Der Sonntag…

…bestand im Wesentlichen aus drei Teilen.
a) Eltern betüddeln, damit sie einen schönen Tag beginnen können.
b) Freundin besuchen, damit wir einen schönen Tag haben.
c) Eltern betüddeln, damit ihr Tag auch schön endet.

a) hieß…
…am Morgen den Heiner aus dem betreuten Wohnen abholen und zu Mutti bringen. Die Sonne schien, die beiden alten Herrschaften waren guter Dinge. Mutti hatte noch ein hübsches Oberteil für mich, das ich dann gleich anbehielt.

b) hieß…
…Besuch bei der Uraltfreundin und dem kleinen Mädchen. Hach, war das schön. Auf der Terrasse sitzen und nichts tun, als mit dem Kind zu spielen. Witzig war, dass Chris die Inliner der Minihexe holen wollte, ich diese aber noch im Kofferraum hatte. So blieb ihm nichts anderes übrig, als ebenfalls zur Uraltfreundin zu kommen. Als dann das kleine Mädchen ihren Mittagsschlaf beendet hatte, nahm Chris sie auf den Arm und fortan waren die Uraltfreundin und ich unsere kleine Spielgefährtin los. Das gab aber auch ein hübsches Bild, der große Kerl mit dem Dreitagebart und das kleine Fräulein Pieps.

Entwurf
Foto 125/365
Nein, es gibt hier in der Öffentlichkeit keine Fotos von Kindern, die nicht die meinigen sind. Stattdessen einen Beweis dafür, dass auf der Terrasse der Uraltfreundin die Sonne für uns schien.

c) hieß…
…am Abend zu Mutti fahren, die beiden ins Auto laden 😉 und Heiner zu seiner neuen Wohnung zurück bringen. Kurz waren Mutti und ich noch mit oben bei ihm. Das ist eine Art Ritual geworden.
Danach brachte ich Mutti wieder nach Hause und gönnte mir einen winzigen Umweg, um mir das Traumauto, das ich am Morgen entdeckt hatte, aus der Nähe zu betrachten.

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