Mittwoch, 12. Dezember 2007, 07:02 Uhr
...heute ausschlafen. Da wache ich 5.30 Uhr auf, weil mir sämtliche Glieder schmerzen. Die Decke habe ich irgendwo hingestrampelt und bin völlig durchgefroren. Ich schließe das Fenster, sehe zu, dass ich wieder warm werde und kuschel mich wieder ins Bett. Da klingelt doch 6.40 der Wecker. Das war gestern meine Losgehzeit, und meist, wenn ich morgens noch etwas zu ereldigen habe, bevor ich aus dem Haus gehe, stelle ich mir den Wecker, damit ich über meinen Erledigungen nicht die Zeit verpasse.
So richtig warm ist mir immer noch nicht. Also werde ich jetzt doch mal die Heizung aufdrehen und mir einen Mika machen. Danach hat schlafen dann keinen Sinn mehr.
Das habe ich trotz der vielen Nachtdienste immer noch nicht richtig drauf: am Tag schlafen. Nicht, dass es mir zu hell wäre. Es ist ja noch gar nicht hell. Nein, das ist was psychisches. Man schläft eben nicht am Tage. Da hat man zu arbeiten. ;-)
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Dienstag, 11. Dezember 2007, 22:17 Uhr
...was zum Mitmachen.
Bei Loni habe ich mir dieses Bild geholt. Nun wird es nur noch "ausgemalt" und dann der Link verschickt.
Wer mitmachen möchte, ist dazu eingeladen. Die Idee stammt von Greatmum.
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Dienstag, 11. Dezember 2007, 19:40 Uhr
...hatte ich euch versprochen. Dabei bekomme ich im Moment kaum eine vernünftige Zeile zusammen. Zu einem winzigen Teil liegt es daran, dass ich total müde bin. Die Wochen der Marktvorbereitung, in denen ich mir kaum Schlaf gegönnt hatte, stecken mir noch in den Knochen. Ein wenig auch der Markt selbst, denn so schön es war, strengt es doch auch an. Und dann war nach dem Markt ja noch keine Zeit zum Ausruhen. Da kam das Mäuselein über Nacht. Die süße Kleine ist schon wieder krank, hat diesmal aber in ihrem Reisebettchen wunderbar geschlafen, so dass ich Ruhe hatte, die "Fressereien" für Chris' Geburtstagsfeier vorzubereiten.
Fast völlig unvorbereitet blieb hingegen unser Auftritt heute Vormittag. Meine Geschichte war natürlich fertig, meine Kostümierung auch. Nur geprobt hatten wir nicht noch einmal.
Aber Lutz hat das ganz souverän hinbekommen. Daran erkennt man eben den Profi. Kurze Absprache und schon konnten wir beginnen.
Es war eine tolle Veranstaltung und alle, sowohl Schüler, als auch die Deutschlehrer, die im Unterricht auf diese Veranstaltung aufbauen, waren begeistert.
Und ich? Hatte auch meine Freude daran, wie gut die Geschichte ankam. Dieses Projekt ist es auf alle Fälle wert, weiter verfolgt zu werden.
Hier noch ein Foto von unserem Marktstand. Nicht die beste Qualität, weil ich die Kamera zu Hause gelassen hatte und auf das Handy angewiesen war. Aber ein kleiner Eindruck wird vielleicht doch vermittelt.

Natürlich waren es nicht nur meine Wolligkeiten, die wir da angeboten haben.
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Sonntag, 09. Dezember 2007, 08:35 Uhr
Es war mein erster richtiger Markt.
Und eines weiß ich nach dem ersten Tag ganz sicher: Das ist absolut mein Ding!
Warum das so ist und was genau mich daran so fasziniert, muss ich euch später erzählen, denn jetzt ruft der Markt, auf dem ich mich so wohl gefühlt habe.
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Sonntag, 09. Dezember 2007, 08:23 Uhr
Es war mein erster richtiger Markt.
Stef hatte jede Menge Wolle mitgebracht, so dass der Stand gut gefüllt war und es nicht weiter auffiel, dass ich in den letzten Wochen immerzu meinen Terminen hinterher gerannt bin und mir kaum Zeit zum Spinnen blieb.
KaBars Rat, unbedingt das Spinnrad als Blickfang mitzunehmen, erwies sich als überaus nützlich, auch wenn Stef mich auslachte, als ich damit ankam. Naja, richtig ausgelacht hat sie mich ja nicht. Nur gegrinst und gemeint: "Das hätte ich mir denken müssen, dass du das Rad mitschleppst."
Ich gab natürlich zu, dass die Idee von KaBar stammte, wobei ich wahrscheinlich am Ende auch selbst noch darauf gekommen wäre.
Überhaupt hat KaBar den besten Riecher bewiesen, bezüglich Kundenverhalten. Ihre Filzzopfhalter haben wir verkauft und die Feen waren ebenso ein Publikumsmagnet, wie mein Spinnrad.
Von meiner Wolle bin ich nichts los geworden, was nicht weiter schlimm ist, weil ich Bestellungen für das Sockenstricken aufnehmen konnte, so dass ich morgen wahrscheinlich noch Wolle bei KaBar nachordern muss, denn meine eigene Wolle ist zum Sockenstricken zu weich [Merino] und Stefs ist zu dick. Die ist für
Outdoor-Pullover bestens geeignet.
Heute kommt noch Csilla mit ihren tollen Filzerzeugnissen hinzu, so dass ich sicher bin, wir werden heute verkaufen, oder zumindest Bestellungen bekommen.
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Sonntag, 09. Dezember 2007, 08:05 Uhr
Es war mein erster richtiger Markt.
Stef meinte: "Unser erster gemeinsamer Marktstand", und ich dachte: "Und wenn das so weiter geht, auch unser letzter."
Das war am Nachmittag, als wir aufgebaut hatten und Stef, nachdem sie all ihre Erzeugnisse Körbeweise drapiert hatte, mich fragte: "Brauchst du etwa noch Platz?"
Nein, brauche ich nicht. Ich will ja nichts verkaufen, also muss ich auch nichts auslegen.
Das nächste Mal ärgerte ich mich, als sich eine Frau eindeutig für das Spinnrad interessierte und mich fragte, wo sie das lernen könne. Ich wollte der Dama gerade einen individuellen Spinnkurs anbieten und meine Karte in die Hand drücken, da fuhr mir Stef ins Wort, riss das Gespräch an sich und erzählte, dass es Spinnkurse in Reibitz gäbe und dass dies aber ohnehin schwierig zu erlernen sei und dass sie erst einmal diese Kurs dort machen solle, bevor sie sich ein Spinnrad zulege, schließlich sei das nicht jedermanns Sache.
Als die Kundin weg war, hab ich gefragt, was das sollte, die Leute zur Konkurrenz zu schicken und überhaupt eine Interessentin so abzuschmettern.
"Die sollen nicht spinnen lernen!" war die Begründung. "Wir werden so schon unsere Wolle nicht los!"
Da kam mir das nächste Mal der Gedanke, dass wir wohl zu verschiedene Auffassungen davon haben, wie wir mit unseren Gästen umgehen wollen, als dass es Sinn ergäbe, noch viele Märkte gemeinsam zu besuchen.
Nun bin ich in einem Zwiespalt. Einsteils finde ich es gut, viele verschiedene Wollerzeugnisse in einem Stand anzubieten, andererseits empfinde ich es als unglückliche Lösung [von der ich fürchte, dass sie sich auf das Kundeninteresse negativ auswirkt], wenn einer der Verkäufer die Ware des anderen schlecht macht.
Das waren die weniger angenehmen Erfahrungen. Doch damit war es auch schon genug, denn die angenehmen überwogen bei Weitem.
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Sonnabend, 08. Dezember 2007, 08:38 Uhr
...und Sonne sehen. Besser kann doch ein Markttag gar nicht beginnen.
Nun wäre es noch ganz toll, wenn das Wetter entgegen allen Prognosen so schön bleiben würde. Dann sind unsere Chanchen, unsere Wolle und Wollerzeugnisse zu verkaufen ungleich größer.
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Freitag, 07. Dezember 2007, 13:19 Uhr
...je knapper die Zeit wird, um so weniger Druck habe ich. Irgendwie macht sich ein Gefühl in mir breit, das mir sagt, es wird schon werden.
Eben war Chris mit der Kleinen eine Weile hier. Wahrscheinlich übernachten beide auch übers Wochenende bei mir, weil Chris in seiner Wohnung doch noch nicht so vorwärts gekommen ist, wie er gern wollte. Die Wandfarbe ist ihm zu dunkel geraten und für das Laminat findet er kein passendes Muster. Entweder stimmt die Farbe nicht, oder die Maserung. So ist er nun immer noch nicht fertig mit der Renovierung und hat demzufolge auch noch kaum Möbel aufgestellt.
Bis vor ein paar Tagen hätte ich noch gedacht, dass ich nicht damit klar komme, den Markt vorzubereiten, wenn Kind und Kegel hier sind, aber jetzt bin ich mir sicher, dass alles passen wird, egal, wie es kommt.
So bin ich ganz zufrieden mit meiner eigenen Einstellung.
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Freitag, 07. Dezember 2007, 13:16 Uhr
...vor dem Weihnachtsmarkt.
Was doch noch alles fertig werden soll. Woran ich da noch alles denken muss möchte...
Gesponnen wird nicht mehr, weil ich die fertige Wolle ohnehin nicht mehr auswiegen könnte. Was bis gestern Abend fertig war, habe ich im Strickcafé auf die Waagschale geworfen. Ordentlich auspreisen kann ich es zur Not auch noch morgen auf dem Markt. Da darf ich nur die Schildchen nicht vergessen.
Sehr gespannt bin ich, wie der Markt läuft. Ob überhaupt Besucher kommen und ob wir etwas verkaufen.
Wer genauso gespannt ist, wie ich oder/und schauen will, wie es mir dort ergeht, kann gern am
* Samstag, den 8. Dezember ab 14.00 Uhr
* Sonntag, den 9. Dezember ab 11.00 Uhr
hier vorbei kommen.
Am Samstag bin ich dort gemeinsam mit Stefanie zu finden, am Sonntag unterstützt uns noch die Filzgöttin Csilla.
Wir freuen uns auf euch.
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Donnerstag, 06. Dezember 2007, 10:01 Uhr
...bin ich. Das heißt, nur mein Tagesablauf. Doch der hat arge Auswirkungen auf mein Allgemeinbefinden. In der letzten Nacht war ich stundenlang wach. Es war kurz nach zwei, als ich das Gefühl hatte, so bald nicht wieder einzuschlafen. Also stand ich auch und strickte an einem Tassenwärmer. Fotos gibt es erst nach dem Weihnachtsmarkt, vorher will ich noch sooo viel fertig stellen.
Gegen 5.30 Uhr bin ich dann noch mal ins Bett gekrochen und habe bis neun geschlafen. Nun fehlen mir die Tagesstunden, vom Gefühl her. So ein Durcheinander aber auch.
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Script by Alex