40 Tage…

…ist 2021 alt.
Und 40 Minuten habe ich geschippt und gekehrt, um mein Auto freizulegen und fahrbereit zu machen.
40/365

Das alles, damit ich die Mutti zum Kaufmannsladen und anschließend wieder heim bringen konnte. Sie hat sich sehr gefreut und sie ist tapfer über schlecht bis gar nicht geräumte Wege gestapft. Das Autofahren selbst war eine Tortur, weil wirklich nur die größten Straßen geräumt waren und selbst da nur die Geradeaus-Spuren. wollte man abbiegen, musste man auf der Geradeaus-Spur stehen bleiben und von da aus denn um die Kurve, wenn die Ampel grün wurde. Die kleinen Straßen in den Siedlungen waren knöcheltief bedeckt mir fest- und wieder losegefahrenem Schnee, der sich bestens als Schmiermittel eigenete. Und es gab zumeist nur eine Spur und an den Rändern von Schneehaufen umgebene parkende Autos, die keine Chance hatte, da rauszukommen, ohne dass sie jemand mühevoll freigeschippt hätte. Das bedeutete auch, dass ich vor Muttis Haustür nicht parken konnte. Also stand meine Walli mit laufendem Motor in der einzigen Fahrspur, während ich Muttis Taschen hinaufbugsierte und vor der Wohnungstür abstellte. Und schon sauste ich wieder hinunter, um die Straße wieder freizumachen. Ach menno.
So war ich für das bissel Einkauf den halben Tag unterwegs und als ich heim kam, ziemlich geschafft. Außerdem hatte ich von der Schipperei Rückenschmerzen. Trotzdem hat es irgendwie auch Spaß gemacht.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.