Neun Tage bis Weihnachten

Erinnerungsanker
Montag, 15. Dezember
Den neuen Job in Torgau begonnen.
Ein guter Auftrag, der Spaß macht. Außerdem gute, entspannte Anfahrt, keine Autobahn und nur rund 50 Minuten Fahrzeit. Auf dem Heimweg kann man gut die alltäglichen Einkäufe erledigen. Ich komme sogar bei einem meiner Großhändler vorbei und habe da schon vereinbart, dass ich anrufen werde, wenn ich etwas brauche. Dann werden sie es für mich richten und auf dem Heimweg lande ich da an und nehme alles mit. Gute Sache, oder?
Am Montag allerdings hatte ich Eile, weil ich zu 16 Uhr vor dem Laden mit dEiDre verabredet war. Sie wollte noch ein paar Sachen abholen, die als Dauerleihgaben im Laden gestanden hatten. Chris war auch dort, wartete auf Freunde, die mit einem Transporter ein paar letzte Stücke holen wollten, die noch in die Werkstatt sollten. Als dEiDre ankam, musste ich gerade wieder los, die Junghexe zum Training fahren. Hach, war das arme Weiblein erkältet. Ich fand es ganz großartig, dass sie trotzdem zum Sport ging und sagte ihr das auch. Das braucht sie viel öfter, dass man anerkennt, was sie tut und ihr das auch sagt.
Wir haben die Maus dann auch wieder abgeholt und heim gebracht, waren kurz in der Werkstatt und gegen 20.30 zu Hause. Chris musste dann allerdings noch einmal los, weil seine Freunde zwischenzeitlich angerufen hatten, dass sie erst 21.00 Uhr kommen können.
Dienstag, 16. Dezember
Je mehr ich im neuen Job Fuß fasse, um so mehr Spaß macht es.
Auf dem Heimweg konnte ich mir Zeit lassen, weil Chris unterwegs war, aber den Werkstattschlüssel einstecken hatte. Für mich blieb ein früher Feierabend und dann ein märchenhafter Kinoabend. Mit Anke schaute ich den 3. Teil des Hobbit.
Mittwoch, 17. Dezember
Oh je, was war denn am Mittowch. Da fehlt mir der Anker.
Donnerstag, 18. Dezember
Der Job macht immer noch Spaß. Ich hatte ein paar Ideen, die die anderen recht gut fanden.
Auf dem Heimweg holte ich Katl ab und nahm sie mit in die Werkstatt. Dort wollte Chris uns erwarten, aber ihm war etwas dazwischen gekommen. Also ließ ich Katl dort, damit sie Christine in Empfang nehmen konnte, fuhr los, um Chris samt Werkstattschlüssel abzuholen. Er musste gleich wieder los, die Junghexe zum Training bringen. Als er von da zurückkam, mussten wir zusammen wieder los, denn er hatte noch einmal den Transporter des Baumarktes reserviert. {In den vom Montag hatten die Platten nicht hinein gepasst.} Wir hatten diesmal zwei Lade- und auch zwei Abladestellen, mussten vorher noch Chris’ Freund abholen und zwischendurch die Hex’ vom Training. Ich fuhr die Runde mit, bis wir wieder an der Werkstatt waren. Christine war inzwischen schon wieder fort, dafür kam Ute gerade an und später auch noch Janine, so dass wir einen schönen Strickschwatzabend hatten.
Am Freitag, 19. Dezember fuhr ich direkt nach der Arbeit zu Kathrin und Micha. Sie hatten ein paar Fragen und ich wollte sie gern beraten, soweit ich das konnte. Es war schön, nach langer Zeit wieder einmal dort zu sein. Ich fühle mich bei den beiden immer so aufgehoben. Gegen 20 Uhr war ich zu Hause und eine halbe Stunde später bereits im Bett, weil ich rasende Kopfschmerzen hatte, die aber von meinen verspannten Schultern herrührten und nach ausreichend Schlaf am nächsten Morgen verschwunden waren.
Samstag, 20. Dezember
Der Vormittag gehörte Mutti und den "Großeinkäufen" vor dem Fest. Der Nachmittag führte Chris und mich ein letztes Mal in den Laden. Den Abend verbrachten wir in der Werkstatt, wo ich jede Menge zu räumen habe und für Chris dauernd etwas zu handwerkeln ist. Es war halb eins in der Nacht, als wir uns auf den Heimweg machten.
Am Sonntag, 21. Dezember hatte ich den Vormittag zur freien Verfügung und schlug das Tuch an, das ich für Mutti noch bis zum Fest stricken will. Am Anfang kam ich gut voran, inzwischen sind die Reihen deutlich länger und ich setze mich schon wieder unter Druck, weil ich es unbedingt fertig bekommen möchte.
Am frühen Sonntag Nachmittag holten wir Mutti ab und besuchten Tante Hertha, meine liebste Tante, die eigentlich Muttis Tante ist und schon 94 Jahre alt und immer noch so lustig.
Abendessen gab es dann bei Mutti. Danach holten wir noch unser Mädchen ab und ich brachte die beiden zu Chris.
Am Montag, 22. Dezember musste ich für einen halben Tag noch einmal nach Torgau. Bevor ich den Heimweg antrat, rief ich Chris an, den ich aber nicht erreichte. Dann rief ich noch Katl an, die total erkältet ist, kaum sprechen konnte, mich aber trotzdem auf einen Tee einlud.
Am Abend hatten Anke und Jürgen zum Freunde treffen eingeladen. Eine schöne Tradition, die sonst immer am 23. stattfand, in diesem Jahr aber auf den 22. vorverlegt wurde, weil die beiden heute Morgen in den Weihnachtsurlaub starten.
Heute {23. Dezember 2014}
Ich bin früh aufgestanden und habe schon einige Reihen am Tuch genadelt. Oh, oh, das ist noch viel zu klein. Da habe ich noch viel zu tun. Außerdem werde ich noch mal einkaufen müssen. Irgendwas fehlt bestimmt noch. Und ich werde die Sülze kochen, die als Heilig-Abend-Essen bei uns inzwischen Tradition hat.

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