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Reif für die Insel…
…bin ich schon lange. Am Dienstag, 5. Juni schlug aber mal wieder alles über mir zusammen. Ich hatte das Gefühl, nur noch herumgeschubst zu werden. Jeder will nur ein kleines Stück von meiner Zeit. Aber es waren einfach zu viele kleine Stücke. Morgens Schule A, Nachmittags Schule B. Dazwischen 45 Minuten, die ich für den Weg von A nach B brauchte, was nicht mal ganz gereicht hat. Am Vormittag gibt es 30 Minuten Pause, in der ich aber das Zimmer wechseln musste, was nicht weiter schlimm wäre, wenn sich die Rechner in jedem Computerkabinett problemlos hochfahren ließen, was sie aber nicht tun. Außerdem musste ich mich um den Stundenplan für nächste Woche kümmern (den für diese Woche hatten die Teilnehmer am Montag Morgen bekommen) und um die Prüfungsmodalitäten, über die mir niemand wirklich Auskunft geben konnte. Und und und… und als ich dann in Schule B mit 5 Minuten Verspätung ankam, fing mich wer auf dem Gang ab und meinte, er wolle mich nach Feierabend noch sprechen, wegen eben jener Prüfungsmodalitäten. Nach Feierabend! Wenn ich es schrecklich eilig habe, um meine Straßenbahn zu bekommen (die Nächste fährt dann erst in 20 Minuten {zur Hauptverkehrszeit} ), damit ich dEiDre im Laden erlösen kann.
Dort blieben wir dann auch deutlich länger, als die Öffnungszeiten vermuten ließen, weil noch so einiges zu erledigen war.
Ich spürte, wie ich wegen des Stress’ immer agressiver wurde und nahm mir vor, mich am Abend mit einem Glas Rotwein zu beruhigen. Das trank ich dann aber gleich im esprit, wo ich ohnehin Station machen musste, weil ich dort am Freitag Abend eine Socke liegen gelassen hatte, weshalb ich die zweite nicht zu Ende stricken konnte, weil ich nicht wusste, wie lang der Fuß werden muss.
Anke bereitete mir gleich noch eine leckeres Abendessen und die Socke wurde dann ganz nebenbei auch fertig (Foto folgt).

Abend im esprit
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