Es ist vorbei…

…die Geschichte ist fertig. Was für ein Schinken. Aber hey, es ist ein Märchen. Das darf so.
Es ist, wie jedes Jahr. Da hat man 24 Tage lang mit den Figuren gelebt und gelitten, gehungert, gefroren und Angst gehabt. Und dann ist es mit einem Mal vorüber. Die gehen einfach ihrer Wege und lassen die Autorin allein zurück. Und sie fragt sich doch tatsächlich: Was habe ich falsch gemacht? Was hätte ich meinen Figuren mit auf den Weg geben sollen? An welchen Stellen hätte die Geschichte eine andere Wendung bekommen können oder sollen?
Das mit der anderen Wendung ist diesmal eine Sache für sich. Es gibt nämlich drei mögliche Enden. Ich habe das ausgearbeitet, das man am ehesten von mir erwarten würde.
Das zweite Ende wäre nicht weihnachtstauglich gewesen. Das dritte nicht kindertauglich, falls überhaupt Kinder mitlesen. Aber wer weiß, vielleicht schreibe ich sie beide noch. Wäre mal interessant. Und hätte den Vorteil, dass die Figuren noch eine Weile in meiner Nähe blieben.
Aber jetzt ist erst mal Schluss. Die reale Welt hat mich wieder.
Apropos "reale Welt", bis vor Kurzem, dachte ich, ich könnte keine Urban Fantasy schreiben. Aber ich glaube, mit dieser Geschichte habe ich mir selbst bewiesen: Ich kann.
Oder?
Lobt mich doch mal!
Nein, im Ernst, ihr sollt mich natürlich nicht loben, denn dass ihr bis zum Ende durchgehalten habt und dass, als ich mit dem Hochladen ins Hängen kam, sofort Anfragen kamen, wo die Fortsetzung bleibt, das ist das größte Lob, das ihr mir geben könnt, und das habt ihr mir schon gegeben.
Ich danke euch fürs Lesen und wünsche allen ein friedvolles Weihnachtsfest.

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2 Gedanken zu “Es ist vorbei…

  1. In meinen Gedanken leider nicht. Ich hab jetzt noch bissel zu rennen und danach Friede-Freude-Kaffee-Trinken bei Mutti, Friede-Freude-Christvesper mit Mutti, Friede-Freude-Geldbriefchen-Tauschen bei Mutti, Abendessen-Fernsehen bei Mutti. Übernachten auch da, wo ich doch in fremden Betten so schlecht schlafen kann. Und so geht das die ganzen Feiertage.
    Zu Csilla gehen wir nicht. Mutti meint, ihr genügt es, wenn ich da bin. Ja toll. Sie hat dann jemanden, der um sie rum ist und dem sie jeden Tag aufs Neue erzählen kann, wie traurig und einsam und sinnlos ihr Leben ist. Aber wenn derjenige [in dem Fall ich] ihr was bieten will, was Abwechslung bringt und eine nette Unterhaltung sein könnte, dann will sie das nicht. Es jammert sich ja nicht so gut, wenn man was schönes erlebt hat.
    Mein Weihnachtsgeschenk an Mutti wird also sein, dass ich drei Tage mein Leben verlasse und ihr Zeitvertreib bin, oder nicht mal das. Schlimmer noch. In meinem Leben gibt es das Wort Langeweile nicht. Aber über die Weihnachtstage werde ich genau dazu verdammt sein, mich unendlich zu langweilen, damit Mutti ihre selbstmitleidigen Weihnachten zelebrieren kann.
    Scheiße.

  2. Ach, vielen Dank, Nun ist sie tatsächlich zu Ende. Aber sicher feiern Chiara udn Eldoran doch mit uns Weihnachten, ein bißchen zumindest, in unseren Gedanken 🙂 . Danke und frohe Weihnachten! UTa

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