Die Woche in Bildern {5. KW}

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Schnee

Diese schönen Stränge erregten am Montag die Aufmerksamkeit der Strickgruppe. Leider stammen sie nicht von mir. dEiDre hat sie gezaubert, sagt aber, sie würde sie nie wieder so hinbekommen. Es sind eben handgemachte Unikate.

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Schnee

Dieser Strang stammt dafür von mir. Er ist der letzte seiner Art, und ich habe ihn deshalb zum Foto des Tages erhoben, weil er mich an ein schönes Erlebnis erinnert. Am Dienstag kam nämlich eine junge Frau in den Laden mit einem Baby in einer Rückentrage. Während sie sich nach 100% natürlichen Garnen erkundigte, begann der winzige Mann im Tragegurt zu jammern, woraufhin die junge Mutti fragte, ob sie ihn mal stillen dürfe, da er sicher Hunger hat. Gibt es ein schöneres Symbol für Naturverbundenheit und das Leben ansich, als das Stillen eines Kindes? Nachdem der Kleine gesättigt war, ging regelrecht die Sonne auf. Er strahlte mich an, das war richtig ansteckend. Hach. Und ich freue mich, dass mein Lädchen nicht nur Treffpunkt für Wollsüchtige und Handarbeistbegeisterte ist, sondern ein Ort, an dem man sich aufwärmt an kalten Wintertagen, an dem man ehemalige Kollegen trifft {kam diese Woche gleich mehrmals vor}, ein Ort, an dem man Kinder stillt, an dem man sich kurz hinsetzt, um Kraft für den weiteren Weg zu schöpfen. Ein Ort, an dem man immer ein offenes Ohr findet. Ein Ort, an dem man willkommen ist.
Ach so, was hat das alles denn nun mit dem herbstfarbenen Wollstrang zu tun? Aus diesem bekommt der freundliche MiniMann ein Paar kuschelige Socken. 🙂

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Schnee

Wie hab ich am Mittwoch auf dem Weg zum Lädchen an die Ohren gefroren! Wieviele Minusgrade wir hatten, wollte ich gar nicht wissen. Genug, um gar nicht erst zu versuchen, das Auto zu starten. Eine neue Batterie habe ich ja, aber Öl und Diesel werden zäh bei dieser Kälte und Jolanda tut sich schwer.
Macht nichts, ich kann gut zu Fuß zum Lädchen gehen. Mit dicken Socken und meinem wollenen Umhang friere ich auch nicht. Nur der eisige Wind, der mir um die Ohren wehte, störte sehr. Was lag näher, als mir im Lädchen ein kuscheliges Wollknäuel zu greifen und mir diesen Calorimetri zu stricken? Nun kann der Wind pfeifen, meine Ohren bleiben warm.

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Schnee

Es wird immer kälter. Jedenfalls fühlt es sich so an. Und es sieht auch so aus. Sogar am Flussufer haben sich schon Eiskrusten gebildet, obwohl die Parthe recht schnell fließt.

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Schnee

Freitags ist es im Wollkombinat eher ruhig. Zeit, um etwas auszuprobieren. Das bunte Knäuel ist ein Faden industrieller Sockenwolle {75/25} und ein Faden von mir gesponnener Eiderwolle. Beides habe ich zusammen verzwirnt, nur sieht man davon nicht viel, weil nach dem Wickeln eher ein gefachtes Garn übrig geblieben ist. Die Farbgebung überzeugt mich auch nicht. Mal sehen, wie es verstrickt wirkt. Ich denke jdoch, so etwas mache ich nicht nochmal.

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