Samstagsplausch {08.01.2022}

Den ersten Samstagsplausch in diesem Jahr habe ich verpasst, weil ich zu diesem Zeitpunkt noch im Urlaub war und im Hotel trotz kostenlosem WLAN eben kein WLAN hatte. Unser Zimmer lag am Ende des Ganges. Bis um Zimmer meine Schwester reichte das Signal, bis zu mir nicht und die Verbindung über mobile Daten war bei mir auch gleich Null.
Dafür hatte ich an diesem ersten Samstag des Jahres, der ja auch gleichzeitig überhaupt der erste Tag des Jahres war, einen richtig schönen Tag. Das begann schon damit, dass Sonnenstrahlen durch die Wolken blitzten.
Am Vormittag unternahmen wir einen kleinen Ausflug in die Wiehler Tropfsteinhöhle. Das hat mir sehr gut gefallen.
Am Nachmittag wollte ich mit der Mutti nochmal raus, weil sie sich wegen ihrer "Wackeligkeit" nicht mit in die Höhle gewagt hatte. In Nümbrecht fanden wir ein wunderhübsches Lokal, das Pfannkuchenhaus. Insgesamt war das ein sehr schöner Neujahrstag für mich.

Sonntag, 02. Januar 2022
In diesem hübschen Haus haben wir die letzte Woche verbracht. Nun hieß es Abschied nehmen. In strömendem Regen starteten wir die 478 km lange Heimreise. Die Mutti schlief fast die ganze Zeit, nachdem sie mich in der Nacht wieder in Atem gehalten hatte.
Als wir nach Thüringen kamen, wurde das Wetter besser. An kamen wir im Spätnachmittagssonnenschein.

Montag, 03. Januar 2022
Nun ist der neue Kalender eingeweiht und die ersten Seiten zeigen schon Aktivitäten.
Der erste Arbeitstag nach dem Urlaub tat sehr gut.
Ich wurde mit so viel Freude und Zuneigung empfangen, das tat sehr gut und lenkte vom Mutti-Dilemma ab.

Dienstag, 04. Januar 2022
Eine Kollgin hat für jede von uns ein Armband geflochten. Und eines für meine Junghexe. Das löste große Freude aus. Eine so schöne Geste.

Mittwoch, 05. Januar 2022
Die Weihnachtsdeko verschwindet, aber für Osterdeko ist es uns noch zu früh. Also zieht erst noch ein wenig Winter bei uns ein.

Donnerstag, 06. Januar 2022
Hochneujahr. In manchen Bundesländern ist Feiertag. Bei uns nicht, deshalb arbeite ich an diesem Tag gleich mal an einem andern Ort. Da war ich noch nie. Also, in Oschatz schon, aber nicht in unserer Außenstelle. Ab diesem Jahr werde ich einen Tag in der Woche dort arbeiten, wahrscheinlich immer donnerstags. Diesmal war erst einmal viel Kennenlernen dabei, denn wenn auch das Konzept überall gleich ist, hat doch jeder Standort seine Eigenheiten. An diesem gibt es jede Menge tolle Deko. Passt nicht ganz zur Jahreszeit, aber es hat mir so gefallen, dass es heute zu meinem Tagesfoto geworden ist.
Apropos Tagesfoto: Bis jetzt hatte ich jeden Tag eines. Ich rechne jedoch damit, dass ich das nicht lange durchhalten werde, wirklich jeden Tag etwas zu finden, das ein Bild wert ist. Deshalb nehme ich mir das als Projekt für das Jahr 2022 gar nicht erst vor.

Freitag, 07. Januar 2022
Als ich am Morgen in mein Büro kam, stand ein kleines Glück auf dem Schreibtisch. Das hat mich sehr gefreut. So kenne ich meine Pocahontas. Was da Ende letzten Jahres wegen Krankheit, Stress und Überarbeitung los war, das waren nicht wir. Beide nicht. Jetzt ist alles wieder schön. Und wir lassen uns nicht wieder so vereinnahmen, dass wir uns dabei selbst verlieren. Das haben wir uns vorgenommen.
Wie war das noch gleich mit der Selbstfürsorge?
Die betrifft nicht nur mich.
Gegen Mittag waren die Fahrer aus Leipzig da. Nun ist meinem Auto endlich wieder ein Licht aufgegangen.

Katl hat Geburtstag. Ich wollte sie gern besuchen und ein paar schöne Stunden mit ihr verbringen. Ganz besonders schön fand ich, dass ich dabei ihre Nachbarin Nadja persönlich kennenlernte. Eine ganz herzerfrischende Frau ist das. Auch ein Wiedersehen mit Kalts Schwägerin gab es. Wir tranken Tee miteinander. Katl hatte einen Kuchen gebacken. Weil sie jedoch weiß, dass ich für Süßes nicht so zu haben bin, hatte sie für mich noch einen Salatteller und Gemüseburger. Hach, schön. Ganz am Ende saß ich noch ein wenig allein mit Katl und wir ließen unsere Gedanken schweifen.

Samstag, 08. Januar 2022
Heute kommt nun der Heizungsableser. Da muss ich zwischen 12.30 Uhr und 14.30 Uhr zu Hause sein. Das zerreißt den Tag. Andererseits ist es gar nicht so schlecht, auch mal einen Tag daheim zu sein. Das hatte ich den gesamten Urlaub nicht und natürlich auch danach nicht. Das wird gut. Am Vormittag kommt die Katl vorbei. Am Nachmittag, wenn der Ableser durch ist, hatten wir eine Stipvisite zum wiedereröffneten "Russenladen" geplant. Das werden wir nach Möglichkeit auch tun. Außerdem hab ich nun schon wieder eine Verabredung mit der Junghexe. Sie rief gestern an und genau bei ihr habe ich das Nein-Sagen geübt. Es hätte mich auch tatsächlich unter Druck gesetzt, noch am Abend nach dem Geburtstag zu ihr zu fahren. Ich war ohnehin schon kaputt und wollte nur noch auf meine Couch. Es war richtig, sie auf heute zu vertrösten. Ich kann auch bei ihr nicht immer springen, wenn sie ruft, obwohl ich sie unendlich lieb habe.
Die Waschfee grummelt schon vor sich hin. Ich habe noch immer nicht alle Urlaubsklamotten durchgewaschen, was hauptsächlich daran liegt, dass ich bei diesem Wetter nicht ausreichend Trockenkapazitäten habe.
Ach so, ja, natürlich werde ich nach Katl und Laden und Junghexe noch zur Mutti fahren. Schließlich war ich gestern nicht dort. Vermutlich wird es deswegen Vorwürfe geben. Da stelle ich dann meine Ohren auf Durchzug und mache es, wie sie sonst, ich rede einfach was anderes. Anders als sie werde ich etwas freundliches, schönes erzählen. Das lenkt sie dann hoffentlich in eine Postiv-denken-Richtung, wenigstens für eine Weile.

Und was habt ihr für das Wochenende geplant? Solltet ihr arbeiten müssen, wünsche ich euch, dass es nicht so heftig wird. Und habt ihr entspannende oder kreative Pläne, dann mögen sie euch gelingen.
Habt es fein.
eure Mira

4 Gedanken zu “Samstagsplausch {08.01.2022}

  1. Hallo Mira,
    ich kann mich nur noch bedanken. Inzwischen habe ich wieder mal eine böse Mail von dieser Person wegen Hetze im Internet bekommen.
    OK. ich kann aber nichts feststellen, was da Hetze ist, es ging hier auch um Sprache und was sie anrichten kann.
    Ich kann wirklich nur noch lachen, ich ein Nazi. Das ist genau das, was ich meinte.
    Du kannst keine Kritik mehr äußern, du mußt mitschwimmen, sonst bist du untendurch.
    Das ist mir aber wurscht ich kann dieses Gesülze eh nicht mehr lesen.
    Manchmal rollen sich mir die Fußnägel hoch.
    Ach jaaa, vielleicht hast du es schon gelesen, es gibt eine neue Variante aus Griechenland,

    DELTAKRON

    eine Mischung aus Delta und Omikron !!!!!!!!!
    Sollen aber nicht großartig gefährlicher sein

    Ich glaub’s nicht.

    Liebe Grüße Eva, die gerne nach Torgau kommen wird.

    1. Liebe Eva, ich habe gerade gestern einen Link bekommen, den ich hier mit dir und allen Interessierten teilen möchte.
      Berliner Zeitung vom letzten Wochenende.
      Ich habe ihn auch in Deinen Kommentaren dieser Rosi ans Herz gelegt, obwohl ich fürchte, dass er bei ihr nicht fruchten wird. Siehe engstirnig und so.
      Ich teile deine Auffassung, dass sich einige {viele} dieser Menschen noch wundern werden.
      Beste Grüße
      Mira

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