Samstagsplausch {24.03.2018}

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Guten Morgen liebe Plauscherinnen. Es ist genau 7.00 Uhr. Ich bin schon seit drei Stunden auf. Ohne ersichtlichen Grund. Nachher möchte ich den Sohn zur Arbeit bringen. Doch zunächst erzähle ich euch etwas über meine vergangene Woche.
Das letzte Wochenende 17. und 18. März verlief alles andere als geplant. Ich habe meinen Frust darüber aber bereits aus mir heraus geschrieben und damit soll das nun auch gut sein.

Montag, 19. März
Sonnenschein. Kalt, aber schön. 180321_064912 Ich hatte viel zu tun, eine Menge zu klären. Da verging der Dienst wie im Flug. Einiges hat sich schon wieder geändert. Es ändert sich dauernd was. Und wofür ich am Freitag noch angezählt wurde, das erwies sich heute schon wieder als "gut mitgedacht". *Kopfschüttel*. Ich muss das wirklich alles an mir abprallen lassen.
Post kam vom Amt. Ich werde aufgefordert, mit meiner Vermieterin zu verhandeln, damit sie die Miete verringert. Hä? Welcher Vermieter lässt sich darauf ein? Die Bemühungen soll ich nachweisen. Außerdem soll ich mich darum bemühen, einen Teil meiner Wohnung unterzuvermieten. {Ich habe nur 42 qm} und darüber hinaus soll ich nachweisen, dass ich mich darum bemühe, in eine preisgünstigere Wohnung umzuziehen. Mächtig bemüht, das Ganze. Na, denen werde ich was husten. Schließlich dienen all diese Forderungen nur einem Zweck: Wenn ich sie nicht erfülle, haben sie das Recht, mir die Bezüge für das Wohnen ab 1.10. auf 270 Euro zu kürzen. Na, mal unter uns, ich habe nicht vor, im Oktober noch auf Leistungen vom Amt angewiesen zu sein. Zwar kann man nie wissen, was kommt, aber auf dieses Amt angewiesen zu sein, ist einfach nur bäh und gehört schnellstens wieder abgeschafft. Und ja, auch Post vom Amt und unsinnige Forderungen muss ich an mir abprallen lassen. Jawoll.

Dienstag, 20. März
Frühlingsanfang. Am Morgen war es noch eisig und sonnig, doch schon unterwegs zur Arbeit wurde es immer dunkler und am Vormittag schneite es dann.
Zum Feierabend war der Sohn bei mir daheim. Er wünschte sich, dass ich ihn samt drei großen Taschen voller Wäsche zu ihm nach Hause bringe. Das wäre mit dem Bus gar nicht gegangen. Unterwegs holten wir von unserem Lieblings-Asia-Imbiss Glasnudeln mit Hühnchen bzw. Ente. Das verspeisten wir genüsslich und gemütlich beim Sohn daheim. Es war ein richtig schöner Feierabend.

Mittwoch, 21. März
Dieser Abend verlief sehr ruhig. Mir hängt die Erkältung {oder was das auch war} immer noch an. Ich fühle mich schnell erschöpft und der Kreislauf ist auch nicht so stabil, wie ich mir das wünsche. Also ist ein Ausruhabend genau das Richtige. Gut fühlte es sich auch an, als ich gegen 22 Uhr noch mal draußen war. Der Sohn bat mich, ihn von der Arbeit abzuholen. Da kam ich noch mal an die Luft, und das war angenehm.

Donnerstag, 22. März
Diesiges Wetter, vermischt mit Regen erwartete mich zum Feierabend. Und das am Einkaufsdonnerstag. Die Mutti wollte noch zur Bank, und wir hatten Glück und bekamen den letzten freien Parkplatz. Später im N-Markt sammelten wir einiges ein, das schwer zu tragen war. Dennoch schaffte ich die Schlepperei besser, als ich zuerst gedacht hatte. Danach war ich dann aber auch geschafft.
So bekam ich am Abend längst nicht so viele Maschen gestrickt, wie ich gern wollte und die nicht so beliebte Socke wurde immer noch nicht fertig. Hach.
Der Höhepunkt der Woche fiel auf den Donnerstag. Ich bekam den Einsatzplan aus Halle zugeschickt.
Alles wird gut!

Freitag, 23. März
Der Arbeitstag zog sich wie Gummiband. Zu Mittag gab es Sushi vom Kaufmannsladen. Ging so.
Ich überlegte den ganzen Tag, ob ich zum Feierabend noch beim Angebotsladen vorbei schaue. Am Ende ließ ich es bleiben. Tanken musste ich auf dem Heimweg noch und dann gab es noch mal Glasnudeln für mich.
Der Sohn kam mit dem Bus, weil ich ihn gebeten hatte, bei mir zu übernachten, damit ich nachher, wenn ich ihn zur Arbeit bringe, nicht erst noch in die entgegengesetzte Richtung fahren muss, um ihn abzuholen. Es wurde ein ruhiger Abend, an dem die nicht so geliebten Socken endlich fertig wurden. Dem Sohn gefallen sie übrigens sehr gut {also, nicht für sich *lach* } und mir gefallen sie jetzt, da sie fertig sind, auch.180324_071004

Nun ist Samstag, 24. März und ich bringe jetzt diesen Beitrag zu Andrea und suche mir dann mal was zu essen. Irgend etwas muss ich schließlich frühstücken.

Euch allen ein schönes Wochenende. Und denkt an die Zeitumstellung. Ich hätte es beinahe verpasst, weil ich dachte, das wäre erst nächstes Wochenende soweit.

10 Gedanken zu “Samstagsplausch {24.03.2018}

  1. Liebe Mira, es freut mich sehr für dich, dass es mit Halle klappt! Und lass deinen alten Chef doch sauer sein! Du hast doch bald nichts mehr mit ihm zu schaffen, oder?! Ich neige leider auch dazu, an solchen Dingen rumzugrübeln. Manches Mal sollten wir einfach eine dickere Haut haben ;-).
    Wünsche dir schon mal schöne, erholsame Urlaubstage und grüße herzlich
    Ingrid

  2. Liebe Mira, zuerst muss ich Dir sagen, dass jemand meinen letzten Kommentar bei Dir gelesen hat und sich bei mir wegen dem Kurs gemeldet hat. Ich bin richtig frohh, dass ich ihn nun in der Pipeline habe.
    Schön, dass Du wieder ein bisschen optimistisch klingst, der Einsatzplan aus Halle sieht offenbar ganz gut aus ?
    Hab eine schöne Woche, liebe Grüße, Petra

    1. Das mit dem Kurs freut mich sehr. Wozu so eine Bloggergemeinschaft doch gut sein kann.
      Eigentlich sollte ich noch viel optimistischer klingen, denn der Plan aus Halle sieht wirklich gut aus. Ein großer Vorteil ist außerdem die Fahrtzeit. Es sind zwar mehr Kilometer, aber ich fahre fast die gesamte Strecke Autobahn und bin dadurch mindestens genauso schnell, wie zum Standort Leipzig, wenn nicht gar schneller.
      Trotzdem fühle ich mich gedämpft, kann mich nicht so sehr freuen, wie ich möchte, und das liegt am Leipziger Chef, der mich erst von einem Tag auf den anderen heim geschickt hat und jetzt sauer ist, dass ich mir was anderes gesucht habe. Jetzt tut er so, als hätte ich ihn im Stich gelassen. Das ist zwar Unsinn, aber es belastet mich trotzdem.
      Naja, Ostern kann ich das alles vergessen, wenn ich an die Ostsee fahre. Und danach bin ich ja dann in Halle, da wird sich die Freude schon einstellen.
      Liebe Grüße
      die Mira

      1. Liebe Mira, verschwende keinen Gedanken an den Leipziger Chef. Er ist doch erwachsen und sieht nun halt mal,dass nicht mit den Leuten “spielen” kann. Ist doch was Wahres dran: schliesst sich eine Tür….öffnet sich eine andere (oder so ähnlich;-) LG Petra

  3. Hallo,

    die Socken sind doch schön.. Schön farbenfroh.
    Strahlend blauer Himmel und Sonnenschein finde ich trotz Kälte schöner als dieses dunkelgrau. Schöne Bilder hast Du da.
    Heute versucht die Sonne den Nachtfrost wegzutauen..Ich hoffe das wird noch.. 😉

    Schönes Wochenende
    illy

    1. Ja, liebe Illy, die Farben gefallen mir auch. Nur die Musterung fand ich etwas einfallslos. Aber, wie gesagt, so fertig mag ich sie doch.

      Was die Witterung anbetrifft, geht es mir genau wie dir. Die Temperaturen sind mir ziemlich egal, wenn doch nur die Sonne scheint.
      Heute, zum Montag ist es wieder grau. Da sinkt gleich die Stimmung. Es gibt allerdings eine Gegend, in der mich auch das Grau nicht stört. Das ist am Meer. Am Meer ist irgendwie alles gut, sogar Schmuddelwetter. Und deshalb habe ich mich entschlossen, über Ostern auch wieder hin zu fahren, an meine geliebte Ostsee.
      Liebe Grüße und hab eine gute Woche
      die Mira

  4. Deine Verabredung ging ja mächtig in die Hose. Ein wirklich tolle Freundin!
    Die Post vom Amt braucht wirklich keiner. 42 qm untervermieten, ist eine super Idee.
    Kopf hoch, es kommen auch wieder bessere Zeiten. Ich bastel weiter an meinen Idee…
    Lieben Gruß
    Andrea

    1. Tja, liebe Andrea, ein wenig hat es sich ja schon gewendet.
      Ab nächste Woche darf ich nach Halle zur Arbeit fahren. Wir wollen das ausprobieren. Ich bin sehr gespannt und freue mich darauf.
      Liebe Grüße
      die Mira

    1. Naja, sie ist eben so. Sie merkt das gar nicht, wenn sie andere verletzt.

      Das Wochenende war erholsam, da sind deine guten Wünsche in Erfüllung gegangen.
      Danke
      Liebe Grüße
      die Mira

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