Samstagsplausch {03.11.2018}

Wir haben November. Wie das klingt.
Erst einmal guten Morgen liebe Plauscherinnen.
Es ist noch dunkel draußen und ich stelle etwas Seltsames an mir fest. Immer schon hat mir diese lange Dunkelheit zugesetzt. Ich mag sie einfach nicht und sie schlägt mir auf’s Gemüt. Nur in diesem Jahr nicht, und das erstaunt mich. Ich zünde Kerzen an und freue mich an der Gemütlichkeit in meiner winzigen Küche.

Die letzte Woche verlief sehr ruhig. Ich habe sehr viel gelesen und ein wenig gestrickt, so dass immerhin das Paar Nr. 25/2018 fertig wurde. Wieder für den Sohn in Größe 43.

Am Montag, 29. Oktober hatte ich mal wieder eine verrückte Idee. Schon im Sommer hatten Anke und Jürgen mir immer mal wieder von einem Laden vorgeschwärmt, in dem es allerlei Schnickschnack zu günstigen Preisen gibt. Mir war das aber immer zu weit, dort einfach so mal hinzufahren, wenn ich doch gar nichts brauche. Nun schwärmten auch meine Mitarbeiter für diesen Laden, und von der Arbeit aus ist es gar nicht mehr so weit. So rief ich kurzerhand die Katl an, ob sie Lust hätte, mich von der Arbeit abzuholen. Sie hatte. Also fuhren wir zum Feierabend zu einem kleinen Gewerbegebiet, wo sich dieser spezielle Laden befindet und stöberten dort herum. Ich fand immerhin eine Lichterkette, die ich in die Gartenlaube hängen möchte und sehr schöne Buntstifte. Ich liebe bunte Stifte.
Am Dienstag, 30. Oktober zeigte sich das Wetter zuerst sonnig und warm, was mich auf die Idee brachte, zum Feierabend schnurstacks in den Garten zu wollen. Leider hatte sich bis zum Arbeitsschluss die Sonne hinter dicken Wolken versteckt und ein Herbssturm peitschte übers Land. Das war mir für den Garten dann doch zu ungemütlich, so dass ich zu Hause strickenderweise in den Feiertag hinein träumte.
Mittwoch, 31. Oktober
Für den Feiertag war mein Besuch beim halleschen Strickstammtisch vorgesehen. Kurzfristig änderte ich diesen Plan, weil ich am Vormittag mit lange mit Mutti telefoniert hatte, die mir erzählte, was sie kocht und dass sie mich mit eingeplant hat.
Donnerstag, 01. November
Es war noch Essen übrig, so dass ich bei der Mutti noch ein Abendbrot bekam, bevor wir zum Einkaufen losfuhren. Ich hatte ihr den Kaufmannsladen angeboten, aber sie wollte doch lieber nur in den N-Markt, was gut war, denn ich traf einen Klassenkameraden von früher und, obwohl nur kurz, war das eine schöne Begegnung.
Freitag, 02. November
Es gelang mir, alles für den Montag vorzubereiten, damit die Arbeitswoche mit möglichst wenig Stress beginnt.
Es war strahlendes Herbstwetter und in der Sonne richtig warm, und ich war darauf vorbereitet, nach der Arbeit in den Garten zu fahren und die knappe Stunde bis zum Dunkelwerden draußen zu genießen. Doch dann fragte eine Strick- und Spinnfreundin, die ich schon ewig nicht gesehen habe, ob ich ein paar Quitten haben möchten. Inkagurken wären auch noch da, die könnte ich ebenfalls haben. Also fuhr ich kurzentschlossen zu ihr. Da sie nur 4 Minuten von ihrem Garten entfernt wohnt, wollten wir ursprünglich nur das Obst und Gemüse ins Auto laden und uns dann noch ein wenig in die Sonne setzen. Doch wie das so ist, wenn man sich lange nicht gesehen hat: Wir schwatzten und schwatzten. Die Sonne ging inzwischen unter und wir waren nicht in ihrem Garten. Das machte aber gar nichts, denn es war so schön, uns mal wieder zu unterhalten. Wir kamen vom Hundertsten ins Tausendste und ich hatte einen wunderschönen Wochenfeierabend.

Und nun ist Samstag, 03. November. Es ist 4.10 Uhr und ich bin seit zwei Stunden auf. Habe schon ein Schwätzchen mit meiner Schwester gehalten und eine neue Socke angeschlagen.
In Andreas Plauderecke wird noch niemand sein. Da komme ich nachher noch mal wieder für die Verlinkung.

Habt alle ein schönes Wochenende.

10 Gedanken zu “Samstagsplausch {03.11.2018}

  1. Wie schön, dass du dieses Jahr die Dunkelheit mit Gemütlichkeit genießen kannst. Man kann ja tagsüber schon viel Sonne tanken. Oh weh, so früh aufstehen. Ich habe das Motto: Der frühe Vogel kann mich mal! – Aber es ist auch toll, so früh aufzustehen. Da ist der Tag doch viel länger.
    Wünsche dir eine gute Woche und grüße herzlich
    Ingrid

    1. Liebe Ingrid, das hat alles immer zwei Seiten. Ich freue mich, wenn ich so früh schon viel geschafft habe, aber dafür bin ich dann oft am Vormittag schon wieder müde und besonders an grauen Tagen fehlt mir dann der Schwung, um noch viel zu tun.
      Liebe Grüße
      die Mira

    1. Liebe Pia, ein Frühaufsteher war ich schon immer, aber ich war auch eine Nachteule. Das heißt, ich bin viele Jahre mit 5 Stunden oder weniger Schlaf ausgekommen. Das rächt sich jetzt, denn ich bin irgendwie immer müde. Trotzdem kann ich oft nicht schlafen und dann mache ich lieber etwas fertig, damit ich mich später ohne schlechtes Gewissen noch mal hinlegen kann.
      Das ist natürlich ein heilloses Durcheinander bei mir. *lach*
      Liebe Grüße
      die Mira

  2. Liebe Mira, was für eine schöne Woche. Ich dachte wir wären schon früh aufgestanden. Aber Du bist ja noch besser. Hoffe Du hattest einen schönen Tag.
    Viel Spaß beim Stricken. Bin gespannt auf den dicken Pullover. Hab ein schönes Wochenende. Lieben Gruß Sylvia

    1. Da sagst du was, liebe Sylvia, auf den Pullover bin ich selber gespannt. Ich habe zwar eine Vorstellung, aber ob das dann so wird. Und selbst wenn, ob das dann an mir auch aussieht, das steht noch in den Sternen.
      Du hast es hier vielleicht inzwischen gelesen, ich bin nicht aufgeblieben, sondern habe mich dann noch mal hingelegt. Also war das mit dem frühen Aufstehen gar nicht so besonders. *lach*
      Liebe Grüße und eine schöne Woche
      die Mira

  3. Liebe Mira, ich war auch gerade ganz erstaunt: 4.10 Uhr, seit 2 Stunden wach und schon mit deiner Schwester geplaudert? Ist sie auch so ein Frühaufsteher wie du? Wir waren heute auch im Garten, es war Mitgliederversammlung, unsere Tür an der Villa ist nun auch winter- und hoffentlich einbruchsicher und das Wasser wird am kommenden WE abgestellt. Nun ist die Zeit wirklich langsam vorbei, freuen wir uns auf den Frühling. Prima, dass du gestern schon für Montag einiges vorbereiten konntest und die Woche dadurch ruhig beginnen kann.
    Liebe Grüße von Catrin.

    1. Liebe Catrin,
      bei uns wurde heute das Wasser abgestellt, was uns aber nicht daran gehindert hat, tortzdem draußen Kaffee zu trinken. Wir hatten Trinkwasser mitgenommen. Ich denke, dass ich auch morgen den Sonnentag ausnutzen und draußen sein werde. Anke und Jürgen wollen auch kommen und einige andere sind sowieso immer dort.
      Als ich heute da draußen in der Sonne saß, tat mir das so unglaublich gut. Also winterfest machen wir nicht. Zumindest nicht im Sinne von verriegelt und verrammelt. Eher so, dass die Tee- und Glühweinbestände aufgestockt werden. Ein zweiter Trinkwasserkanister muss her, damit wir auch immer für heißen Tee oder auch heiße Brühe oder Suppe sorgen können. Meinen Thermobecher werde ich mitnehmen, damit Getränke länger heiß bleiben.
      Außerdem muss ich dringend meine gaaaanz dicke Wolle aus der Lagerbox holen und mit fetten Nadeln {Stärke 8 oder 10} einen richtig dicken Skipullover stricken. Das will ich schon lange, aber nun muss das mal ganz zügig passieren. Bei dem dicken Garn und den großen Nadeln müsste das ja schnell gehen, selbst in meiner Größe.
      Saison-Ende gibt es bei uns in diesem Jahr jedenfalls nicht.
      *kicher*
      LG die Mira

  4. Moin liebe Mira ,
    oh nee um 4:10 Uhr wach und schon was erledigt ,
    alle Achtung , das würde mir nicht passieren .
    Du , das mit der Dunkelheit hab ich auch festgestellt .
    Ich freu mich richtig , Nachmittagstee mit Kerzen , herrlich . Liegt wohl am ausgedehnten sommerlichen Herbst . Bin ja kein Herbstfan , aber dieses Jahr war er wundervoll . Und nun bin ich auf dem Weihnachtstrip .
    Passt mir viel besser in meine zeitliche Abfolge .
    Hach wenn ich doch auch wieder Stricken könnte , aber ich hab’s mit dem Handgelenk , das muss warten .
    Hab ein schönes WE , schaffst es bestimmt in den Garten .
    Herzlichst liebe Grüße

    1. Ganz ehrlich? Ich habe mich gegen fünf noch mal für ne Stunde hingelegt.
      Inzwischen bin ich im Garten. Da wird heute das Wasser abgestellt und es ist Arbeitseinsatz. Den macht der Sohn und ich wusele hier ein wenig. Tut gut, im Freien zu sein

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