Wie immer am 5. des Monats ist es Zeit für Tagebuchbloggen unter dem Motto Was machst du eigentlich den ganzen Tag?
5:27 Uhr
Was? Ich hab doch noch nicht ausgeschlafen! Es ist doch Sonntag. Aber schlafen konnte ich eben auch nicht mehr. Ich schaue auf dem Handy herum, dümple dann am Rechner. Greife zwischendurch zum Strickzeug. Dann lese ich. Dabei verschwindet meine Unrast zu einem großen Teil.
7:00 Uhr
Zeit für Kaffee und Frühstück. Ausgiebiges Frühstück.
9:59 Uhr
Huch, jetzt war ich doch tatsächlich noch mal im Sitzen auf der Couch eingenickt. Dabei wollte ich nur den Massagekragen für meinen Nacken nutzen.
Was mache ich denn nun? Soll ich etwas für Mittag kochen? Lust habe ich keine. Ich habe überhaupt keine Lust zu gar nichts. Dabei ist es nicht mal wirklich grau draußen. Dafür aber in mir. Alles grau. Alles…keine Ahnung.
11:50 Uhr
Endlich bin ich soweit, zur Mutti zu fahren. Das wollte ich schon viel früher. Aber ich wurde und wurde nicht fertig mit mir selbst. Als ich zum Parkplatz lief, fiel mir auf, dass ich das Telefon vergessen hatte. Aber ich wollte nicht nochmal zurück gehen. Als ich dann am Parkplatz ankam, stand das Auto nicht dort. Da fiel mir wieder ein, dass ich es gestern Abend ein Stück die Straße runter abgestellt hatte. 🙈
Nun konnte ich auch das Telefon noch holen, ich lief ja sowieso nochmal an meiner Haustür vorbei.
12:27 Uhr
Vor Muttis Haus fand ich die ersten Schneeglöckchen.
Sie hatte Geflügelleber gebraten und drückte mir einen kleinen Teller voll in die Hand. Ordentlich an den Tisch setzen zum Essen wollte sie nicht.
Später suchte sie sich Mittagessen aus, das ich für kommende Woche bestellen sollte.
Die Schwester rief an und ich hatte auch Gelegenheit, ein wenig mit ihr zu schwatzen.
Mutti wollte, dass ich ein wenig Siesta mache. Im Sessel. Aber kaum saß ich da ganz entspannt, fing sie an zu schwatzen. Das macht sie immer so. Ich komme bei ihr nicht zur Ruhe. Muss ja auch nicht sein. Wieder etwas später verschwand sie in der Küche und kam mit Eis zurück. Das war lecker.
16:00 Uhr
Zeit, wieder heim zu fahren. Sie rief noch zweimal an, wollte aber gar nicht mich, sondern ihre Iris, mit der sie immer spazieren geht.
Ich muddelte in der Wohnung herum. Hatte in der Küche zu tun und meine Wäsche auf dem Trockner umzuhängen und dann noch Kram für morgen zu packen.
19:30 Uhr
Es ist zu früh, um ins Bett zu gehen, obwohl ich mich seltsam fühle und einen schönen Traum gebrauchen könnte. Stattdessen setze ich mich an den Rechner, denn ich wollte doch noch das Essen bestellen und die Festivalkarte für die Schwester.
22:40 Uhr
Die Bestätigungsmail für die Festivalkarte ist immer noch nicht da. Auch nicht im Spamordner. Wieder etwas, worum ich mich zusätzlich kümmern muss, weil es nicht reibungslos läuft. Menno, warum hat sie denn ihre Karte nicht selbst bestellt?
Jetzt ist aber wirklich Bettzeit.
Gute Nacht, euch da draußen.
Schlaft gut und träumt was Schönes.
Eure Mira
In früheren Jahren
Februar 2022
Februar 2021
Februar 2020
Februar 2018
Bevor dieses wunderschöne Mensch-ärgere-dich-nicht-Spiel rausgeht, habe ich es schnell noch im Foto festgehalten. Solche Schmuckstücke stellen wir aus alten Brettern her. Und ja, man spielt hier mit nur drei Spielsteinen pro Farbe. Reicht doch, oder?
Mein Räum- und Wuseltag. Da gab es ein paar Kartons, die ich demnächst mit nach OZ nehmen will. Die Inhalte räumte ich neu zusammen und hatte fast den ganzen Tag gut zu tun. Am Nachmittag kam dann noch der Heizungsableser. Am Abend habe ich, ja was wohl? Richtig, ich habe gestrickt. 

Hier geht es dem Wirsing an den Kragen. Eine sehr feine Suppe wurde daraus.
Das bekommt noch einen eigenen Eintrag, wenn die anderen UFOs auch fertig sind. Dauert noch. 
So freundlich es aussah, angenehm war es nicht an diesem Nachmittag im Spielzeugland. Zum Glück kam der Hausmeister schnell und konnte den Fehler auch sofort beheben.
…als sie wieder heraus kommt, ist sie frustriert: Diese blöde Inflation hat auch vor dem Buchladen nicht Halt gemacht.
Es erfüllt die Regeln der Challenge #23 für 23 {mindestens Größe 36 und Schaftlänge ab 7 cm} ebenso wie die für den #stashkillersockenkal {Sockengarn vor dem 31.12.2022 gekauft}
An der Stelle, wo die Ferse hin soll, alle Fersenmaschen mit einem Hilfsfaden abstricken. {Der braune Faden.} Danach den Fuß wie gewohnt stricken.
Über und unter dem Hilfsfaden Maschen aufnehmen
Hilfsfaden entfernen.
Mit Kontrastfarbe alle Maschen {hier 60} abstricken und eine Bandspitze arbeiten.
Die letzten 24 Maschen unbedingt im Maschenstich zusammennähen. Bei allen anderen Arten drückt sonst womöglich die Naht genau an der Ferse.
Über OZ geht die Sonne auf. Der Dienstag gehört zu meinen Spartagen, denn zum einen habe ich mir die über einstündige Anfahrt und rund 65 km gespart und zum anderen fahre ich gleich von der Arbeit aus zur Therme. Wenn ich dort dusche und Haare wasche, kann ich zu Hause Wasser sparen. Aber nicht nur, denn ich kann mir auch trübe Gedanken sparen, mich zumindest davon ablenken. An diesem Tag brauche ich allerdings zwei Saunagänge bei 95°C, um die kreisenden Gedanken aus dem Kopf zu bekommen und einfach nur zu sein. Das tut dann sehr, sehr gut.
Wie hab ich mich gefreut.
Es ist ein ganz schlichter Kalender ohne Schnickschnack, was ja nicht heißt, dass ich nicht zusätzliche Seiten mit Schnickschnack hinein kleben könnte.
Bei der Fahrt über Land wurde ich ganz ruhig. Es war einfach nur schön da draußen und einmal hielt ich an, um ein paar Fotos zu machen. 
Diese Landschaft, so friedlich. Da kam der Urlaub bei mir an. Den Nachmittag verbrachten wir mit einigen Aufräumarbeiten.