Samstagsplausch {02.02.2019}

Guten Morgen liebe Plauscherinnen. Nachdem ich gestern noch eine Rückschau auf die Woche vom 19. bis 26. Januar geschrieben habe, bin ich nun heute wieder mit einem aktuellen Beitrag beim Plausch zugegen. Allerdings habe ich es ein wenig eilig, weil… das erzähle ich euch nachher noch. Kommen wir erst einmal zur eben zu Ende gehenden Woche.
Wie gestern schon berichtet, stand am Samstag, 26. Januar der Garten auf dem Programm. Obwohl es schon wieder wärmer geworden war und ein beständiger Nieselregen den schönen weißen Schnee in grauen Matsch verwandelte, wollten wir ein paar Pflanzen herein holen, damit sie bei den vorhergesagten Minusgraden in der Gartenhütte keinen Schaden nehmen. {Bisher ist es die ganze Woche über nicht so kalt geworden, dass diese Maßnahme nötig gewesen wäre, aber man weiß ja nie, was noch kommt.} Es war trotzt des Regens draußen viel schöner, als es auf dem Bild aussieht. Besonders angenehm war die Ruhe und die Illusion, wir wären die einzigen da draußen. Tatsächlich tauchten nach und nach all die "üblichen Verdächtigen" auf, die auch sonst immer draußen sind. Die Harten aus dem Garten sozusagen. In der kalten Luft mit all ihren Gerüchen nach Erde und feuchtem Laub, mit all den Geräuschen von schmatzendem Boden unter den Füßen und Regenwasser, das von kahlen Zweigen tropft, konnte ich mich wunderbar entspannen, mich von meinem nervigen Alltag abkoppeln, mich treiben lassen. Mir wurde wieder einmal klar, ich könnte auch in einem Zigeunerwagen überleben, ja, selbst im mitteldeutschen Winter. Trotzdem freute ich mich natürlich auch auf eine heiße Dusche am Abend. Vorher wollten wir noch zur Mutti, denn in ihrem Keller sollen die Pflanzen den Rest des Winters zubringen. Sie selbst war gar nicht daheim, denn sie traf sich mit ihren alten Damen zum Kartenspiel. Nein, sie spielen kein Bridge. Aber Rommé. Immerhin. Weil sie wusste, dass wir kommen würden, hatte sie ihren berühmten Kartoffelsalat für uns zubereitet. "Ich habe aber nichts dazu" meinte sie, als sie anrief, um uns das mit dem Salat zu sagen. Deshalb hielten wir noch mal kurz am N-Markt und nahmen Würstchen mit, von denen wir ihr dann ein paar dort ließen. So hatten wir alle etwas davon.
Am Sonntag, 27. Januar war das Wetter nicht ganz so unfreundlich, wie am Tag zuvor. Ich hatte beste Laune und sogar schon ein paar Fotos für den Sieben-Sachen-Sonntag aufgenommen, doch dann kam ein Anruf, der meine Stimmung mit einem Schlag zunichte machte. Nix war’s mit einer freien Woche. Ich wurde am Montag in der Firma gebraucht.
Und am Montag, 28. Januar erfuhr ich dann eine halbe Stunde vor Feierabend, ob bzw. dass ich ab Dienstag dann doch frei hatte. Super Planung.
Am Mittwoch, 30. Januar hatte ich die tolle Idee, die Mutti mit zu einem neu eröffneten Laden zu schleppen. Das war immerhin witzig, weil wir zuerst warten mussten, um überhaupt einen Parkplatz zu bekommen. Dann standen wir nach einem Einkaufswagen an, und als wir endlich drin waren, kamen wir kaum an die Regale heran, weshalb wir uns dann entschlossen, wieder zu gehen. Mit Einkaufswagen und der kleinen Frau einen Supermarkt durch den Eingang zu verlassen, war ein kleines Abendteuer. Wie gesagt, es war lustig. Irgendwann werde ich dort mal einkaufen, aber sicher nicht in den nächsten 2 Wochen.
Der Donnerstag, 31. Januar war recht voll gepackt und hielt den Höhepunkt der Woche bereit. Am Morgen holte ich den Sohn ab, der ein paar Termine in Wurzen zu erledigen hatte, wo ich ihn hin brachte und natürlich auch wieder mit nach Hause nahm. Auf dem Rückweg frühstückten wir in einer kleinen Bäckerei am Wegesrand. Das war schön. Danach setzte ich ihn am Werk ab. Einer der ehemaligen Werkstattnachbarn ist erst viel später dort ausgezogen, als wir und hat dort noch immer zu räumen. Der Sohn hilft ihm. Ich fuhr direkt weiter zur Mutti, denn es war unser Bücherei-Tag. Und da wir diesmal schon am späten Vormittag dort waren, konnte ich mir endlich einmal Zeit nehmen. Die brauchte ich aber auch, denn diesmal hatte ich wieder den Eindruck, ich hätte mich bereits durch den gesamten Bücherbestand gelesen. Alle Bücher, die mir interessant erschienen, hatte ich bereits gelesen. Ach. Am Ende fand ich doch noch vier Verschwörungsthriller in der Art des Da Vinci Codes. Lieber lese ich zwar Ostsee- oder Nordsee-Krimis, aber wenn die nicht zu haben sind, tun’s die anderen auch.
Danach gab es bei Mutti noch eine feine Gemüsesuppe. Hmmmm.
Und am Abend das Highlight. Ich holte erst den Sohn und dann das Enkelmädchen ab. Gemeinsam besuchten wir Schneewittchen on Ice. Es war ein sehr schöner Abend. Einen Minuspunkt gebe ich dem Veranstaltungsort. Eine erhöhte Bühne gepaart mit einer ebenerdigen Bestuhlung des Zuschauerraumes sind für eine solche Show ungeeignet. Das mag für Konzerte funktionieren, bei denen es mehr auf das Hören, als auf das Sehen ankommt, aber bei Zirkus- oder Eistanzdarbietungen passt es nicht.
Freitag, 01. Februar
Nun hat schon der zweite Monat des Jahres begonnen. Ein Motiv für den 12tel Blick habe ich nicht gefunden. Vielleicht nächstes Jahr. Vorläufig habe ich genug andere Projekte. Da wären zunächst die Märkte. Ich wollte ja keine mehr machen, weil mir die Wochen in der Firma anstrengend genug sind und mir für Märkte am Wochenende die Kraft fehlt. Allerdings, wenn ich es nicht allein schaffen müsste, sondern ein paar Leute mitmachen, könnte das eine gute Sache werden. Es gab da mal eine Halle, in der jeden Samstag Markt gehalten wurde. Soweit ich das beurteilen konnte, konnten die Händler ihren aufgebauten Stand unter der Woche stehen lassen und dann eben samstags dort aufschlagen und verkaufen. Das wäre ein Konzept, das mir gefallen könnte und das ich mit einer bestimmten Gruppe von Leuten auch umsetzen kann. Allerdings wusste ich nicht mehr, wo genau sich diese Halle befand. Zum Glück wusste ich, wen ich fragen kann und bekam die entsprechende Antwort am Donnerstag Abend.
So beschloss ich, am Freitag dort hin zu fahren. Es war zwar niemand dort, aber ich fand eine Telefonnummer und den Hinweis auf "Jeden Samstag Markt". Telefonisch hinterließ ich eine Nachricht und fuhr weiter zum Werk, wo ich den Sohn traf und mit Danny die Waren begutachtete, die er zum Markt beisteuern möchte. Richtig schöne Ware. Die würde ich gern verkaufen. Nun muss das nur noch mit dem Marktstand klappen. Da sich auf meine Nachricht noch niemand zurückgemeldet hat, werde ich nachher noch einmal dorthin fahren und schauen, ob ich einen Ansprechpartner finde. Das ist der Grund, warum mich heute mit dem Plausch ein wenig beeilen muss.
Jetzt schau ich mal nach euch, und was bei dieser Markthalle heraus kommt, berichte ich nächste Woche.

5 Gedanken zu “Samstagsplausch {02.02.2019}

  1. Liebe Mira, schön von Dir zu hören. Was für eine Woche. Ich drücke Dir die Daumen dass Du jemanden als Ansprechpartner erreicht hast. Ansonsten genieße das Wochenende. Lieben Gruß Sylvia
    Danke für Deinen netten Kommentar

  2. Liebe Mira,
    ich bin gespannt, wie sich dein Projekt Marktstand weiterentwickelt. Zeigst du uns Fotos, wenn es so weit ist? Was wirst du denn dort verkaufen?
    Die Bücherei leer gelesen? Au weia… dann sollen die mal schnell neue Bücher anschaffen, die in dein Beuteschema passen. Nichts mehr zu lesen zu haben ist nicht besonders schön!
    Ich wünsche dir ein entspanntes Wochenende und eine tolle nächste Woche mit wenig Streß
    LG
    Yvonne

  3. Lach, jjaaaaa,
    “nur die Harten kommen in den Garten!”,
    ich mußte schmunzeln. Das sage ich auch immer.
    Jede Menge los bei dir und nun kommt das Wochenende, da wünsche ich dir alles Gute und ruhe dich ein wenig aus.

    Ganz lieben Grüße
    Eva

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