Anita ruft auch heute wieder auf, die persönlichen Sonntags Top 7 zu veröffentlichen.
Mal sehen, ob ich zu allen Themen etwas notieren kann.
Lesen
Ja, ich habe es in dieser seltsamen Woche tatsächlich geschafft, den Mord im Nord-Ostsee-Express zu lesen. Ein kurzweiliger Krimi mit für meinen Geschmack etwas zu viel Anlehnung an Agatha Christie und einer sehr schnell vorhersehbaren Auflösung. Immerhin kurzweilig.
Musik
Abgesehen von dem schönen Konzert am Freitag fiel mir ein neuer Song von Wenzel auf. Ähm, ja! Wenzel eben, einer der alten Barden, die es nicht lassen können, zu singen, was sie denken. Wobei ich wieder an Georg denken muss und unsere Endlosgeschichte von der Hofnärrin. Tja.
Übrigens, wir sind nicht ruhiger geworden, nur stiller. Sollte man nicht, das weiß ich. Aber wenn die Zeit nicht reif ist, hat es wenig Sinn, sich aufzureiben. Das hab ich vor vielen, vielen Jahren mal im Staatsbürgerkunde-Unterricht gelernt, und da ist was dran. Trotz aller Rotlichtbestrahlung waren auch wichtige richtige Ansätze dabei.
Jetzt aber weiter mit dem nächsten Thema:
Flimmerkiste
In einer meiner schlaflosen Nächte fand ich mich bei Misson Impossile II wieder. Da entwickelt doch der von Tom Cruise gejagte Bösewicht eine interessante Strategie mit einem tödlichen Virus und dem dazu gehörigen Gegenmittel innerhalb kürzester Zeit extrem viel Geld zu scheffeln.
Da kommt mir der ketzerische Gedanke: Wenn sich die Filmemacher im Jahr 2000 solche Szenarien ausdenken konnten, wer kann 20 Jahre später eventuell auf ähnliche Ideen kommen?
Erlebnis & Genuss
Die Woche bot zwei sehr schöne Erlebnisse, die beide genausogut in der Rubrik Genuss auftauchen könnten, weshalb ich hier beide Punkte zusammengenommen habe.
Zum einen mein Abend beim Asiaten, gemeinsam mit meiner Katl. Ein richtig schöner Abend und ein kulinarischer Genuss.
Zum zweiten der Abend im Tonellis gemeinsam mit meiner Hexe, der mit Andys Music Group einen feinen Musikgenuss bot.
Web-Fundstück/e
Zum Herumtreiben im Netz war wenig Zeit, so dass ich heute, wie schon oft, keine Fundstücke anzubieten habe.
Hobbys
Ähm ja, für mein Hobby Stricken war auch kaum Gelegenheit. Nicht einmal die seit einiger Zeit fertigen Socken zu fotografieren habe ich geschafft. Dafür war Balkongärtnern angesagt.
Wenn alles so schön wächst und gedeiht, wie ich mir das vorstelle, dann wird das richtig toll auf meinem Balkon.
Und schon habe wir die Top 7 für diesen Sonntag aufgelistet und noch ein paar mehr oder weniger hintergründige Gedanken dazu.
Habt alle noch einen schönen Rest-Sonntag
und startet morgen gut in die neue Woche.
Eure Mira


Gleich am Morgen, also, nachdem ich bis 9 Uhr verschlafen hatte, aber immerhin noch vor dem ersten Kaffee, installierte ich den Wollwickler im Wohnzimmer und verwandelte ein paar verwurschtelte Wollreste in ansehnliche und verstrickbare Knäuel.
Diese hätte ich dann gern an die kleine Kissenhülle angestrickt. Leider entdeckte ich in den beiden letzten Patches jeweils einen Fehler. Beide Male hatte ich an einer Stelle den Faden geteilt, wodurch eine dünne Stelle entstanden war, die sehr bald zu einem Löchlein hätte werden können. Also war wieder einmal Ribbeln angesagt. Zwei Patche jeweils zur Hälfte und dann wieder fertigstricken. Zu mehr reichte dann die Lust nicht.
Das schöne Wetter inspirierte mich dazu, etwas für mich zu tun. Haare färben und in der Badewanne entspannen. Am Ende hängte ich meine schöne neue Badematte zum Trocknen auf.
Trotz der Entspannung und obwohl ich nun die Haare schön hatte, zog ein Frösteln in mir herauf. Kennt ihr soetwas? Man weiß, dass man sich gut fühlen sollte, dass man {außer dem großen Weltschmerz} keine Sorgen haben sollte, zumindest keine, gegen die man irgendetwas tun kann, außer aussitzen. Und doch ist da etwas, das einen quält, einem nicht gut tun. Und dann ist man entweder sehr müde oder man friert. Um dieses Frieren etwas einzudämmen, zog ich wollene Strümpfe an und darüber noch die kuscheligen Stutzen. Die liebe ich.
Als das gegen die innere Kälte auch nichts half, musste noch ein Seelenschmeichler her. Was man auf dem Foto nicht sehen kann, der Milchkaffee enthält einen guten Schuss Eierlikör. Davon wurde mir dann endlich warm.
Na sowas. Quer durch Ostdeutschland, oder eher längs durch, braucht deutlich weniger Zeit, als quer durch Friesland. So kann man sich täuschen. *kicher*
Die gebackene Ente mit Gemüse in Hoisin-Soße. Ja, die war wieder lecker.
Ich wünsche mich immer noch ans Meer, aber in der jetzigen Situation passt die Home-sweet-home-Tasse einfach besser zum Frühstückskaffee. Wäre ja auch zu blöd, wenn das Heim nicht süß wäre. *hüstel*
Ich möchte öfter mit der Kamera fotografieren als mit dem Telefon. 😉 Also habe ich sie hervor geholt und das Objektiv gewechselt.
Und dann den Rauhreif fotogafiert. es gibt bessere Fotos, aber die muss ich erst von der Kamera herüberholen. Das kommt später.
Noch etwas habe ich hervor gekramt. Erinnert ihr euch an die Kartons mit 20 Knäulen Sockengarn, die ich in diesem Jahr verstricken möchte? Obwohl ich im Januar schon 3 Paar Socken gestrickt habe, ist dies der erste Knäuel aus den Kartons. Wird langsam Zeit, sonst ist das Jahr um, ohne dass ich etwas fertig bekommen hätte. Jaja.
Pflanzen mussten versorgt werden. Dass sie so nahe an der Heizung stehen, passt einigen nicht so gut.
Wieder daheim habe ich noch einmal gelüftet.
Danach gab es zum Aufwärmen noch ein Süppchen.
Damit ich überhaupt lüften konnte, ohne dass das Parkett nass wird, musste ich erst einmal den Schnee vom Fensterbrett kehren. Während ich noch überlegte, woher diese braunen Flecken kommen, schneite die Fensterbank schon wieder ein.
Mit Hilfe meiner Lieblingsdecke wurde das Bett zur Couch umfunktioniert.
Dann gab es endlich Tee.
Als nächstes musste die Wäsche vom Schnee befreit und im Bad fertig getrocknet werden.
Die Stutzen, die ich anzog, passten farblich zwar zu den Leggins, nicht aber zu den Socken. Das war mir sehr egal, Hauptsache ich hatte es warm.
Die schöne Pflanze brauchte besondere Zuwendung, weil sie den Umzug von Mutti zu mir immer noch nicht so recht verkraftet hat.