Samstagsplausch {05.02.2022}

Die Woche 05 in 2022
Schon wieder ist Samstag, die Woche ist nur so dahin gerauscht und ich hatte kaum Gelegenheit, diesen Eintrag hier vorzubereiten. Deshalb wird er vielleicht etwas anders aussehen als sonst. Fangen wir mal an:
Samstag, 29. Januar 2022
Ein kompletter Mutti-Tag. Am frühen Vormittag ging es mit ihr zum Drogeriemarkt. Dort wollte sie aber auf einmal nicht mehr mit hinein, weil sie nichts brauchte. Hm. Warum sind wir denn dann hingefahren?
Weil DU Essen holen wolltest!
Ja, wollte ich und habe es auch getan. Eine Portion gebackene Ente reicht locker für uns beide. Was man hier sieht, ist eine halbe Portion. Ich war gut satt davon, die Mutti hat ihres gar nicht geschafft. UND lecker war’s. Die Mutti bestand dann darauf, dass ich mich in den Sessel setze und ein Mittagsschläfchen halte. Sie wollte auch schlafen, tat es aber nicht *kicher*. Stattdessen beobachtete sie mich, um mir dann sagen zu können: Du hast jetzt eine halbe Stunde geruht.
Ich bin erst am Abend heim gefahren. Viel wurde da dann nicht mehr.

Sonntag, 30. Januar 2022
Mein Gammeltag. Diesmal jedoch nicht, denn die Minifamilie musste umgezogen werden. Und da sie noch etwas wichtiges vergessen hatten, fuhr ich zweimal. Danach kamen sie noch mit zu mir und das hatte den wunderbaren Effekt, dass der Sohn noch eine Lampe im Wohnzimmer anbrachte. Die macht ein so herrlich gemütliches Licht, dass ich seitdem immer nur auf meiner Couch sitzen und stricken möchte, wozu ich natürlich nur selten komme.

Montag, 31. Januar 2022
Das Häschen empfing mich am Montag Morgen in meinem Büro.

Dienstag, 01. Februar 2022
Die Kleine Frau hat zwei Gesundheitskarten, eine gültig bis 2023 und eine gültig bis 2025. Jetzt wurde sie schon wieder aufgefordert, ein Foto bei der Krankenkasse einzureichen zwecks Ausstellung einer Gesundheitskarte. Ich sollte das Foto aufnehmen und nun möchte sie bitte, dass das vorteilhafter aussieht, als die früheren und ihr Kopf nicht das gesamte Bild ausfüllt. Nun erkläre einem alten Menschen mal, dass es Richtlinien für diese Fotos gibt, die eingehalten werden müssen. Oh je.

Mittwoch, 02. Februar 2022
Ein zusätzlicher O-Schatz-Tag, weil die Chefin krank ist. Am Nachmittag bei Oma wartete ich auf den Sohn, der verschiedenes mit mir klären wollte. Die Oma hatte "Reparaturaufträge" für ihn, so Leuchtmittel wechseln und anderen Kleinkram. Und weil er einmal dabei war, reparierte er auch gleich meine Lieblings-Lesebrille.

Donnerstag, 03. Februar 2022
Meinen freien Nachmittag funktionierten die Katl und ich zum Freundinnen-Tag um. Zuerst musste ich sie mit zum Kaufmannsladen schleppen, weil dort die neuen Sanikästen gerade im Angebot waren und ich einen brauchte. Danach fuhren wir noch kurz beim R-Laden ran, schauen, ob es diesmal Käse gab, und ja, gab es.
Und dann war Gemütlichkeit angesagt. Tee trinken, die neue Beleuchtung genießen, wenig schwatzen {wir haben derzeit nicht so viel zu bequackeln, aber genau das kann ich am freien Nachmittag sehr genießen} und natürlich stricken. Irgendwann nickte ich auf der Couch ein, im Sitzen. Sogar das geht mit Katl, wofür ich ihr sehr dankbar bin. Sie strickt dann einfach weiter vor sich hin und wartet, bis ich meine Augen wieder aufklappe. Es war nur so ca. ne Viertelstunde, die hab ich aber gebraucht. Und dann strickte ich tatsächlich noch die Socke zu Ende, die erste des vierten Paares in diesem Jahr.

Freitag, 04. Februar 2022
Ich arbeitete wieder in meinem geliebten Torgau und die Kollegen präsentierten mir stolz, welche Frühlingsdekorationen sie in meiner Abwesenheit gezaubert hatten.
Der Nachmittag gehörte natürlich wieder der Mutti. Sie wollte zum Fleischer und drängte, schnell loszufahren, weil die freitags immer nichts mehr haben. Hatten sie aber doch.
Der Sohn kam auch kurz vorbei und brachte Unterlagen für die Junghexe, die ich ihr dann noch vorbeibrachte. Obwohl die Mutti geschafft vom Einkauf auf der Couch lag, wollte sie mich nicht gehen lassen, aber nun hatte ich ja noch den Termin mit der Hexe. Gefallen hat ihr das nicht, und ich musste auch zusagen, dass ich heute Vormittag wiederkomme…

Samstag, 05. Februar 2022
Tja nun, ich habe bis 7.40 Uhr geschlafen. Das rächt sich jetzt, weil ich für den Plausch eigentlich gar keine Zeit hätte, da die Mutti neuen Karottensaft braucht und nur noch den mag, den ich frisch presse. Wenn ich mir meinen Sonntag frei halten möchte, muss ich den Saft also nachher mitnehmen. Ergo habe ich jetzt schon wieder Eile und Stress. *grrr* Ich sehe es aber auch nicht ein, mir auch am Samstag noch den Wecker stellen zu müssen, erst recht nicht, wenn ich wie letzte Nacht von 3 Uhr bis kurz nach 5 wach bin.
Ja, freilich, ich hätte gleich aufbleiben können. Als brave Tochter und gute Hausfrau hätte ich das vielleicht getan. Aber ich bin beides nicht. Also legte ich mich kurz nach fünf nochmal hin. Ist mir egal, wenn ihr mich jetzt für faul haltet oder für eine Schlafmütze. In der Woche komme ich oft nicht auf 5 Stunden Schlaf, manche Nacht nicht mal auf vier. Da leiste ich mir das am Wochenende einfach mal.
Und ich gönne mir den Samstagsplausch bei Andrea.
Euch allen wünsche ich ein schönes und entspanntes Wochenende
Eure Mira

PS.
Speziel zum Andreas Beitrag mit dem Schiefgehen hab ich hier noch einen recht neuen Titel von Keimzeit
Geht Schief

Samstagsplausch {29.01.2022}

Die Woche 04 in 2022
ACHTUNG dieser Eintrag enthält so viel {unaufgeforderte und unbezahlte} Werbung durch Namensnennug und Fotos, dass ich es hier extra nochmal erwähnen möchte. Also, alles meine eigene Meinung und alle Produkte bezahlt.
Samstag, 22. Januar 2022
Ich hätte gern einfach mal in den Tag hinein gelebt. Immerzu Termine zu haben und immer zu müssen, nervt mich gewaltig. An diesem Samstag war es besonders heftig, weil ich zum Mittagessen bei Mutti sein musste und vorher noch unbedingt etwas an der Strickmaschine ausprobieren wollte. Dabei fuhr sich der Schlitten fest und ich kam überhaupt nicht weiter. Das machte mich grillig. Ich hätte einfach Zeit gebraucht zum Herummurkeln. Unterwegs zur Mutti kam mir dann zum Glück eine Idee, wer mir mit der Strima weiterhelfen könnte, wenn auch erst am Montag.
Das Essen war dann sehr, sehr lecker. Kabeljau. Ich liebe Fisch in allen Variationen.
Zum Me*di*a-Markt wollte die Mutti dann noch mit. Danach meinte sie, wir könnten doch noch Eis essen. Ich hatte so meine Bedenken, ob wir das dürfen. Und naja, wir durften und wollten nicht. Da ist ein Straßencafé, an dem hunderte Leute nur mit Maske vorüber flanieren, einige {viele} auch ohne. Keinen interessiert, ob diese vielen Menschen geirgendwast sind. Auch dann nicht, wenn sie ein Eis in der Waffel essen oder irgend etwas anderes, das an einem der zahlreichen Stände verkauft wurde, somit also keine Mund-Nase-Abdeckung tragen können. Aber wenn sich die Alte Frau setzen und ihr Eis eben nicht im Stehen oder Laufen verzehren möchte, da reicht es nicht mehr, dass sie vollständig geimpft ist, da muss sie, im Gegensatz zu dem Waffeleisschlecker keinen Meter neben ihr, zusätzlich einen Test nachweisen. Sie wollte bzw. konnte sich aber nicht in die ewig lange Schlange am Testzentrum einreihen. {Ähnliches gilt für den Booster. Anstellen kann sie sich da nicht. Der Hausarzt ist auch keine Option, da er ständig aus anderen Gründen verhindert ist. Und darüber hinaus hat die alte Frau in ihrem derzeitigen Zustand Angst vor einer solchen Impfung, was ich in gewisser Weise nachvollziehen kann.}
Wir haben das dann gelassen mit dem Eis. Über die Widersprüchlichkeit der Regelungen nachzudenken, lohnt nicht.
Ein Blick an den Rand des Weges lohnt hingegen immer wieder.
Auf dem Weg zum Auto ein Frühlingsgruß

Sonntag, 23. Januar 2022
Am Sonntag gönnte ich mir dieses in-den-Tag-hinein leben.
Mal etwas länger schlafen, so bis 6.30 Uhr und dann mit einem Pott Kaffee auf die Couch wechseln. Das Strickzeug zur Hand nehmen und ohne Zeitdruck stricken, zwischendurch irgendwann etwas zum Frühstück essen und noch einen Pott Kaffee dazu trinken.
Am frühen Nachmittag ein Stündchen auf der Couch schlafen. Am Abend dann eine Handvoll Kräuter in die Wanne werfen und schön heiß baden. Und zwischendurch immer wieder das Strickzeug zur Hand nehmen.
Dabei wurde dann das zweite Sockenpaar für dieses Jahr fertig. Nun brauche ich "nur noch" 20. Die Decke bekam ein weiteres Patch und die Schnecke für den Knotenloop wuchs um eine Windung.

Montag, 24. Januar 2022
In genau 11 Monaten ist Weihnachten. Ja.
Ohrwurm gefällig? Hier lang
Da steht ein Pferd auf’m Flur
Das Pferdchen wohnt schon seit ein paar Wochen bei uns. Ihm fehlten die Ohren und die Hufe waren so kaputt, dass es nicht mehr stehen konnte. Unsere Haus- und Hofnäherin, auch Nadelfee genannt, nahm sich des Pferdchens an und nun steht es fröhlich auf dem Flur und erschreckt die Leute, weil dort sonst nie ein Pferd stand. *kicher*
Unser Reparaturelf aus der Werkstatt nahm sich meiner Strima an und bekam sie natürlich wieder zum Laufen. Gleich führte ich die Strickerei den "Mädels" vor und es kam die Frage auf, woher man eine solche Maschine bekommen kann und wieviel sie kostet. Für eine Mitstreiterin wäre das wirklich sehr sinnvoll. Mal schauen.
Infolge einer Unachtsamkeit verlor ich die gestrickten Maschen und durfte dann zu Hause noch einmal von vorn beginnen.

Dienstag, 25. Januar 2022
Püppchen gesucht. Wir haben Unmengen Hüllen für sie, aber nur eine einzige Puppe. Tja.
Mutti wollte duschen. Ich hab sie nicht aus den Augen gelassen. So richtig gefiel ihr das nicht, aber bevor sie mir ausrutscht und sich was tut…
Ich war zum Umfallen müde, nachdem ich die letzte Nacht nicht mal 4 Stunden geschlafen hatte. In so einem Zustand soll man die Strickmaschine in Ruhe lassen. Es kommt nix Gutes dabei heraus. Nun darf ich nochmal von vorn anfangen, dabei war ich schon so schön weit.

Mittwoch, 26. Januar 2022
Was war denn da?
Ach ja, in der Firma packte ich eine Bastelpackung ein, die ich am Donnerstag mit in die Außenstelle nehmen wollte. Ich dachte, vielleicht könnte man dort etwas Ähnliches nachbauen.

Mutti wollte Haare gewaschen haben. Das hätte ich gern mit erledigt, als sie am Dienstag sowieso in der Wanne war, aber das wollte sie nicht. Logisch, wenn man das einzeln macht, muss ich ja am nächsten Tag auch wieder erscheinen. *achach*

Donnerstag, 27. Januar 2022
Mein Schatz-Tag, O-schatz-Tag.
Und wieder war die Heizung ausgefallen. Das passierte bisher an jedem Donnerstag. Diesmal bekam es der Hausmeister nicht wieder hin und wir mussten auf den Monteur warten. Im einzigen noch halbwegs warmen Raum findet man diesen Schatz an der Wand.
Einen weiteren Schatz nahm ich mir zum Feierabend mit nach Hause. Die Katl. Wir tranken Tee, schwatzten und strickten. Ich hatte den ersten entspannten Feierabend in dieser Woche. Ursprünglich wollte ich noch Wäsche waschen und Essen für den nächsten Tag vorbereiten. Beides ließ ich dann bleiben. Ich wollte einfach mal einen Abend lang nichts müssen. Das tat gut.

Freitag, 28. Januar 2022
Elfen, Feen, Zwerge, so zauberhaft begann mein Tag. Uta schrieb mir, dass es noch eine vierte Sorte gibt, mit Drachen.
Am Abend, nachdem ich mit der Mutti beim Fleischer gewesen war und als ich wieder bei ihr vor der Haustür einparkte, ihr noch einfiel, dass sie unbedingt in den N-Markt müsse, um das Leergut wegzubringen, wir also nochmal losfuhren… ich hab mich im Satz verfitzt *kicher*
Also, am Abend dann, kochte ich mir eine Kanne Tee. Mir war nach dem Zauber der Zwerge mit Holunderblüten und Waldmeister. Oh, tat der gut. Getrickt habe ich nur einige wenige Runden, denke aber trotzdem, dass mir im Laufe des Wochenendes das nächste Sockenpaar von den Nadeln hüpft.

Samstag, 29. Januar 2022
Jetzt gleich komme ich zu Andrea mit ihrem Samstagsplausch. Während ich eure Beiträge lese, werde ich vielleicht ein wenig stricken. Dann fahre ich zur Mutti, die ich heute mal mit in den Drogeriemarkt nehmen möchte. Das muss am Vormittag passieren, weil ich die Idee hatte, dort in der Nähe bei meinem Lieblingsasiaten eine Protion gebackene Ente mitzunehmen. Die reicht locker für uns beide zu Mittag. Als ich der Mutti das vorschlug, leuchteten ihre Augen. Ja, so machen wir das! Ich habe keine Ahnung, wie lange ich noch dieses freudige Funkeln in ihren Augen sehen kann. Also…
Irgendwann am Nachmittag werde ich für Sohn und SchwieTo Fahrdienst spielen, weil sie wieder einmal umziehen. Keine Sorge, das ist kein echter Umzug. Es ist nur so, dass sie, wann immer es möglich ist, beim Sohn wohnen {wo es wirklich sehr schön ist}, ab und an wegen der Arbeit der SchwieTo aber wochenweise bei ihr wohnen müssen, weil das wegetechnisch günstiger ist. Und dann packen sie eben ein paar große Taschen, stopfen diese in mein Auto {oder in das des Vaters der SchwieTo} und ziehen für ein-zwei-drei Wochen in die jeweils andere Bleibe. Tja, und ein solcher Umzug steht heute Nachmittag mal wieder an, eventuell mit großem Einkauf. Mal sehen. Darauf freue ich mich übrigens. Das mache ich gern.
Morgen werde ich, wenn nichts dazwischen kommt, wieder einen Couch-Entspannungs-Gammel-Tag einlegen. Aber das ist dann ja schon ein Thema für den nächsten Plausch.

Nun habt alle ein angenehmes Wochenende

Eure Mira

Samstagsplausch {22.01.2022}

Die Woche 03 in 2022
Stricklastig
Samstag, 15. Januar 2022
Es war ein unspektulärer Tag. Nicht so erfolgreich wie der Samtag vor einer Woche, aber auch nicht schlecht. Einen kleinen Einkaufsausflug haben wir gemacht, an dessen Ende ich eine riesige Tasche voller Obst und Gemüse heim schleppte. Die Saftproduktion der kommenden Woche ist gesichert.
Sonntag, 16. Januar 2022
Da könnte ich doch glatt den Text des vergangenen Sonntags kopieren. Ich hatte der Mutti Saft versprochen. Und den bereitete ich dann auch zu.
Außerdem hatte ich vom Einkaufsausflug Erdbeerstrudel mitgebracht, denn ich am Morgen gebacken und am Nachmittag mit zur Mutti genommen hatte. Sie freute sich darüber sehr.

Montag, 17. Januar 2022
Für den Nachmittag hatte ich mich bei Mutti ab- und dafür bei Katl angemeldet. Wir wollten mal in die Lagerbox.
Da ich an diesem Tag aber eine Stunde länger arbeitete als sonst und mich dann die Junghexe noch zu sich nach Hause umleitete, wurde mir das für die Lagerbox dann zu spät, weshalb ich die Katl anrief und wir unser Treffen auf unbestimmt vertagten. Sie meinte: Familie ist wichtiger! Und genau dafür ist sie mir als Freundin so wichtig, weil sie alles versteht, alles akzeptiert und mir jedes Umdisponieren verzeiht. Danke, Katl.
Übrigens: Die ersten Socken für 2022 sind endlich fertig.

Dienstag, 18. Januar 2022
Da will man nur schnell die nächsten Socken anschlagen und dann sowas. Mutti hat das erste Mal Essen geliefert bekommen und war ganz zufrieden damit. Sie hatte mir etwas übrig gelassen. Ja, kann man essen.

Mittwoch, 19. Januar 2022
Wie sieht’s denn hier aus??? Mein chaotischer Arbeitsplatz, den ich diesmal sehr pünktlich verließ. Nach einem kurzen Stopp im N-Markt fuhr ich noch weiter zum "R-Laden". Da das Sortiment dort ständig wechselt, kann es sich lohnen, jede Woche mal da langzufahren. Diesmal lohnt es sich jedoch nicht.
Über Mutti habe ich mich gefreut. Sie hatte Schalen bereitgestellt, in denen sie zwei Portionen Essen für uns beide in ihrer Mikrowelle erwärmte. Und dann meinte sie noch: Also, der Sohn muss sich nun doch noch eine Weile gedulden, bis er die Mikrowelle bekommen kann! Als ich sie ihr zu Weihnachten geschenkt hatte, wollte sie sie nämlich erst nicht haben, woraufhin der Sohn meinte, dann nimmt er sie. Tja, nun hat sie sich an ihren neuen Küchenhelfer gewöhnt und Freude daran, ihn zu benutzen, was nun wiederum mich freut und mir die Sorge nimmt, dass sie in ihrer Tüddeligkeit wieder Töpfe auf dem Herd vergisst und irgendwann mal nicht nur ein schwarz verschmorter Topf zu beklagen ist.

Donnerstag, 20. Januar 2022
Mein Oschatz-Tag.
Bei Mutti hatte ich mich für den Nachmittag abgemeldet. Kurzentschlossen sammelte ich Katl ein und nahm sie mit ins Lager, wo wir eine meiner alten Strickmaschinen holten und natürlich gleich wieder zwei Kartons voller Sockengarn mitnahmen. Für die Strima rüstete ich ein Regal im Wohnzimmer um. Optimal ist das nicht, aber für die Zwecke, für die ich die Strima brauche, reicht der Platz. Das haben wir ausprobiert. Als wir bei mir ankamen, war der Sohn da und kümmerte sich um den Spiegel. Er kochte auch Tee für uns. Hach, schön.
Richtig zur Ruhe kam ich trotzdem nicht, weil eine Reihe Anrufe herein kamen und ich sogar mal wieder eine Diskussion mit der Junghexe hatte. Sie ist wundervoll, aber in manchen Bereichen mangelt es an einer gewissen Erziehung und Vorbildwirkung. {Wenn ein Kind immer alles bekommt, was es will, lernt es nicht, mit Geld umzugehen. Da muss ich nun mal auf sie einwirken. Besser spät, als nie.}

Freitag, 21. Januar 2022 Wenn man morgens im Büro so empfangen wird, kann der Tag nur gut werden. Das heißt, da ist er schon gut und kann nur so bleiben. Mit einem kollektiven Frühstück ging es gleich sehr schön weiter. Dabei können wir die Arbeitswoche Revue passieren lassen, die Aufgaben für die kommende Woche besprechen und auch sonst alles, was nicht aus Datenschutzgründen nur in meinem Büro besprochen werden kann.
Tja, und dann war gestern noch der Tag des Spiegels Ist der schön!!! Ich bin total glücklich.
Samstag, 15. Januar 2022
Und nun?
Diesmal ist nicht nur die Waschfee mit ihrer Arbeit fertig, die Wäsche hängt auch schon zum Trocknen. Ich werde mir jetzt ein Käffchen gönnen und dann bei Andrea und ihrem Samstagsplausch vorbei schauen.
Später gehe ich natürlich zur Mutti. Bei der Essensversorgung gibt es heute Kabeljau. Da habe ich eine große Portion bestellt und werde mir die mit Mutti zu Mittag teilen. Das reicht locker für uns beide. Später will ich vielleicht mal noch in den Me*di*a-Markt, weil ich schon wieder ein Ladekabel geschrottet habe und Ersatz beschaffen möchte, bevor das letzte Kabel den Geist aufgibt.

Die traurigste Nachricht der Woche
Meat Loaf ist tot.
Der Sohn meinte gestern: Das ist auch für dich persönlich traurig. Ich glaube, das war damals deine glücklichste Zeit. Irgendwie hat er Recht.

Und sonst so?
Ich hatte euch doch noch ein Foto des fertigen Elfenhauses versprochen. Schaut mal, die Elfen sind daheim. Es brennt Licht.
Die wunderfeinen Bienen, die ihr dahinter erkennen könnt, haben "meine Mädels" auch selbst hergestellt.

Nun habt alle ein gutes Wochenende
und falls irgend möglich
bleibt gesund oder werdet es ganz schnell wieder.
Eure Mira

Samstagsplausch {15.01.2022}

Was gibt es schöneres, als an einem frühen Samstag Morgen die Woche Revue passieren zu lassen, und das an einem Rechner, dem der Schwager im Urlaub ein neues Display verpasst hat, so dass ich ohne die abenteuerliche Versuchsanordnung auskomme, alles wieder richtig erkenne und bei Schauen auf einen Bildschirm in ergonomischer Entfernung und Höhe auch keine so extremen Verspannungen mehr bekomme wie im letzten Jahr. Schon schön, dass der Läppi wieder richtig funktioniert. Dafür hat der Drucker den Geist aufgegeben. Zumindest zieht er kein Papier mehr ein. Mal sehen, ob ich den wieder hinbekomme.

Die Woche 02 in 2022
Samstag, 08. Januar 2022
Schon beim letzten Samstagsplausch hatte ich angekündigt, dass an jenem Samstag bei mir einiges los sein würde. Das war dann tatsächlich so, und anders als befürchtet, war es selbst nachdem die Katl wieder fort war, noch ein guter Tag. Es war insgesamt ein guter Tag und deshalb habe ich über ihn auch mein WmdedgT? geschrieben.
Unterwegs zur Junghexe ging es ein Stück überland. Schön, oder? So friedlich.

Sonntag, 09. Januar 2022
Ich hatte der Mutti Saft versprochen. Und den bereitete ich dann auch zu.
Falls ihr euch fragt, was das Öl da soll. Nun, es sind ne Menge Karotten im Saft, deren wichtige Inhaltsstoffe fettlöslich sind. Aber, was erzähle ich da? Das wisst ihr ja alle.

Montag, 10. Januar 2022
Interessant, was meine Leute so tun. Zwei von ihnen bauen für die Schaufensterdekoration ein "Osterhasenhaus". Hier sieht man die Anfänge, inzwischen ist es fast fertig und ganz zauberhaft. Ich fotografiere es in der kommenden Woche noch einmal.
Am Nachmittag dachte ich, ich hätte muttifrei. Deshalb holte ich die Katl ab, um mit ihr den speziellen Einkauf nachzuholen. Danach wollte ich sie noch auf einen Tee mit zu mit lotsen. Doch schon auf dem Parkplatz vor den Einkaufszentrum erreichte mich ein Anruf: Wann kommst du denn?
Ähm, ich wollte heute mal nicht kommen.
Aber ich habe Hunger.
Jaaa???
Na, meine Suppe wird nicht heiß in dieser Mikrowelle.
Na komm, wir machen das jetzt mal gemeinsam.
Sie hatte nichts falsch gemacht. Ich vermute, die Tür war nicht richtig zu. Jetzt wurde die Suppe jedenfalls warm.
Na gut, da esse ich jetzt mal.
Und die Katl und ich strolchten durch den speziellen Laden.
Kaum waren wir wieder draußen, klingelte mein Telefon Sturm.
Wann kommst du denn nun?
Ich komme nicht, ich hab noch Wege zu erledigen.
Das sagst du immer. Aber du kannst doch trotzdem kommen. Ich warte doch so sehr.
Hm, also Planänderung mit Katl. Ich brachte sie noch schnell heim und huschte in die Drogerie. DAS musste sein. Dann fuhr ich zur Mutti. War ganz gut so. Sie hatte schon wieder ihre Tabletten durcheinander gebracht.
Nachdem ich, wie immer, 5.30 Uhr aus dem Haus gegangen war, kam ich 20.30 endlich wieder zu Hause an. Viel bekam ich an diesem Abend nicht mehr geregelt.

Dienstag, 11. Januar 2022
Dieser schöne rote Lack war der Grund, warum ich am Montag unbedingt noch in die Drogerie wollte. Etwas für mich tun. Ja.
Das ist gar nicht so einfach mit nur einer Hand die andere zu fotografieren. *kicher*
Am Nachmittag war wieder Muttizeit. Sie hatte sich etwas vom Fleischer bestellt und der Sohn hatte die Idee, sie mitzunehmen. Da kommt sie gleich mal raus. Vorher hatte ich von unterwegs noch ein paar andere Bestellungen mitgebracht. Das Wetter war so grau und nieselig und bäh, dass ich am liebsten Heim gefahren und in mein Bett gekrochen wäre. Aber nun hatte ich ihr ja versprochen, sie abzuholen. Vor dem Fleischer hopste sie aus dem Auto, kaum dass es stand. Da konnte sie plötzlich den Gurt allein lösen, dachte sogar an die Maske und musste überhaupt keine Hilfe haben. Da schau an. Beim Rückweg musste ich sie wieder stützen. Es wirkte, als hätte sie all ihre Kraft für den Fleischereibesuch zusammengenommen und dabei aufgebraucht. Über ihre Einkäufe freute sie sich wie ein kleines Mädchen.
Ach, ach, die kleine alte Frau.

Mittwoch, 12. Januar 2022
Für diesen Tag gibt es kein einzelnes Tagesfoto, sondern gleich zwölf, und zwar hier.

Donnerstag, 13. Januar 2022
Mein Oschatz-Tag.
Auch da wurde ein Haus gebaut. Allerdings nicht für Osterhäschen, sondern für Monster. Als ich am Morgen kam, gab es auf der Bodenplatte nur zwei leere Zimmer. Am Nachmittag… …zwei komplett eingerichtete Räume. Und alles wirklich aus Einzelteilen zusammengebaut, aus Pappe, Stoffresten, kleinen Holzstücken. Das wichtigste Utensil war die Heißklebepistole.
Das bringt mich wieder auf den Gedanken, den ich schon seit Jahren mit mir herum trage. Irgendwann, wenn ich in Rente bin, möchte ich ein Puppenhaus bauen.
In der Außenstelle war die Heizung ausgefallen. Der Monteur kam erst, als wir uns gerade auf den Heimweg machen wollten. Infolgedessen hatte ich heftige Kopfschmerzen. Ja, ich denke schon, dass es da einen Zusammenhang gibt, denn wenn man friert, atmet man nicht richtig durch. Außerdem muss in dieser Filiale den ganzen Tag über Maske getragen werden, zum Glück reichen für die Mitarbeiter OP-Masken aus. Nur die Kunden brauchen FFP2. Das ist in Sachsen seit 28.12. im Einzehandel Pflicht. *grrr*
Notiz an mich: Mal schauen, ob die ab 15. Januar geltenden Lockerungen in Sachsen auch für die Maskenpflicht gelten. OP statt FFP2 wäre schon eine gewisse Erleichterung.
Wegen der Kopfschmerzen fuhr ich direkt nach Hause, huschelte mich auf die Couch und schaltete mein Massagegerät ein. Verspannte Schultern zu lockern, kann gegen Kopfweh auch viel ausrichten. Der Schwester hatte ich eine diesbezüglich Nachricht gesendet. Sie hatte die Information auch dirket an die Mutti weitergeleitet. Trotzdem kam der Anruf: Da kommst du heute wohl wieder nicht???
Nö. Und diesmal wirklich.
Als ich von der Vorsorgevollmacht anfing und davon, dass ich die haben muss und es nichts bringt, wenn sie bei ihr im Schubfach liegt, wollte sie das Gespräch ganz schnell beenden.

Freitag, 14. Januar 2022
Ich war den halben Tag auf dem falschen Dampfer. Hab mir doch tatsächlich eingebildet, es wäre Valentinstag. Uiuiui, färbt die Tüddeligkeit der Mutti jetzt ab?
Vorbereitung für die Osterbasteleien. Die Teilnehmer drückten mir diese in die Hand. Die wollte Pocahontas haben, nicht dass die noch &qout;verschwinden". Dazu sage ich mal nix.
Was sie dann am Nachmittag daraus als Anregung für nächste Woche gezaubert hat, fotografiere ich am Montag. Ich habe es versäumt, weil wir über all der schönen kreativen Arbeit glatt den Feierabend verpasst haben. Und das am Freitag.
Am späten Nachmittag trudelte ich bei Mutti ein. Ich war so müde, dass ich am liebsten in ihrem großen Sessel etwas geruht hätte. Ging natürlich nicht. Aber die Mutti kramte in ihrer Schublade, um mir ihre Unterlagen zu zeigen. Es war wirklich alles gut geordnet und die Vollmacht habe ich nun an mich genommen.
Sie war ganz stolz, weil wir so viel geschafft hatten. Unterlagenkram mögen wir beide nicht.

Samstag, 15. Januar 2022
Die Waschfee ist schon fertig. Nur aufhängen muss ich noch. Dumm nur, dass das Wetter nicht hält, was die Vorhersage gestern versprach. Es sollte trocken bleiben und nun nieselt es.
Der Mutti hatte ich angekündigt, dass wir mal raus gehen. Das wird so, wie ich es mir vorgestellt hatte, bei dem Wetter nichts. Immerhin werden wir mal zum N-Markt pilgern. Ich brauche Karotten, denn die Mutti hat sich wieder Saft gewünscht und ich möchte auch welchen haben.
Mal sehen, was der Tag sonst noch bringt. Jetzt komme ich erst einmal zu Andrea und ihrem Samstagsplausch und dann, mal sehen.

Habt ein schönes Wochenende
eure Mira

Samstagsplausch {08.01.2022}

Den ersten Samstagsplausch in diesem Jahr habe ich verpasst, weil ich zu diesem Zeitpunkt noch im Urlaub war und im Hotel trotz kostenlosem WLAN eben kein WLAN hatte. Unser Zimmer lag am Ende des Ganges. Bis um Zimmer meine Schwester reichte das Signal, bis zu mir nicht und die Verbindung über mobile Daten war bei mir auch gleich Null.
Dafür hatte ich an diesem ersten Samstag des Jahres, der ja auch gleichzeitig überhaupt der erste Tag des Jahres war, einen richtig schönen Tag. Das begann schon damit, dass Sonnenstrahlen durch die Wolken blitzten.
Am Vormittag unternahmen wir einen kleinen Ausflug in die Wiehler Tropfsteinhöhle. Das hat mir sehr gut gefallen.
Am Nachmittag wollte ich mit der Mutti nochmal raus, weil sie sich wegen ihrer "Wackeligkeit" nicht mit in die Höhle gewagt hatte. In Nümbrecht fanden wir ein wunderhübsches Lokal, das Pfannkuchenhaus. Insgesamt war das ein sehr schöner Neujahrstag für mich.

Sonntag, 02. Januar 2022
In diesem hübschen Haus haben wir die letzte Woche verbracht. Nun hieß es Abschied nehmen. In strömendem Regen starteten wir die 478 km lange Heimreise. Die Mutti schlief fast die ganze Zeit, nachdem sie mich in der Nacht wieder in Atem gehalten hatte.
Als wir nach Thüringen kamen, wurde das Wetter besser. An kamen wir im Spätnachmittagssonnenschein.

Montag, 03. Januar 2022
Nun ist der neue Kalender eingeweiht und die ersten Seiten zeigen schon Aktivitäten.
Der erste Arbeitstag nach dem Urlaub tat sehr gut.
Ich wurde mit so viel Freude und Zuneigung empfangen, das tat sehr gut und lenkte vom Mutti-Dilemma ab.

Dienstag, 04. Januar 2022
Eine Kollgin hat für jede von uns ein Armband geflochten. Und eines für meine Junghexe. Das löste große Freude aus. Eine so schöne Geste.

Mittwoch, 05. Januar 2022
Die Weihnachtsdeko verschwindet, aber für Osterdeko ist es uns noch zu früh. Also zieht erst noch ein wenig Winter bei uns ein.

Donnerstag, 06. Januar 2022
Hochneujahr. In manchen Bundesländern ist Feiertag. Bei uns nicht, deshalb arbeite ich an diesem Tag gleich mal an einem andern Ort. Da war ich noch nie. Also, in Oschatz schon, aber nicht in unserer Außenstelle. Ab diesem Jahr werde ich einen Tag in der Woche dort arbeiten, wahrscheinlich immer donnerstags. Diesmal war erst einmal viel Kennenlernen dabei, denn wenn auch das Konzept überall gleich ist, hat doch jeder Standort seine Eigenheiten. An diesem gibt es jede Menge tolle Deko. Passt nicht ganz zur Jahreszeit, aber es hat mir so gefallen, dass es heute zu meinem Tagesfoto geworden ist.
Apropos Tagesfoto: Bis jetzt hatte ich jeden Tag eines. Ich rechne jedoch damit, dass ich das nicht lange durchhalten werde, wirklich jeden Tag etwas zu finden, das ein Bild wert ist. Deshalb nehme ich mir das als Projekt für das Jahr 2022 gar nicht erst vor.

Freitag, 07. Januar 2022
Als ich am Morgen in mein Büro kam, stand ein kleines Glück auf dem Schreibtisch. Das hat mich sehr gefreut. So kenne ich meine Pocahontas. Was da Ende letzten Jahres wegen Krankheit, Stress und Überarbeitung los war, das waren nicht wir. Beide nicht. Jetzt ist alles wieder schön. Und wir lassen uns nicht wieder so vereinnahmen, dass wir uns dabei selbst verlieren. Das haben wir uns vorgenommen.
Wie war das noch gleich mit der Selbstfürsorge?
Die betrifft nicht nur mich.
Gegen Mittag waren die Fahrer aus Leipzig da. Nun ist meinem Auto endlich wieder ein Licht aufgegangen.

Katl hat Geburtstag. Ich wollte sie gern besuchen und ein paar schöne Stunden mit ihr verbringen. Ganz besonders schön fand ich, dass ich dabei ihre Nachbarin Nadja persönlich kennenlernte. Eine ganz herzerfrischende Frau ist das. Auch ein Wiedersehen mit Kalts Schwägerin gab es. Wir tranken Tee miteinander. Katl hatte einen Kuchen gebacken. Weil sie jedoch weiß, dass ich für Süßes nicht so zu haben bin, hatte sie für mich noch einen Salatteller und Gemüseburger. Hach, schön. Ganz am Ende saß ich noch ein wenig allein mit Katl und wir ließen unsere Gedanken schweifen.

Samstag, 08. Januar 2022
Heute kommt nun der Heizungsableser. Da muss ich zwischen 12.30 Uhr und 14.30 Uhr zu Hause sein. Das zerreißt den Tag. Andererseits ist es gar nicht so schlecht, auch mal einen Tag daheim zu sein. Das hatte ich den gesamten Urlaub nicht und natürlich auch danach nicht. Das wird gut. Am Vormittag kommt die Katl vorbei. Am Nachmittag, wenn der Ableser durch ist, hatten wir eine Stipvisite zum wiedereröffneten "Russenladen" geplant. Das werden wir nach Möglichkeit auch tun. Außerdem hab ich nun schon wieder eine Verabredung mit der Junghexe. Sie rief gestern an und genau bei ihr habe ich das Nein-Sagen geübt. Es hätte mich auch tatsächlich unter Druck gesetzt, noch am Abend nach dem Geburtstag zu ihr zu fahren. Ich war ohnehin schon kaputt und wollte nur noch auf meine Couch. Es war richtig, sie auf heute zu vertrösten. Ich kann auch bei ihr nicht immer springen, wenn sie ruft, obwohl ich sie unendlich lieb habe.
Die Waschfee grummelt schon vor sich hin. Ich habe noch immer nicht alle Urlaubsklamotten durchgewaschen, was hauptsächlich daran liegt, dass ich bei diesem Wetter nicht ausreichend Trockenkapazitäten habe.
Ach so, ja, natürlich werde ich nach Katl und Laden und Junghexe noch zur Mutti fahren. Schließlich war ich gestern nicht dort. Vermutlich wird es deswegen Vorwürfe geben. Da stelle ich dann meine Ohren auf Durchzug und mache es, wie sie sonst, ich rede einfach was anderes. Anders als sie werde ich etwas freundliches, schönes erzählen. Das lenkt sie dann hoffentlich in eine Postiv-denken-Richtung, wenigstens für eine Weile.

Und was habt ihr für das Wochenende geplant? Solltet ihr arbeiten müssen, wünsche ich euch, dass es nicht so heftig wird. Und habt ihr entspannende oder kreative Pläne, dann mögen sie euch gelingen.
Habt es fein.
eure Mira

Samstagsplausch {25.12.2021}

Der letzte Samstagsplausch in diesem Jahr. Da möchte ich gern dabei sein. In der vergangenen Woche fiel er wohl dem zu und für Mutti rennen zum Opfer. Keine Zeit zum Bloggen und Abends nach 22:00 Uhr dann auch einfach keinen Nerv und keine Kraft mehr. Doch heute, am 1. Weihnachtsfeiertag will ich mir die Zeit einfach nehmen, obwohl ich bis 7:00 Uhr geschlafen habe. Das war nicht so gut, 6:00 aufzustehen, wäre besser gewesen, bei allem, was ich noch zu tun und zu bedenken habe. ABER! Ich nehme mir dieses Zeit für mich jetzt trotzdem, weil ich sie brauche und weil nichts Schlimmeres passieren kann, als dass mir die Mutti Vorwürfe macht, zu spät dran zu sein. Aber hey, ihr kann ich es sowieso nicht recht machen. Also kann ich den Vorwurf direkt an mir ablaufen lassen. Und die anderen Drei sind selbst öfter mal spät dran. Sie werden mir wohl gar keinen Vorwurf machen. Nee, bestimmt nicht. Also ist doch alles gut. Irgendwie.

Die Woche in einem Wort
Scheußlich.
Ich weiß, das hatte ich vor 14 Tagen schon geschrieben, es war aber leider immer noch der Fall. Ich kann nur hoffen, dass es jetzt langsam besser wird und dass ich nächste Woche, beim ersten Samstagplausch des neuen Jahres da vielleicht schön hinschreiben kann.

Und sonst so?
Ich habe von meinen eigenen Belangen zwei sehr wichtige Dinge nicht geschafft. Die stehen nun auf der Agenda für die erste Januarwoche und müssen da auch unbedingt geschafft werden.

Ich hatte ein sehr gutes Gespräch mit einer Mitarbeiterin eines örtlichen Pflegedienstes. Sie schaffte es, mir eine Menge Zuversicht zu vermitteln, was das kommende Jahr und die Betüddelung der Mutti angeht. Sie erklärte mir, dass ein Pflegegrad, den wir natürlich beantragt haben, zunächst gar nicht erforderlich ist. Damit sie tätig werden, genügt vorerst eine Verordnung des Hausarztes. Das hätte dieser doch aber auch wissen können. Naja, ich mag den nicht besonders. Kenne ihn von Kindesbeinen an. Damals war er in unserer Gruppe immer der Depp. Und heute ist er eben immer noch etwas eigen. Er kann ja trotzdem ein guter Arzt sein, aber ich mag ihn nicht, so rein menschlich. macht aber nix, die Verordnung wird er uns geben {müssen} und dann kann ich meine große Sorge, dass die Mutti ihre Medikamente regelmäßich und richtig einnimmt, ab Januar an den Pflegedienst abgeben. Das hilft mir sehr.

Weihnachten
Dieses Jahr hätte das "Fest" sehr gern ausfallen dürfen. All die {von der Mutti gewünschten} Vorbereitungen und Rennereien hätte ich mir sparen können, denn der Heiligabend, der für uns immer der Höhepunkt des Festes war, der Moment, wenn aller Stress, alles Gerenne im Lichterglanz zurücktrat und Ruhe und Besinnlichkeit einkehrte war für mich in diesem Jahr der sch…eidenste Heiligabend, den ich je erlebt habe. Von früh an stand ich unter Druck. Da war ein Teil eines Geschenks fertigzustellen, was längst hätte fertig sein können, wenn ich zwischen all der Rennerei der letzten Wochen ein, zwei Stunden mehr Zeit für mich {und eben dieses Geschenk} gehabt hätte. Nun, ich habe es geschafft, wenn auch mit Hindernissen der Art… mach doch erst mal die Lichterkette… wolltest du nicht in die Küche… noch eine Lichterkette… Die Ansagen wurden immer kürzer, immer befehlsmäßiger. Bis ich ein "Machtwort" sprach: Jetzt mache ich das hier fertig! Was letzten Endes nur noch eine Viertelstunde dauerte, da ich es dann endlich nicht wegen -zig Kleinigkeiten immer wieder aus der Hand legen musste.
Dann wurde es kurzeitig besser, auch wenn ich zwanzig Minuten vor Ladenschluss nochmal zum N-Markt musste, wegen diverser Batterien, die ich zwei Stunden später auch vom Sohn hätte mitbringen könnem, aber nein, die Elfenlichterketten, mussten jetzt sein. Schön sehen sie ja aus, meine Elfenlichterketten.
Als wir dann endlich vom Sohn zurück waren, ich wollte nir Das Abendessen und die Geschenke hinbringen und hoffte während der Hin- und Rückfahrt auf ein paar minuten für mich, vielleicht bissel Musik hören. Aber die alte Frau wollte unbedingt mitfahren, weil sie nicht allein zu Hause bleiben wollte, was natürlich alles ziemlich erschwerte und verzögerte und… naja. Jedenfalls, als wir zurück waren, wollten wir Kaffee trinken und danach wollte ich die Gänsekeulen in den Herd schieben. Von der Anstrengung war die Mutti aber so geschafft, dass sie auf der Couch einschlief. Also gab es keinen Kaffe, keine Stolle. Dafür setzte ich mich in den Sessel, froh darüber, dass mal für eine Weile keine Hol-mir-mal-bring-mir-mal-Anweisungen kamen und muss wohl selbst auch eingenickt sein.
Dann klappte die Mutti die Augen wieder auf: Beine reinstecken!
Ich {ganz verdattert=: Was denn für Beine?
Sie: In den Ofen!
Oh weh, ich Idiotin! Ich hatte die Gänsekeulen vergessen. Nun aber schnell.
Sie kam in die Küche: soll ich aus den paar Kartoffeln Salat machen?
Ich: Du hast gesagt, höchstens vier, es sind fünf.
Sie: Na, aber doch nicht solche Kleinen!
Ich: Dann lass es! Dann essen wir eben Brot. Ich hab sowieso keinen Hunger.
Sie: Ich auch nicht! {Und beginnt, die Pellkartoffeln zu schälen.}
Am Ende wurde es eine riesige Schüssel Salat, die wir natürlich nicht geschafft haben. Ich bereitete die Wiener zu, nicht ganz klassisch, sondern halbiert, an den Enden kreuzweise eingeschnitten und in der Pfanne gebraten. Ich tafelte auf, holte sie zum Essen und als ich nachkam weil ich wieder schnell noch was erledigen durfte, hatte sie ihren Teller schon leergegessen.
Vielleicht bin ich blöd, aber mich hat das verletzt, dass sie nicht mal den Moment mit dem Essen auf mich gewartet hat. Das hatte sie zwar am Mittag auch schon getan und dann zu mir gesagt: Kannst gleich meinen Rest essen.
Aber zum Heiligabend…
Beschehrung gab es selbstredend auch nicht.
Als ich nach einer Stunde im Herd nach den Gänsekeulen schaute {sie hatte schon nach 15 Minuten das erste Mal nachsehen wollen}, war noch alles in Ordnung. Als ich nach einer weiteren Stunde schaute und erwartete, dass der Braten fertig sei, war die Temperatur am Ofen auf Null gedreht, nur die Umluft fauchte im kalten Herd. Also alles wieder eingestellt und nochmal eine Stunde gewartet. Als die Beine endlich gar waren, meinte sie, sie ginge jetzt ins Bett, nicht ohne noch mehrmals zu rufen, ob ich das Licht gelöscht hätte und und und.

Ende gut…
Als ich das Haus verließ, begann es zu schneien. Ich hielt das Gesicht in den Himmel und ließ mich berieseln.
Und als ich heim kam, fand ich einen Weihnachtsbrief im Briefkasten.
Von Anni. Mit einer wunderbaren, ganz zarten Sternenkette darin.
Da war mein Heiligabend dann perfekt.
Ich habe mich so so sehr gefreut. Ich habe mir einen Tee gemacht, mich auf die Couch gesetzt und die Karte mit der Sternenkette eine Weile einfach in der Hand gehalten.
Und da war dann ALLES gut.

So, ihr Lieben und nun muss ich los, bin tatsächlich schon weider zu spät, aber das ist es mir wert.
Euch allen schöne, besinnliche Weihnachtstage.
Eure Mira

Samstagsplausch {11.12.2021}

Ihr Lieben, ich bin sehr dankbar, dass ich am Samstagsplausch bei Andrea dabei sein darf. Deshalb versuche ich nun, euch an meinem Leben und meinen Gedanken teilhaben zu lassen, ohne euch Ärger zu bereiten. Leider war meine Woche nicht so toll, so dass ich wohl nicht so sehr auf Einzelheiten eingehen sollte. Mal schauen.

Die Woche in einem Wort
Scheußlich.

Was war denn so schlimm?
Alles! Naja, nicht ganz alles, das stimmt so nicht, denn es gab auch Schönes, was ich nachher noch nennen möchte. Das Schlechte war eher seelischer Natur. Es gab eine Menge Anfeindungen, insbesondere von Menschen, die enger oder ferner etwas mit Gesundeheit zu tun haben. Ich habe mir das alles schwer zu Herzen genommen und tatsächlich auf mich selbst und mich allein bezogen. Im Laufe der Woche erfuhr ich dann von einigen anderen Menschen, dass sie sich den gleichen Anfeindungen gegenüber sahen und dies ebenso schwer genommen hatten wie ich, zumal ein Teil der Aussagen einfach behauptet wurden, ohne zu hinterfragen und diese Behauptungen schlichtweg unzutreffend waren. Was ist bloß los mit den Menschen?
Das ist eine rhetorische Frage.
Sonst noch?
Der Mutti geht es nicht so gut, weil sie gestürzt ist. Die Pflege ist besonders deshalb anstrengend, weil sie schon auf dem Weg der Besserung ist. Dafür bin ich in erster Linie sehr dankbar. Es hat nun jedoch die Folge, dass sie schon wieder mit ihrem Kopf durch alle Wände will und sich die Welt zurecht denkt, wie sie leider nicht ist. Und das macht es dem Sohn und mir dann schwer. Wir bemühen uns nun um einen ambulanten Pflegedienst, der vielleicht wenigstens die Medikamentengabe übernehmen kann, weil sie grundsätzlich Fremden lieber glaubt als uns. Ach, ach, es ist nicht einfach, das könnt ihr euch ganz sicher vorstellen. Es hat aber selbst auch dies etwas Gutes. Sie kann nun nicht draußen herumrennen und sich damit auch keinem Infektionsrisiko aussetzen. Booster will sie nämlich nicht, jedenfalls nicht jetzt, weil sie gerade eben ihre Grippeschutzimpfung bekommen hat. *kopfschüttel* aber wie gesagt, sie glaubt lieber sonstwem, den sie auf der Straße trifft, als der eigenen Familie. Der Schwager hatte, als er hier war, schon Termine für sie herausgesucht. ABER… ich wiederhole mich.

Und nun die schönen Dinge!
In der Arbeit wurde ich mit ganz viel Wärme und Zuneigung empfangen. Sogar ein paar Weihnachts-, Genesungs-, Adventsgeschenke habe ich bekommen und bei jedem war ich den Tränen nahe. Tränen der Rührung und der Freude. Allein, wenn ich bedenke, dass Menschen, die selbst fast nichts haben, gesammelt haben, um mir ein Geschenk zu machen. Da kann man doch nur einfach aus tiefstem Herzen dankbar sein, dass man mit solchen Menschen arbeiten darf. Oder?
Herzerfrischend war auch der Ronny aus dem Handyladen. Und was ich im Freitagsfüller schrieb, dass ich da was gerade rücken muss, das haben wir getan. Also, der Ronny hat’s gerade gerückt. UND, oh Freude, ich bekomme in den nächsten Tagen ein neues Telefon.
Das wiederum brachte mir ein schönes Gespräch mit Katl. Auch andere Freundinnen meldeten sich und boten mir zumindest Gespräche an. Manchmal hilft das schon weiter.
Und der Sohn… und die kleine SchwieTo kümmern sich rührend um die Oma. Familie rückt zusammen in diesen Tagen. Das tut gut.

Samstag, 11. Dezember 2021
Ich muss mich beeilen. Gleich noch fix zu Andrea und dann auf zur Mutti. Mal sehen, was mich außer Körperpflege, Medikamenten und Frühstück machen noch so erwartet. Ach, einen Einkaufsauftrag habe ich noch, und obwohl das für die Bewirtung an Weihnachten gedacht ist {wer weiß, was bis dahin noch alles passiert} muss das heute herangeschafft werden, weil sie es "eigentlich gestern schon" gesagt hatte.
Mittags bin ich Abschleppdienst für ein defektes Auto. Nachmittags helfe ich der kleinen SchwieTo. Spätnachmittag/Abend psssst, Geheimnis und Mutti betüddeln. Zwischendurch muss ich die Hexe abholen und einen großen Topf Suppe zubereiten. Wann zwischendurch, weiß ich noch nicht. Aber wird schon werden.

Nun wünsche ich euch allen ein gutes Wochenende, einen angenehmen 3. Advent und das Übliche.
Eure Mira

Samstagsplausch {04.12.2021}

Drei Samstage in Folge beteiligte ich mich nicht am Samstagsplausch. Die ersten beiden Wochen vom 08. bis 20. November hatte ich hier zusammengefasst. Nun bin ich, nochmals mit einer 2-Wochen-Zusammenfassung wieder, dabei und sehr froh drum.

Die Woche in einem Wort
Corona
Eine Woche zuvor
…war bei mir Totalausfall. Ihr werdet lesen, warum.

Gehen wir mal der Reihe nach.
Sonntag, 21. November 2021
Am Abend zuvor hatte ich mehrfach geniest und inzwischen meldete sich auch ein Husten an. Nicht doll, aber eben… Außerdem war ich sehr müde, wurde den gesamten Sonntag nicht wirklich wach und unterzog mich einem Schnelltest. Negativ. Prima. Dann sollte der Sonntag einfach mal komplett der Erholung dienen.
Das war besonders deshalb nötig, weil ich die Woche zuvor meinen seit Sommer geplanten Urlaub nicht nehmen konnte. Schließlich hatte sich die Kollegin krank schreiben lassen müssen, weil ihr Zehnjähriger aus der Schule in Quarantäne geschickt worden war {zum Glück nicht erkrankt, nur isoliert} und sie diesen daheim bespaßen musste, damit ihm nicht langweilig wird. Und für die kommende Woche hatte sie sich auch noch eine Krankschreibung geholt mit der Begründung: Ich muss mal zur Ruhe kommen. Klar, verstehe ich.
Also brauchte ich den Sonntag für mich, damit ich mal zur Ruhe komme.
Montag, 22. November 2021
Ab diesem Tag sollten verschärfte Regeln gelten. 2G im Einzelhandel, 3G am Arbeitsplatz. Diese Regelung hatte ich etwas fehlinterpretiert und mir dafür einen Rüffel der direkten Chefin eingehandelt {Wer soll denn dieses ganzen Tests bezahlen?} Ja, ihr versteht das schon richtig. 3G heißt geimpft, genesen oder getestet, was bedeutet, ich hätte nur eine einzige Ungeimpfte testen müssen/dürfen. Ich machte den Fehler, alle anwesenden MA zu testen, mich eingeschlossen. Und was soll ich sagen? Von den 10 geimpftem MitarbeiterInnen waren fünf positiv, mich eingeschlossen.
Jetzt erzählt mir bloß nichts von "Impfdurchbrüchen"!
50% sind kein Impfdurchbruch. 50% sind ein deutlicher Beweis dafür, dass die Impfung eben nicht so wirkt, wie es eine Impfung tun sollte, nämlich, eine Ansteckung verhindern. Möglich, dass der Verlauf ohne Impfung heftiger wäre, aber das weiß man nicht, das muss man glauben. Allerdings ist in Bezug auf die Impfungen schon seit fast einem Jahr von Politk und Leitmedien so viel behauptet und gelogen worden, dass ich da gar nichts mehr glauben kann.
Ich schickte die betroffenen Kolleginnen nach Hause, packte meine Tasche und ging auch wieder heim. Die Chefin forderte allerdings: Du musst zu deinem Hausarzt. Der muss einen PCR-Test machen. Ich brauche den.
Weiß ich selbst, hatte ich auch vor.
Nur: Ein Anruf beim Hausarzt ergab, man darf mich da gar nicht einlassen. Ich solle beim Gesundheitamt anrufen, die hätten da eine Hotline.
Nachdem ich bei dieser dreimal zehn Minuten in der Warteschleife verbracht hatte, änderte sich die Bandansage, man solle auf weitere Anrufe verzichten und sich stattdessen per Mail melden.
Forderung der Chefin: Rufe weiter an! Ich brauche den Test. Der Chef will den haben! Außerdem die Hausärzte sind verpflichtet. Du musst da hin!
Inzwischen hatte der Sohn mit meiner {desinfizierten} Gesundheitskarte eine Krankschreibung für mich abgeholt. Naja, wenigstens fehlte ich nicht unentschuldigt.
Dienstag, 23. November 2021
4:11 Uhr beginnt die WhatsApp-Nachrichtenschwämme mit Anweisungen, was ich zu tun und zu lassen habe und und und. Übrigens keine Frage danach, wie es mir geht.
Uiuiui, da ist aber jemand sauer. Als ob ich mir das herausgesucht habe. Ich hab den Keim bestimmt nicht haben wollen. Und ich habe ihn mit großer Wahrscheinlichkeit auch nicht in die Firma eingeschleppt. {Siehe letzter Eintrag, Dienstag, 16. November 2021}
Am Nachmittag Nachricht vom Gesundheitamt: Man wird mich anrufen zwecks Termin für den PDR-Test. Na, immerhin. Mir geht es inzwischen immer mieser. Ich hätte gern, dass sich ein Arzt das mal anschaut, vielleicht abhorcht, irgendwas verschreibt. Aber ich darf ja nicht hin. Ich habe von meiner Erkältung im Oktober noch Tropfen. Mit denen behelfe ich mich.
Gegen 15 Uhr kommt der Anruf des Gesundheitsamtes. Ich soll am nächsten Morgen zwischen 8 und 10 Uhr deren Testzentrum kommen. Ich darf doch die Wohnung nicht verlassen!
Doch! Sie wissen doch noch gar nicht, ob sie wirklich positiv sind.
Aha!
Mittwoch, 24. November 2021
Früh am Morgen 40 km zum Gesundheitsamt gefahren. Von kurz vor 8 Uhr in Kälte und Nieselregen eine Stunde vor dem Testcontainer angestanden. 40 km wieder heim. Währenddessen eine Menge Nachrichten, was ich alles im Homeoffice erledigen soll. Hallo? Ich bin krank. Mir geht’s dreckig.
Das schlimmste aber war die Häme: Hätten Sie sich mal impfen lassen, dann stünden Sie jetzt nicht hier!
Ich bin geimpft.
Das tut jetzt nichts zur Sache!
Hä???
Ich bin zu schwach, mich aufzuregen. Ich will einfach nur in mein Bett.
Donnerstag, 25. November 2021
Homeoffice. Telefonat mit einer Kollegin aus L.E. Jede Menge Unterlagen.
Dann ein Riesenfehler meinerseits. Ich hatte Order, die Unterlagen jemandem zu mailen, was ich auch tun wollte. Ich schrieb noch eine freundliche und erklärende Mail dazu, achtete auch darauf, dass die Unterlagen angehängt waren und dass es auch die richtigen Unterlagen waren. Klick auf senden, E-mail-Programm schließen, Rechner runterfahren und ins Bett. Es ging mir richtig mies und ich hatte wahrlich genug gearbeitet. Das stand mir jetzt mal zu, mich ins Bett zu legen, wo ich für die nächsten Tage auch blieb.

Montag, 29. November 2021
6.00
Guten Morgen! Bist du nachher bei der Besprechung dabei?
Keine Frage, wie es mir geht, nichts.
Die Besprechung lief gut und der Chef fragte als allererstes, wie es mir geht und ob ich überhaupt dabei bleiben möchte. Das wollte ich. Ja.
Am Nachmittag stellte sich dann heraus, warum eine Person am Morgen so angefressen war.
Sie hatte sich ausgebootet gefühlt. Weil ich nämlich die Unterlagen, die die Person haben wollte, nicht geschickt hatte.
Ihr erinnert euch? Donnerstag Nachmittag? Ob die Anhänge richtig waren, hatte ich kontrolliert. Ob die Mail tatsächlich versendet wurde, nicht. Wozu auch, die werden doch immer versendet. In diesem Fall jedoch nicht. Naja, ist mir schon nachvollziehbar, dass sie sich da blöd gefühlt hat. Obwohl, ich hab sie noch nie im Stich gelassen oder ausgebootet. Wieso denkt sie das von mir? Wahrscheinlich, weil sie zu viel um die Ohren hat und dadurch angeschlagen ist. Anders kann ich es mir nicht erklären.
Dienstag, 30. November 2021
Es geht mir besser. Das merke ich schon daran, dass ich wieder Lust habe zu lesen. Allerdings nur Ivo Pala. Sanft und freundlich. Anderes verkrafte ich nicht. Keine Ahnung, warum.
Immerhin habe ich sogar Lust auf einen Kaffee. Leider schmeckt er nach nix. Naja. Das wird wohl noch ne Weile so bleiben. Ich wage einen Schnelltest, und siehe da, er ist negativ. Vom Gesundheitsamt habe ich noch nichts wieder gehört. Auch keine Quarantänemitteilung erhalten. Nur an besagtem Donnerstag die telefonische Meldung, dass der PCR-Test positiv gewesen war. Na, das habe ich gemerkt! Das könnt ihr glauben.
Mittwoch, 01. Dezember 2021
Gar nicht mein Tag. Ich fühle mich so abgespannt, wie am Anfang. Trotzdem stricke ich ein paar Runden an einer Socke. Nicht viele. Geht nicht so recht.
18.00 Uhr klingelt der Paketbote und stellt mein Weihnachtsgeschenk an die Haustür. Ein Rohentsafter. Das gibt mir etwas Auftrieb, denn den muss ich doch gleich ausprobieren und zaubere aus 6 Karotten, zwei Mandarinen, 3 Äpfeln und ein paar Spritzern Zitronenöl einen super leckeren Multivitaminsaft.
Donnerstag, 02. November 2021
Post vom Gesundheitsamt. 5 Seiten Handlungsanweisungen für geimpfte und ungeimpfte Haushaltangehörige und sonstige enge Kontaktpersonen eines positiv Getesteten.
Ich lebe allein und befinde mich überdies seit 11 Tagen in vollständiger Isolation. Dieses viele Papier hätten sie sich sparen können. Wobei, es soll ja Leute geben, die nach 2 Jahren mit Corona immer noch nicht wissen, wie man sich im Falle eines Falles zu verhalten hat. Also wohl doch nicht so abwegig. Immerhin enthält das erste Blatt den Hinweis, dass ich die Quarantänemitteilung für den Arbeitgeber erst bekomme, wenn das Amt Kontakt mit mir aufgenommen hat, um meine Kontakte zu überprüfen. Das kann sich wohl verzögern, man bittet um Verständnis. Nee, hab ich nicht! Wenn ich nämlich auf das Gesundheitsamt gehört hätte und mich nicht hätte krank schreiben lassen, würde ich jetzt seit 2 Wochen auf Arbeit unentschuldigt fehlen. Ich mein, ja, ich hab schon Verständnis dafür, dass die Mitarbeiter dort schrecklich überlastet sind. Das schon. Aber einerseits die Einhaltung der Quarantäne verlangen {was gut und richtig ist} und andereseits den eigenen Teil der Regelungen nicht im Mindesten erfüllen können. Hallo?
Freitag, 03. November 2021
Heute endet meine Krankschreibung und ich könnte auch meine Quarantäne beendet, wenn es mir gelänge, einen negativen Test zu bekommen. Beim Hausarzt ging niemand ans Telefon, obwohl er am Nachmittag Sprechstunde gehabt hätte. Offensichtlich doch nicht. Mein Schnelltest war negativ, deshalb wage ich mich morgen in ein Testzentrum und dann kommt alles wieder ins Lot. Hoffe ich.

Samstag, 04. Dezember 2021
So, ihr Lieben, da bin ich nun und hoffe, dass ich nachher ins Testzentrum fahren kann und dort nicht unbedingt stundenlang anstehen muss.
Wisst ihr, was für mich fast schlimmer war, als die körperlichen Leiden?
Der seelische Druck.
Da hatte ich nun ausschließlich telefonische oder Mail-Kontakte und ganz wenige über Insta. Aber es war so viel Hass, so viel Bosheit dabei. Es fühlte sich teilweise so an, als sei ich für Corona verantwortlich. Zumindest als sei ich schuld daran, dass ich erkrankt bin. Bin ich nicht! Was ich möglicherweise bin, empfindlicher, dünnhäutiger. Und nachdenklicher. Nachdenklich darüber, was dieses Ganze alles mit uns und aus uns macht. Dieser ganze Hass, der gesät wird, die Zwietracht. Da brechen Freundschaften auseinander, sogar Familien. Da beschimpfen sich jeweils anders Denkende auf übelste Weise, und keiner scheint zu bemerken, dass genau das von den Machthabern zumindest in diesem Land hier genauso gewollt ist.

Ihr lieben Leute, ich habe eine große Bitte:
Lasst euch impfen oder lasst es bleiben!
Macht euch eigene Gedanken, oder plappert nach, was die Leitmedien vorgeben.
Bildet euch eure eigene Meinung oder übernehmt die von der Politik vorgegebene.
Trefft eure Entscheidungen!
Aber hört bitte, bitte damit auf, andere Menschen herunterzumachen, weil sie zu all diesen Themen unserer Zeit eine andere Meinung vertreten, als ihr selbst. Schwingt euch von euren hohen Rössern herunter und maßt euch nicht an, andere Menschen als ignorant, kriminell, unsozial oder wie auch immer zu beschimpfen. Wenn ihr euch nicht impfen lasst, ist das eure Entscheidung, aber es macht euch nicht automatisch zu Märtyrern, auch wenn ihr für diese Haltung nun mit Beschneidung eure Menschenrechte bestraft werdet. Und falls ihr euch, aus welchen Gründen auch immer, doch habt impfen lassen, dann bildet euch nicht ein, dass euch das automatisch zu besseren Menschen macht. Genau das macht es nicht! Und wie man gesehen hat, schützt es euch auch nicht vor Erkrankung.
Denkt bitte immer daran, wir alle sind Menschen. Vielleicht keine besonders Guten und erst recht keine Schlechten.
Die Viren bedrohen unser aller Gesundheit. Niemand ist davor gefeit, so gern wir uns das auch einreden lassen möchten.
Und die Politik in diesem Lande bedroht ebenfalls unser aller Wohl. Sie zielte zu keiner Zeit, außer vielleicht ganz am Anfang des ersten Lockdown, als man noch fast nichts wusste, auf die Gesunderhaltung der Bevölkerung. Spätestens seit letztem Weihnachten haben all die Regelungen, Ver- und Gebote zwei Hauptziele. Eines ist: den Machthabern die Taschen zu füllen, auf dass man sich noch eine Villa und noch eine Eigentumswohnung leisten kann, während im ganzen Lande ganze Wirtschaftszweige in existenzielle Not geraten. Das zweite, und das erscheint mir persönlich noch viel schlimmer: die Bevölkerung zu spalten, gegeneinander aufzuwiegeln, auf dass sie sich nicht zusammenschließt und gegen diese korrupte Politik ankämpft.
divide et impera
stifte Unfrieden unter denen, die du beherrschen willst! (legendäres, sprichwörtlich gewordenes Prinzip der altrömischen Außenpolitik)
Funktioniert auch innenpolitisch.
Apropos Innenpolitik.
Wer wirklich mal über all das nachdenken möchte und bereit ist, andere Meinungen gelten zu lassen, der möge dem Herrn Lafontaine einmal eine Weile zuhören.
Nach dem, was dieser Mann hier sagt, hätte es meinen Appel an eure Menschlichkeit gar nicht mehr gebraucht. Ganz besonders wichtig erscheint mir sein letzter Satz.

Und nun, ihr Lieben, empfehle ich mich zu Andrea.
Ich wünsche euch ein schönes zweites Adventswochenende, an dem ihr das große Dilemma vielleicht für eine Weile vergessen könnt.
Und bitte versucht, gesund zu bleiben. Der Keim ist echt ein fieser, den kann NIEMAND gebrauchen. Also passt auf euch auf.

Eure Mira

Samstagsplausch {20.11.2021}

Ja, ich weiß, der Samstagsplausch vom 20. November ist längst Geschichte. Für mich jedoch nicht, weil ich zwei Wochenrückblicke seinerzeit geschrieben habe und nun veröffentlichen möchte, auch wenn schon wieder weitere zwei Wochen darüber hingegangen sind…

Die Woche in einem Wort

Eine Woche zuvor
…gab es bei mir keinen Samstagsplausch. Ich wollte nicht schreiben, obwohl genug Zeit dagewesen wäre. Die verbrachte ich aber lieber strickend {und vor mich hin grummelnd} auf der Couch.
Der Hintergrund war, dass es über die zweite Novemberwoche 2021 nicht wirklich Gutes zu berichten gab.
Vielleicht noch vom Mittwoch. Tags zuvor hatte ich auf dem Wochenmarkt zwei sehr schöne Gestecke erstanden, gleich noch die Mutti angerufen und mich mit ihr für den Nachmittag verabredet. Bei strahlendem Sonnenschein brachten wir die Gestecke auf den Friedhof und es war wirklich friedlich da und schön. Später holten wir die Hexe ab und brachten sie zu einer Verabredung und danach wollte ich noch zu einem Schnickschnack-Laden. Auf dem Weg dorthin wurde ich geblitzt und war darüber so sauer, dass ich umkehrte und eben nicht zum Schnickschnack-Laden ging. Wobei ich glaube, dass die Blitzeraufzeichnung gar nicht verwertbar ist, aber das ist eine andere Geschichte. Von da an nahm die Woche keinen günstigen Verlauf mehr, obwohl ich am Donnerstag einen neuen Versuch unternahm und tatsächlich recht schönen und nützlichen Schnickschnack zu kaufen bekam.
Der Freitag warf dann auch dunkle Schatten, obwohl das gar kein Freitag der 13. war. Er fühlte sich aber so an und war einer der ganz wenigen Tage, an denen ich schlechte Laune hatte. Das kommt bei mir vielleicht alle drei Jahre mal vor, aber Freitag, 12. November war so in Tag.
Da wurde mir nämlich mitgeteilt, dass ich den für die kommende Woche geplanten Urlaub in die Tonne kloppen kann. Zu allem Überfluss zeigte mein Auto eine Warnleuchte, bei der im Handbuch nur steht Bring mich Werkstatt. Leider wusste ich am Freitag Abend gleich gar nicht, an welche Werkstatt ich mich wenden sollte, weil mein Lieblingsschrauber vor ein paar Jahren, als ich meine Wollwerkstatt aufgeben musste, ebenfalls das alte Werk hatte verlassen müssen.
Die Grübeleien überschatteten auch noch das Wochenende. Hachz.

Und dann kam die neue Woche
Montag, 15. November 2021
Der Lieblingsautoschrauber hatte sich gemeldet und ich durfte nach Feierabend gleich noch zu ihm kommen. Den ganzen Tag über freute ich mich. Wenigstens eine der drückenden Sorgen sollte ich am Abend abhaken können.
Leider war dem dann doch nicht so. Der Lieblingsautoschrauber konnte mir so direkt nicht helfen, gab mir aber einen guten Tipp, den ich noch am selben Abend in Angriff nahm. Schließlich war ich nun einmal unterwegs. Am Ende war ich wieder geknickt, weil man mir dort auch nicht half, ich aber noch das Gefühl vermittelt bekam, dass man das auch gar nicht wollte.
Dienstag, 16. November 2021
Dieses miese Gefühl schleppte ich mit in den Dienstag. Nichts war gut und es fühlte sich an, als würde es das auch nie wieder werden.
Dazu kam das Verhalten einiger Mitmenschen, die nunja…
Eine junge Frau {vollständig geimpft} war am Montag bei einem Routinetest auf Arbeit positiv getestet worden. Daraufhin wurde beschlossen, dass dieser Test wohl falsch gewesen sei. Am Abend zeigte die junge Frau Erkältungssymptome, weshalb sie einen weiteren Schnelltest durchführte, der wiederum positiv war. Trotzdem ließ sich besagte Frau von einer anderen, nennen wir sie P. am Dienstag Morgen zur Arbeit bringen. Mit dem Auto, weil es ihr nicht gut ging. Dort wurde sie wiederum getestet und nun zum dritten Mal positiv. Da endlich entschied nennen wir sie P., dass sie die junge Frau nun zum Arzt bringt, um einen PCR-Test machen zu lassen, der – wen wundert es? – auch positiv ausfiel. Daraufhin brachte nennen wir sie P. die kranke junge Frau nach Hause und kam anschließend zu uns in die Firma, weil sie Verschiedenes abholen wollte.
Ich fragte, ob sie nicht eigentlich in Quarantäne müsste.
Sie meinte, der Arzt habe nichts gesagt. Hahahahaha

Als nennen wir sie P. wieder fort war, kamen die anderen zu mir und meinten, sie fanden das nicht in Ordnung, was die Frau getan hat. Alle kamen einzeln zu mir und "beschwerten" sich. Es ihr selbst zu sagen, hatte keine gewagt. Und, naja, es hätte ja auch nichts gebracht, denn ich hatte ja was gesagt, was sie aber auch nicht zur Einsicht bewegt hatte.

Mich bedrückt so etwas. Mich belastet das richtig. Und am Dienstag war das richtig schlimm, dieser seelische Druck, diese Anspannung, weil ich immer alles allein zu verantworten habe und nie jemanden habe, mit dem ich mir die Verantwortung auch mal teilen kann. Ich fühlte mich am Ende meiner psychischen Kräfte. Ich dachte wirklich, wenn ich nicht bald jemanden finde, bei dem ich mal auftanken kann, der mich vielleicht einfach in den Arm nimmt und mir das sagt, was sonst immer alle von mir hören: Ich kümmere mich drum, dann breche ich zusammen.
Und das sind jetzt keine Dinge, wo ich einfach nur mal NEIN sagen müsste. Da will das eine Amt irgend eine Aufstellung von mir haben. Da schreibt eine andere Einrichtung, dass sie Meldungen gemacht haben über Dinge, die ich schon vor einem halben Jahr angegeben und gemeldet habe. Nun, da diese amtliche Meldung jetzt erst erfolgt, sieht es so aus, als müsste ich dies jetzt auch noch tun. Nun ist es wieder an mir, das richtig zu stellen. Also wieder Ämter anrufen, anschreiben, Beweise kopieren und und und. Und alles am besten SOFORT. Und das alles einmal im dienstlichen Bereich und einmal im Privaten. Und dann noch der Rest der Familie, der ähnliche Sorgen hat, wo ich dann den Schriftkram übernehmen muss, weil es die anderen nicht können. Mutti ist fast 89, die kann sich nicht mehr mit Behörden herumärgern, weil sie deren Ausdrucksweise gar nicht mehr versteht.
Und dann rückte der Dienstag Abend heran und ich hatte mich an diesem Tag ganz kurz entschlossen, am Abend zu einem Konzert zu gehen.
ES WAR DIE BESTE ENTSCHEIDUNG!
Das Konzert war sooo schön, es tat sooo gut. Und all diese blöden Gefühle und Gedanken fielen nicht direkt von mir ab, aber sie schwiegen für eine Weile.

Mittwoch, 17. November 2021
In Sachsen ist Feiertag. Den genieße ich. Der Morgen ist düster und verregnet. Eine gute Gelegenheit, es mir drinnen gemütlich zu machen, mit Milchkaffee und Strickdecke.

Donnerstag, 18. November 2021
Ich versuche, den Papierkram in der Firma aufzuarbeiten, was nicht so recht voran geht, weil ab 6.00 Uhr immer neue Anweisungen per WhatsApp eintrudeln, manchmal so seltsame, wie: Wenn du ein Blatt Papier zerschneiden willst, nimm doch einfach eine Schere dazu. {Also jetzt sinngemäß.} Es ist zweifellos gut gemeint. Leider ist dies allzuoft das Gegenteil von gut.

Freitag, 19. November 2021
GsD ist Freitag.
Ich spreche mit einer Mitarbeiterin wegen ihres Tests. Sie meint, sie hätte ja gestern Nachmittag schon, da bräuchte sie jetzt eher nicht. Ein paar Minten später gebe ich die Tests für die anderen Kollegen aus, faucht diese Person mich an, weshalb ich für sie keinen "übrig" hätte. Ob ich an ihr sparen wollte. Na, geht`s denn noch? Macht dieses ganze Corona-Regeln-Gesöhns jetzt alle weich in der Birne?
Na, GsD ist Freitag.

Samstag, 20. November 2021
Ein schöner Tag, erfolgreich auch.
Von Sohn und SchwieTo hole ich den leckeren Entbraten samt Klößen und Rotkohl ab und bringe alles zur Mutti, um mit ihr zu essen.
Da sie am Nachmittag noch eine Verabredung hat, fahre ich bald wieder fort, kaufe auf dem Rückweg im N-Markt noch Milch und Mineralwasser für die Arbeit und entschließe mich gleich noch, im Kaufmannsladen nach Gänsekeulen zu schauen für Weihnachten. Ich ergattere tatsächlich die letzten fünf.
Am späten Nachmittag ruft die SchwieTo an, ob wir vielleicht nochmal losfahren in den Schnickschnack-Markt? Da ich mich schon gefragt hatte, ob dieser Markt aufgrund der beschlossenen extraharten Regeln vielleicht ab Montag schließen muss, bin ich schnell dabei, noch einmal loszufahren.

Soviel zum 2.. November 2021 und den beiden Wochen davor.
Bei Andrea hatte ich diesen 2-Wochen-Beitrag nicht verlinkt. Ich weiß gar nicht, warum.

Samstagsplausch {06.11.2021}

Die Woche in einem Wort
Naja
Eine Woche zuvor
Diesen Samstag hatte ich mir frei gehalten. Am Abend wollte ich mein Mädchen abholen zum Konzert der wunderbaren Sarah Lesch. Die Zeit vorher sollte mir gehören, zwar mit Wäsche und Haushalt, aber eben für mich.
Ihr ahnt es schon, es gelang nicht so recht. Gegen Mittag kam eine Nachricht meiner Schwester, ich sollte unbedingt die Mutti zurückrufen. Diese meinte, sie hätte x-mal versucht, mich anzurufen, aber ich ginge ja nicht ran. Keine Ahnung, wen sie angerufen hat, mich jedenfalls nicht, denn das hätte mein Telefon angezeigt.
Dann die Frage: Wie machen wir das denn nun mit dem Geld?
Ich bringe ihr an jedem Monatsanfang ihr Kostgeld, das sie in bar haben möchte, weil sie mit Kartenzahlung nicht klar kommt.
Ich: Das brauchst du doch nicht jetzt!
Sie, sehr großzügig: JETZT nicht, aber heute muss es schon noch sein.
Ich: Dann doch JETZT, anders passt es nicht.
Als ich dort war, konnte ich es mit nicht verkneifen zu fragen, wofür sie denn so dringend am Samstag das Geld brauchte. Da stellte sich heraus, sie will am Montag zum Friseur.
Ich habe ihr sehr deutlich gesagt, was ich davon halte. Dass sie mich wiedermal hat springen lassen, obwohl das völlig unnötig war, zumal sie außerdem noch eine Reserve da hat. Ihr Bargeld geht NIE völlig zur Neige.
Ohoh, das hat ihr gar nicht gefallen, so deutliche Worte von mir zu hören. Da musste sie nun durch, das hatte sie sich selbst zuzuschreiben.
Sie wollte dann noch wissen, ob ich etwa immer noch sauer sei wegen der Reise. Ich bin nicht sauer. Ich ziehe nur meine Konsequenzen, weil ich mich nicht mehr so von dir behandeln lassen kann. Näher ausgeführt habe ich das nicht. Soll sie drüber nachdenken!
Später brauchten dann Sohn und SchwieTo noch einen Fahrer. Das war notwendig, weil es bei ihnen eine Havarie gegeben hatte. Also, das war wirklich notwendig.
Und dann, endlich, konnte ich mit der Hexe gemeinsam das Konzert genießen. Es war wunderbar und entschädigte für ALLES.

Erste Novemberwoche 2021
Die einzelnen Tage aufzuzählen macht keinen Sinn. Sie rauschten nur so vorüber. In der Firma hatte ich mir eine Aufgabe auf den Tisch gezogen, die nicht wirklich zu mir gehört. Ich kann sie aber erfüllen im Gegensatz zu den Mädels, die es eigentlich hätten ausführen sollten. Meine dirkete Chefin kommuniziert das auch nach oben und mir ist das ein bissel zu viel Mittelpunkt, in den ich da gerückt werde. Nur, was soll ich tun? Ich kann es ja tatsächlich und ich mache es auch noch gern! *kopfkratz* Trotzdem bringt mir die Aufgabe schlaflose Nächte, weil ich das in mich gesetzte Vertrauen unbedingt rechtfertigen will.
Ob das gelingt, wird sich am Ende dieser Woche herausstellen.
Na gut, ich kann es hier ja sagen, es ist gelungen.
Unter anderem nachzulesen hier.

Samstag, 06. November 2021
Nach zwei Tagen Dauerregen strahlt heute wieder die Sonne. Das wäre ein Grund, einen Einkaufsausflug zu machen und vielleicht sogar die Mutti mitzunehmen. Ich hatte mir aber vorgenommen, dieses Wochenende ganz für mich zu gestalten. Deshalb weiß ich noch nicht, wie ich mich entscheide. Einkaufen muss ich aber. Ich brauche ein paar Kleinigkeiten für die Arbeit am Montag.
Erst einmal hat sich die Waschfee ausgedreht und will beachtet werden.
Zu allerst binge ich noch diesen Eintrag zu Andrea und wünsche euch allein ein super schönes Wochenende.
Eure Mira