Zehn Gläser Apfelkonfitüre…

…habe ich am Sonntag {26. August 2012} gekocht.

Apfelkonfitüre

 
{Foto 239/366}
Sie waren der erfreuliche Abschlujss eines ansonsten scheußlichen Tages.
Ursprünglich wollte ich die Konfitüre mit den Kindern kochen. Sie sammeln dauernd Äpfeln auf, um sich dann einen Spaß daraus zu machen, sie zu zertreten. Wie oft habe ich ihnen schon klar machen wollen, dass Äpfel Lebensmittel sind, die die Natur uns schenkt. Ach nö, wir zertreten die weiter. Lebensmittel kauft die Mama ja im Supermarkt. Also dachte ich, wenn sie selbst mitmachen, aus den eingesammelten Äpfeln Konfitüre zu kochen, ist das vielleicht wirkungsvoller.
Anfangs ließ sich das auch ganz gut an. Dummerweise waren Chris und Caro den ganzen Tag am Streiten. Das heißt, Chris hat gar nicht viel gesagt, außer dass er sie immer wieder gebeten hat, sich mal einzukriegen und nicht vor den Kindern und auch nicht vor den Gartennachbarn ewige Diskussionen um nichts auszutragen. Caro wollte sich aber nicht beruhigen. Was sie wollte, wusste sie anscheinend selbst nicht. Es ging um alles und nichts. Darum, dass sie schon die ganze Woche für die Kinder Essen gemacht hatte, darum, dass Chris den ganzen Tag schläft {was nicht stimmt, denn er hat jede Menge im Garten getan, während sie fast bis Mittag im Zelt lag}, darum, dass Janice nicht ihr Kind ist und sie deshalb für sie überhaupt nichts machen müsste. Ach, es war einfach scheußlich. Sie hat ununterbrochen Unsinn geredet, sich dabei dauernd selbst widersprochen und alles bestand in Vorwürfen an Chris, der irgendwie nicht nach ihrer Pfeife tanzte, was, selbst wenn er gewollt hätte, gar nicht möglich war, weil sie, wie gesagt, sich dauernd widersprach.
Das Unerträglichste aber war die Art, wie sie all ihre Vorwürfe vorbrachte, nämlich mit Geschrei und Gezeter, das, je länger es andauerte, immer ausfallender und ordinärer wurde. Dass sie Chris als blöden Penner bezeichnete, war noch der harmlose Anfang.
Als ich sie {nach Stunden wohlgemerkt} bat, sich mal ein wenig zu mäßigen, weil ich solch ordinäres Geschrei in meinem Garten nicht haben will, war ich dann auch gleich noch dran und wurde beschimpft.
Das Ganze hat mir unglaublich viel Kraft geraubt, die ich nach dem wunderschönen aber anstrengenden Samstag in Neckeroda eigentlich wieder auftanken wollte.
Nur gut, dass ich am Montag noch etwas sehr Schönes vor hatte. Einen Start in die vollgepackte Arbeitswoche hätte ich nach diesem fürchterlichen Sonntag nicht gepackt.

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