Samstagsplausch {25.08.2018}

Liebe Plauscherinnen, ich wünsche euch einen GUTEN MORGEN.
Während ihr euch bei Andrea zur gemütlichen Runde trefft, werde ich hoffentlich gut in Neckeroda angekommen sein, meinen Stand aufbauen und mit jeder Menge toller Sockenwolle bestücken, die ich dort zum Sonderpreis an die Frau oder gern auch an den Mann bringen möchte.
Dass ihr meinen geplanten Plauschbeitrag hier finden konntet, habe ich Catrin zu verdanken, die sich heute um die Verlinkung gekümmert hat. *Wink zu Catrin*

Und nun sollt ihr endlich erfahren, was in der letzten Woche bei mir los war. Ich sag’s euch gleich, es war allerhand. Stress ist ja an sich nichts Schönes, aber wenn lauter schöne Dinge anstehen und ich die dann auch noch alle auf die Reihe bekomme, stöhrt mich der Stress gar nicht mehr, und ich freue mich, wie gut alles passt. So war es diese Woche, die erst einmal noch ganz ruhig losging.

Samstag, 18. August
Tja, wie war das denn? Nachdem ich die Wäsche eingepackt und Mutti eingesammelt hatte, erledigte ich noch ein paar Schnickschnack-Einkäufe. Die Utensilien brauchte ich, um ein Geschenk herzustellen und zu verpacken. Das Geschenk soll heute {25. August} übergeben werden, also lag ich mit meinen Vorbereitungen zeitlich noch ganz gut. Am Abend brachte ich die Mutti wieder heim und hockte mich noch ein wenig zu Anke und Jürgen. Eigentlich wollte ich Socken stricken, aber irgendwie konnte ich mich nicht aufraffen, die Maschen anzuschlagen. Irgendwann rief Mutti noch einmal an und meinte, sie hätte am Sonntag einiges zu tun und ich brauche sie nicht abzuholen. Na gut.
Sonntag, 19. August
Das Wissen, dass ich nicht irgendwo hinfahren und niemanden zu einer vorbestimmten Zeit abholen muss, bewirkte, dass ich gleich mal seelenruhig bis 8 Uhr schlief.
Beim Guten-Morgen-Kaffee schlug ich dann endlich die erste Socke an. Am späten Nachmittag hatte ich plötzlich keine Lust mehr, allein vor mich hin zu stricken, rief die Katl an und schleppte sie mit in die Therme zum Planschen, Wassertreten und genießen.
Montag, 20. August
Auf Arbeit war ich die super anstrengende Gruppe los und bekam ein paar neue Teilnehmer. Mit denen macht es richtig Spaß. Sie sind allerdings so wissbegierig, dass sie mir regelrecht Löcher in den Bauch fragen, und da sie unterschiedliche Themen bearbeiten, springe ich wie der Hase zwischen den Igeln hin und her. Von dem Verwaltungskram, den ich sonst "nebenbei" erledige, bekomme ich nur Bruchteile fertig, weil ich immer wieder herausgerissen werde und von vorn anfangen muss. Naja. Immerhin vergeht die Zeit wie im Flug.
Am Nachmittag bin ich wieder mit Janine und Katl in der Therme verabredet, wo ich es immerhin schaffe, die erste Socke fertig zu stricken und gleich noch die zweite zu beginnen.
Dienstag, 21. August
In der Firma bleibt es kunterbunt, dafür gönne ich mir einen recht entspannten Feierabend im Garten, wo ich gern gießen würde, wenn denn Wasser aus dem Schlauch käme. Die zweite Socke wächst ein Stück, aber ich will nicht so spät nach Hause, nicht so spät ins Bett und am nächsten Morgen noch früher raus…
…denn am Mittwoch, 22. August fahre ich mit der Straßenbahn zur Arbeit. Das muss sein, denn am Nachmittag geht es {wieder mit der Bahn} zum AUTOHAUS. Dort hole ich endlich meine neue Errungenschaft ab, meine Walburga, genannt Walli.
Wie ich auf den Namen gekommen bin? Nun, es ist ja ein ziemlich trutziges Auto. Und wenn ich den Namen Walburga denke, stelle ich mir eine stattliche Frau vor. deshalb fand ich den Namen sehr passend. Ich weiß, es ist schon ein wenig verrückt, seinen Autos Namen zu geben, und nun sogar noch einen Spitznamen. Aber nun, so bin ich eben. Ein bisschen verrückt. Normal wäre aber doch langweilig, oder?
Dass ich das Auto am Mittwoch holen konnte, passt ideal, denn ich muss noch meinen Pavillon, den ich am Samstag brauche, bei K. und M. abholen. Ihn erst noch in die Jolanda zu laden, wäre Unsinn gewesen, aber zu keinem späteren Zeitpunkt als Mittwoch am frühen Abend hätte es überhaupt gepasst. Als der Pavillon verladen war, rief ich Mutti an {ich habe jetzt auch endlich eine tolle Freisprecheinrichtung} und fragte, ob sie mit mir noch eine Runde drehen möchte. Ich glaube, sie hatte schon den ganzen Nachmittag ganz hibbelich auf diesen Anruf gewartet. Begeistert hüpfte sie ins Auto und wir drehten eine etwas größere Runde über die Dörfer. Danach war ich ziemlich kaputt, was wohl daran lag, dass ich den Tag über so aufgeregt war. Ich hole ja nun nicht alle Tage neue Autos aus dem Autohaus.
Auf den Donnerstag, 23. August hatte ich mich schon seit Wochen gefreut. Meine Schwester hatte sich am frühen Morgen in einen hellgrünen Bus gesetzt, um nach Leipzig zu fahren. 16.05 Uhr sollte er ankommen und ich wollte sie vom Busterminal abholen. Natürlich fuhr ich mit dem neuen Auto, von dem die Jette noch gar nichts wusste. Ich habe gar nicht darauf geachtet, ob der Bus überhaupt pünktlich war, weil als ich dort wartete, noch das Evchen anrief und wir noch ein wenig über den bevorstehenden Markt schwatzten. Das war so kurzweilig und dann kam auch schon der Bus. Und die Jette war total überrascht von meiner Neuerwerbung. Bei Mutti angekommen konnten wir nicht lange verweilen, weil wir noch Büchereitermin hatten und Mutti auch unbedingt neue Bücher brauchte. Anschließend ging es noch, wie jeden Donnerstag in den N-Markt und danach gingen wir in den gemütlichen Teil des Abends über. Eine riesige Melone wurde geschlachtet. Wir Schwestern hockten schwatzend auf Mutti winzigem Balkon, wo ich fleißig an der socke nadelte. Der Fuß wurde an diesem Abend soweit fertig, es fehlte nur noch die Spitze.
Für den Freitag, 24. August hatten wir verabredet, dass ich nach Feierabend die Jette bei der Mutti abhole und mit ihr zur Lagerbox fahre, um dort die Kartons mit der Wolle und die drei Markttische ins Auto zu laden. Nun hatte ich aber den Schlüssel für die Box in einer Tasche, die noch in der Laube stand. Also wollte ich nach der Arbeit erst ganz fix in den Garten, den Schlüssel holen, bis mir einfiel, dass das so fix wohl nicht gehen wird, da wir an diesem Wochenende Stadtfest haben, im Zuge dessen am Freitag Abend ein Stadtlauf stattfindet und dafür einige Straßen gesperrt werden. Zusammen mit den ohnehin bestehenden Sperrungen wegen Bauarbeiten dürfte es schwierig werden, nach Feierabend an den Garten zu kommen. So habe ich dann am Freitag Morgen beschlossen, früher loszufahren und erst mal im Garten den Schlüssel zu holen. Das passte alles sehr gut.
Am Nachmittag musste dann nur noch das Auto beladen, die Socke zu Ende gestrickt, das Geschenk angemischt und alles zusammen schön verpackt werden. Aber genau da lag "der Hase im Pfeffer". Ich brauchte für die 14 km von der Arbeit zur Mutti fast anderthalb Stunden. Als ich ankam, war ich schon erst mal kaputt. Meine Schwester baute mich dann mit einem Kaffee und einem Stück Melone wieder auf und die Mutti steuerte noch Gurkensalat bei. Dann hatte ich noch ein längeres Telefonat mit dem Kundendienst für Muttis Fernsehanbieter. Dort liegt seit 9. August ein Defekt vor und sie hat noch immer den neuen Reciever nicht bekommen. Bis Ende nächster Woche soll sie ihn nun haben.
Dann kamen die Jette und ich endlich los. Ich war so verdreht, dass ich kurz vor der Lagerbox dachte, ich hätte den Transponder vergessen. Ich hatte ihn natürlich dabei. Dennoch dauerte das Auffinden der richtigen Kartons, das damit verbundene Umstapeln und das Beladen viel länger, als ich dachte. Wir waren erst gegen 21.00 Uhr wieder bei Mutti. Die Jette wollte gern noch auf das Stadtfest, aber ich war so kaputt, hätte erst duschen und mich umziehen müssen und außerdem hatte es zu regnen begonnen. So ging ich dann doch lieber heim. Dort schlief ich dann schon am Küchentisch ein. 🙁

Und nun am Samstag, 25. August schrie schon 4.30 Uhr der Wecker. Ich bin jetzt endlich soweit und starte zum Färbefest. Davon berichte ich dann, wenn ich zurück bin. Ich hoffe, dass es viel Schönes zu sehen und zu fotografieren gibt, damit ich euch einen schönen bunten Beitrag hier einstellen kann.
Habt ein schönes Wochenende.
Und danke @Catrin

3 Gedanken zu “Samstagsplausch {25.08.2018}

  1. Hallo liebe MIra,
    eine spannende woche liegt wieder hinter dir!
    Ich wünsche dir mit deinem neuen Auto allzeit gute fahrt und immer einen Schutzengel für euch beide, der mit euch fliegt.
    Ich hoffe, dass die Geschäfte heute gut für dich gelaufen sind und wünsche dir morgen einen wunderbaren entspannten Sonntag!
    LG
    Yvonne

  2. Liebe Mira, da ist ja reichlich viel los bei Dir. Herzlichen Glückwunsch zum neuen Auto und allzeit gute Fahrt.
    Viel Erfolg heute auf dem Markt und ruhe Dich morgen schön aus. Lieben Gruß Sylvia

  3. Hat alles super geklappt, liebe Mira, du bist verlinkt und ich habe das gern gemacht, war ja kein großer Aufwand. Ich wünsche dir einen erfolgreichen Tag und nette Kunden, die deine Sockenwolle nicht nur anschauen werden.
    Liebe Grüße von Catrin.

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