12 von 12 im März 2026

12_von_12
Am 12. eines Monats hält man seinen Tagesablauf in Fotos fest. Am Abend werden 12 davon in einem Eintrag veröffentlicht.
Caro von Draußen nur Kännchen sammelt diese Einträge. Vielen Dank dafür.
Ein Donnerstag
Ich werde mich auf den Weg nach Jena machen. So wird es schwierig mit 12 Fotos, denn wenn ich allein im Auto bin, macht es sich nicht gut, mit der Kamera zu hantieren. Und wenn ich dort bin, werden sich auch kaum Fotomotive bieten. Schaun wer mal.
6:30 Uhr
Zweiter Urlaubstag. Das mit dem Ausschlafen klappt noch nicht. Also wird erst einmal… …das Bett in eine Couch verwandelt.
…vor dem Fenster ein Stück blauer Himmel eingefangen.
…neben dem Rechner der erste Milchkaffee des Tages bereit gestellt.
Ich darf herumtrödeln, ich hab URLAUB.
Ich wuchte den Koffer aufs Bett, um ihn für die Reise fertig zu packen. Schaut mal, was mich da anlacht. Genau! Das vermisste Knäuel für 12f26. Da kann ich in meinen Räumkisten lange suchen, wenn sich das Teil im Koffer versteckt.
Toast bestrichen mit einer Mischung aus Tomatenmark und Senf, darauf eine Scheibe Kochschinken. Das Ganze 2 Minuten in der Fritzi gegrillt. Dann Mandarinenscheiben und Käse drauf und nochmals 2 Minuten in der Fritzi. Leckeres Frühstück.
Zwischendurch ein dienstliches Telefonat. Ganz offensichtlich funktioniert die Anrufumleitung immer noch, oder immer noch nicht richtig, denn die dienstlichen Anrufe sollten bei Kollegin Wirbelwind landen, statt auf meinem privaten Telefon. Nun muss ich noch zwei dienstliche Mails schreiben. Und dann ist bereits Mittag vorbei, als ich mich endlich auf den Weg machen kann.
Zu allererst muss ich noch tanken.
Wie vorhergesagt gibt es bei meiner Ankunft in Jena keine schönen Fotomotive. Nur der Himmel ist bemerkenswert blau.
Obwohl es ihm gar nicht gut geht, richtet RoHen für mich Kaffee auf der Terrasse.
Nachdem RoHen noch das Auto ausgeräumt hat, stehen meine Mitbringsel im Flur herum. Mehr geht heute nicht.
Außer vielleicht im gemütlichen Sessel…
…noch ein paar wenige Runden stricken.
Zuletzt baue ich doch noch meinen provisorischen Arbeitsplatz auf, um ebendiesen Beitrag zu schreiben.

Heute gab es vieles, das ich hier nicht schreiben kann. Traurige Nachrichten, Gefühle, Hilflosigkeit. Vielleicht später mal. Ja, später sicher. Heute nicht.
Bis zum nächsten 12.
Gute Nacht.

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6 Gedanken zu “12 von 12 im März 2026

  1. Hallo Mira,

    vielen Dank für den Einblick in Deinen Tag, auch wenn auch wenn er wohl nicht so bunt-fröhlich war, wie Deine Bilder vermuten lassen.

    Ich bin auch Team großer Milchkaffee (und fühle mich wie eine Mogelpackung, wenn ich gefragt werde, ob ich Kaffeetrinkerin bin – ist ja eigentlich mehr Milch als Kaffee).

    LG

    1. Liebe Britta, schön, dass du mich gefunden hast und vielen Dank für deinen Kommentar.
      Ich war jetzt auch bei deinen 12 von 12. Da muss ich gleich nachher nochmal hin, denn dein Tag war so voll und so vielseitig, das möchte ich ein zweites Mal lesen.
      Jetzt hole ich mir erst einen Milchkaffee. 😉

    1. Naja, liebe Illy, es war Freitag der Dreizehnte. Obwohl, eigentlich lief es sogar ganz gut, war nur sehr viel zu tun, so ein Zimmer im Pflegeheim auszuräumen. Drei Werktage hatten sie uns gegeben. Wir haben es in einem geschafft. Danach waren wir selbst aber auch total geschafft. Für Emotionen blieb gar kein Raum. Vielleicht war das gut so.
      Lieb grüßt
      die Mira

  2. Hallo Mira,
    nun hast du Urlaub und dein letzter Absatz liest (hört) sich nicht gut an. Es scheint so, dass du wohl nie richtig zur Ruhe kommst.

    Deine Sockenwollefarbe passt doch perfekt zum Sessel und dein Bildschirmschoner sieht toll aus.

    L.G.
    Hannelore

    1. Liebe Hannelore, so war es leider. Zur Ruhe kommen ging nicht wirklich, weil wir einen Trauerfall hatten und außerdem binnen kürzester Zeit ein Zimmer in einem Pflegeheim räumen mussten. Wir haben es aber gestern geschafft, obwohl die zugesagten Helfer nicht kommen und uns auch den angekündigten Transporter nicht zur Verfügung stellen konnten. In mein Auto passt zum Glück einiges hinein. Da sind wir eben zweimal gefahren. Und dann fielen wir nur noch um.
      Mit dem guten Gefühl, viel geschafft zu haben.
      Liebe Grüße
      Mira

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