Check Out – September – Check In – Oktober 2026

 
September Check Out
Geschrieben
Meine Schreiblust hielt sich diesen Monat in Grenzen. Blogeinträge gab es nur 15, also noch weniger als im August. Dabei gab es kein einziges Dienstagsdrabble, überhaupt kein Drabble, obwohl ich diese sehr gern schreibe. Ich weiß nicht, was mit mir los war. Ich saß vor dem leeren Bildschirm, wollte bloggen. Wusste auch, worüber und… hab es bleiben lassen.
Dafür habe ich viel Gelesen
17 kleine Krimis mit insgesamt 5145 Seiten. Ich glaube, das war bisher der lesereichste Monat in diesem Jahr.
Gewerkelt
Das Werkeln kam zugunsten des Lesens zu kurz. Immerhin wurden 2 Sockenpaare fertig.
Paar Nr. 14/2026 ist gleichzeitig das Augustpaar aus 12f26 Größe 45 mit langem Schaft für RoHEn.
Paar Nr. 15/2026 Größe 41 im Kaffeeböhnchenmuster für GabhÄu.
Angefangen aber nicht mehr geschafft das Paar Nr. 16/2026 aus dem September-Garn von 12f26 im Sommerstinomuster, Größe 37/37 für mich.
Jobs
Für alle drei Bewerbungen, die ich bei der Arb*its*gen*ur selbst abgegeben hatte, habe ich inzwischen Absagen bekommen. Natürlich ohne Begründung. Aber das braucht es auch nicht. Kein Jahr mehr bis zur Rente. Was solls? Beim Check In hatte ich von zwei weiteren Jobangeboten erzählt. Um das eine hatte es richjtig viel Wirbel gegeben. Tagelang hatten sich die Anrufe überschlagen, weil man mich unbedingt dort haben wollte. Dann wurde ein Anruf angekündigt, bei dem man mit mir einen Vorstellungstermin vereinbaren wollte. Und dann war plötzlich nur noch Stille. Auf die Terminabstimmung warte ich heute noch. Das heißt, ich warte natürlich nicht. Das hat sich erledigt.
Von der zweiten Bewerbung habe ich neulich schon erzählt. Eine, höchstens 2 Unterrichtseinheiten {je 45 Minuten} pro Woche. Das ist kein Job.
Leben 1.0
Das Leben stand im Zeichen guter Ernährung und den Schätzen, welche die Natur uns schenkt.
Es gab reichlich Pilze. Außerdem Birnen, Pflaumen und Hagebutten. Zwei Brote habe ich gebacken: Karottenbrot, das zwar auseinander krümelte, aber trotzdem lecker war. Röstzwiebelbrot, das nach dem vollständigen Auskühlen zum Glück nicht mehr auseinander fiel. Beides waren Backpulverbrote, die bei mir immer die Konsitenz von Kuchen haben. Hefebrote wären besser und am allerbesten Sauerteigbrote.
Wir haben weit ins Land geschaut. Und hinaus aufs Meer.
Ich habe auf dem Balkon gesessen.

Gefühlt zwanzig Mal war ich in der Autowerkstatt, gefühlt hundert Stunden habe ich gewartet, auf Anrufe, Nachrichten, Termine. Gefühlt tausend Pläne wurden immer wieder über den Haufen geworfen. Dann war der September endlich um.

Oktober Check In
Jobs
Jaaa, ich habe schon wieder eine Einladung zur A*gent*r. Mitte Oktober möchte man sich wieder einmal über meine Eigenbemühungen zur Jobsuche unterhalten. Eigenbemühungen, was für ein Wort! Wer, bitteschön, bemüht sich denn um einen Job für mich, wenn nicht ich selbst?
Ich werde die Vermittlerin mal fragen, bei wem ich mich denn {mit Aussicht auf Erfolg} bewerben soll für nicht mal mehr ein Jahr Arbeit. Mal sehen, was sie für Ideen hat. Außerdem werde ich ihr natürlich von meinen Nichterfolgen berichten und ich werde meinen Weihnachtsurlaub beantragen. 21 Tage stehen mir zu, wobei Feiertage und Wochenenden mitgezählt werden. Es kommt trotzdem hin. Ich habe mir das ganz genau ausgerechnet.
Werkeln
Stricken werde ich natürlich weiterhin. Besonders jetzt, wenn das Wetter nicht mehr so toll ist, um sich draußen herumzutreiben. Die Septembersocken werden ganz bald fertig werden. Ich bin beim zweiten bereits am Fuß. So ewig kann das also nicht mehr dauern. Und dann kommt natüärlich das Oktoberpaar an die Reihe. Dann ist da immer noch die Patchdecke für RoHen. Daran habe ich schon wieder monatelang nicht gewerkelt. Die ist mal wieder dran.
Außerdem möchte ich mir ein Haus kaufen und ausgestalten. Das möchte ich wirklich gern. Mal sehen, wie weit ich komme.
Ach ja, genau. Ein Kalenderbuch für 2027 möchte ich mir noch besorgen. Und vielleicht schon mal ein wenig gestalten.

Leben 1.0
Genau am 01.10.2026 habe ich nach Jahren mal wieder einen Sauerteig angesetzt. Moritz heißt er. Ja, Sauerteige brauchen Namen.
Natürlich werde ich ihn Anfang des Monats erst ein wenig füttern und aufpäppeln. Wenn er dann backfertig ist, mache ich mein Brot wieder selbst, wie ich das früher schon gemacht habe. Wegen des Chaos, das viele Jahre lang in meinem Leben herrschte, habe ich das dann bleiben lassen. Nun lasse ich das Brot backen wieder aufleben. RoHen freut sich darauf auch. Er wusste natürlich schon mal wieder einiges {besser}, aber davon lasse ich mioch nicht beeinträchtigen. Ich probiere das einfach aus.
Ein paar gute Anleitungen habe ich hier und hier gefunden.
In der zweiten Oktoberwoche wird RoHen mal wieder vorbeischauen. Ich hoffe, dass das klappt.
Ansonsten mal schauen, was sonst noch so geht. Zur Ruhe kommen, nach dem Chaos der letzten Monate. Im Herbst ankommen, was auch schön sein kann, obwohl der Herbst nicht meine liebste Jahreszeit ist.
Ich bin gespannt.

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