Zum Glück…

…ist Freitag.
Ganze drei Stunden war meine Nacht lang, oder eher kurz und dann war auch noch die Milch alle, so dass ich meinen Guten-Morgen-Kaffee gar nicht genießen konnte. Getrunken habe ich ihn trotzdem, aber geschmeckt hat er nicht.
Den Schlafmangel kann ich mit Kaffee ohnehin nicht kompensieren. Doch zum Glück ist ja Freitag, somit Wochenende, und die acht Arbeitsstunden {mittlerweile nur noch dreieinhalb} bis dahin überstehe ich auch noch, zumal ich genug Abwechslungsreiches und Interessantes zu tun habe, was mich die Müdigkeit vergessen lässt.
Klingt gut, oder?

Die Gelassenheit, die ich aus dem Urlaub herüber gerettet habe, ist leider nur noch teilweise vorhanden, nämlich insofern, als ich nicht in Hektik verfalle, wenn viel zu tun ist, sondern alles fein säuberlich nacheinander erledige. Das habe ich mir vorgenommen, und es funktioniert auch {noch}. Vor den Widrigkeiten, die von außen auf mich einstürmen, schützt mich diese Einstellung leider nicht und verhindert leider auch nicht die unguten Stimmungen, in die ich gerate.
Zur Zeit fühle ich mich, als säße ich auf dem Elfenbeinturm, während rings um mich meine Welt in Stücke bröckelt und im alles verschlingenden Nichts verschwindet. Das Wochenende werde ich wohl brauchen, um meine Wunden zu lecken, bevor ich mich neu strukturiere. Es geht immer weiter, die Frage ist, wie.

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