Ich liebe es zu schreiben
Seit ich im vergangenen Dezember am Adventskalender von Gabi Kremeskötter teilgenommen hatte, mag ich auch sehr das Schreiben zu Schreibimpulsen, die ich von anderen bekomme. Das kann ein Wort sein, eine Wortgruppe oder ein ganzer Satz. Auch Stimmungen eignen sich sehr gut als Schreibimpulse.
Auch bei der Autorin Martina Karin Bollhöfer gibt es tolle Schreibimpulse. Gleich zwei verschiedene, und das jede Woche. Da haben wir einmal die Wortspuren, die ich zwar gern lese, zu denen mir bisher aber nichts zu schreiben einfiel. Zum zweiten gibt es die Schreibschnuppen und die damit verbundene Challenge. Was mich da bisher von der Teilnahme abgehalten hat, ist die Vorgabe genau 100 Wörter. Ich zweifle, ob ich das hinbekomme. Wobei ich es natürlich einfach versuchen müsste, sonst erfahre ich es nie.
Taschenlampe, Pfefferminztee und Sehnsucht waren die Vorgaben.
Eisiger Wind peitschte Regenschauer vor sich her, vor denen Felix und Clara in die Gartenlaube flüchteten, die Felix‘ Großvater gehörte.
Die Sehnsucht nach Abenteuern hatte sie aus der Stadt hinausgetrieben. Im Wald wollten sie übernachten, unter dem Sternenhimmel. Romantisch hatten sie sich das vorgestellt. Doch das Wetter machte ihre Pläne zunichte. Durchnässt und frierend hatten sie sich in den Garten gerettet, um wenigstens ein Bisschen in der Natur bleiben zu können. Im Licht der Taschenlampe suchten sie nach Streichhölzern, um ein paar Kerzen und den Spirituskocher anzünden zu können.
Wenig später dampfte Pfefferminztee in den Tassen und wärmte die beiden.
Der Text war etwas schöner, runder, hatte aber 110 Wörter. Nun habe ich ihn auf 100 Wörter gekürzt.
Hallo!
Ja, das erreichen der 100 Worte kann schon herausfordernd sein, ich selbst hatte gut 130 Worte. Da war auch streichen angesagt.
Meine Geschichte für diese Woche steht noch nicht ganz, aber ich will sie auf alle Fälle noch zu Ende bringen.
Schön, wenn sich noch mehr Kreative finden.
Weiter so!
Grüße
Sabine
Liebe Sabine,
danke für deine Nachricht und die Aufmunterung weiterzumachen.
Jetzt bin ich sehr gespannt auf deine Geschichte. Die möchte ich unbeedingt auch lesen.
Selbst wenn es länger Geschichten sind, oder sie anderweiting nicht die Vorgaben erfüllen, hat Martina doch mit ihrer Challenge erreicht, was sie wollte, nämlich uns ins Schreiben und uns zusammen zu bringen. Eine tolle Sache ist das.
Auf viele schöne Schreiberlebnisse
freut sich
Mira