Sonntagsglück – 14. Juni 2026

 
Sonntags Top 7
1_Gelesen
Heute erzähle ich euch mal, was ich nicht gelesen habe.
Mord im Nordseehotel: Kommissar Jan Jansens 1. Fall (Nordsee-Krimi) von Hanna Hennings
Ich habe das Buch nach 20 Seiten weggelegt und beschlossen, euch eine eindeutige NICHTempfehlung zu geben. Dann dachte ich, ich wollte dem Buch noch eine Chance geben und las noch bis Seite 30. Bis dahin ging es immer noch nicht um den Kriminalfall, sondern um die privaten Befindlichkeiten des Ermittlers. Und das bei ganzen 257 Seiten, die das Buch umfasst. Bis dahin hat man erfahren, wie der Kommissar seinen Bruder bekocht und dass er dabei Kartoffeln schält. Man erfährt auch, dass die Ex des Kommissars sich mal wieder an ihn heran macht, Hoffnungen in ihm weckt, ihn aber wenig später wieder fallen lässt, wodurch der Ermittler die Lust verliert, überhaupt noch in seinem Fall zu ermitteln. Ich welchem Fall überhaupt? Das hatte ich bis zu dieser Seite schon wieder vergessen.
Dabei gibt es von Hanna Hannings ein sehr sympatisches Foto mit Hund. Als ich das sah, war ich versucht, meinen Verriss hier wieder zu löschen. Wollte ihr das nicht antun. Andererseits… diesen ersten Band kann man wirklich nicht lesen. Vielleicht versuche ich es mal noch mit Band 9. Angeblich sollen die Bücher von Mal zu Mal besser werden.
Natürlich habe ich gelesen. Und zwar:
Rügenschmerz – Tod im Dünensand (Lydia Westphal 20) von Birger Brand, 219 Seiten
KÜSTENLUFT: Ostseekrimi Fehmarn (Frieda Lieken 16) von Eva Lirot, 223 Seiten
KÜSTENFELS: Ostseekrimi Fehmarn (Frieda Lieken 13) von Eva Lirot, 191 Seiten
KÜSTENSTEIN: Ostseekrimi – Weihnachtskrimi von Eva Lirot, 195 Seiten
KÜSTENLOCH: Ostseekrimi von Eva Lirot, 215 Seiten
Oups, das waren sogar 5 Bücher. Wie ihr seht, sind sie kurz, also keine besondere Leseleistung.
Gerade habe ich in meiner Liste gesehen, da war ja Anfang der Woche noch ein Krimi.
SOKO SYLT – Furchtbare Feuer (Berger & Claasen ermitteln 13) von Nele Nordland, 239 Seiten.
Ich muss mir das wirklich mal anders sortieren. Bei so vielen Ermittlerteams und vergleichsweise wenigen Schauplätzen {Es gibt ne Menge Krimis, die beispielsweise auf Sylt angesiedelt sind.} Kommt man sonst noch ganz durcheinander.

2_Gehört/Gesehen
Aus der Mediathek schaute ich eine {alte} Folge von Nord Nord Mord.
Mit PesTör und aRM kamen wir überein, die Figur des Hinnerk Feldmann nicht zu mögen. Ich mag nicht soweit gehen, diese Abneigung auf den Schaupieler Oliver Wnuk auszuweiten. Aber als Hinnerk Feldmann finde ich ihn einfach dämlich. Oups.
3_Erlebnis
Es gab eines. Ein stilles. Nicht schönes.
Und dann gab es noch den Banktermin.
4_Genuss

5_Drinnen/Draußen
Draußen, draußen, draußen.


6_Web-Fundstück/e
Hanneweb
Nati Kreativ
7_Hobbys
Naja, viel gelesen und wenig gestrickt. Die Socken für Mai 12f26 sind immer noch nicht fertig.
 
High Five
Eins
Ich habe mal wieder ein Dienstagsdrabble geschrieben. Und ich habe es geschafft, dieses bei Wortman zu verlinken. Dann geschah, was ich nicht erwartet hatte. Ich bekam Kommentare UND es gefiel. Feiner Ansporn. Dankeschön.
Zwei
Große Freude am Mittwoch. Martina hatte es trotz Krankheit und nicht wie erwünscht fortschreitender Genesung geschafft, einen Schreibimpuls zu veröffentlichen. Das allein freute mich sehr. Und dann wich ich mit meiner Geschichte mal von meinen üblichen märchenhaft-mystischen Texten ab. 🤭
Drei
Ich hatte solche Angst, dass bei dem Banktermin am Freitag wieder etwas schief gehen könnte. Nun, es ging nichts schief! Ich war so froh, dass ich gleich die Schwester anrief. Sie freute sich natürlich auch, war aber auch gleich wieder… naja. Meine Schwester eben. 😄
Vier
Noch am selben Abend war das Geld auf dem neuen Konto. Damit fiel der riesige Zweifel, ob ich nicht vielleicht doch etwas falsch gemacht habe, von mir ab.
Diese Zweifel begleiten mich mein Leben lang, gezüchtet aus dem Satz meiner Kindheit: Das wird doch sowieso nichts. Ich habe immer, immer versucht zu beweisen, dass Dinge, die ich in die Hand nehme, eben doch etwas werden. Mittlerweile ist niemand mehr da, der diesen Beweis von mir fordern würde, außer mir selbst. Aber in manchen Situationen kommen dann doch diese Zweifel. Nun, wie gesagt, war er weg, der blöde Zweifel.
Fünf
Ein wunderschöner Anruf von RoHen. Ich weiß eigentlich gar nichts zu erzählen. Ich rufe nur an, weil ich Sehnsucht nach dir habe.
Hach, er macht mich glücklich.

Es ist Sonntag Mittag. Da passt es, diesen Eintrag bei Anita wegen der ST7 und bei Sabine wegen der High Five zu verlinken.

6 Gedanken zu “Sonntagsglück – 14. Juni 2026

  1. Servus!
    Wie, nur 5 Bücher gelesen? Was ist los mit dir?? Ich bin völlig von den Socken, mein Lesefortschritt umfasst ca 30 Seiten .. *hust
    Leseprofi, was? 🙂
    Ich freu mich für dich, dass dein Banktermin so positiv ausgefallen ist und deine Zweifel zerstreut wurden. Es ist ein Unding, einem immer wieder zu sagen, dass es sowieso nicht klappt – wie schön, dass du diesen Satz vor kurzem hinter dir gelassen hast!

    Ganz liebe Grüße aus dem Mausloch
    Sabine, voller Freude, dass du die High Five mitgeschrieben hast

    1. Liebe Sabine, die High Five finde ich klasse und habe sie vor einer Weile mit den Sonntags Top 7 verbandelt, wie du das ja auch machst. Da macht es mir nun noch mehr Freude, einfach nochmal erinnern, was schön war in der Woche, auch wenn sie manchmal gar nicht so schön erschien.
      Was das Lesen betrifft, das sind kurze kleine Krimis, die sich schnell lesen lassen. Dazu kommt, dass ich zum einen irgendwie depressiv bin und um das nicht an mich heran kommen zu lassen, stürze ich mich in die Geschichten und "fresse" sie. Außerdem arbeite ich ja zur Zeit nicht, bin also ausgeruht und schlafe nicht mehr nach den ersten drei Sätzen ein.
      Das ist das Geheimnis all der Leserei.
      Liebe Grüße Richtung Mausloch
      von Mira

    1. Liebe Catrin,
      das sind ganz kleine kurze Bücher. Keines hat mehr als 250 Seiten, die meisten deutlich weniger. UND ich arbeite nicht mehr. Jedenfalls zur Zeit nicht. Da ich mich aber fleißig bewerbe, kann es sein, dass diese entspannte Zeit bald wieder zu Ende ist. Da nutze ich sie jetzt noch aus.
      Dafür komme ich mit meinen Stricksocken eher nicht voran. *hüstel*
      Einen schönen Abend wünscht
      Mira, die Lesende

  2. Ohhh, wie ich dich verstehe, Hinnerk nervt ganz oft, obwohl ich die Serie eigentlich sehr gerne gucke. 😉
    Es ist immer wieder erstaunlich, wie sehr uns Worte über das ganze Leben prägen. Wie schön, dass es geklappt hat mit dem Finanzendingens und es eben doch was wurde und dass die Zweifel für den Moment weg sind. Weiter so, liebe Mira.
    Viele Grüße
    Anita

    1. Ja, liebe Anita, ich mag die Serie auch sehr gern. Ganz besonders gern sehe ich den Peter Heinrich Brix. Da kann ich über Hinnerk hinweg gucken. 😉
      Nachher werde ich mir noch eine Folge zu Gemüte führen und dabei stricken.
      Und dann freue ich mich schon auf die neue Woche.
      Liebe Grüße
      Mira

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