Notizen – 30. Juli 2026

Es war ein heißer Tag, ein sehr heißer. 42°C.
Ich musste ausgerechnet in der Mittagszeit los, weil der Sohn zu einem Termin musste. Mehr habe ich dann heute nicht getan. Das heißt, doch: Eine Trommel Wäsche habe ich gewaschen, die inzwischen längst getrocknet und wieder abgenommen ist. Ich war zu malade, um sie reinzuholen, wollte sie bis morgen hängen lassen. Aber dann frischte der Wind auf, wurde stürmisch. Da habe ich die Wäsche doch lieber reingeholt, falls es regnet.
Leider legte sich der Wind wieder, ohne dass Regen fiel. Immerhin haben wir jetzt, gegen 22 Uhr nur noch 29°C. Es weht ein sanftes Lüftchen durchs offene Fenster herein.

Elfchen des Tages
Hitze
42 Grad
bremst den Elan
Siesta in der Mittagszeit
Sommer

Bildchen des Tages

Und sonst?
In den Mails fand sich wieder eine Absage. Meine "Vermittlerin" glaubt mir nicht, dass es am Alter liegt, dass ich keinen Job bekomme. Da ich nun schon zwei Absagen von der Arbeitsagentur erhalten habe, kann sie ja bei ihren Kollegen mal nachfragen, woran es gelegen hat, dass ich nicht berücksichtigt werden konnte. Mir dürfen sie nicht sagen, das ich zu alt bin. Das wäre diskriminierend. Aber ihrer Kollegin gegenüber können sie doch ehrlich sein.

2 Gedanken zu “Notizen – 30. Juli 2026

  1. Liebe Mira, so richtig klar sind die nicht beim Amt, oder? Natürlich hütet sich jede/r mit Alter, Geschlecht, Herkunft usw zu begründen und dann so ein Spruch??? Wirklich realistisch sind da nur neutrale Bewerbungen ohne diese Angaben, dann „verrät“ Dich wahrscheinlich Deine lange Arbeitsbiographie… Zum Mäusemelken…
    Heute wird es nicht mehr so heiß sein, ich sitze hier schon seit halb fünf und versuche die 19° Außentemperatur in die Wohnräume zu bringen.
    Liebste Grüße an Dich von Katrin

    1. Liebe Katrin,
      diese ganze Geschichte mit dem Arbeiten bis 67 und jetzt gar noch bis 70, ist doch völlig irre. Wo sind denn die Jobs, die von uns Alten besetzt werden könnten?
      Es gibt einen Job, den ich sicher hätte. {Wieder Anleiterin in einem Spielzeugland} Aber den gibt es ja eben im Moment gerade nicht, weil das Projekt seit Anfang Januar blockiert wird. Und rate mal, von wem. Richtig! vom Arbeitsamt bzw. Jobcenter.
      Das Projekt steht. Der Verein, der als Träger fungieren würde, steht in den Startlöchern. Alles ist vorbereitet. Nur vom Jobcenter kommen immer neue Auflagen, seit April in finanzieller Form. Der Verein soll jetzt ein Drittel der Jahreskosten vorfinanzieren, um sie dann im laufe des Projektes zurückzubekommen. Wie soll das gehen? Es ist ein gemeinnütziger Verein {ein anderer würde das Projekt gar nicht bewilligt bekommen}, der keinen Gewinn machen und kein Vermögen anhäufen darf. Woher soll der denn mehrere -zig Tausend Euro nehmen, um dem Amt sein Projekt vorzufinanzieren?
      Da beißt sich eine nKatze in den Schwanz.
      Naja, nicht mehr lange, ein reichliches Jahr noch, dann kann ich tatsächlich in Rente gehen und dann habe ich widersinniger weise wieder Möglichkeiten, wo ich arbeiten könnte.
      Man greift sich an den Kopp.
      Ganz liebe Grüße an dich
      und gutes Gelingen beim Einfangen der 19°

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