Nun ist er also vorüber…

…unser Urlaub. Der nicht realisierbare an der polnischen Ostsee und der als Ersatz angedachte im Garten. Letzteren hätten wir noch um einen Tag verlängern können, denn Katl hat heute noch frei und, wie sie sagte, auch nichts weiter vor. Aber mit mir verabreden mochte sie sich gestern nicht. Wahrscheinlich habe ich ein bissel zu oft über ihre gärtnerischen Fähigkeiten gemeckert, so dass sie mich nicht mehr ertragen kann. Ich kann aber auch meinen Mund nicht halten, was mich dann im Nachhinein ärgert. Warum kann ich sie denn nicht einfach machen lassen, wenn sie der Meinung ist, sie möchte das Unkraut, bevor sie es jätet, erst gießen, damit der Boden weich wird und sich das Unkraut dann besser herausziehen lässt? Warum muss ich ihr dann vorhalten, sie solle lieber die Tomaten gießen, statt des Unkrauts und zu dessen Bekämpfung besser mal eine Hacke oder den Grubber zur Hand nehmen? Ich meine, die Frau ist einige Jahre älter als ich, sie wird doch wohl wissen, was sie tut. Da brauche ich mich doch nicht hinstellen wie eine Rotzgöre und sie belehren. Ich kann mir schon vorstellen, dass sie dann nicht unbedingt Lust hat, sich mit mir zu verabreden, wenn ich mich so benehme. Würde mir ja auch nicht gefallen.
Jetzt frage ich mich allerdings: Soll ich, oder soll ich nicht? … Heute raus gehen und den Tag im Garten verbringen. Immerhin ist die Wolle noch draußen, und mit dem Kräuterbeet bin ich auch noch nicht ganz zufrieden.

Pünktlich um 7 Uhr klingelte heute Morgen das Telefon. GabKo. Sie wollte mir nichts erzählen. Nur mal anklingeln. In der Folge hatte ich dann einen Teil der Arbeiten, die ich mir für heute vorgenommen hatte, ganz fix erledigt. Nur noch ein paar kleine Vorbereitungen, dann könnte ich das, was heute noch unbedingt erledigt werden muss, auch vom Garten aus tun, denn ob ich nun beim Telefonieren an meinem Schreibtisch hocke oder unter dem Apfelbaum, ist schließlich egal, oder?

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2 Gedanken zu “Nun ist er also vorüber…

  1. Ja, eigentlich wollte ich kommen, aber irgendwie hab ich dann erst doch noch alle Telefonate erledigen wollen, einige nicht erreicht. Dann Chris noch versprochen, dunkles zu waschen, was er aber erst noch herbringen musste… und so verdröselte sich der Tag.
    Hätte mich über nen Anruf von dir auch gefreut, aber ist nun auch nicht zu ändern. Weiß ja, dass du fast nie anrufst.
    Ist aber nicht so schlimm, denn es gibt noch mehr freie Tage und immer wird I. auch nicht zu dir kommen und der Wahnsinnssommer hat ja auch eben erst begonnen.
    Wünsche dir einen guten Start nach dem Urlaub,
    die Mira

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