Drabble am Dienstag

Bei Jürschn gibt es auch heute wieder ein Dienstagsbild, das man in exakt 100 beschreiben kann. Man kann aus diesen 100 Wörtern auch eine kleine Geschichte rund um das Bild schreiben und als Kommentar hinterlassen.
Wir waren auf dem Weihnachtsmarkt in der kleinen Stadt. Toll hatten wir uns das vorgestellt, zwischen vielen bunten Buden zu schlendern. Stricksachen wollten wir bewundern, mundgeblasene Weihnachtskugeln entdecken. Gefilzte Hausschuhe oder handgeschnitzte Krippenfiguren kaufen. Doch weit gefehlt. Eine Fressbude reihte sich an die nächste. Obwohl es nach Glühwein und gebrannten Mandeln roch, kam keine Weihnachtsstimmung auf. Enttäuscht traten wir den Heimweg an. Der führte uns am Spielwarenladen des alten Uwe vorbei, der gerade dabei war, sein Schaufenster neu zu dekorieren. Seinen ganzen Laden hatte er liebevoll in eine Winterlandschaft verwandelt. Es gab Teddys und Puppen und eine Stadt aus Puppenhäusern.

3 Gedanken zu “Drabble am Dienstag

  1. Das ist nun mal wieder typisch. Alle schauen in ein Schaufenster mit Spielsachen. Alles für die kleinen Quengler. An mich, die Hauptperson in der Familie denkt natürlich keiner. Nein, ich schaue mir diese Spielsachen auf keinen Fall an. Was habe ich denn davon? Viel lieber würde ich mir ein Schaufenster von einer Fleischerei, wo nur so die Würste im Fenster hängen, ansehen. Aber nein, man schaut sich Spielzeugautos für die kleinen Monster an. Nicht Würste, die für mich lebenswichtig, ein Grundnahrungsmittel sind. ich hasse es in das Schaufenster zu schauen. Das interessiert mich einfach nicht den Hund, dieses Scheiß Weihnachten.

    Jürgen Rüstau

  2. Oh ja liebe Mira,
    Deine Geschichte beschreibt genau wie die meisten Weihnachtsmärkte mittlerweile aussehen. Daher macht es mir gar keinen Spaß mehr welche zu besuchen.
    Wobei, letztes Wochenende war ich auf einem Weihnachtsmarkt wo es fast ausschließlich selbst hergestellte Sachen gab. Und die paar Fressbuden standen dahinter, ein bisschen separiert. Das war war echt schön.
    Es freut mich das Du und der Sohn ein entspanntes und schönes Wochenende hattest.
    Liebe Grüße
    Karin

    1. Ja liebe Karin, solche Märkte sind leider selten geworden. Auf Selbstgemachtes hätte ich auch Lust.
      Mal sehen, ob wir in Franzensbad noch einen schönen Markt zu sehen bekommen.
      Nur noch drei Tage arbeiten!
      Die Auszeit wird mir gut tun.
      Liebe Grüße
      Mira

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