Samstagsplausch {31.03.2018} vor Ostern

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Ein Samstagsplausch, der keiner ist. Oder doch, schon. Nur nicht an dem Samstag {31. März}, an dem dieser Wochenrückblick hätte erscheinen sollen. Der Grund war ein sehr schöner, ich war nämlich am Meer. Doch dazu später. Hier kommt erst einmal noch schnell die Rückschau auf die {verkürzte} Woche vom 24. bis 29. März.

Samstag, 24. März
Aus Gründen, die ich nicht nachvollziehen konnte, war ich seit 4 Uhr munter und richtete mich vor meinem Rechner und in meinem Samstag ein. Als kurz vor 10 Uhr der Sohn zur Arbeit musste, hatte ich somit schon den halben Tag hinter mir, und bis dahin war es ein sehr angenehmer Tag gewesen. Das blieb auch so, nachdem ich den Sohn weggebracht hatte und wieder nach Hause zurückgekehrt war.
Sonntag, 25. März
Wieder ein ruhiger Tag. Die Zeitumstellung machte mir gar nichts aus, im Gegenteil. Nachdem ich tags zuvor mit meinem Schlafrhythmus völlig durcheinander geraten war, kam dieser nun halbwegs wieder in Ordnung. Am Abend holte ich den Sohn wieder aus dem Hotel ab.
Insgesamt war es ein schönes entspanntes Wochenende. Viel unternommen habe ich zwar nicht, dafür aber viel gelesen, gestrickt und mich erholt. Ich brauche in den letzten Monaten immer häufiger Zeit für mich, die ich mit Nichtstun verbringe. Wobei Socken stricken und lesen bei mir zum Nichtstun zählt. *lach*
Montag, 26. März
Ein seltsamer Tag. Mit seltsamen Ideen. Nicht ich hatte diese, sondern der "alte Chef". Er wollte, dass ich ihn in Zukunft um Zustimmung frage, bevor ich Verträge bei anderen Auftraggebern unterschreibe. Wie stellt er sich das denn vor? Als ich ihn im Januar gefragt hatte, meinte er, ich soll keinesfalls einen anderen Auftrag annehmen, und dann stand ich Mitte Februar plötzlich ohne Job da.
So gern ich da arbeite {wirklich gern}, aber das kann ich mir nicht leisten. Nicht, wenn er mir die Aufträge nicht garantieren kann, und das kann er leider, leider im Moment nicht.
Dienstag, 27. März
Am Feierabend wollte ich ursprünglich etwas mit den Sohn unternehmen, doch das Wetter war so angenehm, dass er gern im Garten werkeln wollte. Und ich war schon wieder irgendwie müde. Also ging er werkeln und ich stricken. UND die Mutti anrufen, um sie ans Meer einzuladen. Das funktionierte jedoch nicht so, wie ich mir das vorgestellt hatte.
Mittwoch, 28. März
Durcheinander geratener Tag. Der Mittwoch fühlte sich wie Donnerstag an und ich dachte mehrfach, ich müsse mit der Mutti einkaufen gehen. Außerdem hatte ich am Morgen mein Telefon auf dem Küchentisch liegen gelassen. Und das war besonders dumm, weil meine Schwester Geburtstag hatte und ich ihr nun nicht einmal gratulieren konnte. Deshalb beeilte ich mich am Nachmittag besonders, um heim zu kommen, damit ich sie dann endlich anrufen konnte.
Donnerstag, 29. März
Nun war wirklich Einkaufstag. Außerdem quengelte die Mutti ein wenig, dass ich nun ohne sie ans Meer fahren wollte. Warum ich denn immer so weit verreisen müsse. Man könnte doch lieber mal… nach Thüringen. Sie, die nicht mehr gut zu Fuß ist, in ein Wandergebiet. Hm. Dass der Sohn und die Schwester mir geraten hatten, meine Fahrt unbedingt anzutreten, legte sie gleich einmal so aus, als hätten sie gesagt, ich sollte die Oma daheim lassen. Dabei wollten sie nur verhindern, dass ich auf meine Fahrt verzichte, nur, weil die Oma nicht mit kann. Ihr letzter Satz, als wir vor dem N-Markt aus dem Auto stiegen, war: "Du könntest mich ja auch mitnehmen!"
Maaaannnnn! genau das hatte ich doch ursprünglich gewollt!
Kurzum, mein Gehirn ratterte intensiver als der Einkaufswagen, den ich durch die Gänge schob, um alle Wünsche unter einen Hut zu bringen. Muttis Tagesfahrt am Freitag und ihren Wunsch, sie mitzunehmen. Und meinen bescheidenen Wunsch, nicht auch noch den Samstag als Erholungstag einzubüßen, wenn ich schon auf den Freitag verzichten müsste. Die Lösung hieß für mich: Nachtfahrt. Am Freitag warten, bis die Mutti von ihrer Tagesreise kommt, sie ins Auto packen und los. Sie müsste ja nichts tun, als sich fahren zu lassen. Ich dachte, das ginge. Und richtete gleich meinen Einkauf darauf ein.
Als wir nach dem N-Markt wieder im Auto saßen, unterbreitete ich ihr meinen Vorschlag. Da wollte sie auf einmal nicht mehr mit.
Der Freitag, 30. März steht buchstäblich auf einem anderen Blatt.

Ein Gedanke zu “Samstagsplausch {31.03.2018} vor Ostern

  1. Liebe Mira, mein Kommentar wie schon oft: bei dir wird es nie langweilig 😉 Leider ist es so, dass wir früher für Chaos gesorgt haben und dies irgendwann unsere Eltern übernehmen.
    Liebe Grüße von Catrin.

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