Störungen Teil 2

Das ist ein Ding!
Ich hatte erwähnt, dass in der Nacht zum Montag plötzlich die Verbindung zum Internet abriss und auch nicht wiederkam. Nachdem sich auch am Dienstag nichts tat, konnte es "eigentlich" keine Störung beim Anbieter sein, denn einen so langen Ausfall hatte ich bei diesem Anbieter ein einziges Mal erlebt, und das ist schon fast 20 Jahre her. Heute passiert so etwas nicht mehr oder wird sehr schnell behoben. Anrufe beim Service ergaben Wartezeiten auf den nächsten freien Mitarbeiter von 2 Stunden und mehr. Das war dann der Punkt, an dem ich eine Freundin zu Hilfe rief, deren Mann bei eben diesem Anbieter arbeitet. Er half mir dann heute Morgen sehr unbürokratisch, sozusagen auf dem kurzen Dienstweg, was bedeutet, dass ich keine Wartezeiten mehr in Kauf nehmen musste. RIESEN DANK DAFÜR.
Dabei stellte sich dann heraus, dass es überhaupt keine Störung gegeben hatte. Nein, mein Anschluss war einfach abgeschaltet worden. Und ja, aus Sicht des Anbieters war das völlig korrekt.
Man hatte mir nämlich schon letztes Jahr im September {also durchaus rechtzeitig} mitgeteilt, dass mein Tarif, den ich schon an die 15 Jahre habe, nicht mehr angeboten wird {ist auch technisch völlig veraltet, was mir nur deshalb nie auffiel, weil ich den Anschluss ausschließlich für Internet nutzte}. Mit diesem Schreiben hatte man mich wohl gebeten, mich zu melden, um einen neuen Tarif zu vereinbaren. Nur habe ich auf dieses Schreiben nicht reagiert, weshalb dann im Oktober die Kündigung erfolgte, auf die ich auch nicht reagiert habe. Im Februar unternahm der Anbieter einen letzten Versuch und erinnerte mich an die bevorstehende Abschaltung. Da ich auch darauf nicht reagierte, wurde die Abschaltung dann eben ausgeführt. Man musste schließlich davon ausgehen, dass ich den Anschluss wirklich nicht mehr möchte.
Nun fragt ihr euch wahrscheinlich, warum ich so überrascht war, wenn sich das alles schon lange im Vorfeld angekündigt hatte. Ganz einfach: Ich habe kein einziges dieser drei Schreiben erhalten. Das ist nun schon das dritte Mal innerhalb eines Jahres, dass mir Post nicht oder mit extremer Verspätung zugestellt wird. Ich hatte darüber bereits berichtet. Beim ersten Mal, oder sagen wir besser, beim ersten Mal, kamen am 25.5.2018 drei Briefe gleichzeitig bei mir an. Der älteste trug den Poststempel vom 22.12.2017, der jüngste den vom 11.04.2018.
Am 07. Februar 2019 erhielt ich einen Packen von zwölf Briefen. Dabei war auch der Steuerbescheid vom 21.09.2018. Da ich diesen nicht rechtzeitig erhalten hatte, um die Steuer fristgemäß zu entrichten, hatte ich einen saftigen Verspätungszins zahlen müssen. Das Schreiben war pünktlich angekommen. Also, es ist nicht so, dass ich gar keine Post erhalte. Es kommt schon auch einiges an. Aber immer wieder bekomme ich "Sammelzustellungen" mit Briefen aus einem halben, bis dreiviertel Jahr. Wobei ich natürlich keine Ahnung habe, wie viele Briefe mich überhaupt nicht erreichen.
Meine Kollegin fand heute nach längerem Suchen heraus, wo man sich bei der Post beschweren kann. Es gibt da tatsächlich eine Telefonnummer. Ich bin gespannt, wie lang dort die Wartezeiten sind. Ausprobieren werde ich das morgen Vormittag. Und dann werde ich berichten.

Ach so, mein Internetanschluss wird neu geschaltet. Allerdings erst am 30. März. So lange bin ich dank der ***** Post überwiegend offline.

Das Gegenteil von Hitzefrei…

…heute haben mich die Kollegen sauber ausgetrickst.
Das ging schon am Freitag los, als ich wegen Arbeitszeitverlagerung und Hitzefrei um 14 Uhr Feierabend gehabt hätte. Der Kollege, der für heute 11 neue Leute anmelden wollte und mit einer anderen Person {die auch 14 Uhr Schluss hatte} noch ein Gespräch führen musste, tauchte erst 13.59 Uhr in der Firma auf. Sehr schön. Dann hat er das Gespräch geführt und dann hatte er noch für mich einiges zu tun. Wohlgemerkt nach meinem Feierabend und nachdem alle anderen schon gegangen waren. Und das zum Freitag.
Und heute setzte sich das fort. Wir haben ja immer noch Arbeitszeitverlagerung, also fing ich wieder früh an. Der Kollege hatte aber nicht daran gedacht, den 11 Neuen etwas von dem früheren Arbeitsbeginn zu sagen. Die fingen normal an und müssen entsprechen lange bleiben. Betreuen muss ich sie. Also muss ich auch länger bleiben. Toll, oder?
Ich bekomme pro Tag maximal 8 Unterrichtseinheiten bezahlt, leiste aber, wegen eines Fehlers in der Pausenzeitberechnung, ohnehin täglich 9 UE und nun darf ich unbezahlt auch noch länger bleiben. Das stinkt mir. Am liebsten würde ich ihm sagen, dass er sich in die Klasse setzen soll. *grrrr*

Es gibt Tage…

…da wünsche ich mich ganz weit fort. Ans andere Ende der Welt oder irgendwo ans Meer oder wenigstens raus aus meiner Haut. Denn die ist mir gerade zu eng, zu grau, zu… ach, was weiß ich. Ich kann mich selbst nicht leiden.
Warum? Weil ich blöd bin, mich doof fühle, unzulänglich. Weil ich mich schäme, so zu sein, wie ich bin, aber gerade nicht anders sein kann.
Ich müsste mal raus. Mir ist gerade alles zu viel. Dabei ist es eigentlich nicht viel. Nur ganz normaler Alltag.
Ach Menno!
Ja, und wenn ich dann mal raus komme, so nächste Woche, dann nehme ich mir wieder nicht die Zeit dafür. Am Dienstag Abend muss ich in MeckPom sein. Also brauche ich den Dienstag frei, sonst komme ich nicht pünktlich hin. Die Idee, auch den Montag frei zu nehmen und schon am Sonntag loszufahren, lässt sich leider nicht umsetzen, weil am Montag etwas zu tun ist, was kein anderer tun kann bzw. will.
Nun gut. Nix mit Auszeit am Meer. Muss ja auch nicht sein. Hab ja den Garten. Und 2-Stunden-Auszeiten so zum Feierabend, die können ja auch reichen. Für mich müssen die reichen. Was hab ich mich denn so? *grummel* *grummel* *grummel*

Meine Leute hier freuen sich auf das Auftaktspiel zur Weltmeisterschaft. Ich gehe brav mit Mutti einkaufen.

Übrigens…

…wir sind nun doch nicht nach Frohburg gefahren. Die Mutti rief an, sie käme nicht mit. Ihr sei das zu weit und zu viel und überaupt bliebe sie lieber daheim.
Dann meinte auch noch der Sohn, dass es bei dieser Wetterlage vielleicht nicht angebracht sei, so weit zu fahren. Womöglich passiert noch was, wir rutschen in einen Graben oder schlimmeres. Das sei die Sache doch nicht wert. Also habe ich abgesagt.
Und was habe ich dann mit meinem Samstag angestellt? NICHTS. Ich habe mich nach meinem oppulenten Mittagessen {Brühe mit Ei} ins Bett gelegt und den Nachmittag verschlafen.
Jetzt stricke ich noch ein wenig. Was sollte ich auch sonst tun?