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Nach dem Aufbruch bei Csilla führte mein Weg mich zunächst nach Günthersdorf, wo ich Uta an der Tankstelle wiedertraf und mit ihr noch fix durch das schwedische Möbelhaus streifte, was infolge der Umbaumaßnahmen derzeit kein besonders Vergnügen ist.
Gemeinsam wollten wir dann noch zu Frostkauf in Halle, doch schon beim Ausparken hatten wir uns verloren. Dank Utas Bemerkung "Wir fahren auf die A9 und bei Großkugel wieder runter", fand ich den Weg problemlos. Wen ich nicht fand, war Uta, dafür aber eine Apotheke, wo ich eine Schmerzgel erstand.
Warum heißt das eigentlich Schmerzgel, wenn es doch gegen Schmerzen helfen soll. Hieße es da nicht besser "Antischmerzgel"?
Gegen meine miese Stimmung hatte die Apotheke nichts zu bieten. Das heißt, ich habe gar nicht erst gefragt, denn das Heil- oder zumindest Hilfsmittel hatte ich dabei. Eine reichliche Stunde Zeit, die ich nutzte, um ein wenig mit mir allein zu sein, über Gedichtfetzen und Märchenplots nachzudenken und dem Grundblues Gelegenheit zu geben, in Form lauthals mitgesungener Stones-Songs aus mir heraus zu strömen.
Dank Utas Navi fand ich mich danach ebenfalls problemlos zu SuShes Freunden, wo ich meine Wollkombinat-Partnerin anholte. Bei Uta gab es dann zur Einstimmung auf den Abend Gin-Tonic, und dann liefen wir zum Turm.

365/2011

Danach gab es keinen Grundblues mehr. Nur noch Grundglück.

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