Hilfe, wo fange ich an?

Also, vielleicht zu allererst: Es geht mir wieder gut.
Der Samstag war einer dieser seltsamen Tage, an denen es einfach gar nicht Tag werden wollte. Teilweise lag das wohl daran, dass ich die Nacht zuvor erst gegen 5 Uhr ins Bett gekommen war. Vorher konnte ich nicht schlafen, obwohl ich mich zum Umfallen müde fühlte. Das ist bei mir so, wenn ich mir Sorgen mache oder/und das Gefühl habe, dass alles aus dem Ruder läuft. Statt dann meine {wenigen} Kräfte zu bündeln und die Zeit auszunutzen, bekomme ich gar nichts mehr hin. Vernüftig wäre in solchen Fällen, zu schlafen, damit ich dann tagsüber mehr Kraft für alle möglichen Erledigungen habe. Unvernünftigerweise schlafe ich dann aber eben nicht und bin infolgedessen am nächsten Tag wie gerädert, wodurch ich noch weniger schaffe, als sonst.
So begann auch dieser Sonnabend. Chris war nicht zu erreichen, Mutti war nicht zu erreichen. Meine Schwester war zu erreichen, aber irgendwie redeten wir die ganze Zeit aneinander vorbei. Und ich dümpelte zwischen angefangenen Abrechnungen, dem Abwasch und meinem Strickzeug auf der Couch dahin und wurde nicht froh dabei.
Doch dann wendete sich das Blatt. Chris rief an und war auf dem Weg zu mir. Ich schwang mich in die Küche, um ein {verspätetes} leckeres Mittagessen zu zaubern. Der Abwasch war plötzlich ganz nebenei fertig und noch einiges mehr. Zwischendurch kam der Paketbote und brachte ein Kleid, das ich mir bestellt hatte, nachdem ich ein traumhaftes Modell am Mittwoch bei Silke gesehen hatte.
Chris ging dann noch in den Garten und erledigte die Arbeiten, die mir so schwer gefallen wären. Da war die Welt dann schon wieder in Ordnung. Mutti rief zurück. Dabei stellte sich heraus, dass ich gar kein schlechtes Gewissen hätte haben müssen, weil sie ohnehin lieber mit der Straßenbahn zu ihrem Termin gefahren wäre. Chris rief auch noch mal an, um mir zu sagen, dass er zum Abendessen zur Oma geht. Am Ende trafen wir uns da und Mutti freute sich, dass wir alle beisammen waren.
Und… ich probierte mein Kleid an. Es saß wie maßgeschneidert und ich führte es bei Mutti und Chris vor, die es total toll fanden und auch mich darin…
*hihi*

 

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3 Gedanken zu “Hilfe, wo fange ich an?

  1. Na, da habe ich ja was zum Drauffreuen die ganze nächste Zeit bis ich Dich sehe 🙂 .
    Ja, Lager fast geschafft, nur noch ein paar Kisten. Zwei Märkte für Sa/So angefragt, aber klärt sich alles erst noch.. Jetzt zum Großmarkt und Baumarkt ( Lampen für Markt fehlen welche, weil wir ja nie mehr zwei gleichzeitig gemacht haben) und dann sind vielleicht neue Kennzeichen eingetroffen….
    Eine gute Woche wünscht Dir Uta

  2. Ach menno, das klingt ja auch nicht gut. Hast du wenigstens noch bissel was im Lager geschafft?
    Von dem Kleid und mir gibt es natürlich kein Foto, aber es ist das gleiche, was Silke anhatte, aber in einem wunderschönen Nachtblau. Und es sitzt bei mir ein bissel praller, als bei Silke, aber das sieht bei dem Schnitt recht gut aus. Ich hab schon ‘ne gute Figur, und davon jede Menge. In dem Kleid kann ich sie zeigen, statt sie zu verstecken. hihi
    Eine gute Woche wünsche ich dir.

  3. Oh, das hätte ich aber auch gern gesehen! Und kann das jetzt so lange nicht 🙁 .
    Gibt es wenigstens ein Foto?
    Grüße von Uta, gerade “Pullerpause” und sofort wieder im Lager verschwindend, um Weihnachtsware zu sortieren ( hier läuft gerade auch alles so “rund” wie bei Dir: geklaute Nummernschilder nachts – des Besuches, der nun nicht nach Hause kann und meinen Zeitplan verwirrt usw. usf.)

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