Samstagsplausch {17.11.2018}

Guten Morgen liebe Plauscherinnen.
Nach der letzten vollgepackten Woche sollte diese ruhiger werden. Ich hatte weiter auch nichts vor. Das sollte also klappen. Und was meint ihr? War es eine ruhige Woche? *lach* Wenn ich schon so frage…

Dann nehme ich euch also mit auf meine Reise durch diese Woche…

Samstag, 10. November
Eigentlich wollten wir Suppe kochen und hatten uns am vorhergehenden Mittwoch schon fast dazu verabredet. Aber dann meinte Jürschn wir sollten "an dem Tag" nochmal telefonieren, weil wir nicht wüssten, wie das Wetter wird. Nun, das Wetter war schön. Ich hatte auch eine super leckere Suppe vorbereitet. Nur der Anruf kam nicht. Ich nahm meine Suppe trotzdem mit in den Garten…
Der Sohn war mit einem weiteren Arbeitseinsatz für den Gartenverein beschäftigt.
Katl kam auf einen Schwatz vorbei, und ich hatte ein schlechtes Gewissen, weil es so kalt geworden war und ich die ganze Zeit Sorge hatte, dass sie meinetwegen friert.
Katl ging bald wieder. Ich hielt es noch eine Weile aus und wäre auch noch länger geblieben. Aber daheim warteten vier Gänsekeulen auf mich, die gebraten werden wollten.

Sonntag, 11. November – Martinstag
Ich habe keine Ahnung, warum, aber es ging mir nicht gut an diesem Morgen. Kopfschmerzen, Übelkeit. Ich schleppte mich ziemlich herum und wärte am liebsten im Bett geblieben. Aber nun hatte ich der Mutti ja weis gemacht, dass wir Martinsgans essen. Und ich hatte die Keulen noch am Abend zuvor gebraten. Also raffte ich mich dann endlich auf. Die Mutti hatte sich so sehr gefreut, hatte den Tisch schon gedeckt und die Töpfe und Schüsseln vorbereitet. Die Keulen wurden noch in der Backröhre gebräunt, die Klöße mit Beffeln versehen {Wisst ihr, was Beffeln sind? Geröstete Weißbrotwürfel, mit denen die Klöße gefüllt werden. hihi}. Dazu gab es Rotkohl. Hach, war das lecker, lecker. Und nach dem Essen ging es mir plötzlich wieder gut. Am Nachmittag wollte der Sohn wieder in den Garten, während ich noch keinen rechten Plan hatte. Das war auch gut so, denn einhalten hätte ich ihn sicher nicht können, weil die alte Jolanda, mit der mein Sohn in letzter Zeit unterwegs war, wieder einmal nicht ansprang. Muuutsch? Kannst du mir bitte Starthilfe geben?
Also holte ich Walli heran, der Sohn verkabelte die beiden Autos und los ging es… Oups, nein, es ging eben nicht los. Jolanda sprang weder mit Starthilfe noch mit guten Worten an. Nicht einmal die Drohung mit der Schrottpresse zeigte Wirkung. Nach ewigen Versuchen brachte ich Walli wieder auf einen Parkplatz an der Straße. Die alte Jolanda mussten wir auf ihren Stellplatz im Hof schieben. Ich sag euch was, so ein Oktavia ist schwer. Ich war von der Aktion doch ein bissel geschafft. Der Sohn fuhr dann mit dem Rad in den Garten, während ich mich mit Buch und Strickzeug ausruhte.
Da ich die Autoaktion nicht fotografiert habe, bekam ich nicht einmal meine Fotos für den Sieben-Sachen-Sonntag zusammen. Hach.

Montag, 12. November
Von der Liebslingskollegin hatte ich eine Zusatzaufgabe bekommen, doch ausgerechnet heute gestaltete sich der Unterricht dermaßen schwierig, dass ich zu gar nichts anderem kam. Nicht einmal zum Kaffeetrinken. Und dann kamen wir auch noch auf die Idee, zum Feierabend meine noch bei Katl gelagerten Tüten-und-Taschen durchzusehen und umzuräumen. Etwas ruhiger wurde es dadurch, dass wir danach noch bei Katl Tee tranken und ich die Seele ein wenig baumeln lassen konnte. Tja, und dann… Wahrscheinlich darf ich gar nicht so viel Ruhe haben, dass mir diese bewusst wird, denn sonst komme ich auf blöde Ideen und stopfe die Ruhephasen wieder mit Aktionen voll. So zumindest an diesem Montag Abend. Da kam ich doch auf den Gedanken, unbedingt dieses Jahr noch mal ans Meer zu wollen. Dann zählte ich die Wochenenden bis Weihnachten und kam zu dem Schluss, dass die einzige Möglichkeit am kommenden {also jetzt bereits angekommenen} Wochenende besteht. Und damit war es mit der Ruhe für diese Woche endgültig vorbei. Denn wenn ich das Wochenende unterwegs sein wollte, musste vorher noch einiges erledigt werden.

Dienstag, 13. November
Der Unterricht wird wohl noch eine Weile so anstrengend bleiben, zumindest solange eine bestimmte Person dabei ist. Da nutzt aber nix, auch diese Person will ich durch die Prüfung bringen. Also…
Zum Feierqabend holte ich die Katl ab und wir fuhren zur Lagerbox. Dort suchte ich endlich die Wolle für den dicken Kuschelpullover heraus, den ich für den Winter im Garten unbedingt haben möchte. {Für den Winter am Meer wäre er genauso gut zu gebrauchen.} Da ich mich wieder einmal nicht entscheiden konnte, nahm ich gleich mal das Garn für zwei dicke Pullover mit.
Außerdem stellten wir einen Heizer und diverse andere Utensilien bereit, die wir mit in den Norden nehmen wollten und die gleich in der Wohnung bleiben sollten. Da ich sie aber nicht zu Hause in den vierten Stock schleppen wollte, nur um sie am Freitag Morgen wieder hinunter zu tragen, sie aber auch nicht die nächsten drei Tage im Auto durch die Gegend fahren wollte, stellten wir sie nur in Türnähe in der Lagerbox bereit, so dass sie am Donnertag Abend nur fix eingeladen werden mussten.
Zum Dank für ihre tatkräftige Hilfe und einfach, weil ich’s schön fand, lud ich Katl zum Abendessen ein. Im "Fresstempel" des Paunsdorf Centers ließen wir uns ein ganz leckeres Hähnchen-Gemüse-Gericht mit Erdnuss-Curry-Sauce und Reis schmecken. Gegen 19.00 Uhr war ich daheim und irgendwie geschafft vom Tag. So hatte ich weder Lust zum Wäsche waschen, noch mit dem dicken Pullover zu beginnen. Stricken, ja, aber Maschenproben und die Entscheidung, wie ich den Kragen mache, wieviel Maschen ich anschlage, mit welcher Nadelstärke und überhaupt, nö, das war mir an diesem Abend alles zu viel.
Also nadelte ich noch ein paar Sockenrunden und las noch ein paar Seiten.

Mittwoch, 14. November
Ich weiß, ich bin spät dran. Walli hat immer noch keine Winterräder. Deshalb fuhr ich auf dem Heimweg bei meinem Reifenhändler ran und kümmerte mich darum. Nun sind sie bestellt und nächste Woche werden sie montiert.
Danach stand der Haushalt auf dem Programm. Zwei Trommeln Wäsche wollten gewaschen werden. Eigentlich sogar noch mehr, aber die schaffte ich dann mal wieder nicht, weil ich meinen Nachbarn nicht zumuten wollte, dass nach 22 Uhr die Schleuder noch einmal lärmt. Mein Gemüse, das ich am nächsten Tag in der Firma essen wollte, bereitete ich vor und dann hatte ich schon mal wieder das Gefühl, dass es reicht. Ich möchte mal wissen, woran das liegt, dass ich immer so schnell ermüde. Das war doch sonst nicht so. Es ist sogar meiner Schwester aufgefallen, die neulich meinte, wieso ich neuerdings immer so früh ins Bett gehe. Na, menno, ich weiß es doch auch nicht. Noch bis vor kurzem kam ich frühesten Mitternacht ins Bett, im Sommer kam ich da manchmal erst aus dem Garten heim. Aber seit ein paar Wochen {drei oder vier} kann ich schon 22 Uhr kaum noch die Augen offen halten und so gern ich noch lesen oder stricken würde, ich bekomme das einfach nicht mehr hin.

Donnerstag, 15. November
Der Arbeitstag wurde etwas weniger anstrengend, weil die oben schon erwähnte Person am Morgen Bescheid gab, sie fühle sich nicht und käme deshalb nicht. Das heißt nun keinswegs, ich hätte nichts zu tun gahabt. Aber alles ging in Ruhe und ohne zusätzlichen Stress und Ärger. Zum Feierabend stand der Einkauf mit Mutti auf dem Plan und ich wollte ihr "beichten", dass ich am Wochenende mit Katl unterwegs sein würde. Dann aber unterhielten wir uns über alles Mögliche und ich erzählte nichts von der bevorstehenden Reise.
Später holte ich Katl ab. Gemeinsam holten wir die bereit gestellten Utensilien aus der Lagerbox. Außerdem hatte ich die verrückte Idee, dass Katl mich am Freitag von der Arbeit abholen und wir gleich von dort aus direkt in Richtung Meer starten könnten. Das würde uns mindestens 2 Stunden Zeit ersparen. Voraussetzung war natürlich, dass Katl ihre Tasche schon am Donnerstag packte und ich diese auch gleich ins Auto lud, damit das arme Weib am Freitag das ganze Gepäck nicht mit der Straßenbahn quer durch die Stadt schleppen muss. Als ich endlich daheim war, stand nun noch für mich das Taschepacken auf dem Programm. Das war keine große Aktion. Trotzdem hatte ich etwas vergessen, das mir erst am Freitag auf dem Weg zur Arbeit einfiel. Da war es zu spät.
Apropos spät… da fiel mir doch noch das Gemüse ein, das ich bisher noch nicht verarbeitet hatte. Bis nach dem Wochenende wollte ich es nicht liegen lassen. Also putze und kochte ich noch zwei Blumenkohle. Außerdem wollten 2 Kilo Rosenkohl geputz werden. Das dauerte und ich wurde immer müder. Nach der Hälfte gab ich auf, verfrachtete die fertige Portion in den Kühlschrank, die kann der Sohn sich am Wochenende kochen, wenn er mag. Den Rest verpackte ich für die Reise. Den koche ich dann für Katl und mich.
Freitag, 16. November
Die Reise begann schon am Morgen, als ich meine Tüten und Taschen nach unten trug und im Auto verstaute. Nur noch ein wenig arbeiten…
Am Nachmittag machten wir uns bei immer noch herrlichem Sonnenschein auf den Weg ans Meer.

Und nun ist Samstag, 17. November.
Wir werden nach Koserow fahren und wahrscheinlich kann ich erst dort den Samstagsplausch verlinken, weil hier das Internet sehr zu wünschen übrig lässt. Direkt am Wasser ist es besser.

Habt alle ein schönes Wochenende.

2 Gedanken zu “Samstagsplausch {17.11.2018}

  1. Liebe Mira ,
    immer wieder was los bei dir .
    Ich hab auch einen besonderen Kollegen ,
    der macht mich kaputt , wenn das so weiter
    geht .
    Liegt es viell am Wetter , das du so zeitig
    müde bist ? Ich kenn das auch , die sogenannte
    Winter / Frühjahrsmpdigkeit . Wenn die Luft so
    wechselt , macht mich das ein paar Tage sehr
    müde .
    Ostsee wundervoll , ich hätte auch Lust so
    spontan fahren zu wollen , aber allein
    verwerfe ich es wieder .
    Dann komm gut in die neue Woche .
    Liebe Grüße von JANI

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