August Check Out
Was für ein verrückter Monat. Wahrscheinlich der verrückteste im ganzen Jahr. Ich hatte es nicht einmal geschafft, ein Check-In zu schreiben, aber auschecken möchte ich unbedingt.
Geschrieben habe ich sehr wenig. Insgesamt nur 18 Blogbeiträge, davon ein einziges Dienstagsdrabble. Am Anfang des Monats entstanden vier Elfchen. Dann packte das Leben 1.0 zu, was auch dazu führte, dass ich relativ wenig las. Es waren 15 kleine Krimis mit insgesamt 4.809 Seiten. Huch, das ist gar nicht so wenig, stelle ich gerade fest. Mehr als im Juni, viel mehr als im Mai. Na sowas, das kam mir gar nicht so vor. Dafür kam aber das Werkeln viel zu kurz. Gestrickt habe ich fast gar nicht. Gehäkelt habe ich zwar, aber nichts fertig bekommen, alles waren nur Tests oder dass ich jemandem etwas beibringen wollte.
Die Reise zum Markt fiel aus, weil das Auto in die Werkstatt musste. Nur gut, dass ich diesen Markttermin noch nicht beim A*amt gemeldet hatte. Das hätte wieder riesen Hickhack gegeben, erst ja, dann doch nicht. Wenn ich dort nämlich einen Markt anmelde, erwarten die dort riesige Gewinne und unterstellen Einkünfte, die man gar nicht erzielen kann, weil bei niemandem mehr Geld locker sitzt und die Leute, wenn es schon sonst nicht hinten noch vorn reicht, am ehesten beim Hobby sparen.
Leben 1.0
Am Anfang des Monats stand eine Räumaktion, die ich zunächst allein bewältigen musste. Zum Glück kam dann RoHen dazu und half mir, so dass ich noch rechtzeitig fertig wurde, bevor die Schwester zu Besuch kam. Alle gemeinsam besuchten wir mehrere Tage lang das Ancient Trance Festival in Taucha, wo wir regelmäßig auch die Katl trafen. Unter Trauerweiden am Teich bezogen wir unser Basislager
wo uns am Sonntag auch meine wundervolle Hexe {links} fand.
Bis Mitte August gab es Sehenswertes… 
Leckeres… 
Gesundes…
Mehr Abendessen war an diesem Tag nicht drin. Es hätte Kartoffeln und Quark geben sollen mit Pfälzer Leberwurst, aber sowohl Wurst als auch Quark hatte der Schwager gekauft. Und weil dieser an jenem Abend gerade wieder einmal auf die Schwester grantig war, durften wir das Essen nicht nehmen und mussten uns eine Portion Gemüse teilen. Zustände sind das 🙈
Der Schwester brachte ich bei, wie man Grannys häkelt und schenkte ihr meine Häkelnadeln. {Ich habe noch mehr daheim.}
Ach ja, einen Kinobesuch gab es noch. Da war das Abendessen dann beinahe zu reichlich. 
Zwei einsame Wochen schlossen sich an, in denen RoHen bei sich daheim war, ich bei mir. Insgesamt waren es dann schon drei Wochen, die wir uns nicht gesehen haben, denn ich war ja vorher schon eine Woche mit der Schwester unterwegs. Zum Ende des Monats gab es Pläne, die auch ein Wiedersehen einschlossen. Doch wie ich bereits im Samstagsplausch erzählt habe, zerschlugen sich all diese Pläne.
Am letzten Augusttag entstand schon wieder neuer Wirbel, hatte ich mich doch online auf eine Stelle als Schulbegleiterin beworben. Offen gestanden hatte ich an diese Bewerbung keine großen Hoffnungen geknüpft. Ich hatte mich überhaupt nur beworben, weil meine "Vermittlerin" der Agentur immer mal Bewerbungsaktivitäten von mir sehen will. Dann rief von der Firma tatsächlich jemand an. Weil die Verbindung sehr schlecht war, vereinbarten wir einen neuen Gesprächstermin.
Ebenfalls am letzten Augusttag erreichte mich eine WhatApp-Nachricht mit einer Telefonnummer und der Bitte, diesen Menschen unbedingt anzurufen wegen eines Jobs. Dieser Mensch rief dann noch dreimal zurück, um mir Wichtiges mitzuteilen. Es lag ihm wohl sehr viel daran, dass ich diesen Job annehme. Nun warte ich auf einen Anruf des dortigen Personalmanagers.
So ging der August genauso wirbelig zu Ende, wie er schon die ganze Zeit war.
September Check In
Es ist nicht so einfach in den September einzuchecken. Ich wage schon gar keine Pläne mehr, weil ohnehin immer wieder alles anders kommt.
Ob bei den beiden Jobangeboten irgendetwas heraus kommt oder wieder nur "Viel Lärm um nichts" war, wird sich in den nächsten Tagen zeigen. Darüber berichte ich dann.
Werkeln steht natürlich auf dem Plan. Für den September wurde bei Stricken statt klicken die Nummer 12 gezogen.
Bevor ich damit aber beginnen kann, möchte ich wenigstens das Augustpaar fertigstellen, das die Nr. 14/2026 werden soll. Natürlich wieder RoHen-Socken in Größe 45. Immerhin habe ich den zweiten Sock inzwischen angefangen. Ebenfalls angefangen habe ich die Bonussocken für den Juli, die das Paar Nr. 15/2026 in meiner Gesamtwertung werden sollen. Da ist bisher auch nur der erste Sock fertig und der zweite noch nicht mal begonnen. Es sollen Biesensneaker in Rot werden, wie sie Andrea hier gezeigt hat. Ich habe die Anleitung verlinkt, obwohl ich die Socken natürlich wieder ohne Anleitung stricke. Wie die Biesen entstehen, sieht man ja und der Rest ist Stino-Socke. Wobei ich diesmal tatsächlich mal wieder eine Bumerangferse gestrickt habe, weil meine Tomatenferse, die ich sonst immer stricke, bei dem roten Garn nicht schön aussah.
Weitere Pläne mache ich für den September lieber nicht, damit die Götter auch mal wieder aufhören zu lachen
Übrigens habe ich den Song, den ich im letzten Sonntagsglück gesucht habe, inzwischen gefunden.Hier.