Mittwoch, 31. Mai 2006, 05:02 Uhr

Schafskälte?

Ich kann mich noch erinnern, dass ich vor zwei Jahren so um den 20. Mai herum mit Katja und Dani im Garten saß und wir am Abend selbst in der Laube unseren Atemhauch sehen konnten, so dass ich den Rotwein, den es zu Grillfleisch und Gemüsequark geben sollte, als Glühwein servierte.
Nun aber haben wir den letzten Maitag, und es ist noch immer so eisig. 7°C hatten wir, als ich heute Nacht von zu Hause los fuhr. Inzwischen scheint es noch kälter geworden zu sein. Obwohl das Vogelkonzert und die frische Luft ideale Muntermacher waren, habe ich jetzt die Terassentür geschlossen und mich in eine Decke gewickelt.Trotzdem kriecht die Kälte mir noch den Rücken herauf. *grrr*
Nach den Bauernregeln ist das aber noch nicht einmal die Schafskälte, da diese erst um den 11. Juni herum auftritt. Was bitte ist das aber dann?

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Mittwoch, 31. Mai 2006, 03:42 Uhr

Balance gefunden

Mein größter Makel ist wohl meine Ungeduld, gepaart mit Selbstzweifeln. Was habe ich mir wieder den Kopf zerbrochen über den Job in N.? Dass ich ihn nicht zur Zufriedenheit des Chefs ausführen kann, dass ich unzulänglich bin... Hatten wir das nicht alles schon mal?
Jaaaha, wir hatten das! Damals zum Beispiel, als ich bei [Oxxx] anfing. Zwei Tage Einarbeitung gab es damals, an denen ich fürchtete, ich könne mir nicht alles merken, was an Neuem auf mich einstürmte. Am dritten Tag, als ich wusste, ich würde auf mich allein gestellt sein, wurden die Schritte immer langsamer, je näher ich der Firma kam, und am liebsten wäre ich überhaupt wieder umgekehrt. Am vierten Tag kam ich so gut zu recht, dass es begann, Spaß zu machen. Und das macht es noch heute.
Bei der Zeitung war es das Gleiche. Als ich diesen Bericht über die verregnete Wanderung schreiben musste, zu dem auch noch die Fotos misslungen waren, wäre ich am liebsten im Boden versunken und hätte mich nie wieder in der Redaktion blicken lassen. Wie verwundert war ich, als der Bericht samt Foto gedruckt wurde. Trotzdem blieb ich unsicher, bis der Redakteur mir neulich sagte, wie zufrieden er mit meiner Arbeit sei.
Und in N.? Habe ich auch genau vier Tage gebraucht, bis ich meiner Sache so sicher war, dass die Arbeit Spaß machte. Am Montag lief es ganz plötzlich so, wie ich es mir von Anfang an gewünscht hätte. Gestern machte es dann richtig Freude. Und nachher werde ich wohl doch nicht in den Garten fahren, weil ich mir Arbeit mit nach Hause genommen habe.
Ich bin im Lot. Zumindest, was meine drei Jobs betrifft. Selbst die Arbeitszeit, die sich daraus ergibt, dass es eben drei Jobs sind, lässt sich gut verkraften. Ich hatte gefürchtet, dass es mir mehr ausmachen würde, aus dem Nachtdienst gleich nach N. zu fahren. Aber ich kam gut über die Runden. Auch am zweiten Tag. Und nun empfinde ich die Tage, an denen ich nur Nachtdienst habe, schon als freie Tage. Schön ist das!
Nun muss sich nur noch die Sache mit dem Geld regeln, aber das bekomme ich auch noch hin. Schließlich gibt es Freiräume für einen weiteren Job. Den muss ich nur noch finden.

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Dienstag, 30. Mai 2006, 05:03 Uhr

Ich freue mich...

...schon auf morgen um diese Zeit. Dann nämlich stehen mir nur noch 2 Stunden Dienst bevor, an deren Ende ich in den Garten fahren werde. Das habe ich mir jetzt so ausgedacht. Heute komme ich ja wieder zu gar nichs, außer von hier aus direkt nach N. zu düsen und von da aus am Nachmittag wieder heim und in mein Bett.
Aber morgen, morgen habe ich den ganzen Tag Zeit. Den werde ich in meinem grünen Reich verbringen.

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Dienstag, 30. Mai 2006, 03:32 Uhr

Besser als gedacht...

...habe ich den ersten Doppeldienst überstanden. Überhaupt lief es in N. ganz gut. Nun hoffe ich, dass der Chef sich heute mal sehen lässt, damit ich ihm noch ein paar Fragen stellen kann.
Geschlafen habe ich auch himmlisch. Als ich gegen 17.30 uhr daheim war, ging natürlich fast nichts mehr. Eine heiße Brühe habe ich getrunken und Mutti angerufen. Danach wurden die Telefone ins Mädchenzimmer verbannt, die Türen geschlossen, das Fenster weit aufgerissen. Ich kann mich nicht mal mehr erinnern, mich eingekuschelt zu haben. Ich muss eingeschlafen sein, kaum dass ich die Kissen berührte. Ein seltsamer Traum beschäftigte mich, nicht unangenehm, aber seltsam.
Als fünf Stunden später der Wecker piepste, blieb ich noch fünf Minuten ganz still liegen und lauschte dem Rauschen des Regens in der Dunkelheit. Als ich das Haus verließ, hatte es aufgehört zu regnen. In die frische Nachtluft mischte sich der schwere Duft der Akazien. Die Wege glänzten wie frisch geputzt und in den Hecken glitzerten Tropfen wie Edelsteine im Licht der Straßenlaternen.
In solchen Momenten wünsche ich mir, ich könnte zur Arbeit laufen und dabei die Nacht genießen. Aber 14 km sind ein bissel weit.

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Montag, 29. Mai 2006, 06:07 Uhr

Fazit:

Ich brauche einen vierten Job! Ich hab mir den Juni gerade mal ausgerechnet und ausgezählt. Die Zeitung hab ich dabei ausgelassen, weil sie nicht planbar ist. Falls ich wirklich in N. 400 € bekomme, ergeben sich insgesamt 946 € brutto bei 21 Arbeitstagen. Der Monat hat aber 30 Tage, und da mir das Bruttoeinkommen hinten und vorn nicht reicht, muss ich mir für die restlichen Tage noch einen Job suchen. Nur was?

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Montag, 29. Mai 2006, 03:29 Uhr

Gerade halb vier...

...und es beginnt schon wieder hell zu werden. Pünktlich zum Wochenbeginn ist auch der Himmel wieder wie blank geputzt.
Wie schön wäre es, die Nächte im Garten zu verbringen, obwohl es dafür fast noch zu kalt ist. Ganze 9°C hatten wir vorhin, als ich zur Arbeit fuhr.
Nachtdienste sind auch schön, wenn es so früh schon wieder hell wird. Ich habe heute Nacht wieder mit einer Serie begonnen. Diesmal sind es nur 7 am Stück. Nicht schön ist, dass ich nachher direkt von hier aus zum Tagdienst nach N. fahren und dort mindestens bis 16.30 Uhr aushalten muss. Abends geht es dann wieder in den Nachtdienst und danach morgen früh auch gleich wieder nach N.
Überhaupt mag ich den Job in N. nicht, ohne dass ich sagen könnte, warum. Mir tut dort niemand etwas schlechtes. Im Gegenteil, die Leute sind echt nett. Ich habe Büroarbeiten zu erledigen, also nichts wirklich schwieriges. Dass ich mich nach vier Arbeitstagen noch nicht 100%ig auskenne, ist vermutlich verzeihlich. Dennoch werde ich das Gefühl nicht los, ich gehöre da nicht hin. Anders kann ich es nicht erklären. Es gibt dort nicht wirklich etwas nicht zu können. Trotzdem fühle ich mich unzulänglich.
Natürlich bin ich daran selbst schuld. Das beginnt schon damit, dass ich am Mittwoch, als ich eigentlich frei hatte, noch von zu Hause aus einige Geschäftspartner anrufen sollte. Das habe ich auch getan, allerdings nur die Hälfte der Leute erreicht. Außerdem sollte ich über das verlängerte WoEnde noch eine Menge Daten in die Datenbank füllen. Das habe ich nicht getan. Ich habe es vorgezogen, mit meiner Schwester, die über 500 km entfernt wohnt und hier zu Besuch war, etwas zu unternehmen. Außerdem war ich im Garten, was meiner Ansicht nach nötig war, denn durch die Doppeldienste komme ich die nächsten Tage nicht dazu, und die Sonnenblumen mussten nun mal gepflanzt werden.
Abgesehen davon war der Garten für mich wichtig, für meine Seele. Ich habe dort abgeschaltet und aufgetankt.

Jetzt habe ich natürlich das unangenehme Gefühl, nicht alle meine Aufgaben erfüllt zu haben und rechne damit, dass der Chef in N. ungehalten wird. Andererseits bekomme ich, wenn überhaupt, nur die Zeit bezahlt, die ich im Büro in N. verbringe. Also, warum hätte ich mir das WoEnde mit der Dateneingabe vermiesen sollen? Die Telefonkosten und die Arbeitszeit vom Mittwoch habe ich ja auch schon hergeschenkt. So ganz sehe ich das nicht ein.
Ich weiß, ich weiß, bei der herrschenden Arbeitsmarktsituation sollte ich glücklich sein, dass ich arbeiten darf. Aber mal ehrlich, warum machen wir das denn alles? Doch nicht nur, weil wir mit unserer Zeit nichts anzufangen wüssten. Wir wollen und müssen Geld verdienen. Aber genau da hängt es bei mir ständig. Ich habe 3 Jobs, die ich regelmäßig ausübe. Bei einem bekomme ich immerhin 6 Euronen für die Stunde, brutto versteht sich. Leider ist es kein Vollzeitjob. Der nächste bringt mir, wenn ich alle Zeit einrechne, die ich investieren muss, maximal 2 Euro die Stunde, nur darf man das so eben nicht rechnen, weil Journalisten nun mal nicht nach Stunden bezahlt werden. Nun, und über die Bezahlung in N. "müssen wir uns mal noch unterhalten" - wurde mir vor 14 Tagen gesagt. Seitdem habe ich nichts wieder davon gehört. Klar kann ich nicht dauernd davon anfangen, aber morgen ist der Monat um, und dann möchte ich schon gern wissen, wie ich denn nun abrechnen soll.
Als wir vor einem Jahr das erste Mal über diesen Job sprachen, klang es nach sehr viel Geld, das ich verdienen könnte. Jetzt, als ich wirklich anfing, klang es nach sehr wenig. Ich habe da etwas von geringfügig gehört, und von allerhöchstens 400 Euro. Nun will ich mal rechnen. Bei zwei Arbeitstagen pro Woche komme ich auf 8 Tage im Monat. Das heißt, der Arbeitstag bringt mir 50 Euro ein. Bei 8 Stunden wären das immerhin 6,25 € die Stunde. Dass ich meist 10 Stunden dort bin und die Mittagspause nicht in Anspruch nehme, vernachlässigen wir mal. Und die zusätzlichen Arbeiten auch. Klasse, da bin ich ja richtig gut bedient. 6,25 € die Stunde muss man als Dipl.-Ing. erst mal haben.
Ich weiß, ich sollte nicht sarkastisch sein. Andere Leute haben gar keinen Job. Die wären froh, wenn sie arbeiten gehen dürften und wären sicher auch mit noch weniger Geld zufrieden.

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Sonnabend, 27. Mai 2006, 07:45 Uhr

45 Minuten...

...bin ich durch die Blogs gestrolcht heute Morgen. Das reicht mir natürlich nicht, aber jetzt brauche ich erst mal einen groooooßen Kaffee. Und ein "Leckermäulchen".

Gestern...
...Vormittag hatte ich das Glück, durch Mari auf den richtigen CSS-Befehl zu kommen, mit dem auch in anderen Browsern als dem unsäglichen IE Blockelemente zentriert werden können.
Blechi hat sich gefreut und wir bastelten noch ein wenig am Juni-Layout. Das heißt, Blechi bastelte und ich gab nur mehr oder minder kluge Kommentare ab.

Am Nachmittag waren wir dann bei der kleinen Maus, die gestern "Geburtstag" hatte. Ein Vierteljahr ist sie nun schon auf der Welt.

Den Abend verbrachten wir in Borna, wo auf dem Marktplatz Berluc spielte, eine Rockband, die es schon seit ca. 30 Jahren gibt.
Erinnerungen mischten sich in den Regen...

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Freitag, 26. Mai 2006, 07:21 Uhr

Aus unserem Zoobesuch...

...der für gestern geplant war, wurde nichts, weil das Wetter, das sich, als ich aufstand noch strahlend sonnig präsentierte, zusehens herbstlicher gab, mit stürmigem Wind, heftigen Regen und unangenehm kühl.
So verbrachten wir den Tag irgendwie... eigenartig. Gleich am Morgen fand ich mich bei Mutti zum Frühstück ein. Danach überlegten wir eine Weile, ob der Zoobesuch Sinn macht. Dann entschieden wir uns dagegen und ich fuhr mit Heiner in dessen Garten, Sonnenblumenpflanzen holen. Danach gab es Mittagessen bei Muttern. Anschließend verzogen sich sowohl die Jette und Peter zum Mittagsschlaf, als auch Heiner. Ich blieb mit meiner Mutsch zurüch, und wir überbrückten die Zeit bis zum Kaffee mit Canaster-Spielen. Nach dem Kaffee [es war inzwischen 16.30 Uhr] brachen wir zu einem Spaziergang auf, an dessen Ende ich wieder heim fuhr.
Dann endlich war meine geliebte Badewanne an der Reihe. Ausgiebigst.
Über dem Buch, mit dem ich es mir auf der Couch gemütlich gemacht hatte, schlief ich ein. Bis mich gegen 22.45 Uhr SuShes Anruf weckte. Wir telefonierten immerhin bis kurz vor eins.
Ein richtig verdrehter Tagesablauf.

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Donnerstag, 25. Mai 2006, 08:29 Uhr

Kaja und Katja...

...sind zwei verschiedene Personen. Nicht dass jemand glaubt, ich hätte nur ab und an das "t" vergessen.
Also: Kaja ist die "Dame", mit der ich in Freyburg war, die verheiratet ist und mir [und nicht nur mir] permanent die Männer ausspannt, auch wenn sie selbst dann mit den Jungs gar nichts anfangen kann, Hauptsache, wir andern haben keinen, den sich auch nicht haben kann.
Und: Katja ist diejenige, die ich schon seit über 20 Jahren kenne, seit drei Jahren verwitwet und die so etwas nie tun würde.

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Donnerstag, 25. Mai 2006, 07:59 Uhr

Ich brauche Hilfe!

Seit einiger Zeit schon bekomme ich es nicht mehr hin, Inhalte von Webseiten im Browserfenster zu zentrieren. Dabei sollte das doch ganz einfach sein.
Ich müsste doch nur dem body { text-align: center; } zuweisen und danach den gesamten Inhalt in ein <div></div> packen, das dann im Browserfenster mittig angeordnet sein sollte, unabhängig, was DARIN dann wieder passiert.
Wieso funktioniert das nicht mehr?
Gibt es eine neue CSS-Definition?
Oder gibt es einen Trick?

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Script by Alex