Mein Freund Blume…

…würde jetzt fragen: "Panikst du schon wieder?" Und er hätte recht damit. Ich komme mir tatsächlich gerade vor, wie ein hektisch mit den Flügeln schlagendes Huhn. Das passiert mir immer dann, wenn ich so viel zu tun habe, dass ich nicht weiß, wo ich anfangen soll, weil am liebsten alles gleichzeitig passieren sollte. Zu allem Überfluss habe ich heute auch noch verschlafen und war erst kurz vor sieben auf.
Immerhin…
…konnte ich meinen Drucker dazu bringen, SuShes Hausarbeit ordentlich auszudrucken, auch wenn ich daneben stehen bleiben musste.
Die Waschfee ist auch inzwischen fertig, die Wäsche muss nur noch auf den Trockenboden. [Ja, ich weiß, heute wird schönes Wetter, und man könnte draußen trockenen. Aber nicht, wenn man den ganzen Tag nicht daheim ist.] Dann noch fix eine Mail an Henriette und schon muss ich wieder los.
11.30 Uhr will ich bei SuShe sein, und weil wir zum Bahnhof müssen, sollte ich auch unbedingt pünktlich sein. Vorher muss ich aber noch mal ins Lager, weil ich einen Vorrat an Wolle mit zu SuShe nehmen möchte, damit sie die Seifen fertig umfilzen kann. Wenn ich dann noch ein kleines Zeitpolster habe, würde ich auch gern noch zu K*Land, um Milch und Kaffee zu kaufen, weil ich nicht weiß, ob ich das heute Abend auf dem Rückweg schaffe und weil ohne diesen Einkauf morgen das Frühstück ausfallen müsste und der Tag nicht schön beginnen könnte. Ich will aber, dass der Tag schön beginnt. Am liebsten sollte jeder Tag schön beginnen, und in den letzten beiden Wochen habe ich das auch durchgängig hinbekommen. Nach Möglichkeit sollte das so bleiben.

In meinem Badezimmer…
…hängt ein Strang bunter Sockenwolle und stinkt nach Essig. Das hat mit Säurefarbern gefärbte Wolle nun mal so an sich. *kicher* Es ist ein Übungsstrang, den ich gestern mit Eva gefärbt habe [oder Eva mit mir]. Jedenfalls haben wir beide viel gelernt. Also, ich habe das erste Mal selbst Säurefarben angewendet und nicht nur zugeschaut. Evchen hat neue Erfahrungen gesammelt bezüglich Farbkombination. Außerdem haben wir uns über viele andere handwerkliche Dinge ausgetauscht und ganz am Schluss hat mich Eva noch vor einem groben Fehler bewahrt, den ich beinahe in Bezug auf die Zusammenarbeit mit anderen Handarbeits- und/oder Marktkollegen gemacht hätte. Dadurch war ich gestern am späten Abend recht deprimiert und habe mich wieder einmal gefragt, ob ich nicht besser aufgebe. Aber als ich heute Morgen die Augen aufschlug und die Sonne sah, war der Elan zum Weitermachen doch wieder da.

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