So, dann mal los jetzt…

…nun haben wir schon August, und der Monatserste wäre ein gutes Datum gewesen, um das Bloggen endlich wieder aufzunehmen. Nun ist schon der zweite, und ich will es einfach nicht weiter verschieben.
Ursprünglich dachte ich, sobald die Wohnungsübergabe der Hornstsche hinter mir liegt, hätte ich den Kopf wieder frei und könnte das Bloggen wieder genießen und auch über Themen schreiben, die andere Menschen interessieren könnten.
Nun ist das ein wenig schief gegangen, der erste Übergabetermin ist geplatzt. Wir sind einfach nicht fertig geworden mit der Renovierung und Endreinigung.
Warum nicht? mag mancher fragen. Wir hatten doch genug Zeit! könnten wir denken. Das ist auch so, wir hatten genug Zeit und wir hätten das alles bestens geschafft…[punkt punkt punkt | an dieser Stelle kommt das große ABER]
Als die Zeit bis zum Termin noch reichlich vorhanden war, kamen immer wieder Anfragen an den Sohn, da zu helfen, dort etwas zu richten [unter anderem einen Umzug fremder Leute] und [und darauf bin ich ganz besonders sauer] vom besten Freund des Sohnes, der sein Gartenhäuschen aufgeräumt und geputzt haben wollte, nachdem er viele Monate nicht dort gewesen war. Dies sollte der Sohn erledigen, weil der Freund sich vor Spinnen und Getier gruselt. Und der Sohn hat gemacht. Aus Freundschaft. Da hieß es noch: Ich helfe dir dann auch beim Umzug. {Nicht, dass der Sohn für eben diesen Freund und dessen Familie nicht schon bei vier oder fünf Umzügen tatkräftig zugepackt hätte.} Als es dann konkret wurde und die großen Möbelteile getragen werden sollten, die der Sohn nun wirklich nicht allein bewältigen konnte, hieß es plötzlich: Ich hab’s nicht so mit Tragen, schon gar nicht über Treppen. Aber die Renovierung, die mache ich dann komplett für euch. Das hat er mir auch noch einmal explizit versprochen.
Und als es dann für die Renovierung einen konkreten Termin gab, war der Herr plötzlich nicht mehr erreichbar, ignorierte jede Bitte um Rückruf und ließ den armen Sohn mit der gesamten Arbeit allein. Na, mir braucht dieser Bursche nicht wieder unter die Augen zu treten. Sollte er demnächst im Garten auftauchen, werde ich bestimmt meinen Mund nicht halten können und ihm sagen, wie schäbig ich sein Verhalten finde.
Das Ende vom Lied war, dass wir die Wohnung eben nicht zum vorgesehenen Termin übergeben konnten und dieser Schatten nun immer noch über mir schwebt. Ein Schatten auch insofern diese Vermieterin ihren neuen LAG mitbrachte und dieser sich aufspielte… lassen wir das lieber, sonst rege ich mich nur auf, und das ist dieser Typ mit Sicherheit nicht wert. Immerhin war auch noch eine Dame von der Verwaltung dabei und diese scheint ihr Fach zu verstehen. Zumindest sorgte sie für einen neuen Übergabetermin und klärte ganz allgemein darüber auf, wofür ich finanziell geradezustehen hätte und wofür nicht. Das hat dem seltsamen LAG nicht gepasst, der hätte gern versucht, aus der Übergabe Kapital zu schlagen. Aber nicht mit uns!
Inzwischen hat der Sohn die Renovierung picobello voran gebracht, Katl hat einen speziellen Teil der Reinigungsarbeiten übernommen und dafür meinen Dank verdient. Ein paar Kleinigkeiten sind immer noch zu tun, denn wir machen jetzt natürlich mehr, als wir müssten. Die bekommen ein Schmuckstück von uns zurück, um einiges besser, als ich es damals bekam. Und das, obwohl es völlig unsinnig ist, so zu renovieren, wie wir es nun getan haben.
Das muss ich wohl erklären. In der Wohnung wurde vor 20 {oder mehr} Jahren Teppichbelag von mäßiger Qualität verlegt. Passend dazu wurde an den Wänden ringsum eine ca. 8 oder 9 cm hohe textile Kante geklebt. Nun ist dieser Teppichboden durch die vielen Jahre des Gebrauchs völlig abgewohnt. Da man für Teppichboden eine Lebensdauer von 10 Jahren veranschlagt und dieser schon bei meinem Einzug nicht mehr neu war, wird der Eigentümerin gar nichts anderes übrig bleiben, als den Bodenbelag erneuern zu lassen. Werden dann im Zuge dieser Erneuerung die textilen Kanten entfernt, wird man dort neu streichen müssen. Da wäre es jetzt natürlich viel geschickter gewesen, gleich zu sagen, dass man den Boden erneuert, dann hätte der Sohn die textlien Kanten entfernt und gleich bis zum Boden hinunter gestrichen. Das wäre dann für die Eigentümerin viel sinnvoller gewesen. Der Sohn meinte auch, ich solle da anrufen, und diesen Vorschlag unterbreiten. Aber ich hatte keine Lust auf diesen Zickenkrieg, den die Dame bzw. ihr Begleiter da lostreten wollten. Nun haben sie den Schmutz und müssen vermutlich nach der Erneuerung des Fußbodens noch einmal streichen. Dumm dumm dumm.

Wichtig ist, dass wir bis zur Übergabe den Kellerverschlag und die Bodenkammer wieder verschließen. Der Sohn hatte die Vorhängeschlösser bereits entfernt und schwups hatte doch irgendwer aus dem Haus ein altes kaputtes und farbverschmiertes Möbelstück im Kellerverschlag abgestellt. Geht’s noch? Stellt euch vor, ich hätte da nicht noch mal geschaut, dann wäre vielleicht bis zur Übergabe der gesamte Keller wieder voll Sperrmüll gewesen.
Also, da fragt man sich, was in Köpfen so vorgeht.

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