Vom Kartoffelfest in Taucha…

…wollte ich euch gestern Fotos mitbringen. Viele Fotos, wie sie sich auf solchen Festen üblicherweise geradezu aufdrängen.
ABER… da war nichts.
Auf taucha-online gibt es zwar einen wohlmeinenden Bericht, aber wenn man zu den angeblich so "zahlreichen Besuchern aus Taucha und der Umgebung" gehörte, weiß man, dass die Anzahl der Stände alles andere als reich war. Mehr Vereine als die namentlich genannten waren nicht vertreten und die wenigen Gewerbetreibenden, die sich auf den Markt verirrt hatten, setzten lieber auf den Spruch "Esssen und Trinken hält Leib und Seele zusammen", als auf ihr Kerngeschäft, oder kauft man Federweißer neuerdings beim Elektriker? Auf das selbe Pferd setzte auch der Heimatverein, an dessen Stand es Kartoffelschnaps zu kaufen gab. Na, immerhin passte das wenigstens zum Thema des Festes. Die Drogerie hielt sich mit Kinderschminken und Fotos zumindest an ihr übliches Angebot und der Stand, an dem Annett K. hübsche handgefertigte Kleinigkeiten aus Holz anbot und Kindern die Möglichkeit gab, diese noch individuell zu bemalen, war wirklich gut besucht und hatte diesen Ansturm auch verdient.
Was die kulturelle Umrahmung betrifft, verdient diese ihr Attribut nicht. Gut, der Singekreis und die Musikschule sind bei solchen Anlässen Tradition und geben sich immer viel Mühe, aber das Programm [welches Programm???], durch das dieser DJ führte und die viel zu laute Beschallung mit Schlagern, die man gruseliger nicht finden konnte waren einfach nur *** [man soll ja in Blogs keine schlechten Worte schreiben].
Fazit: Liebe Veranstalter, wenn ihr nichts besseres hinbekommt, als das Trauerspiel, das gestern Nachmittag auf dem Tauchaer Markt aufgeführt wurde, dann lasst es lieber. Besser gar kein Fest, als so eines.

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