Samstagsplausch {15.05.2021}

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Ist das heute die kalte Sophie? Ähm ja, ich hab schnell recherchiert. Diese Eisheilige ist heute an der Reihe und die Letzte in der Runde. Nun müsste der Sommer beginnen. Hm.

Andrea lädt zu einen weiteren schönen Samstagsplausch und ich möchte euch wieder von meiner vergangenen Woche erzählen.

Die Woche in vier Worten
Wie ich sie mag.

Wochenrückblick
Diesmal ist er vollständig, was selten vorkommt. Meist spare ich das Wochenende aus, weil ich mich nicht mehr recht erinnern kann, was vor sieben oder acht Tagen überhaupt los war. Diesmal kann ich mich erinnern.

Samstag, 08. Mai 2021
Nachdem ich den Samstagplausch veröffentlicht und noch ein wenig in euren Blogs gestöbert hatte, blieb ich bei Wenzel hängen. Das Kamper Trinklied brachte mir wunderbare Erinnerungen und Träume und ein schönes Gefühl, fast so etwas wie Glück. Und am Ende des Tages stand für mich fest:
Falls das Kamper Hafenfest in diesem Jahr stattfinden darf, werde ich dort sein!
Das ist doch mal eine schöne Essenz eines Tages, oder?

Sonntag, 09. Mai 2021
Muttertag. So holte ich die Mutter in den Garten.
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Apfeltraum Naja, geschlafen hab ich nicht unterm Apfelbaum, aber geträumt.

Montag, 10. Mai 2021
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Mein erster Präsenzarbeitstag nach FÜNF Monaten. Ich stand so früh auf, dass sogar noch ein Guten-Morgen-Kaffee auf dem Balkon drin war. Leider bin ich zu dämlich für die Bildbearbeitung mit Insta*gr*am, deshalb kann man die 13°C nicht richtig erkennen.
Für den Montagsstarter reichte die Zeit dann nicht mehr. Den wollte ich am Nachmittag nachholen, doch dann fuhr ich erst einmal im Pflanzenmarkt ran. 9 weiße und 9 blaue Kohlrabipflanzen nahm ich mit, für mehr reichte das Kleingeld nicht. Ich bin es gar nicht mehr gewohnt, irgendwo bar zu bezahlen.
Daheim stellte ich die Pflanzen auf dem Balkon ab, denn in den Garten wollte ich an diesem Tag gar nicht. Dann begann eine Telefonrunde. Der Sohn, die Mutti, Katl, Lili, die Weinkönigin, alle wollten wissen, wie mein erster Arbeitstag verlaufen war und wie ich mich nun fühlte. Mitten im letzten Telefonat klopfte eine mir unbekannte Nummer an. Normalerweise ignoriere ich solche Anrufe, aber dieser kam aus Ostfriesland. Das machte mich neugierig, deshalb nahm ich den Anruf an. Zum Glück! Ich wusste gar nicht, dass unsere Firma dort eine Niederlassung hat. Ein Kollege, den ich hier aus Leipzig kenne, mit dem ich allerdings eher wenig zu tun hatte, hat mich dorthin empfohlen. und nun bekam ich von dort einen Vertrag angeboten.
Hach. Ich war so aufgeregt und ich musste das unbedingt jemandem erzählen. Also schnappte ich mir meine Kohlrabipflanzen und ging doch noch einmal los in den Garten, wo sich der Sohn gerade aufhielt. Unterwegs traf ich noch die SchwieTo. Da auch der JürschN und die AnkA in ihrem Garten waren, hatte ich genug Zuhörer.
Später pflanzte ich gemeinsam mit der SchwieTo die Kohlrabi ins Hochbeet.
Was für ein Tag!

Dienstag, 11. Mai 2021
Die Teilnehmer hatten beschlossen, mit der Frühschicht schon 7.00 Uhr zu beginnen, damit es für die Spätschicht am Nachmittag nicht zu spät wird. Normalerweise überschneiden sich die Schichten am Mittag um eine Stunde, was nun wegen der C-Regeln nicht sein darf. Also muss nun auch ich eine Stunde früher los, als am Montag.
Es war ein anstrengender Tag, weil jetzt beim Neustart eine Menge zusätzlicher Bürokram ansteht, der zwischendurch erledigt werden muss. So richtig rund läuft es noch nicht, aber im Laufe der nächsten Woche wird sich das einschleifen. Spaß macht es auf alle Fälle.
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Unser Maskottchen {hinter Plexiglas, deshalb ist das Bild etwas unscharf}

Mittwoch, 12. Mai 2021
An diesem Tag löste ich den Vertrag mit Ostfriesland ein. In Homeoffice versteht sich. Ausführlich berichtete ich über den Mittwoch in meinen 12 von 12.

Donnerstag, 13. Mai 2021
Feiertag. Meine Onlinebetreuung für den jungen Mann in C. führte ich trotzdem durch. Da er aus Syrien stammt, hat für ihn der christliche Feiertag keine Bedeutung. Also konnten wir auch arbeiten.
Am Nachmittag kam Katl. Diesen Besuch hatten wir schon mehrmals verschoben. Nun fand er endlich statt. Ich hatte nämlich etwas getan, was ich schon mindesten fünf Jahre nicht getan hatte, ich hatte eine Flasche Rotwein gekauft, die wir nun zusammen leeren wollten.
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Katl brachte noch verschiedene Käse mit und selbstgebackene Dinkelbrötchen und Wachteleier und Gemüse zum Knabbern.

Freitag, 14. Mai 2021
Ruhetag.
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die Gläser sind leer, der zweite Platz an meinem Tisch verwaist, ebenso das schöne Brett, das mir Katl geschenkt hat und auf dem wir gestern unsere Knabbereien drapiert hatten. Ähm, ja, wir haben den Rotwein aus Sektgläsern getrunken. Die Rotweingläser wohnen noch in einer Kiste im Keller. Ich habe sie bisher ja nicht gebraucht.
Mit meiner Chefin in T. habe ich ein wenig korresponsdiert. Ansonsten geschah nicht viel an diesem Tag. Ein wenig erkältet habe ich mich wohl. Kein Wunder, wenn seit mehr als einem Jahr der Körper verweichlicht wird, hinter Masken, ohne Kontakte, im stillen Kämmerlein, da reicht nun wohl ein einzelnes Bakterium, um einen Schnupten auszulösen *lach*.
Beherzigt habe ich einen Rat meiner Oma, die immer sagte: Schlaf dich gesund! So ging ich an diesem Freitag sehr früh ins Bett.

Und nun ist
Samstag, 15. Mai
Ich habe mir Salbeitee gekocht. Der ist gut gegen Halsweh. Dem Schnupfen bin ich mit Erkältungsbalsam und Schlaf schon ganz gut beigekommen. Dem Hals muss ich noch bissel Gutes tun.
Nachher will ich die Mutti mit zum Einkaufen nehmen. Ein paar Kleinigkeiten brauche ich noch aus der Drogerie. Bissel graust mir jetzt vor dem Einkauf mit Maske. Aber absagen kann ich nicht, das würde sie nicht verstehen, weil für sie der Einkauf keine Notwendigkeit ist, sondern die Gelegenheit, rauszukommen. Wobei das auch eine Notwendigkeit ist für die Seele eine alten Menschen, der seit 15 Monaten eingesperrt und isoliert ist. Ich kann sie schon verstehen, dass sie immer mitkommen will, wenn ich irgendwohin gehe. Nur manchmal nervt es eben trotzdem, dieses am Rockzipfel hängen.

Zum Glück scheint heute wieder die Sonne. Da fühlt sich so ein Tag doch gleich viel besser an. Stimmt’s?

Ach ja, und sonst… Als es mir so mies ging, mich existenzängste plagten und ich euich die Ohren vollgeheult habe, war ich immer der Meinung, sobald ich wieder arbeiten darf, renkt sich das alles wieder ein und es geht mir wieder gut. Dann, als ich den ersten Miniauftrag hatte, diese 2×2 Stunden pro Woche, war ich von mir selbst enttäuscht, dass es mir doch nicht wesentlich besser ging.
Jetzt ist diese Besserung eingetreten. Es fühlt sich einfach toll an, wieder in T. zu arbeiten. Und die zusätzlichen Aufträge aus CB oder Friesland tun ein Übriges. Jaaaaa!

Habt alle ein schönes Wochenende.
Eure Mira

16 Gedanken zu “Samstagsplausch {15.05.2021}

  1. Salbeitee finde ich nebst seinen heilenden Wirkungen auch mega lecker. Gute Besserung! Schlaf ist sowieso sehr wichtig, danebst frische Luft, Bewegung und gesundes Essen. Das vergangene Jahr hat der Bevölkerung nicht gut getan.

    Der Sommer beginnt im Juni, die Kalte Sophie soll in unserern Breiten die letzte Frostacht sein. Wir können das überprüfen, gell.

    Liebe Grüsse zu dir.

    Regula

    1. Ja. liebe Regula, das hab ich bissel falsch formuliert, ausgehend von einem alten Sruch. Tatsächlich wird der kalten Sophie ausch hierzulande nur die letzte Frostnacht zugeschieben.
      Ich mag Salbei auch gern und mische ihn auch in meinen Sommertees gern der Zitronenmelisse und der Eberraute bei.
      Liebe Grüße
      von Mira

  2. Hallo liebe Mira, danke zunächst einmal für Deinen Kommentar, die Stellungnahme zu meinen MENSCHENsKINDERn.

    Ich freue mich schon immer sehr über einen regen Gedankenaustausch. Schön, dass Du telefonisch mit Freundin Lili Dich austauschen kannst. Es ist ja zur Zeit ziemlich umständlich die Kontakte gut zu pflegen. Danke auch für die Nachfrage, mir geht es peu à peu besser, worüber ich froh und dankbar bin.

    Einkaufen mit Maske ist wirklich grässlich und ich verstehe Dich daher gut – aber die Maske gibt ein wenig Sicherheit und daher akzeptiere ich es.
    Dir wünsche ich gute Besserung, Salbei ist ein gutes Geschenk der Natur, in welcher Form auch immer – mir liegen die Lutschbonbons.

    Hab ein angenehmes Wochenende, liebe Grüße aus Augsburg von Heidrun

    1. Leibe Heidrun,
      vielen Dank für deine Gedanken hier bei mir.
      Von einer Freundin habe ich Masken beommen, denen ein leichter Vanilleduft anhaftet. Die finde ich sehr angenehm. Gegraust hatte mir eher davor, die Maske über meine Schnupfennase ziehen zu müssen. Aber gerade da kommt sie ihrer Aufgabe nach, andere vor mir zu schützen. Es ging dann sogar besser als befürchtet. Ich bin beim Einkaufen nicht erstickt und hatte noch das feine Gefühl, was Gutes zu tun, indem ich meine Bakterien für mich behalte (Viren habe ich zum Glück keine).
      Jetzt gibt’s nochmal ne Ladung Salbeitee und es geht mir inzwischen schon wieder besser.
      Liebe Grüße
      von Mira

  3. Schön so viel positives von dir zu lesen. Ich gönne dir von Herzen deinen Herzensauftrag, da ist doch das leben wieder viel leichter, wenn die Tage ausgefüllt sind und das Geld auch herein kommt. Bei uns gab es heute Kohlrabi aus dem Garten.
    L G Pia

    1. Kohlrabi aus dem Garten? Jetzt schon? Hattet ihr den im Gewächshaus?
      Meine Pflanzchen sind gerade mal 5cm groß. Die brauchen noch eine ganze Weile bis zur Ernte.
      Oh ja, ich liede diese ausgefüllten Tage.
      Nur, dass die kleine Frau das nicht billigt und gleich wieder mit ihrer schletes-Gewissen-Masche anfängt. Vorhin fragte sie: Du gehst wohl jetzt gar nicht mehr mit mir auf den Markt? Ich brauche doch die Jagdwurst von dort.
      Na, wenn sie die braucht, muss ich eben meinen Job absagen. Ist doch wohl klar. Hilfe!
      Na, mal sehen, vielleicht lässt es sich ja einrichten.
      Jetzt pflege ich mich noch ein wenig, damit morgen zum Beginn der Arbeitsmöglichst wenig von der Erkältung übrig ist.
      Liebe Grüße
      von Mira

  4. Hallo Mira,
    irgendwie kehrt sich das Verhältnis mit den Eltern um, als meine Eltern noch lebten hatte ich teilweise das Gefühl nicht mehr die Tochter zu sein sondern die Mutter.

    Wir sind auch von lauschigen Maiabende auf Terasse oder wenn wieder möglich im Biergarten weit entfernt.

    Wünsche dir ein schönes Wochenende und noch gute Besserung.

    L.G.
    Hannelore

    1. Liebe Hannelor,
      das waren letzte Woche genau meine Gedanken, dass sie sie verhält, wie ein kleines Kind und ich sie umsorgen muss. Was ich auch gern mache. Wenn sie dann aber so fordernd und uneinsichtig ist, nervt mich das eben, weil bei einem Kind würde es mit der Zeit besser werden, bei einem alten Menschen wird es leider schlimmer.
      Auf Abende auf dem Balkon oder im Garten hoffe ich jetzt trotzdem. Das ist immerhin eine Hoffnung, die irgendwann erfüllt wird.
      Es bessert sich langsam.
      Liebe Grüße
      von Mira

  5. Liebe Mira,
    ach die kalte Sophie tobt sich hier auch gerade aus. Eben gab es wieder einen kräftigen Schauer. Deine Dinkelbrötchen sehen lecker aus.
    Ich wünsche dir ein schönes Wochenende und lass es dir gutgehen.
    Liebe Grüße
    Annette

    1. Liebe Annette,
      im Moment ist die Sophie noch freundlich und nicht mal so kalt. Am Nachmittag soll es aber Gewitter geben. Na, lassen wir uns überraschen, was sie noch bereit hätlt für uns.
      Hab ein schönes Wochenende

      die Mira

  6. Liebe Mira, ach das freut mich für Dich. Ich drücke Dir doll die Daumen, dass es weiter aufwärts geht und wünsche Dir ganz schnell gute Besserung. Erhol Dich und genieße die freie Zeit. Lieben Gruß Sylvia

    1. Liebe Sylvia, ich dachte, ich hätte dir längst geantwortet. Inzwischen bin ich wieder fit, deine guten Wünsche haben also geholfen. Danke dafür.
      Das mit dem Aufwärtsgehen ist schon wieder ins Stopcken geraten, weil der Chef uns einen schönen großen Auftrag vermasselt hat. Der wäre über ein ganzes Jahr gelaufen, aber der Chef hat irgendwelche Hilfen für ein halbes Jahr beantragt, die wir nur bekämen, wenn wir keinen Auftrag hätten. Die beiden Anträge werden von der gleichen Stelle barbeitet und weil die natürlich für die Hilfen weniger zahlen müssen, als für den Auftrag, haben sie letzteren gestrichen.
      Warum macht der Chef sowas? Der vermasselt den Mitarbeitern ihre Jobs, nur damit er Fördergelder einstreichen kann, die er für Nichtstun bekommt.
      Nein, ich rege mich nicht auf. Aber ich rege mich! Und zwar in einer Richtung, weg von diesem Chef. Hat ja keinen Sinn mit dem.
      Naja, mal se3hen, wohin das noch führt.
      Jetzt erstmal eine schöne Restwoche
      wünscht die Mira

    1. Ja, liebe Andrea, ich bin so froh, dass es mit der Arbeit weitergeht und dass ich von allen Aufträgen genau den als Hauptauftrag bekommen habe, den ich mir am meisten gewünscht hatte.
      An die grüne Hexe hab ich die ganze Zeit denken müssen, als ich unterwegs war. Das waren schöne Gedanken.
      Liebe Grüße
      von Mira

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