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365/2011

Für Freitag und Sonnabend hatte Csilla in ihr wunderschönes Wollwerk eingeladen. Evchen und Uta waren dort, und ich durfte auch dabei sein. Jede steuerte etwas zum leiblichen Wohl bei, und so wurde im Wollwerk liebevoll der Tisch gedeckt und später bis tief in die Nacht hinein gestrickt, gefachsimpelt, gelacht und viel geschnattert.
Wie der Freitag zu Ende ging, so begann der Sonnabend. Der Übergang war fließend. Am Nachmittag brachen wir dann auf, nachdem wir festgestellt hatten, dass die Zeit wieder einmal viel zu schnell vergangen war. Gern hätten wir beschlossen, uns einmal im Monat im Wollwerk zu treffen, doch jede von uns weiß, dass wir kaum Termine finden werden, an denen alle vier Zeit und Möglichkeit für ein Treffen haben. Der Wunsch stand dennoch im Raum und dort schwebt er wohl noch immer, bereit, von Csilla wieder herab gepflückt und zu einer kleinen Wirklichkeit verarbeitet zu werden.
Der Freitag war sehr schön und der Sonnaben sollte noch viel schöner werden, allein hatte ich so heftigen Grundblues, dass ich ihn nicht verbergen konnte, sondern herauslassen musste. Dabei konnten die drei anderen wahrlich nichts dafür.

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