KI-Bild
Was für eine Woche!
Am Montag begann offiziell meine letzte Arbeitswoche. Es war noch so viel zu tun, dass es gut für 2 Wochen gereicht hätte. Zunächst waren noch Termine zu koordinieren, die noch immer nicht genau feststanden. Andere Termine standen fest, setzten mich aber unter Druck.
Kleines Beispiel: Ich konnte die Abrechnungsunterlagen erst am Freitag erstellen, weil ich nicht wissen konnte, ob der eine oder andere im Laufe der Woche nochmal ausfällt. Dazu müsste ich Verschiedenes ausdrucken, unterschreiben und wieder scannen. Nun wurde aber im Laufe der Woche schon der Drucker abgebaut und abgeholt, der mit meinem Rechner verbunden war. Also nix mehr mit fix was ausdrucken. Im Lagerraum gab es eine Ausweichmöglichkeit, war aber sehr umständlich. UND der Drucker funktionierte zwar, aber die Scanfunktion war nicht installiert.
Dazu kam, dass eine einzige Mitarbeiterin kontinuierlich am Räumen, Aussortieren und Verteilen war. Alle anderen bekamen es fertig, im größten Chaos zu hocken und sich gemütlich die Zeit zu vertreiben, statt dem Chaos zu Leibe zu rücken. Den Männern musste ich jeden Handgriff ansagen und selbst dann bekamen sie es nicht auf die Reihe.
Am Dienstag feierten wir unsere kleine Abschiedsparty mit Würstchen, Nudel- und Kartoffelsalat. Ein Teilnehmer hatte sogar noch Kuchen gebacken. Der Büroarbeit konnte ich mich erst am Nachmittag widmen, als die Leute im Feierabend waren. Wir hatten für diese Woche nur einschichtigen Betrieb beschlossen.
Am Mittwoch wurde der Drucker abgeholt, wodurch die Büroarbeit umständlicher wurde. Ich arbeitete bis 18:00 Uhr, statt 15:30 heim zu fahren.
Der Donnerstag war der Chaostag schechthin. Zwischendurch kam der Chef. Er brachte mir eine feine Orchide mit und sagte, er sei mir sehr dankbar, dass ich die ganzen Jahre immer in jede Lücke gesprungen sei, die aufriss und dass ich jede Herausforderung gemeistert hätte. {Naja, kann ich mir auch nix für kaufen.} Das hat er noch nie gemacht, wenn ich ein Projekt abgeschlossen hatte. Die Botschaft war eindeutig. Aber nun, das wusste ich längst.
Feierabend gab es erst 18:30. Für zu Hause hatte ich Fingerfood mitgebracht, dass ich in der Fritzi backte. Später musste ich noch einige Dokumente scannen, weil es auf Arbeit nicht mehr möglich war.
Am Freitag kam der Sohn mit zur Arbeit. Die Mädels behaupteten, sie hätten die Küche leer geräumt. Tatsächlich stand noch so viel herum, dass der Sohn die endgültige Räumung übernahm, als die Leute weg waren. Der Techniker kam, um das restliches System abzubauen. Danach blieben mir dann auch nur noch Räumarbeiten im Büro. Der Sohn nahm sich die Wwerkstatt vor, die noch aussah, wie das Innere eines Müllcontainers.
Feierabend war 19:30 Uhr. Als wir eine Stunde später daheim ankamen, durftete es gut nach Essen. RoHen hatte für uns gekocht. Das tat so gut.
Heute
Der Wecker stand auf 6:30 Uhr, wach war ich schon zwei Stunden früher. Ich begann mit diesem Plauscheintrag, musste dann aber noch Kleinigkeiten erledigen und dann war es Zeit aufzubrechen. Der Sohn fuhr mit dem Rad zum Garten, ich nach Scheibenkratzen mit dem Auto. MonChi hatte inzwischen das Tor geöffnet {gestern Abend hatten wir ihn nicht mehr erreicht.} So konnte ich mit dem Auto bis zum Garten fahren, wo der Sohn die Entladung übernahm. Während er die Sachen verräumte, fuhr ich zurück und holte RoHen ab. Gemeinsam sammelten wir den Sohn wieder am Garten ein. Auf nach Torgau. Die Leute, die die Tische abholten, bereinigten auch den Rest in der Werkstatt. Ich hätte gern die Männer meiner Maßnahme da gehabt, nur damit sie mal sehen, wie man arbeiten könnte und wie ich das von ihnen erwartet hatte, wobei sie 2 Wochen Zeit hatten für das, was diese drei Mann {zwei Männer, eine Frau} in drei Stunden geschafft hatten. Na gut, das ist vorbei. Ich rege mich nicht mehr auf. Aber es ist schon so, wie der Techniker gestern meinte: Kein Wunder, dass diese Leute keine Arbeit finden! Der Sohn und RoHen arbeiteten derweil noch im Keller. Dann zogen wir ab, die anderen hatten noch zu tun.
Wir verteilten Zeug in der Garage und im Garten, wo wir den Sohn zurück ließen. Dann besuchten wir noch den Kaufmannsladen. Ich hatte Kopfschmerzen und zog mich nach einem schnellen Mittagessen {Rest von gestern} erst einmal zurück.
Jetzt schaue ich bei Andrea vorbei und verlinke meinen Eintrag dort.
Und dann ist endlich Wochende. Genießt es, ihr Lieben.
Gebloggt in dieser Woche
Montag: Der 10. Montag
Check Out – Februar – Check In – März 2026
Dienstag: Drabble am Dienstag {03.03.2026}
Mittwoch: Schreibschnuppe Nr. 10/2026
Notizen im März – 04. März 2026
Donnerstag: WmdedgT im März 2026