Endspurt…

…in Sachen Weihnachtsmarkt.
Die Gewölbeweihnacht in Naumburg war sehr schön. Ich habe gesponnen, gesponnen, gesponnen und eine Geschichte nach der anderen erzählt. Schon in dieser kurzen Zeit ist ein kleiner "Fanclub" entstanden, denn einige Leute, die gestern schon da waren, kamen heute wieder, um Geschichten zu hören und sich einfach in dem gemütlichen Gewölbe bei uns niederzulassen.
Unglaublich liebe, tolle, interessante Menschen habe ich kennen gelernt. Bei einigen fühlte es sich an, als würden wir uns bereits ewig kennen. Da stimmte einfach die Chemie. Es war ein wunderbares Adventswochenende.
Heute kamen Jette und Peter aus der Pfalz. Sie waren über Nacht gefahren und gegen 9 Uhr morgens bei Mutti eingetroffen. Nach dem Frühstück und einer kurzen Ruhepause machten sie sich wieder auf den Weg. Zu mir nach Naumburg. Ich hatte mir schon vorher überlegt, dass ich Peter bitten wollte, die vielen Stufen noch einmal hinauf zu steigen und Kaffee für uns zu holen, weil ich die beiden gern zum gemütlichen Kaffeetrinken im Gewölbe einladen wollte. Aber Peter hatte vorgesorgt und sowohl Kaffee, als auch Tee in Thermoskannen mitgebracht. So luden die beiden eben mich zum Kaffee ein.
Am Abend halfen sie mir tatkräftig beim Abbau, so dass wir recht schnell fertig waren. Der Heimweg war dann allerdings noch mal ein Akt für sich, denn inzwischen schneite es wieder sehr stark und der Wind trieb heftige Schneewehen über die Straßen, so dass man von einem Moment auf den anderen plötzlich überhaupt nichts mehr sah. Ich glaube, so lange wie heute, habe ich noch nie gebraucht von Naumburg bis zur Autobahn. Als wir diese endlich erreicht hatten, atmete ich auf, doch die Freude war von sehr kurzer Dauer. Die Autobahn war voll. So voll, dass es streckenweise mit 60 km/h und langsamer voran ging. Dazwischen auch hier wieder Schnee.
Zum Glück kamen die wenigsten anderen auf die Idee, am Kreuz Rippachtal auf die A38 abzubiegen und südlich um L.E. herum zu fahren. Das mag ein Umweg von 20, vielleicht 30 km gewesen sein [wenn überhaupt]. Aber hier kamen wir wenigstens voran.
Bei Mutti gab es dann noch Abendessen.
Und nun ist schon Montag und ich muss jetzt ganz fix ins Bett, denn morgen nachher geht es in aller Frühe in die Auwaldstation zu Geschichten vom Spinnrad. Und Mittag habe ich dann 2 Stunden Zeit, im Werk meinen Marktstand aufzubauen. Dort bleibe ich dann bis kurz vor Weihnachten.

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