Sonntag, 31. Dezember 2006, 22:35 Uhr

Wie kann man nur...

...so müde sein? Den dritten Tag in Folge habe ich komplett verschlafen. Das heißt, heute war der Tag nicht so lang, weil ich schon 17 Uhr wieder zum Dienst erscheinen musste. Aber die Zeit zwischen den Diensten habe ich eben auch optimal zum Ausruhen genutzt. Insgesamt sechseinhalb Stunden Schlaf und fast eine Stunde Entspannungsbad mit Lavendelduft - herrlich.
Trotzdem bin ich jetzt schon wieder total fertig, könnte auf der Stelle einschlafen und werde die Kopfschmerzen überhaupt nicht los, obwohl ich darauf achte, genug zu essen, genug zu trinken und frische Luft zu bekommen.
Als ich heute Morgen heim kam, hab ich schnell die Waschmaschine gefüttert, damit ich für die Fahrt zu Blechi auch was zum Anziehen habe.*g* Trotz des Rumpelns der Maschine hab ich tief und fest geschlafen, war erstaunlicher Weise aber gerade in dem Moment wieder wach, als sie fertig wurde. Das hat sehr gut gepasst, denn nun ist die Wäsche auch getrocknet und alles ist bereit für die Fahrt, nur ich nicht. Klar, ich kann morgen früh noch ein paar Stunden schlafen, aber im Moment weiß ich noch nicht so recht, wie ich die ca. zwei Stunden auf der Autobahn überstehen soll.
Drückt mir mal bloß die Daumen, dass ich morgen Mittag wieder fit bin. Menno, ich muss doch irgendwann mal genug geschlafen haben. Zur Zeit wünsche ich mir nichts weiter, als die nächsten drei Tage UND Nächte komplett zu verschlafen. Vielleicht wäre es tatsächlich vernünftig. Aber ich freu mich doch so auf ein Wiedersehen.

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Sonnabend, 30. Dezember 2006, 18:06 Uhr

Lagebricht

Ich hab mich entschlossen, den ganzen Tag zu verschlafen. Werde nur immer mal wach, um etwas zu trinken, oder das später wieder weg zu schaffen *g*
Der Schüttelfrost ist weg, dafür hatte ich dann sehr starke Kopfschmerzen, eigentlich schon Migräne. Zum Glück musste ich mich nicht übergeben.
Inzwischen konnte ich diese eindämmen [ich habe dazu eine Art Meditation, die mir hilft, aber nur unter ganz bestimmten Bedingungen anwendbar ist].
Kopfweh hab ich immer noch, aber mir ist nicht mehr übel. Dafür ziept es anderswo im Köper.
Julia, die mich ablöste, meinte vorhin, sie kenne das Phänomen, immer dann krank zu werden, wenn man nach dauerhaftem oder/und extremem Stress endlich Urlaub hat und sich entspannen könnte.
Ich stelle mir das vor wie bei einem Motor, der auf Höchstleistung gefahren wird, weil er eine schwere Last zu bewegen hat. Wenn dann plötzlich diese Last wegfällt, dreht der Motor hoch. So ähnlich könnte das doch auch mit einem Körper sein. Der ist eine extreme Dauerbelastung gewöhnt und hat sich [abgesehen davon, dass er sie nicht ewig ausgehalten hätte] darauf eingestellt. Nun fällt ein Großteil dieser Belastung weg. Zumindest mental war ich seit gestern vollkommen auf Urlaub eingestellt und habe ja auch den ganzen Tag mehr oder weniger im Bett verbracht. Da fehlte dem Körper die Last. Die Energie zu deren Bewältigung hat er aber immer noch bereit gestellt. Die musste irgendwo hin, und da sie nicht verbraucht wurde, stieg die Körpertemperatur. Warum sonst habe ich Fieber bekommen, als ich geschlafen habe?
Es wäre zumindest eine Erklärung.

Und nun bekommt das Körperchen wieder, was es vermutlich am allermeisten braucht - seine Ruhe. Ich trinke noch ein Glas Tee und packe mich wieder ins Bett.

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Sonnabend, 30. Dezember 2006, 01:02 Uhr

Ich kann...

...mir keinen anderen Grund vorstellen für das, was im Moment mit mir passiert, als dass ich Fieber habe, obwohl Bine vorhin bei der Ablösung meinte, meine Stirn sei nicht heiß.
Den ganzen Tag über habe ich nichts fertig bekommen, als im Bett herum zu liegen oder mich ab und an in die Küche oder ins Bad zu schleppen.
Chris war am Abend mal da, und als ich ihn bat, mir meine Strickjacke zu reichen, meinte er entsetzt Mutsch, hier ist es sehr warm. Natürlich musste es war sein, ich hatte ja irgendwann im Laufe des Tages die Heizung aufgedreht, was in meiner Mittelwohnung normalerweise erst bei Außentemperaturen von minus 10 Grad erforderlich ist, es sei denn man will baden.
Ich aber fror. Ich fror auch unter meinem Federbett und auch noch mit 2 Paar dicken Socken an den Füßen, einem Pullover und einer Strickjacke [unter dem Deckbett wohlgemerkt.] Als der Wecker klingelte und ich mich aus meinem Cocon schälen musste, zitterte ich so sehr, dass meine Zähne hörbar aufeinander schlugen, ich beim Anziehen eine Strumpfhose zerriss und geschlagene zehn Minuten brauchte, meinen Körper so weit unter Kontrolle zu bringen, dass ich Zähne putzen konnte.
Ich bin mit so viel warmer Kleidung hier angereist, als wollte ich mindestens ein Wochenende Wintersport machen und schaffte es letzten Endes gerade noch, 10 Minuten vor Dienstbeginn hier zu sein. Bine hatte meinen Arbeitsplatz schon vorbereitet, weil es für mich ungewöhnlich ist, so knapp zu kommen.
Als ich herein kam, meinte sie erschrocken: Was ist den los? Du siehst schrecklich aus! Genauso fühlte ich mich auch - schrecklich. Als ich vorhin im Bad auf mein Spiegelbild traf, fand ich Augenringe, so schwarz, als wären sie mit Kohlestift gemalt. Ich sah [und sehe] aus, wie manchmal am Ende einer stressigen Doppelschicht, aber nicht wie am Anfang nach einem ganzen Tag im Bett.

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Freitag, 29. Dezember 2006, 06:36 Uhr

Wie Urlaub...

...hatte es sich schon einmal angefühlt, als ich vor Weihnachten plötzlich mit nur noch einem Job dastand. Dann aber kam der kleine Hilferuf aus dem Laden, dem ich natürlich folgte. Eine Rechnung, die leider nicht aufging, war die, dass ich ruhige Nachtdienste hätte, so dass mich dieser kleine Nebenjob nicht stressen würde. Folglich kam ich dann gestern mit meinem Wechsel aus Arbeits- und Ruhezeiten völlig durcheinander. Immerhin konnte ich am Nachmittag alles abgeben und hab sogar noch ein paar andere Erledigungen geschafft. Und nun ist wirklich Urlaub angesagt. Drei Nachtdienste noch, den letzten in der Silvesternacht mit etwas verschobenen Anfangs- und Endezeiten und insgesamt über 11 Stunden, statt wie üblich über 7. Und danach gehts ab nach SZB. Und zwischendurch wird nur in der Wohnung gewuselt und [vielleicht] die Steuer erklärt. Letzteres weiß ich noch nicht so genau, vielleicht mache ich es auch erst im neuen Jahr. Nur die Überweisungen muss ich unbedingt noch in den nächsten drei Tagen erledigen, denn man soll ja nicht mit Schulden ins neue Jahr gehen.

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Mittwoch, 27. Dezember 2006, 08:31 Uhr

Geschafft...

...dreißig kleine Anhänger liegen in der Kiste. Die Störrigkeit der Essenkehrer hat sich im Nachhinein sogar als günstig heraus gestellt. Nachdem ich eine andere Variante ausprobiert hatte, ging die Arbeit dadurch schneller von der Hand. Inzwischen ist alles aufgeräumt und die Sisalschnipsel vom Teppich gesammelt. Der Staubsauger steht nämlich in einem verschlossenen Raum, so dass mir nichts übrig blieb, als alle Fusseln per Hand einzusammeln.
Müde bin ich jetzt, richtig müde.

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Mittwoch, 27. Dezember 2006, 05:11 Uhr

Die Schornsteinfeger...

...sind bezähmt, die Glückspilze haben Nestchen bekommen. Viel ist nicht fertig geworden, aber immerhin eine Stundenproduktion bis jetzt. Mal sehen, ob ich noch eine schaffe. Es ist ja noch ein wenig Zeit. Hübsch sehen sie aus, finde ich. Foto gibts später [vielleicht].

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Mittwoch, 27. Dezember 2006, 03:45 Uhr

Wir können Zeiten haben...

...um geschäftliche Verabredungen wahr zu nehmen. Am zweiten Weihnachtsfeiertag um 23.15 Uhr trafen wir uns am Laden, wo ich einen Karton mit "Bastelmaterial" in Empfang nahm, aus dem in "Heimarbeit" Geschenkanhänger für Neujahrsglücksbringer entstehen sollen. Vielleicht hätte ich hier nicht schreiben sollen, dass wir zwei ruhige Nachtdienste hatten. Da gibt es doch gleich jemanden, der dafür sorgt, dass es mir nur ja nicht zu wohl wird, gelle, liebe Uraltfreundin? *lach* und *zwinker*.
Und nun mühe ich mich hier ab. Die grüne Jute taugt nichts und die Drähte der Schornsteinfeger sind störrisch. *grrr* Hoffentlich bekomme ich bis zum Morgen wenigstens ein paar Anhänger fertig. Jedes Mal, wenn ich etwas Kniffeliges in den Fingern habe, klingelt das Telefon. Da könnte man doch...

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Dienstag, 26. Dezember 2006, 09:06 Uhr

Auf Wunsch...

...einer einzelnen Dame - präsentieren wir Ihnen, verehrtes Publikum, unseren Kinderstar Janice.

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Montag, 25. Dezember 2006, 12:36 Uhr

Ich hoffe...

...der letzte Eintrag klingt nicht schon wieder nach Stress, denn auch wenn ich müde bin und mir ein wenig Schlaf fehlt, so geht es mir doch rund herum gut.
Das beste an diesem Weihnachten ist nämlich, dass ich noch einmal Kind sein darf. Weihnachtsmuffelig, wie ich nun mal bin, habe ich das Fest fast bis zu seinem Beginn ignoriert. Es war ein Leichtes, mich so mit Arbeit einzudecken, dass Vorbereitungen zum Fest schier unmöglich wurden und demzufolge auch keine Stimmung aufkommen konnte. Dennoch habe ich es fertig bekommen, schöne Geschenke zu be- oder erschaffen, was meine Freude auf die Bescherung sehr steigerte, da es mir mehr Freude bereitet, Geschenke zu geben, als zu bekommen.
Auf Grund der stressigen Adventszeit kam ich auch nicht in die Verlegenheit, meine Wohnung zu schmücken oder gar einen Baum beschaffen zu müssen. Auf Grund der Nachtdienste von letzter Woche bis einschließlich Silvester gelang es mir, die Feierlichkeiten aus meinen vier Wänden völlig auszuklammern. Hier findet Weihnachten einfach nicht statt.
Ich weiß aber, wo es stattfindet. Nämlich bei meiner Mutsch. Sie hat einen wunderschönen Baum, den ich nachher mal noch fotografieren will. Eine Tanne mit echten Kerzen. Um ihren Fuß herum liegen die Geschenke, auch jene, die wir gestern schon ausgepackt haben. Die haben wir dort gelassen, damit die "Kinder" sie sich heute auch noch ansehen können, denn auch das gehört für mich zu Weihnachten, dass man sich gegenseitig zeigt, was man bekommen hat. Außerdem pflegt meine Mutter auch die Tradition des Gänsebratens, zu dem ich [ups, ich muss mich beeilen] heute eingeladen bin.
Tja, und alles in allem, kann ich einfach zu ihr gehen und Weihnachten feiern, fast so, wie es früher immer war. Insgesamt läuft das Fest für mich also so ab: Ich gehe nachts zur Arbeit, die ich mir so angenehm wie möglich gestalten kann, weil es über die Feiertage mehr eine Art Bereitschaftsdienst ist. Dann sehe ich zu, ein paar Stunden Schlaf zu bekommen und den Rest der Zeit verbringe ich bei meiner Mutter und lasse mich verwöhnen. Morgen Abend ist es nicht viel anders, nur dass ich da am Tag etwas mehr Zeit zum Schlafen habe, weil ich erst 17 Uhr bei GabKo und Steffen zum Entenbraten eingeladen bin, aber auch dort werde ich verwöhnt. Und am Mittwoch geht die Feierei weiter, ebenfalls 17 Uhr [also nach ausreichend Schlafenszeit im Vorfeld] bei Petra.
Hach ja, schön ist's. Und nun muss ich schnell los, damit die Mutsch und Heiner nicht mit dem essen auf mich warten müssen.

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Montag, 25. Dezember 2006, 07:04 Uhr

Lange Nächte voller Geschichten

Výa hat mich zu ihrer Beta-Leserin erkoren. So hatte ich eine recht [ent]spannende Nachtschicht. Zu tun ist nicht viel. Wer will schon in der Heiligen Nacht eine Wohnung mieten?
Jetzt bin ich allerdings sehr sehr müde, was wohl hauptsächlich daran liegt, dass ich natürlich in der vergangenen Nacht noch den Schal für Sarah erzwungen habe. Das wiederum hatte zur Folge, dass ich mit dem Einpacken der Geschenke erst zum Feiermorgen beginnen konnte. Bine, die mich ablöste, hatte ebenfalls ihre Geschenke und diverses Verpackungsmaterial dabei. Ein glücklicher Umstand, waren mir doch ausgerechnet die Rottöne des Geschenkbandes abhanden gekommen. So halfen wir uns gegenseitig aus. Mein Ehrgeiz, dieses Jahr besonders schön verzierte Päckchen zu haben, gipfelte darin, dass ich am Vormittag erst kurz vor elf daheim war und es bis zum Besuch bei meiner Mutsch auf ganze 4 Stunden Schlaf brachte. Dafür war die Feier sehr schön, auch wenn es Chris nicht schaffte, mit seinen Mädels vorbei zu kommen.
Wir sehen uns dann heute. Da ist dann auch der ganze Nachmittag und Abend eingeplant. Zwar muss ich schon 13 Uhr zum Essen bei meiner Mutter sein, aber danach ist noch Zeit für einen ausgedehnten Mittagsschlaf, bevor Chris kommt. Zusammen mit den 4 Stunden, die mir am Vormittag bleiben, werde ich dann hoffentlich ausgeschlafen genug sein, um mal wieder ein paar Fotos von der kleinen Prinzessin zu machen.

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