Mittwoch, 31. Dezember 2008, 04:48 Uhr

Die Hütte auf den Kopf gestellt...

...hab ich, auf der Suche nach bestimmten Sockenwollmustern, von denen ich dachte, ich hätte jeweils 2 Knäuel. Hatte ich aber offensichtlich nicht. Also werde ich in der nächsten Zeit wohl ein paar Exemplare herstellen, deren Musterung nicht direkt aus dem Knäuel kommt.

So schön das war...
...mal wieder Tagdienst zu haben, mit Kolleginnen zu arbeiten, statt allein; ganz "normale" Aufträge abzuarbeiten, statt immer nur Notrufe; zu halbwegs christlicher Zeit nach Hause zu kommen, statt zu gehen, wenn andere schlafen und ins Bett zu steigen, wenn jeder andere sein Tagwerk beginnt... so schön all das war: Ich kann es nicht wieder machen. Der Dienst selbst war in Ordnung, aber jetzt bin ich völlig aus dem Trott. Nicht, dass dauerhafte Nachtdienste wirklich einen geregelten Tagesablauf zuließen, dazu ist das Umfeld zu unflexibel [Behörden, Ärzte, Banken, Post und was sonst noch an Dienstleistern gebraucht werden könnte], einzig der Handel geht auf außergewöhnliche Ansprüche ein.
Aber vom Nacht- in den Tagdienst und sofort zurück in den Nachtdienst wechseln ist selbst für mich Chaotentante zu viel.

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Dienstag, 30. Dezember 2008, 20:25 Uhr

Das hat Spaß gemacht...

...mal wieder ein Tagdienst. Ich weiß gar nicht mehr, wie lange der letzte inzwischen zurück liegt.

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Dienstag, 30. Dezember 2008, 13:22 Uhr

Da hab ich doch...

...gestern tatsächlich den ganze sonnigen Tag verschlafen. Mit Unterbrechungen für Pipi-Gehen und/oder mir ne Kanne Tee kochen oder mal nen Schwatz mit meinem "Kind" [es waren also mehrere Unterbrechungen] habe ich 13 Stunden geratzt. Naja, die Unterbrechungen abgerechnet waren es wohl 10. Offensichtlich hab ich das gebraucht.
Dafür bin ich heute nach dreieinhalb Stunden schon wieder munter, was sehr gut ist, da ich gleich wieder ins Büro muss.
Bis viel später dann...

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Montag, 29. Dezember 2008, 19:38 Uhr

Immer noch...

...Halsschmerzen.
Ich hole den Schlaf nach, der mir gestern fehlte.

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Montag, 29. Dezember 2008, 02:54 Uhr

Ich hätte...

...mal besser doch stricken sollen. Das mit dem Schlafen hat nämlich nichts gebracht. 21 Uhr hatte ich mich dann doch hingelegt, aber einschlafen konnte ich nicht, vermutlich, weil ich wusste, dass ich nur noch 2 Stunden bis zum Aufstehen hatte. Das ist dann bei mir immer so, wenn ich weiß, ich muss gleich los, klappt das mit dem Schlafen nicht.
Na, egal.
Vier Dienste hab ich noch vor mir bis zum Jahresende. Der erste ist schon fast zur Hälfte um. Neiiin, ich hab mich nicht verzählt, jahaaa, ich weiß, dass das Jahr nur noch drei Tage hat. ABER! Morgen gehe ich zweimal. Ganz normal von 0 bis 7 Uhr und dann am Nachmittag noch mal ab 15 Uhr. Naja, und dann Silvester der 10-Stunden-Dienst.
Keine Sorge, das soll hier kein Gejammer werden oder "fishing for compliments" oder sowas. Ich schreib das hier her für die Leute von der AR*GE, die ihren wohlverdienten Jahresendurlaub genießen, mich aber trotzdem dauernd ins Amt bestellen, obwohl sie gar nicht dort sind und mir dann noch vorwerfen, ich mache nicht genug. Ja, ich bin wütend auf diese Institution und gewisse Leute.
Aber in erster Linie soll es ein kleiner Trost sein, für alle, die auch arbeiten an Feiertagen oder Silvester, oder die Weihnachten gearbeitet haben. Ihr seid nicht allein. UND! Wir machen uns unsere Tage trotz Arbeit richtig schön, ja? JA!

@Blechi...
...die Schneeflocken zappeln. Machen die das bei dir auch?

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Sonntag, 28. Dezember 2008, 19:10 Uhr

Und noch...

...zwei geniale Lieder, die diesen Sonntag zu etwas Besonderem machen, nur weil ich sie gehört habe.




Ohne diese Musik...
...wäre es ein ganz normaler Sonntag gewesen.
Sieben Stunden Dienst --> danach ein nettes Frühstück --> zu Hause angekommen, ein wenig Haushalt, ein paar Mails, ein Schwatz über Skype *winkzublechi* --> zwei Stunden Mittagsschlaf mit einem wunderfantastischen Traum, von dem auch bitte wieder gewisse Teile in Erfüllung gehen dürften, zum Beispiel Andy mal wiederzutreffen --> dann ein MiKa, ein wenig stricken, eine kleine Blogrunde, vom-hundertsten-ins-tausendste-kommen, baden, lesen, ein Würstchen zum Abendbrot, ein paar Überweisungen --> da bin ich jetzt gerade [19:56 Uhr] und überlege, ob ich mich jetzt zu einer frühen Nachtruhe niederlegen soll, die spätestens 23.05 Uhr von meinem Wecker beendet wird, der mich daran erinnert, rechtzeitig zum Dienst aufzubrechen... oder ob ich das mit der Schlaferei auf i*r*g*e*n*d*w*a*n*n verschiebe und noch bissel stricke.
Gearbeitet hab ich heute ja nicht gerade viel. Aber hey, es ist Sonntag. Da muss ich nicht rund um die Uhr wuseln, oder?

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Sonntag, 28. Dezember 2008, 16:36 Uhr

Ausgebuddelt...

...der Traum von Wien hatte ein Gefühl herauf beschworen, das sich schwer beschreiben ließ. Es erinnerte stark an ein anderes Gefühl, das aufkam, wann immer ich an ein bestimmtes Lied dachte. Wie hieß das noch gleich? *fingerschnipp* Na? Na? Es will mir nicht einfallen. Doch das sollte kein Problem sein. Schaun wir einfach im Internet. Unter dem Namen des Liedermachers [er ist doch Liedermacher, oder?] sollte ich doch fündig werden. Ja, klar, nur... wie hieß der jetzt wieder? *nochmalfingerschnipp* Na? Naaaaaa? Das gibts doch gar nicht. Jetzt fällt der mir auch nicht mehr ein, dabei hab ich den seinerzeit sehr gemocht.
Den ganzen Weg von GabKo zu mir nach Hause zerbrach ich mir den Kopf. Inzwischen war mir der gesamte Liedtext wieder eingefallen. Ich hörte es förmlich in meinem inneren Ohr und sang so laut mit, wie meine angeschlagene Stimme es erlaubte.
Ich wünsch mir, es wär wieder mal Sommer. Ich spiel am offnen Fenster Klavier...
@Gerhard,
du weißt es inzwischen ohne Fingerschnippen, stimmts?
@Nordlicht,
du auch, ja?
Rischtisch...


Und von dort aus weiter auf den Wellen der Nostalgie und der Sentimentalität...

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Sonntag, 28. Dezember 2008, 03:40 Uhr

Mein...

...ich-muss-mich-doch-irgendwie-munter-halten-Kaffee bekommt mir gerade überhaupt nicht.
Aber ich muss mich doch irgendwie munter halten. Also springe ich hier herum, mache Gymnastik und Dehnübungen, immer schön mittels Heasdset mit dem Compi und dadurch mit der Außenwelt verbandelt.

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Sonntag, 28. Dezember 2008, 01:25 Uhr

Was man...

...in den Rauhnächten träumt, soll bekanntlich in Erfüllung gehen. Oh ja bitte! Liebes Universum, lass ein bissel was von diesen Träumen in Erfüllung gehen. Du weißt schon, welches bissel... ^^
Einmal ging es um Jahrmärkte. Das war schön, denn ich hatte auf diesen Märkten gute Stände und schöne Waren. Einmal ging es um Wien und einen Verlag, der dort meine Kinderbücher herausbringen wollte. Wäre auch nicht schlecht. Außerdem war ich noch nie in Wien, und ich sollte es doch mal gesehen haben, um beurteilen zu können, ob Salzburg wirklich schöner ist.
Naja, und der Traum gestern, der sich auch nach mehrmaligem Aufwachen immer wieder fortsetzte, der wäre wohl geeignet, ein Märchen daraus zu machen. Außerdem wünschte ich, ich könnte die Bilder festhalten, von den Ausstellungsräumen, die ich im Traum durchwandelte. So viele schöne Gebilde aus Filz und Holz, so viele schöne Ideen, von denen ich einige gern umsetzen würde.
Ich freue mich schon auf die nächsten Träume.

Nachher...
...gehe ich aber erst mal zu GabKo zum Frühstück. Darauf freue ich mich auch.

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Sonnabend, 27. Dezember 2008, 06:27 Uhr

Es gab Tage...

...die verbrachte ich tatsächlich im Bett. Samstag, Sonntag und Montag, der 20., 21. und 22. Dezember fanden für mich so gut wie gar nicht statt. Die Einladung zu einem wundervollen Essen musste ich ablehnen [verschieben] und ein 4.-Advents-Frühstück gab es auch nicht. Ebenso mussten die letzten Weihnachtsvorbereitungen einfach unterbleiben. Ich konnte nicht sprechen, nicht schlucken, ja nicht mal richtig atmen, denn entweder war die Nase verstopft oder es schüttelten mich Hustenanfälle. Ich habe schon viel erlebt, aber so etwas noch nicht.
Am Dienstag musste ich mich dann in aller Frühe doch aus dem Bett quälen. 8 Uhr musste ich in EB auf dem Amt sein. Jaha, ich war erst am vergangenen Donnerstag dort. Neiein, das war kein Versehen. Die Krönung des Ganzen: Diesmal war es ein Herr, der mir gedroht hatte, mir die paar Cent wegzunehmen, die mir von dieser Seite her zustehen, falls ich mich nicht zu einem bestimmten Termin melde. Dieser Termin wäre heute. Aber heute arbeitet bei diesem Amt natürlich niemand [die sind nun mal nicht ich und haben das nicht nötig]. Meine letzte Chance, mich termingemäß zu melden, war also der 23. Dezember. Aber an diesem Tag war besagter Herr auch nicht im Dienst, genausowenig, wie am 18. Dezember, als ich wegen der anderen Vorladung auch schon dort gewesen war. Das Mädel, das die Vertretung übernahm, war ein wenig unsicher und versuchte, mir gewisse Regelungen plausibel zu machen, die aber alles andere als plausibel sind.
Wenn sich ein Gesamtbetrag auf 120 Euro beläuft und in diesem Betrag eine Teilsumme von 76 Euro enthalten ist, deren tatsächliche Höhe nachgewiesen werden muss und anhand bestimmter Schriftstücke auch nachgewiesen wurde, ist es für mich absolut nicht einzusehen, wieso dieses junge Mädel [vielleicht eine Azubine?] entscheidet, sie könne von diesen nachgewiesenen 76 Euro nur 60 anerkennen. Hä?
Egal. Ich war dort, im Gegensatz zu dem Menschen, der mich hin beordert hatte. Den Rest des Tages verbrachte ich dann wieder im Bett, denn ebenfalls im Gegensatz zu diesen Leuten, die mir von Amts wegen unterstellen, ich arbeite nicht genug für meinen Lebensunterhalt, hatte ich am 24. Dienst.
Damit befand ich mich in guter Gesellschaft. Das Bärbeli zum Beispiel hat auch arbeiten müssen. Und kränkelig war sie auch. Also befand ich mich auch damit in guter Gesellschaft. Ich hoffe, du bist wieder fit, liebe Bärbel.

Und dann...
...konnte es endlich beginnen, das Weihnachtsfest in Familie.
Schön wars.

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