Februarnotizen – 11. Februar 2026

Guten Morgen
Heute war ich sehr früh in der Firma und nun dampft schon der erste Kaffee auf meinem überfüllten Schreibtisch. Kennt ihr das auch? Wenn man aufräumen will, wird zuerst alles viel chaotischer, als es je war. Also, mir geht das jedenfalls so. Ja, und so ist nun auch auf meinem Schreibtisch das Chaos ausgebrochen. Und mittendrin der Kaffee.

Die Tages- und Wochenaufgaben schleppe ich von Tag zu Tag mit, wobei ich selten etwas ausstreichen kann, weil die Räumaktionen noch andauern und auch einzelne Schrankfächer nicht auf einen Schlag zu beräumen sind. Andere Arbeiten hängen wiederum von "Partnern" ab, die sich nicht an ihre Terminzusagen halten.
Und nun muss ich heute Mittag noch einen zusätzlichen Termin einplanen, weil der Chef sich über den Stand der Räumung informieren will. Psssst. Der kann sich herbewegen und mithelfen, dann sieht er schon, auf welchem den Stand wir sind.
Mich macht das alles fertig. Ich war gestern so aufgeregt, dass ich den halben Abend geheult habe. Zum Glück konnte ich mit RoHen telefonieren, der mich trotz seiner eigenen Sorgen {schlimme Zahnbehandlung} etwas aufmuntern konnte. Er meinte, ich sollte zum Arzt gehen, mich krank schreiben lassen. Das Objekt hier zu räumen ist schließlich nicht meine Aufgabe. Einerseits hat er recht. Was ich hier mache, steht in keinem Arbeitsvertrag und in keiner Stellenbeschreibung. Der Chef hat mir im Grunde nur zwei Eckdaten gegeben. Am 31.03. endet der Mietvertrag und Wir haben damals diverse Möbel übernommen. Die werden wir jetzt auch stehen lassen und nicht entsorgen. Einzelheiten konnte mir keiner sagen. Auch der Vermieter nicht.
Klar, ich hätte es mir einfach machen können, diverse Entrümpelungsfirmen um Angebote bitten und mit dem preiswertesten einen Termin vereinbaren. Kann ich immer noch machen müssen. Aber damit nicht alles im Container landet, beräumen wir erst einmal selbst, soweit wir können.
Die Schwester sagt auch: Klar, lass dich krank schreiben. Dann hast du wenigstens Zeit, deinen Kram zu Hause auf die Reihe zu bekommen! Freilich. Das wäre einfach. Lass dich krank schreiben, damit du arbeiten kannst. Als ob davon die Sorgen weggehen würden. Als ob zu-Hause-sein gegen Depressionen helfen würde. Eher im Gegenteil. Das wird so dahin gesagt, damit ich dann Zeit habe, mich vor einen anderen Karren spannen zu lassen. NEIN!
Wenn das in der Firma erledigt ist, habe ich 3 Wochen Urlaub. Da kann ich dann andere Sachen erledigen, mich um meinen Kram kümmern, der im Grunde auch der Kram der Schwester ist, deshalb will sie ja, dass ich mir dafür Zeit nehme. Da gilt das Gleiche, wie ich vorhin schon geschrieben habe. Sie könnte doch auch herkommen und sich mal durch Muttis alte Unterlagen wühlen und durch die Kisten und Kartons, die ich noch habe. Warum muss denn alles ich machen und die anderen stauben nur ab? Einmal war sie bei mir, hat auch ein paar Kisten durchsucht, weil sie Muttis Ringe mitnehmen wollte. Tja, so ist das. Kennt ihr den Spruch: Wer solch eine Familie hat, braucht keine Feinde? Wobei das natürlich nicht für meine gesamte Familie gilt {die leider sehr klein ist} und auch nicht immer, nur ganz manchmal. Und da schwappt bei mir dann der Frust hoch. ´tschuldigung.
Inzwischen ist die Sonne heraus gekommen. Das Meeting mit dem Chef habe ich auch hinter mich gebracht. Jetzt gibt’s ’nen frischen Kaffee. Und dann mal sehen…

Tagesaufgaben
13. Es gibt immer noch ungesehene Thüringen Krimis in Staffel 1 {zwei, um genau zu sein} Einen davon habe ich gestern angefangen.
14. Noch eine Trommel Wäsche waschen Wegen Unlust auf heute verschoben.
15. Eis kaufen
16. Eis essen {ganz viel} Naja, ein bisschen
17. Für Jürschn einen Avatar einrichten Och nööö, Wenn ich das jetzt von hier aus mache, zerschieße ich mein eigenes Profil. Angebliche Bequemlichkeit {automatisches Einloggen und so} kann manchmal ganz schön hinderlich sein.

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