Freitag, 05. September 2025
Ich habe festgestellt, dass der 05. September einer der ganz wenigen Tage ist, an denen ich WmdedgT seit 2017 regelmäßig in jedem Jahr geschrieben habe. Interessant.
Mitternacht
Ich bin wach, muddle am Rechner, schreibe der Schwester. Da kann ich auch gleich noch diesen Beitrag vorbereiten.
01:30 Uhr
Ich baue das Bett um, packe das Kopfkissen ans Fußende und habe dadurch vor dem Einschlafen das Fenster im Blick. Eine schöne neue Einschlafmeditation habe ich gefunden.
05:00 Uhr
Der Wecker singt. Jaja, ich stehe ja schon auf.
In der Nacht hat es geregnet, jetzt glänzt Morgenlicht in den Pfützen. Auf der Landstraße ist ungewöhnlich viel los, so dass ich glatt 5 Minuten zu spät komme. Macht nichts, denn ich bin die erste Stunde immer die Einzige und nachmittags bin ich sehr oft länger da oder erledige etwas abends zu Hause. Da kommt es auf die 5 Minuten wirklich nicht an, obwohl ich es lieber habe, wenn ich eine halbe Stunde zu früh da bin, als 5 Minuten spät. Ich mag diese Ruhe morgens, wenn mir noch niemand irgendwas erzählt und noch kein Telefon klingelt.
08:00 Uhr
Olga hat Kuchen gebacken. Hmmm, lecker.
Ich habe noch ein wenig Papierkram zu erledigen, weil 6 Leute ausscheiden. Mein Platz im Gemeinschaftsraum ist besetzt. Eine der Ausscheidenden platziert sich neuerdings immer dort, weil sie nicht so weit von den anderen weg sitzen will. So ein Quatsch, wikr sitzen alle um einen großen Tisch herum. Tatsächlich will sie nicht neben der jungen Frau sitzen, die sie seit ich dort bin {und wahrscheinlich auch schon vorher} ununterbrochen gemobbt hat. Karma hat aufgepasst. Sie muss gehen, während die junge Frasu bleiben darf.
Ich staubsauge mein Büro. Das fällt mir schwer, aber die Kollegin, die das eigentlich übernehmen wollte, bewegt heute ihren Hintern nicht vom Stuhl hoch. Manchmal sind die Leute aber auch…
Ich ziehe mich ins Büro zurück und bereite die nächste Woche vor. Es ist heute ohnehin alles seltsam. Einige, von denen ich das nie gedacht hätte, benehmen sich heute kräftig daneben. Ich mache mir heute nicht die Mühe, zu ergründen, woran das liegt. Das kann nur eine einmalige Sache sein. Falls nicht, kann ich nächste Woche immer noch Theater machen.
11:30 Uhr
Im Gemeinschaftsraum ist es immer lauter und lauter geworden. Sie lachen. Das ist gut. Die Witze, die insbesondere eine Person ständig reißt, könnten flacher nicht sein. Wenn die anderen trotzdem lachen, erzählt sie die gleiche Geschichte dann noch 3 bis 5 mal, weil sie sich so toll findet.
Ich bin heute aber auch empfindlich. Deshalb schicke ich die Leute heute eine halbe Stunde zu früh ins Wochenende.
Endlich Ruhe. Jetzt kann ich zügig arbeiten.
15:30 Uhr
Hoch die Hände, Wochenende
Die Landstraße ist wieder ungewöhnlich voll. Vermutlich liegt das doch am Schienenersatzverkehr. Nicht, dass die Busse die Straßen verstopfen, aber viele, die sonst den Zug nehmen, sind wahrscheinlich, wie ich, aufs Auto umgestiegen. Nächste Woche soll die S-bahn wieder regulär fahren. Hoffentlich.
Ich hatte überlegt, auf dem Heimweg noch beim Kaufmannsladen anzuhalten. Ich muss sowieso dort entlang, weil "mein" Bahnübergang seit heute auch gesperrt ist. Unterwegs überlege ich mir, dass ich genauosgut in Mockrehna beim N-Markt sanhalten könnte. Auf dem Weg dorthin gehe ich durch, welche Schätze noch im Kühlschrank wohnen und entscheide, nirgends ranzufahren. Dadurch erwische ich noch einen Parkplatz vor dem Haus.
16:45 Uhr
Jetzt habe ich Hunger. Es gibt Muscheln zum Abendessen. Danach wassche ich die restli8chen Pflaumen, die mir eine Kollegin Vorgestern gegeben hat. Sortiere sie aus und verkrümlich mich auf den Balkon. So ein schöner Wochenfeierabend.
Zwischendurch besuche ich mein privates Nagelstudio, mein Badezimmer, um die Verziehungen der letzten beiden Wochen zu entfernen. Das dauert eine Weile, immerhin gibt es da drei Schichten Lack und die Sticker, die immer den Anschein erwecken, gleich abzufallen, aber wenn sie rujnter sollen, halten sie sich fest.
Weil der Rücken zwickt, lege ich mich ein wenig lang und schlafe doch prompt ein.
22:35 Uhr
Ich glaube, ich habe ausgeschlafen. So kann ich mich diesem Eintrag widmen und später noch den Samstagplausch vorbereiten.
Ich suche nach Fotos und stelle fest: Es gibt keine. Nicht von dieser Woche. Tolle Motive hätte es gegeben, morgens, wenn ich Richtung Osten fuhr und die Sonne aus den Feldern stieg. Während der Fahrt fotografiert es sich leider sehr schlecht und mal eben ranfahren ist auf den gut ausgebauten Bundesstraßen auch nicht mehr möglich. Tja.
Ich gruschdele noch ein wenig in den Büchern herum, die ich demnächst lesen möchte. Und dann ist der 5. September auch schon wieder vorbei.
Gute Nacht.
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