Von wegen…

…es geschieht nichts.
Mein ruhiger Sonntag endete damit, dass ich gegen 22 Uhr in meinem Auto hockte und verzweifelt versuchte, aus der Parklücke heraus zu kommen. Chris versuchte zu schieben, aber weil er diese Technik des Hin-und-her-Wippens wesentlich besser beherrscht als ich, war es am Ende ich, die schob. Eine knappe halbe Stunde brauchten wir, bis die Karre flott war. Trotzdem kam ich noch pünktlich zum Dienst.
Vor dem Bürogebäude wiederholte sich die Ich-komme-nicht-vom-Fleck-Aktion dann allerdings am Montag Morgen, als ich wenden musste. Da einige andere Fahrer mein Schicksal teilten, organisierte ich, dass wir uns gegenseitig halfen. Sogar mein Chef, der gerade zu Dienst kam, schob tatkräftig mit und sammelte damit bei mir eine Menge Sympatiepunkte. Tja.
Beinahe wäre ich sogar noch pünktklich zur Schule gekommen, wenn nicht in Markkleeberg mehrere Fahrzeuge eine Kreuzung verstopft hätten. Zuerst dachte ich, es hätte einen Unfall gegeben, weil auch ein Polizeiwagen dabei war, doch nein, es war einfach nur glatt unter dem dicken und aufgewühlten Schnee auf Markkleebergs Hauptstraße.
Der Unterricht lief gut. Gute Truppe, angenehmes, helles Computerkabinett…starker Kaffee. Ich hatte es mir schlimmer vorgestellt, nach dem Nachtdienst noch 8 Stunden zu unterrichten. Aber ich fühlte mich gar nicht müde. Anstrengend wurde nur der Heimweg, der sich scheinbar endlos hinzog. Vor der Haustür wurde es noch einmal spannend, weil es zwar jede Menge Platz am Straßenrand gab, wo man hätte parken können, wenn nicht… Tja, wenn diese Parkplätze nicht unter Schneebergen begraben wären, die der Winterdienst da hingeschoben hatte, als er für den Linienbus, der durch unsere Straße fährt, eine Fahrspur geräumt hatte. Die Parkplätze auf dem Hof waren ebenso unerreichbar, denn der Räumdienst hatte auch die Einfahrt zugeschoben. Tja.

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4 Gedanken zu “Von wegen…

  1. Die Hauptstrassen sind bei uns gut frei, die Nebenstrassen und die Fusswege leider fast alle total vereist und mehr als schlecht geräumt. Wir haben zum Glück den Vorteil einer Garage und so bleibt uns die Kratzerei erspart.Mir bleibt die Rutschrei am frühen Morgen in dieser Woche auch erspart – die Hexe macht Urlaub 🙂
    Dann weiterhin gute Fahrt und komm gesund und blechschadenfrei an.
    Liebe Grüße von Pia-Marie

  2. Na, da bin ich doch froh, dass bei uns nicht geräumt wird *lach*. Allerdings hat mich mein GöGa mit Schnee vom Fussweg auch ziemlich zugeschaufelt, aber irgendwie bin ich dann doch losgekommen. Irgendwie mach ich drei Kreuze, dass ich mich vor inzwischen vier Jahren doch endlich mal zu Winterreifen durchgerungen habe. 35 Jahre lang bin ich mit Sommerreifen durch die Frankfurter Winter gekommen, aber offenbar wird man mit dem Alter vorsichtiger. Und dieser Winter wäre nun mit Sommerreifen wirklich ein Unding geworden. Es schneit schon wieder. Sobald es aufhört, muss ich nochmal raus und schippen. Hach, ich liiieeeeebe unser Eckgrundstück mit dem ewig langen Fussweg (Vorsicht! Satire!).
    Lieben Gruß
    Elke

  3. Na, das ist in einer Art ja gut, denn dann brauchst du nicht zur Arbeit fahren, weil du gar nicht kannst. Aber was wird dann aus unserem Wochenende bei Csilla? Bis dahin wird es ja vermutlich nicht tauen. Soll ich dich dazu abholen?

    Liebe Grüße
    die Mira

  4. So ist das hier auch! Und nachdem wir gestern zu viert einen Parkplatz für Steffen freigeschaufelt hatten, in den er dann doch nicht kam, bin ich mit meinem Auto eine Parklücke geradeaus vorwärts gefahren und mit Mühen und Gestank steht nun auch Steffens Auto geparkt. Doch nun kann ich die nächsten Wochen nicht mehr Auto fahren, weil sicher die Batterie leer ist nach Anfahren und wieder Stehenbleiben sofort und Ausparken eh erst möglich wird, wenn es taut. Tja.
    Grüße von Uta

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