unberührte Natur, wie ich euch eigentlich zeigen wollte, ist jetzt gar nicht dabei, obwohl ich von den zwei Stunden Kahnfahrt an die 300 Fotos habe. Ich dachte aber, die Auswahl hier gibt denen unter euch, die dieses idyllische Fleckchen Erde nicht kennen, einen besseren Eindruck, als immer nur Bäume und Wasser.
Um den Spreewald ranken sich übrigens unzählige Sagen und Mythen, was mir als Märchenerzählerin besonders gut gefällt und mich immer wieder dazu inspiriert, neue Geschichten zu schreiben…

Nicht mein Tag, dieser Montag, 17. Juli.
Alles war grau. Nieselregen fiel. Und es gab etwas, das mich bedrückte.
Das ist eine seltsame Sache, die ich neuerdings an mir beobachte. Sobald ich im privaten Bereich irgendetwas mit Behörden zu tun bekomme, bedrückt oder belastet mich das. Dabei weiß ich, wenn ich darüber nachdenke, überhaupt nicht, warum das so ist. Im konkreten Fall hatte ich, wie jedes Jahr meine Steuererklärung mit Elster erstellt und damit auch an das Finanzamt geschickt. Nach einer Weile kam eine Aufforderung, eine bestimmte Anlage, die ich in den vergangenen Jahren nicht benötigt hatte, ebenfalls über Elster auszufüllen und hinterher zu senden, was ich auch getan habe. Nun kam am Samstag ein Brief mit der Ankündigung, mein Einkommen um einiges höher einzuschätzen, als ich erklärt habe, weil ich angeblich besagte Anlage nicht elektronisch übersendet habe. Beiliegend ein vorgedrucktes Antwortschreiben, in dem steht, dass ich die geforderten Unterlagen beilege. Hallo? Wie soll das gehen? Als Diskette oder wie?
Mir ist schon klar, dass das ein Vordruck ist, der für alles Mögliche verwendet wird, und dass von mir keine Diskette verlangt wird, sondern die Übersendung mit Elster. Unklar ist mir jedoch, wieso das beim ersten Mal nicht funktioniert haben soll, zumal ich von Elster die Bestätigung bekommen habe, dass und wann {sekundengenau} die Daten übermittelt wurden. So blieb mir nur, mich mit dem FA in Verbindung zu setzen, und weil ich die Mitarbeiterin dort nicht anrufen konnte, musste ich ihr schreiben. Alles kein Problem. So ein Brief ist schnell geschrieben. WARUM belastet mich das?
Ähnlich geht es mir mit dem Termin am kommenden Dienstag. Das ist ein privater Termin. Das, was ich da vor habe, ist etwas Schönes; etwas, das ich mir gewünscht habe; etwas, wofür ich eine ganze Menge getan habe und noch zu tun bereit bin {und wenn der Termin vorbei ist, werde ich euch das auch alles voller Stolz genau erzählen}. Trotzdem bedrückt mich der Gedanke an den Termin, und ich kann mich auf die damit verbundene Reise nach Berlin gar nicht richtig freuen. Das ist doch blöd, oder? Menno!
Nachdem ich den Brief an das Finanzamt abgesendet hatte und am Nachmittag endlich die Sonne zum Vorschein kam, fühlte ich mich deutlich besser und freute mich, dass Chris bei mir daheim war, als ich dort ankam.
An diesem Tag schaffte ich es, das Buch auszulesen.
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Der Dienstag, 18. Juli begann sonnig. Das ist doch schon mal ein ganz anderer Start in den Tag. Da kann doch schon fast nichts mehr schiefgehen. Oder? Als ich zum Morgenritual beim Kaufmannsladen ankam, stellte ich fest, dass ich meine kleine Handtasche vergessen hatte und mit ihr Brieftasche, kleinen Geldbeutel mit Münzen, Geldkarte und auch die Eintrittskarte für die Therme. Hach. So fiel das Morgenritual erst einmal aus und die direkte Fahrt zur Therme nach Feierabend auch.
Und was soll ich über einen Feierabend berichten, den ich im Wesentlichen verschlafen habe? Hm?
Ich kam also heim, eigentlich nur, um die Handtasche zu holen. Ließ mich nieder und wollte nur mal kurz die Beine hoch legen. Wirklich nur kurz. Dann war es 21.30 Uhr. Klar, war es da zu spät, noch einmal loszufahren. Aber es war Zeit, die Fotos von der Spreewaldtour aus dem Jahr 2013 herauszusuchen und für unsere Plauderei vorzubereiten. Das hatte ich nämlich am Sonntag Abend nicht mehr gemacht. Da hatte ich nur geschaut, auf welchem Speicher ich sie überhaupt finde und mich dann in der Betrachtung der 300 Fotos verloren. Am Dienstag Abend nun kam ich, wie das bei einem echten Plausch so ist, vom Steinchen auf’s Stöckchen oder, wie man hier in der Gegend sagt, vom Hundersten ins Tausendste und kam dabei auch auf die Idee, vielleicht mal eine ganze Woche im Spreewald Urlaub zu machen. Am besten im Herbst, wenn Nebel aus den Fließen steigt und die gesamte Gegend in einen mystischen Ort verwandelt. Dann könnte ich vielleicht mit einem ganzen Geschichten- oder Märchenbuch zurückkommen, das ich vielleicht sogar veröffentlichen könnte. Ja, das sollte ich tun. Nicht in diesem Herbst, da habe ich schon was anderes vor. Aber vielleicht im nächsten. Die Jahreszahl 2018 kommt mir gerade sehr passend vor, um mystische Geschichten im und um den Spreewald zu schreiben.

Und schon war Mittwoch, 19. Juli.
Diesmal klappte das Morgenritual. Die kleine Tasche hatte ich mir auch extra bereit gelegt, damit ich sie nicht wieder vergesse. Dafür stellte ich erst nach der Kasse fest, dass ich das Mineralwasser, weswegen ich hauptsächlich in den Kaufmannsladen gegangen war, vergessen hatte. Umkehren wollte ich nicht. In der Firma hatte ich noch eine große Flasche, das musste für diesen Tag reichen.
Die erste freudige Nachricht war, dass das am Freitag bestellte Handy, das laut DHL-Sendungsverfolgung seit Montag 15:36(!) im Start-Verteilerzentrum Bielefeld lag, in zwei Nächten und einem Tag tatsächlich den Weg nach Leipzig geschafft hatte und wohl um 7:37 am Mittwoch Morgen auf ein Zustellfahrzeug verladen worden war. Nun sollte es voraussichtlich am Mittwoch auch zugestellt werden. Da war ich ja mal gespannt.
Die nächste freudige Nachricht war dann, dass die Sendung tatsächlich um die Mittagszeit ankam und Chris sie noch entgegen nehmen konnte, bevor er das Haus verließ. Für mich hieß das, ich konnte gleich nach der Arbeit zum Schwimmen gehen, weil ich das Päckchen nicht erst noch in der Nachbarschaft abholen musste. So konnte ich mir einen sehr entspannten Feierabend gönnen. Als ich mich jedoch voller Freude mit den neuen "Spielzeug" beschäftigen wollte, ging der Ärger los. Die gesamte Benutzeroberfläche sah so extrem anders aus, dass ich mich erst einmal gar nicht zurecht fand. Die Übertragung meiner Daten vom alten Handy dauerte ewig und war am nächsten Morgen, als ich das Haus verließ, noch nicht einmal abgeschlossen. Von den Kontakten war etwa nur die Hälfte übernommen worden, überwiegend solche, an die ich mich kaum noch erinnere, während diejenigen, die ich immer brauche, wie z.B. meine Schwester oder die Uraltfreundin, nicht dabei waren. Die größte Hürde aber war, dass meine SIM-Karte nun doch nicht passte. Über Wlan konnte ich zwar einiges einrichten, aber telefonieren konnte ich noch immer nicht, und das Handy mitzunehmen lohnte auch nicht, weil ich unterwegs und in der Firma kein Wlan habe.
Und so ging die Herumrennerei wegen des Handys am Donnerstag, 20. Juli weiter. Obwohl… so schlimm war die Rennerei gar nicht. Überhaupt war der Donnerstag recht schön. Eine unserer Abteilungen hat viel mit Kindern zu tun und richtet jedes Jahr ein Kinderfest aus. Diesmal hatte man sich, trotz aller Erfahrung, mit dem Einkauf ein wenig vertan, so dass vom Mittwoch noch eine Menge Würste übrig waren. Was sollte damit werden? Kurzerhand heizten die Kollegen den Grill noch einmal an und zu Mittag gab es lecker Bratwurst für alle.
Am Nachmittag schleppte ich die Mutti, bevor wir einkaufen gingen, erst schnell noch mit in den Handyladen. Die Karte, die ich hatte, ließ sich nicht kleiner stanzen, also musste eine neue bestellt werden. Die soll nun am Samstag im Handyladen abholbereit sein. Daran glaube ich aber nicht. Schließlich wurde sie erst am Donnerstag gegen 17 Uhr bestellt. Also ging sie frühestens am Freitag Mittag in die Post. Natürlich kann es sein, dass die Post noch am Samstag zugestellt wird, aber ganz bestimmt nicht vor 12 Uhr. In unserem Städtchen kommt die Post samstags oft erst 17 Uhr. Da hat der Handyladen aber längst geschlossen. Ich gebe mich also keiner Illusion hin, die Karte nachher zu bekommen. Naja. Dann kann ich also noch ein Wochenende nicht telefonieren. Wer weiß, wofür das gut ist. 😉

Am Freitag, 21. Juli gab es in der Firma schon wieder Leckereien. Diesmal gab eine Kollegin ihren Ausstand. Es war eine von den Leuten, die immer nur kurz bei uns sind. Deshalb kommt dort sonst nie jemand auf die Idee, sich groß zu verabschieden. Sie aber meinte, sie hätte so viel gelernt bei uns, so viel für sich mitnehmen können, da wolle sie einfach mal danke sagen. Fand ich total schön.
Der Wochenfeierabend wurde dann recht intensiv, wie das bei mir ja oft ist. Geplant hatte ich, nach der Arbeit direkt in die Werkstatt zu fahren, weil ich endlich mal Garn heraussuchen wollte, aus dem ich mir eine schöne Jacke stricken kann, zumal mich Andreas Jacke dazu angeregt hat, unbedingt auch eine machen zu wollen. Dann erreichte mich eine Nachricht von Katl, dass mein Gudrun-Söden-Päckchen endlich bei ihr angekommen ist. So fuhr ich also nicht direkt ins Werk, sondern erst zu Katl, um das Päckel zu holen. Die gute Seele weiß, dass ich mich seit dem Einbruch schwer tue, allein ins Werk zu gehen, und obwohl es mir diesmal gar nichts ausgemacht hätte, kam sie mit. Ich kann dich doch nicht allein da hin lassen. Sie hatte sogar einen feinen Salat dabei.
Doch gerade, als wir im Werk ankamen, erreichte mich eine Nachricht des Großen mit der Frage, ob ich ihn später ins Hotel fahren könnte. Klar, kann ich! Aber wo sollte ich ihn den abholen? Bei ihm zu Hause, bei mir zu Hause oder im Garten?
Im Garten. Ich würde so gern Rasen mähen, aber ich weiß nicht, wie.
Da fiel mir wieder ein, dass er letztes Wochenende schon erzählt hatte, dass er nur den kleinen Rasen hatte mähen können, weil der Mäher den Geist aufgegeben hatte. So wurde schnell umdisponiert.
Im Werk sammelte ich nur schnell ein paar Sockengarne und ein Baumwollgarn ein, ließ das Garn für die Jacke aber dort.
Katls leckeren Salat gab ich ihr wieder, weil ich nicht den Nerv gehabt hätte, ihn zu genießen.
Als nächstes fuhr ich tanken, weil der Diesel noch für den Heimweg, nicht aber für verschiedene Hin-und-Her-Fahrten gereicht hätte.
Dann machte ich noch am Paketshop Halt, wo laut SMS ein Päckchen für mich bereit lag.
Danach setzte ich Katl zu Hause ab, die bereitwillig die ganze Zeit mitgekommen war.
Und dann holte ich den Großen ab, um mit ihm im Baumarkt einen neuen Rasenmäher zu erstehen und ihn danach ins Hotel zu bringen. {Den Großen, nicht den Rasenmäher.} Auf dem Weg dorthin, entdeckte ich ein paar Mirabellenbüsche und fuhr auf dem Rückweg noch mal dort hin, um zu kosten, ob sie reif sind.
Sind sie. Lecker. Da werde ich mit einem Körbchen (oder Beutel) noch mal wiederkommen.
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Aber jetzt setze ich mich erst mal zu Andrea an den Plaudertisch und schau, wie es euch so ergangen ist.

6 Gedanken zu “Samstagsplausch {22.07.2017}

  1. Oh, das sieht nach einem wundervollen Ausflug aus. Trotz der {üblich gelesenen, selbst gut bekannten Hürden} …

    Aus zeitlichen Gründen heute nur ein kurzes Feedback: Ein toller Post zum Samstagsplausch!
    Ich wünsche Dir einen angenehmes WE und sende herzliche Grüßle, Heidrun

  2. Ach in den Spreewald will ich auch mal wieder. Nur ist’s im Sommer immer so voller Touristen. Zumal in Berlin gerade die Ferien angefangen haben.
    Du stehst übrigens nicht alleine mit so einer verkorksten Familie. Bei uns läuft es ähnlich schwierig ab.
    Mach die eine schöne Zeit,
    Andrea

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