Samstagsplausch {22.12.2018}

Guten Morgen liebe Plauscherinnen. Nun liegt der letzte Arbeitstag des Jahres hinter mir und ich rede mir ein, dass es ruhiger wird. Das wird wohl leider nicht funktionieren, denn das wichtigste Kriterium an ruhigen Tagen ist für mich, dass es keinen Zeitdruck gibt, keine Termine, die eingehalten werden müssen, am besten überhaupt kein Müssen, nur Wollen, und wenn nicht, dann eben nicht. Und genau das wird mir an den bevorstehenden Feiertagen fehlen, denn ich habe bereits einen straffen Plan.
Heute werde ich Eisbeine kochen, aus denen ich dann morgen Sülze zubereiten will. Außerdem müssen morgen die Gänsekeulen aus dem Frost, damit sie am Montag Morgen aufgetaut sind und ich sie nach Federkielen und Unreinheiten absuchen kann, bevor ich sie brate. Das muss bis Mittag abgeschlossen sein, damit die Keulen soweit abkühlen, dass ich sie in den Kühlschrank packen kann, bevor ich mich am frühen Nachmittag bei Mutti einfinden muss.
Am Montag Abend müssen die Enten aus dem Frost, wegen… siehe Gänsekeulen. Am 1. Weihnachtsfeiertag muss ich früh aufstehen, denn an diesem Vormittag muss zunächst die Gänsesoße fertig zubereitet werden {vom Fett befreit, durchs Sieb gedrückt, transportsicher verpackt}. Danach geht es ans Entenbraten. Und wie am Vortag sollte dies rechtzeitig beendet sein, damit der Braten noch in den Kühlschrank wandern kann, bevor ich los muss zur Mutti. Dort muss ich spätestens 11.30 Uhr ankommen, denn zu dieser Zeit köchelt bereits das Kloßwasser, damit wir 12 Uhr essen können.
Am 2. Weihnachtsfeiertag kann ich ein wenig länger schlafen {falls ich kann}, denn an diesem Vormittag wiederholt sich nur die Geschichte mit der Soße, aber es ist kein weiterer Braten vorzubereiten. Immerhin. Mittagessen, wie am 1. Feiertag. Danach dann auch wieder Kaffeetrinken und Abendessen. Alles wie am Tag zuvor.
Dann ist Weihnachten mit all dem Müssen überstanden und die verbleibenden freien Tage kann ich hoffentlich ein wenig selbstbestimmter verbringen.
Mutti meinte am Donnerstag, sie freue sich auf Weihnachten. Ich konnte mein loses Mundwerk nicht halten und sagte, dass ich mich nicht freue. Natürlich erklärte ich ihr, dass ich befürchte, dass es stressig wird. Trotzdem ärgerte ich mich, dass mir diese blöde Bemerkung herausgerutscht ist. Musste ich ihr denn die Freude verderben? Mist.
Nun wisst ihr, was mich in den kommenden Tagen erwartet und wovor mir ein wenig graust.
Und was liegt hinter mir?
Zunächst war die vergangene Woche richtig ruhig.
Samstag, 15. Dezember
Ich hatte sturmfrei. Der Sohn war nach Berlin gefahren, und ich hatte an diesem Tag nur einen einzigen Termin, den ich unbedingt einhalten wollte. Ich hatte mich um die Mittagszeit mit Danny verabredet, der sich um den Verkauf der alten Jolanda kümmern will und dafür noch ein paar Papiere brauchte. Diese wollte ich ihm bringen. Dabei stellte ich wieder einmal etwas an mir fest, das … nunja, das man vielleicht seltsam finden könnte. Es war ein grauer, feuchtkalter Tag, der, solange ich mich in der Wohnung befand, auf mein Gemüt drückte, so sehr, dass ich mich am liebsten auf dem Sofa zusammengerollt hätte, vergraben unter meiner gestrickten Decke und überhaupt nirgends hingegangen wäre. Aber ich war ja verabredet, ich musste ja hinaus. Und kaum stand ich auf der Straße, umspült von dieser feuchtkalten Luft, atmete ich ganz tief durch, sog die Kälte in mich hinein und fühlte mich mit einem Schlag befreit und froh und unglaublich erdverbunden. Hilfreich war dabei, dass der Treffpunkt draußen auf dem Land lag und zudem auf einer großen freien Fläche, über die ein kalter Wind fegte. Ich kann nur schwer beschreiben, was ich alles fühlte. Ich kann euch nur sagen, es tat unglaublich gut. Ich blieb noch eine ganze Weile im Freien. Ohne Ziel. Einfach so.

Später kruschelte ich in den Wollekisten herum, die zu Hause lagern und fand ein passendes Garn für Muttis Socken. So konnte ich mir den Weg zur Lagerbox sparen und gleich zu stricken beginnen.

Sonntag, 16. Dezember
Obwohl meine Hände viele Stunden des Sonntags beschäftigt waren, bekam ich keine sieben Sachen für den Sonntag zusammen, weil ich im Wesentlichen nur einer Tätigkeit nachging, nämlich dem Sockenstricken. Naja, das allein wäre vielleicht langweilig geworden, deshalb schaute ich nebenher Märchenfilme. Das hat Spaß gemacht und die erste Socke war dann am Abend auch fertig. Die zweite schlug ich gleich noch an. Danach mussten die Hände erst einmal ruhen.

Montag, 17. Dezember
Ein wunderbarer Feierabend. Der Sohn kam extra aus Berlin angereist, um bei Oma den Weihnachtsbaum aufzustellen. Sie hatte mit dem Hinweis auf eine Tradition, die es so in unserer Familie noch nie gab, darauf bestanden, dass der Baum am 3. Advent stehen sollte. Das war nun nicht zu schaffen. Dafür kam der Sohn einen Tag später, und ich durfte ihn gleich nach der Arbeit am Busterminal abholen. Ich weiß nicht, warum, ich mag es einfach, dort Leute abzuholen. Der Bus war auch fast pünktlich. Als der Sohn ankam, hatte er Hunger. Ich hatte bereits den ganzen Tag Hunger, da ich nur Äpfel als Verpflegung mitgenommen hatte. So fuhren wir erst einmal ins PC, wo der Sohn die großen gewellten Pommes bekam, auf die er so großen Appetit hatte und ich eine Bratwurst. Dann ging es schnurstracks zur Oma/Mutti. Ihr brachte ich auch noch die zweite Stolle mit, die sie bestellt hatte.
Als der Baum stand, machten wir uns wieder auf den Weg. Der Kaufmannsladen war unser Ziel, wo ich gleich noch den von Mutti bestellten Schinken beschaffte. Später aßen wir noch eine Kleinigkeit und schwatzten ein wenig.
Es war einfach ein schöner Abend.

Dienstag, 18. Dezember
[Werbung wegen Namensnennung alles selbst gekauft]
Hurra, hurra, das Opal-Abo ist da. Das wurde ja auch Zeit. Am Donnerstag bekam ich die Mail, dass das Paket in 1 bis 2 Tagen zugestellt wird. Leider sind die Paketdienste bei uns im Ort schrecklich überfordert.
Egal, nun war es endlich angekommen, jedoch noch nicht bei mir. Katl, die gute Seele nimmt immer meine Pakete entgegen, also lud ich mich zum Feierabend bei ihr zum Tee ein. Ganz gemütlich hatte sie das Wohnzimmer gemacht, mit Kerzen und Räucherwerk. Außerdem standen Plätzchen für mich bereit. Ich konnte einfach die Seele baumeln lassen. Das tat gut.

Mittwoch, 19. Dezember
Die letzte Gelegenheit, mich vor Weihnachten noch einmal mit Katl in der Therme zu treffen. Auch Janine wollte ich gern treffen, wusste aber bis zuletzt nicht, ob das klappen würde. Um so erfreuter war ich, als sie dann doch in der Kelo-Sauna auftauchte.
Nach der Therme überredete ich Katl, noch mit zum Kaufmannsladen zu kommen. Ich wollte noch ein paar Dinge beschaffen, die ich am nächsten Tag gleich mit zur Mutti nehmen und dort in den Kühlschrank packen wollte. Ich freute mich sehr, dass alles so gut klappte und ich an alles gedacht hatte.
Gegen 21.45 Uhr war ich daheim und entdeckte, dass Mutti intensiv versucht hatte, mich zu erreichen. Also war ein Rückruf fällig. Und schon waren zu all den Kleinigkeiten, an die ich denken musste, wieder ein paar hinzu gekommen.
Eine große Freude fand ich im Briefkasten. Die wunderhübsche Karte, die ihr auf dem Bild ganz oben sehen könnt, hat Catrin für mich gefertigt und mir gesendet. Sie ´hat auch so tolle Worte für ihren Weihnachtsgruß gefunden. Ich habe mich sehr gefreut.

Donnerstag, 20. Dezember
Seit dem Abend in der Therme ging es mir nicht mehr so richtig gut. Die Knie schmerzten und die Hüfte auch. Es fiel mir schon schwer, geradeaus zu laufen, Treppen waren der Horror. Wie gut, dass ich die Einkäufe schon am Vorabend erledigt hatte. So musste ich vor der Arbeit nicht mehr in den Kaufmannsladen, sondern nur noch Geld holen, das Mutti bestellt hatte.
Zum Feierabend stand natürlich wieder der N-Markt auf dem Plan, aber es war nicht mehr viel zu besorgen, weil ich das meiste bereits mitgebracht hatte und der Rest später frisch gekauft werden muss. Vorher holte ich ein Päckchen mit Kleidung ab, die ich kürzlich bestellt hatte. Wie freute ich mich, dass alles noch vor Weihnachten geliefert wurde. Im Anschluss wollte ich noch in einen anderen Laden, weil mir just eingefallen war, was ich der Lieblingskollegin noch in ein Wichtelpaket packen könnte. Mutti wollte mit und meinte, wir könnten doch auch in den Kaufmannsladen fahren.
Da die Schmerzen in meinen Gelenken sich leider noch nicht wieder verflüchtigt hatten, war ich sehr froh, als alle Einkäufe an Ort und Stelle waren und ich auch das Kleiderpaket meine 4 Treppen hinauf gebuckelt hatte.
20:00 Uhr Feierabend.
20:40 Uhr, ich hatte es mir gerade auf der Couch bequem gemacht und das Strickzeug zur Hand genommen {die Socken, die Mutti sich so kurzfristig gewünscht hatte}, da klingelte das Telefon. Mutti vermisste ihre Handtasche. Ich mich also wieder aus der Kuscheldecke gewickelt, Schlüssel und Papiere geschnappt und mich meine 4 Treppen noch mal hinunter gequält. Die Tasche stand quietschvergnügt und unschuldig im Fußraum des Beifahrersitzes, wo Mutti sie vergessen hatte. Puh, was für ein Glück, dass wir sie nicht beim Einkaufen irgendwo hatten stehen lassen. Also fuhr ich nochmal zu Mutti und brachte ihr das vergessene Stück. Nächstens werde ich, wenn sie aussteigt, den Fußraum kontrollieren. War nämlich nicht das erste Mal, dass dort etwas liegenblieb. Sie hat lauter so schwarzes Zeug, einen Beutel, das Brillenetui, die Handtasche. Und jetzt in der dunklen Jahreszeit sieht man das allemal nicht liegen, wenn sie aussteigt, zumal ich dann meist mit ihren Einkäufen zu tun habe.

Freitag, 21. Dezember
Bis hier hin hatte ich alle Herausforderungen gestämmt und keines der vielen kleinen Dinge vergessen. Ich freute mich jeden Tag darüber, wie gut ich alles hinbekam. Als ich aber am Morgen beim Zusammenpacken meiner SiebenSachen für den Tag, ein Konservenglas herunter riss, in das ich gerade mein Gemüse für Mittag einfüllen wollte, als dieses Glas auf dem Küchenboden in Milliarden Teile zersplitterte und als sich einer dieser Splitter schmerzhaft in meinen Fuß bohrte, da war der Punkt erreicht, an dem ich alles hätte stehen und liegen lassen mögen und einfach ans Meer fahren, ohne irgendwem Bescheid zu sagen.
Das habe ich natürlich nicht getan. Aber ich schaltete nicht nur einen, sondern mehrere Gänge herunter, verzog mich ins Bad, um meinen Fuß zu verarzten {war zum Glück nicht schlimm} und nahm mir dann viel Zeit, die Scherben aufzufegen. Plötzlich war es mir egal, ob ich pünktlich zur Arbeit käme.
Das schaffte ich trotz der Verzögerungen. Für mich war es der letzte Arbeitstag in diesem Jahr. Die Teilnehmer ningelten vom Guten-Morgen-Sagen an, dass sie früher heim gehen wollen, weil Weihnachten ist. Ich hatte zwar auch eine leise Hoffnung in diese Richung gehegt, infolge der anhaltenden Nervereien dann aber beschlossen, sie nun gerade bis zuletzt ranzunehmen. Ich meine, wenn man so einen Gedanken mal äußert und eine abschlägige Antwort bekommt, kann es doch gut sein. Da müssen doch nicht erwachsene Leute ununterbrochen davon reden, dass sie heim gehen möchten, und das am besten schon 9 Uhr morgens. Hätten sie mal lieber ihre Aufgaben ordentlich erledigt.
Der Chef schenkte uns am Nachmittag dann doch eine Stunde.
Das war sehr gut, da um diese Zeit noch kein Feierabendverkehr eingesetzt hatte und ich so gut durchkam, dass ich gleich noch zum Kaufmannsladen fuhr und die Eisbeine kaufte.
Daheim fiel dann die gesamte Nerverei von mir ab. Es war Wochenfeierabend, ja sogar Jahresfeierabend. Ich hatte mir vom Imbiss Glasnudeln mitgebracht. Die aß ich in aller Ruhe. Und danach legte ich mich erst einmal für eine Weile hin. Das tat so gut.

Und nun ist Samstag, 22. Dezember.
Mein Wecker klingelte heute genauso früh, wie unter der Woche, weil ich gegen 6 Uhr die Katl zum Bus bringen wollte. Sie verreist über Weihnachten. Das macht sie recht. Auf dem Rückweg schaute ich noch mal beim Kaufmannsladen vorbei, weil mir noch etwas eingefallen war, was ich dem Sohn ans Geschenk binden könnte. Das hatte ich gestern entdeckt, aber nicht mitgenommen, warum auch immer. Ich war fassungslos, wie voll es zu dieser frühen Stunde im Kaufmannsladen war. Irre.
Inzwischen ist meine Waschfee mit ihrer ersten Runde fertig. In der Küche köcheln die Eisbeine vor sich hin und müssten bald gar sein. Und ich sitze hier und erzähle euch von meiner Woche. Den Rest des Tages werde ich es ruhig angehen lassen.
Euch wünsche ich ein schönes Adventswochenende und recht schöne Feiertage. Lasst euch nicht stressen, genießt die Zeit.
Wir lesen uns bei Andrea.

13 Gedanken zu “Samstagsplausch {22.12.2018}

  1. Liebe Mira,
    ach Mensch, schade, dass deine Tage so stressbehaftet sind. Das ist genau der Grund warum es bei uns nur einfaches essen an den Wiehanchtstagen gibt. Niemand hat Stress und das Wichtigste, dass wir gemeinsam ein paar schöne Stunden verbringen, das kommt dann nicht zu kurz. Ich fand es früher immer grauenhaft, als noch die komplette Familie kam und meine Mutter stundenlang in der Küche stand. Die hatte ja gar nichts von Weihnachten. Ich habe mir vogenommen, dass mir das nie so gehen wird. Klappt 😉

    Ich drücke die Daumen, dass du die Weihnachtstage ein bisschen genießen kannst und dir alle ein bisschen zur Hand gehen.

    Hab schöne Weihnachten!
    LG
    Yvonne

    1. Liebe Regula, ich habe schon wieder umdisponiert. Ich werde die Keulen doch bei Mutti braten. Damit entfällt das Tranportproblem. Außerdem hat es den Vorteil, dass ich die Nachmittage zwischen den Mahlzeiten zum Braten nutzen kann und mir somit an den Vormittagen Zeit für mich bleibt oder ich einfach auch mal ausschlafen kann.
      Der Gedanke gefällt mir. Und Weihnachten wird dadurch weniger stressig.
      Liebe Grüße
      die Mira

  2. Liebe Mira,

    nun lese ich schon einige Zeit Deine Beiträge umd freue mich immer wieder auf den Samstagsplausch bei Andrea. Ich finde es toll, was Du alles für Deine Mama machst aber denkst Du dabei auch mal an Dich? Irgendwie habe ich das Gefühl, dass Du bei all dem dabei auf der Strecke bleibst und macht Deine Mama auch mal was für Dich? Ich will Dir um Gotteswillen nicht zu nahe treten, habe aber das Gefühl, dass Du auch nich so ganz zufrieden mit der Situation bist.

    Liebe Grüße und schöne Weihnachten wünsche ich Dir, Burgi vom Bodensee

    1. Liebe Burgi,
      vielen Dank für deinen Kommentar.
      Ja, du hast das richtig erkannt, so wirklich zufrieden bin ich mit der Situation nicht. Zum Beispiel wäre ich über die Feiertage gern verreist, wie es meine Freundin macht. Ich hätte die Mutti dazu sogar mitgenommen, aber sie will nicht. Ich werde aber die Feiertage nutzen, ihr das für nächstes Jahr schmackhaft zu machen.
      Ansonsten denke ich mir immer wieder, dass sie schon 85 ist und ich nicht weiß, wie oft wir noch Weihnachten zusammen sein können und ich denke, wenn sie mal nicht mehr da ist, würde ich mir Vorwürfe machen, wenn ich jetzt nicht so viel für sie getan hätte…
      Huch, jetzt hab ich mich in dem Satz verfitzt, aber du verstehst schon, was ich meine.

      Frohe und friedliche Weihnachten wünsche ich dir und deinen Lieben
      die Mira

  3. Liebe Mira was für durch geplante Tage. Ich hoffe das es Dir bald besser geht. Trotz all dem Stress wünsche ich Dir viel Zeit für Dich. Hab ein erholsames Wochenende und ein schönes Weihnachtsfest. Lieben Gruß, aus der Wolle möchte ich mir einen Sternenschal Stricken.
    Sylvia

    1. Liebe Sylvia,
      du, ich habe schon wieder umgeplant und damit wird das Fest weniger stressig für mich. Ich gewinne morgens und vormittags Zeit für mich, kann ausschlafen und ein wenig für mich sein. Das brauche ich so sehr. Schon gestern konnte ich mich etwas entspannen und heute wird mein Ruhetag. Und stell dir vor, die Schmerzen haben schon sehr nachgelassen. Vielleicht waren sie teilweise doch psychisch bedingt.

      Auf den Sternenschal bin ich jetzt genz neugierig.
      Schöne Weihnachten auch dir und deiner Familie
      wünscht die Mira

  4. Eine schöne Karte hast du von Catrin bekommen, habe ich bei ihr schon bewundert. Sicher wirst du jetzt ganz neidisch, wenn ich dir sage dass ich über die Feiertage nicht in der Küche stehen muss.
    Wünsche dir schöne Festtage und geniess die freien Tage.
    L G Pia

    1. Nö, neidisch werde ich nicht. Ich gönne dir von Herzen entspannte, geruhsame Weihnachtstage.
      Und vielleicht, vielleicht ist es für mich dieses Jahr auch das letzte Mal, dass es stressig wird {obwohl ich schon umgeplant habe und der Stress dadurch geringer wird}, aber vielleicht gelingt es mir, die Mutti davon zu überzeugen, dass wir nächstes Weihnachten verreisen. Da fiele auch die ganze Rennerei im Vorfeld weg. Das würde mir gefallen.
      Wunderschöne Weihnachtstage wünscht
      die Mira

  5. Liebe Mira, das Wetter ist alles andere als weihnachtlich und man möchte sich am liebsten verkriechen. Ich freue mich, dass ich dir mit der Karte eine Freude machen konnte und ich freue mich noch mehr, dass die Tasche “der kleinen Frau” nur im Fußraum deiner Walli vergessen wurde.
    Genieße deine freien Tage, auch wenn es erst nach den durchgeplanten Feiertagen passiert und lass einfach einmal die Seele baumeln.
    Liebe Grüße von Catrin.

    1. Liebe Catrin,
      stell dir vor, ich habe mir heute frei geräumt und werde den Tag schon mal für mich allein genießen. Natürlich werde ich die Sälze fertig machen, aber wenn mich nichts und niemand drängt, macht mir das ja Spaß. {Die Arbeitsanleitung schreibe ich dir noch.}
      Und ich will noch die Socken fertig machen, da fehlt aber nur noch die Spitze.
      Einen schönen vierten Advent wünsche ich dir und deinen Lieben.

  6. Jep, das mit dem witterungsbedingten Nicht-Rausgehen-Wollen und dem anschließenden Wohlfühlen draußen hatte ich auch immer mit Elli so erlebt, die ja ihr täglichen Ausgang vehement einforderte. Andererseits genieße ich heute auch manchmal, zwei volle Tage nicht einen Fuß vor die Tür setzen zu müssen. Beides finde ich gut, ꞌs halt nicht immer leicht, dabei die Ausgewogenheit zu bewahren.

    Wie dem auch sei, ich wünsche dir entspannte Tage und ein schönes Weihnachtsfest.

    1. Das mit dem keinen-Fuß-vor-die-Tür-setzen praktiziere ich manchmal auch. Ganz selten zwar, weil ich nicht oft “sturmfreie” Wochenenden habe, aber das kann ich dann auch genießen, wenn ich stundenlang lese oder einen Film nach dem anderen schaue und dabei stricke. Insgesamt stelle ich bei mir aber fest, dass mir das Draußesein besser bekommt, als das einigeln.
      Ganz fest vorgenommen habe ich mir für die freien Tage, dass der 28. Dezember ganz mir gehören soll und dass ich diesen im Garten verbringen will, völlig egal, bei welchem Wetter. Zur Not in der Laube bei Glühwein oder heißem Tee. Hauptsache ganz nah an der Natur.
      Liebe Grüße
      die Mira

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