
Guten Morgen
Gern möchte ich mit euch plauschen und mich zu Andrea in die Plauderecke setzen.
Andrea hat heute das Thema Soziale Medien aufgegriffen. Wie man damit umgehen sollte und ob Verbote sinnvoll sind. Sind sie nicht, finde ich. Wenn man etwas verbietet, will der, dem es verboten wurde, erst recht. Vorbildwirkung wäre meines Erachtens besser. Nur, woher soll die wiederum kommen? Die Eltern derjenigen, deren Umgang mit sozialen Medien jetzt eingeschränkt werden soll, hängen doch selbst jeden Tag viele Stunden am Handy, WhatsAppen, Teilen Bilder und Stories und was nicht alles.
Bevor ich mich darüber auslasse, fasse ich lieber meine Woche kurz zusammen. In einem Wort: Chaotisch!
Kleiner Rückblick
Diese Woche war mal wieder alles da bei. Schnee, Frost, Regen, Sonne. Nur die Frühlingstemperaturen sind erst für kommende Woche angekündigt. Naja.
Und sonst? Frust bei der Räumaktion. Ärger über einige Mitarbeiter, die zu Zeitvertreibern mutiert sind. So recht verdenken kann ich es ihnen nicht. Dieser Abbau, dieses Herunterwirtschaften all dessen, was sie selbst vorher aufgebaut und geschaffen hatten, das zerrt an den Nerven. Auch das Ungewisse. Wann kommt der Entrümpler? Kommt er überhaupt? Bekommen wir vorher noch das eine oder anderen an den Mann? Was wird mit den Tischen? Und haben wir in der letzten Arbeitswoche überhaupt noch einen Stuhl zum Sitzen.
Da wird dann schnell mal noch Unmut geschürt: Wenn ich mich nicht mehr hinsetzen kann, komme ich nicht mehr. Die spinnen wohl? Am liebsten hätte ich die Dame angeschnautzt: Statt dummes Zeug zu quatschen sollte sie mir zuhören, dann wüsste sie, dass ICH nicht spinne, sondern mich darum kümmere, dass sie bis zum Schluss ihren Arsch platt sitzen kann.
Ähm, ich habe natürlich nichts gesagt, weil ich mich nicht auf ihr sehr niedriges Niveau begeben wollte. Zweimal täglich wurde die Planung umgestoßen. Zwischendurch wurde ich immer wieder nach Dingen gefragt, die ich noch nicht beantworten konnte, weil ich selbst noch auf Antworten anderer Stellen warten musste. So jounglierte ich ständig mit Eventualitäten. Wenn A das sagt, machen wir es so. Wenn A aber dies sagt, müssen wir B fragen, ob wir es anders machen können. Wenn sich A jedoch bis Donnerstag gar nicht äußert, bitten wir B es noch anders zu machen.
War das jetzt verständlich? Nee, oder? Jetzt wisst ihr, wie es in meinem Kopf aussah. Und ihr könnt euch auch vorstellen, dass ich all diese Überlegungen nicht mit meinen Leuten besprechen konnte, weil sie sich ständig änderten. Also, die Überlegungen, nicht die Leute. Allerdings musste ich einen Teil davon rüberbringen, weil Nichtwissen zu Spekulationen führt und diese dann völlig irrwitzige Blüten trieben. Ich sagte dann immer: Achtung! Stand jetzt: soundsoundso. Und wenn dann wieder etwas über den Haufen geworfen wurde, sagte ich: ACHTUNG! Planänderung. JETZT sieht es soundosundanders aus! Da kam dann: Na, aber Sie haben doch heute Morgen gesagt… Und ich: Ja, das hat sich soeben geändert, deshalb sieht es jetzt eben so aus. Na, aber Sie haben doch heute Morgen gesagt… 🙈
Gruselig war das. G r u s e l i g!
Dann kam der Donnerstag, an dem mal wieder alles durcheinander purzelte, bis durch einen Anruf um die Mittagszeit ein Großteil der Erledigungen an den richtigen Platz purzelten und der Tag halbwegs in Ordnung kam. Am Abend erwischte mich dann noch einmal Panik, die ich versuchte, von mir zu schieben.
Dann kam der Freitag und gerade noch rechtzeitig vor dem 10-Uhr-Termin ein Anruf, der fast alles ins rechte Licht rückte und an die Stellen, an denen alles bleiben kann. Ein Hilfeangebot von unerwarteter Seite. Bis auf eine Kleinigkeit ist die Welt wieder in Ordnung. Und diese Kleinigkeit wird sich bis Mittwoch nächster Woche auch definitiv geklärt haben. Hach schön.
Um mich in all dem Chaos am Anfang der Woche, ab und an auf freundliche Gedanken zu bringen, befolgte ich die Aufforderung der Firma, mich mit KI zu beschäftigen, konkret ChatGPT zu nutzen. Na, wenn man mich dazu extra auffordert. Ich habe mich allerdings geweigert, Texte mit der KI zu optimieren, wie das die Firma vorschlug. Meine Texte schreibe ich immer noch selbst. Die optimiere ich auch selbst. Da lasse ich mir von keiner KI hineinpfuschen. Wenn ich es mir mal nicht zutraue, Texte selbst zu optimieren, frage ich eine Frau aus Fleisch und Blut, da mal drüber zu schauen. Sowas nennt man Lektorat. Und da wüsste ich auch schon, wen ich bitten würde. Aber um ein paar Bildchen zu erstellen, mochte ich die KI ganz gern. So habe ich mir ein paar Beitragslogos erstellt, die Ihr diese Woche hier sehen konntet. Auch das heutige. Da ich die Texte, auf denen sie basieren, gespeichert habe, kann ich die Beitragslogos später noch an Jahreszeiten und Witterungen anpassen.
Heute
Ich genieße es, endlich wieder bei RoHen zu sein. Ich genieße es ganz besonders, so ausgeglichen zu sein, so dass ich ihm nicht mit meinen Depris auf die Nerven gehe, sondern uneingeschränkt lieb zu ihn sein kann. Das hat er verdient.
Ich bin sicher, dass alles gut wird.
So wünsche ich euch ein wunderfeines Wochenende.
Lasst euch von nichts und niemandem ärgern.
Bald ist Frühling.
Eure Mira
Gebloggt in dieser Woche
Samstag: Samstagsplausch – {14. Februar 2026}
Sonntag: Neues über Socken
Montag: Der 8. Montag
Dienstag: Venedig 💯
Februarnotizen – 17. Februar 2026
Mittwoch: Februarnotizen – 18. Februar 2026
Donnerstag: Februarnotizen – 19. Februar 2026
Freitag: Freitagsfüller – 20.02.2026
In Berlin fühlte es sich heute schon nach Frühling an.
Lieben Gruß
Andrea
Ohnja, liebe Andrea, bei uns in Torgau auch, zumindest als ich am späten Vormittag mit einer Kollegin durch die Innenstadt lief, weil ich ihr einen süßen Schnickschnackladen zeigen wollte, den ich vorgestern entdeckt hatte.
Nur morgens am Bahnhof hatte es nur 1 Grad, was mich frösteln ließ. Aber der Tag fühlte sich mit all der Sonne schon richtig gut an.
Liebe Grüße
Mira
Liebe Mira,
das Wochenende ist leider schon wieder vorbei. Ich hoffe, du kannst trotzdem ausgeglichen bleiben und gut in die neue Woche starten.
Ganz liebe Grüße von Catrin.
Liebe Catrin, nachdem ich nun weiß, dass ein paar Kollegen mit einem Bus vorbei kommen und den restlichen Kram holen, so dass für den Entrümpler nur noch Kleinigkeiten bleiben, habe ich keine Panik mehr.
Und dann ist da noch was. Ich muss da noch eine Sache überprüfen, aber wahrscheinlich muss ich überhaupt nicht mehr arbeiten. Mal sehen.
Das kommt jetzt zwar etwas plötzlich, aber so, wie ich mich die letzten Monate gequält habe, sind das jetzt tröstliche Gedanken.
Liebe Mira, wir haben auch das kalte frostige Wetter mit Schnee und jetzt Regen in dieser Woche gehabt. Nichts lockt einen nach Draußen. Ich wünsche dir ein schönen entspannte Abend, liebe Grüße moni
Stimmt, da hat nichts gelockt. Heute ist das zum Glück schon etwas anders, nämlich wärmer. Gut so, denn heute muss ich noch zum Fotografen.
Liebe Grüße
Mira
Liebe Mira,
dein Foto ist soo schön!
Es freut mich, dass du ausgeglichen bist! Genieße dein Wochenende und hab es fein!
Liebe Grüße
Ingrid
Ja, es ist schön, aber es ist leider kein Foto, sondern ein KI-Bild.
Ich wünschte, ich hätte die Möglichkeiten, so schöne Fotos zu machen. In ein paar Wochen sicher.
Vorher muss hier aber noch einiges passieren, räumtechnisch und so.
Ich bleibe dran
Bald ist Frühling! 🙂 Liebe Grüsse von Regula
Und man spürt ihn schon am Wind, der nicht mehr klirrend vor Kälte über die Wiesen streicht, sondern einen warmen Hauch mitbringt.
Liebe Grüße
von Mira