Samstagsplausch – {07. Februar 2026}

Guten Morgen liebe Plauscherinnen
Bis ich diesen Eintrag fertig habe, wird es wohl schon fast Mittag sein. Ich weiß überhaupt nicht, warum das immer so lange dauert, zumal ich gar nicht so viel zu erzählen habe.
Klitzekleiner Rückblick
Die Woche war nervenaufreibend. Dieses Ausräumen und Auflösen des Spielzeuglandes macht mich fertig. Es fällt mir jeden Morgen schwerer, mich auf den Weg zur Arbeit zu machen. Inzwischen wird die Zerstörung sichtbar, weil Schränke und Regale nicht nur ausgeleert, sondern abgebaut werden. Wir leben auf einer destruktiven Baustelle. Gruselig.
Ob die Anfrage nach Mietpreisen eines Objekts in G. wirklich ein Lichtblick war, wird sich erst noch herausstellen. Ich könnte Hoffnung schöpfen, aber ich wage das nicht, aus Angst, wieder enttäuscht zu werden. Das hatten wir ja eben erst {siehe jetziges Spielzeugland}.
Schöne Momente
Am Mittwoch klang RoHen gar nicht gut. Ich hörte ihm eine böse Depression an, spürte sie. Versuchte verzweifelt, ihn aus diesem Loch zu holen, was schwierig war, über die Entferung und am Telefon. Gegen Ende des Gespräches sagte er: Ich vertraue niemandem mehr. Nur Dir! Dieser kleine Satz tat mir gut. Auch seine Rückversicherung: Aber zwischen uns ist doch kein Mist? NEIN, zwischen uns nicht, nur um uns. Um so wichtiger ist es, dass wir unsere kleine Welt in Ordnung halten. Das tun wir.
Am Donnerstag, das hatte ich ihm versprochen, rief ich RoHen wieder an. Da klang er deutlich besser, aufgeräumter als tags zuvor. Lichtblick mit Wermutstropfen, denn wir werden uns nun am Wochenende nicht sehen und nur virtuell in die Arme nehmen können. Deshalb freue ich mich nun schon auf das nächste Wochenende, wenn ich wieder zu ihm fahren kann.
Am Freitag war ich ein wenig grummelig, weil ich ausgerechnet am Wochenfeierabend noch einen Termin hatte. Zwischen 16 und 18 Uhr sollte im Jugendclub Taucha eine Veranstaltung stattfinden, bei der sich der Verein präsentieren wollte. Weil dies für mich sozusagen ein Heimspiel war, sagte ich zu, dort vorbei zu schauen. Statt also 16 Uhr in den Feierabend zu gehen, fand ich mich am Jugendclub ein und sah diesen seit unendlich vielen Jahren mal wieder von innen. Vier zauberhafte Menschen kümmerten sich um mich und versuchten, mir zu helfen, nur wussten sie von keiner Veranstaltung und von keinem Verein und überhaupt, bis ich auf die Idee kam, den Vorsitzenden anzurufen und zu fragen, wo er denn sei. Aha, es gab eine Veranstaltung in einer etwas anderen Location. Nicht weit. Ich konnte zu Fuß hingehen. Und ich nahm Grüße mit, von den zauberhaften Leuten aus dem Jugendclub an eine andere entzückende Person. Meine Vereinsleutchen freuten sich, mich zu sehen. Nebenher konnte ich ein sehr interessantes Gespräch mit dem Vorsitzenden führen, das mehr Aufschluss über das Projekt in G. brachte. Leider noch immer keine Sicherheit. Hach!
Also, ich habe den Job, wenn es den Job denn gibt! Aber ob es ihn gibt, hängt von einer amtlichen Stelle ab, die das Projekt bewiligen muss. Naja, wir wissen alle, wie das bei Ämtern so läuft. Für mich heißt das: Ich weiß gar nichts.
Heute
Den Tag lasse ich langsam angehen. Vielleicht füttere ich nachher noch die Waschfee. Am frühen Nachmittag mache ich mich auf die Reise zur Vereinsversammlung. Danach, mal sehen…
Jetzt werde ich erst einmal zu Andrea rüber schauen und meinen Plauschbeitrag da verlinken.
Euch allen wünsche ich ein wunderfeines Wochenende.
Eure Mira
 
Gebloggt in dieser Woche
Samstag: Samstagsplausch – {31. Januar 2026}
Montag: Der 6. Montag
Februarnotizen – 02. Februar 2026
Dienstag: Check Out – Januar – Check In – Februar 2026
Drabble am Dienstag 💯
Mittwoch: Februarnotizen – 04. Februar 2026
Schreibschnuppe Nr. 6/26
Donnerstag: WmdedgT im Februar 2026
Freitag: Freitagsfüller – 06.02.2026

2 Gedanken zu “Samstagsplausch – {07. Februar 2026}

  1. Guten Morgen liebe Mira,
    da drücke ich Dir ganz fest die Daumen, dasz es den Job gibt!
    Ich kann solche Rückblicke immer gar nicht schreiben, irgendwie bringe ich das nicht und es gibt nichts zu sagen.
    Aber da fällt mir ein, dasz ich ja mal so kleine literarische Tagesnotizen begonnen hatte…aber auch nie weiter geführt. Vielleicht find ich die alten ja noch wieder – ?
    Liebe Grüsze und eine gute neue Woche
    Mascha

    1. Liebe Mascha, ja, solche Tagesnotizen interessieren mich immer sehr. Früher hatte ich schon in einigen Blogs kleine Geschichten gefunden und war immer traurig, wenn sie dann nicht weitergeschrieben wurden.
      Vielleicht findest du ja deine Notizen wieder. Das würde mich freuen.
      Herzliche Grüße
      Mira

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