Dienstag, 31. Januar 2006, 14:36 Uhr

Ihr wisst...

...dass ich Tests liebe, obwohl ich weiß, wie unsinnig sie sind.
Hier mein Ergebnis beim Farbentest.


Am Ende dieses Tests gab es dann noch einen für die Aura. Den musste ich natürlich auch noch machen.

Ich schwöre, ich hab nicht gemogelt.

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Dienstag, 31. Januar 2006, 13:44 Uhr

Die Bürokratie...

...in diesem Land ist unbeschreiblich. Es geht natürlich um Geld. Es geht hier ja um nichts anderes mehr. Die einen wollen es haben, die anderen geben es nicht her. Wer zwischen die Mahlsteine kommt, wird zerrieben.
Für mich bedeutet es sinnlose Herumfahrerei. Aber gut. Am Ende wird etwas dabei heraus kommen, hoffe ich.
Nun weiß ich immer noch nicht, ob man in der Buchhandlung am Markt in EB endlich weiß, wer Else ist, ob man wenigstens eines ihrer Bücher führt und wann sie dort vielleicht einmal liest. Einst, wenn wieder die Sonne scheint, werde ich noch mal nach EB fahren, und dann werde ich meinen Fragen wirklich stellen.

Den Bücherlink musste ich hier wieder raus nehmen, amazon tut es garade nicht so, wie es soll und erzählt mir, mein Browser hätte einen Programmierfehler.

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Dienstag, 31. Januar 2006, 08:52 Uhr

Schnell noch...

...nen Kaffee und dann los. Irgendwer hat die Sonne versteckt. Dabei hasse ich doch graue Tage. Dieser wird trotzdem gut. MUSS gut werden. Es geht gar nicht anders. Erstens brauche ich, dass er gut wird, zweitens hatte ich eine gute Tageskarte [Reichtum, Fülle *höhöhö*], drittens gehe ich heute Abend mit Katja zu den "Mixern". Irgendwann will Chris noch mal her kommen. Der Tag ist ausgefüllt. Auch habe ich noch zu telefonieren und eine Rechnung zu schreiben. Das ist immer was besonders feines. Auch wenn sie nicht sonderlich hoch wird. *grrr*

Gestern Abend kurz vor elf kam noch ein Anruf. Ob ich einen zusätzlichen Dienst übernehmen könne. Klar kann ich! Und ich will auch. Dafür muss ich zwar mein Gespräch mit HaJüRü verschieben, aber das wird er verstehen.

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Montag, 30. Januar 2006, 18:22 Uhr

Wer hätte das gedacht...

...von einem M o n t a g, dass er richtig gut werden würde?
Der Papierkram ist zweifellos eine Lebensaufgabe, denn als ich vorhin am Briefkasten war, kam schon wieder Nachschub an Post, um die ich mich kümmern muss. So lange ich noch unberechtigte Rechnung bekomme, weiß ich wenigstens, dass ich noch lebe. *g*
Aber ich habe auch ein paar gute Nachrichten. Bei meiner Krankenversicherung musste ich etwas ändern und beim Gartenverein stand mir auch noch ein Gespräch bevor. Beides lief problemlos und in meinem Sinne. Nun muss das morgen nur noch klappen, dass ich auch zur Miete noch etwas dazu bekomme, und dann kann ich mich fast schon beruhigt zurück lehnen. Natürlich nur symbolisch, denn bissel was muss ich ja auch arbeiten, sonst bin ich ja nicht glücklich ;-)
Eine ganz liebe Freundin...
...meldete sich per ICQ. Eine von denen, die zwar dauernd irgendwo im Netz unterwegs sind, mal verschwinden, mal wieder auftauchen, die ich aber dennoch schon verloren glaubte. Und nun ist sie wieder da.
Von GabKo...
...bekam ich ein Bild aufs Handy. Das hat mir Chris, der vorhin mit Sarah auf einen Sprung vorbei kam, gleich noch mir ihrem Namen und ihrer Telefonnummer verbandelt. Jetzt seh ich sie also, wenn sie mich anruft.

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Montag, 30. Januar 2006, 08:11 Uhr

Was für eine Nacht...

Ich war schon sehr früh im Bett, weil ich noch lesen wollte, aber bereits gegen 22 Uhr über dem Buch einschlief. Ein geruhsamer Sonntag mit nichts zu tun, außer Papierkram macht eben auch müde. Gegen 0.30 Uhr wurde ich noch einmal wach. Das Übliche.
Nachts nutze ich mein Handy immer als Uhr, weil es beleuchtet ist. Und was entdeckte ich? Drei Nachrichten. Alle kurz nach Mitternacht eingetroffen. Also schrieb ich zurück. Und schon klingelte das Telefon. HaJüRü. Es gab einiges zu besprechen, und ich freue mich darauf, ihn diese Woche zu besuchen, um wieder gemeinsame Unternehmungen zu planen. Noch während unseres Gespräches kam ein weiterer Anruf, von dem zweiten SMS-Schreiber, genauer von einer Schreiberin.
Kaja Mae!
Wir trafen uns im Sommer vor acht Jahren und bauten innerhalb weniger Wochen eine sehr intensive Freundschaft auf, die einige Jahre überdauerte. Jahre gefüllt mit gesundheitlichen Tiefs, schwerwiegenden Entscheidungen und herben Schicksalsschlägen. Jahre gefüllt mit unzähligen Sonnenaufgängen über den Hinterhöfen von Connewitz, wenn die Feuer in den Tonnen langsam verglühten oder über den Feldern bei Tanna an so manchem Ostermorgen. Jahre voller Konzerte, voll endloser nächtlicher Telefonate, voll von Gedichten und Liedern, die Kaja für mich schrieb und sang. Jahre voller Sehnsucht und voller Musik.
Am Ende siegte der Blues. Er holte uns beide ein, und als sie endlich auf dem Weg war in ein neues, glückliches Leben, als sie aufhörte zu suchen, weil sie gefunden hatte - hatte ich mich schon so weit von meinem früheren [unserem] Leben entfernt, dass ich nicht mehr zurück fand.
Einmal noch hörte ich von ihr. Sie lud mich zu ihrer Hochzeit ein. Aber ich ging nicht hin. Ich war [wie so oft in den letzten Jahren] gerade an einem Tiefpunkt und konnte es einfach nicht fertig bringen, an einer solchen Feier teilzunehmen.
Letzte Woche, als ich zum Nachtdienst fuhr, entdeckte ich plötzlich einen entgangenen Anruf auf meinem Handy. Ich wusste sofort, dass ich die Nummer kannte und dass sie zu irgend jemandem aus diesem alten Leben gehörte, zu dem ich mir schon so lange wünsche, zurückkehren zu können. In der Firma schaute ich dann nach und stellte fest, dass es Kajas Nummer war. Wie gut, dass es Dinge gibt, die sich nicht ändern!
Heute Nacht hatten wir viel zu reden. Es war, als hätte es das Schweigen zwischen uns nie gegeben. Ich erfuhr, dass sie mich unter anderem auch zu ihrem 40. eingeladen hatte und sehr traurig war, dass ich nicht einmal geantwortet hatte. Einer von vielen Briefen, die mich nie erreicht haben. Das war in der alten Wohnung oft so. Manchmal fand Kitty meine [ungeöffnete] Post in ihrer Mülltonne, manchmal flatterten Ansichtskarten über die Straße oder lagen im Rinnstein. Nicht erhaltene Rechnungen fielen auf, wenn Mahnungen kamen, manchmal erreichten mich erst die eingeschriebenen vom Inkassobüro. Ich möchte lieber gar nicht wissen, wie viele private Post verloren ging. Von mindestens drei Briefen, die Kaja mir geschrieben hat, wissen wir es seit heute Nacht. Zum Glück ist das vorbei. Hier erreicht mich die Post.
Für das Jahr 2006...
...hatte ich mir nichts vorgenommen. Aber irgendwann kam mir der Gedanke, mich intensiver um meine Freundschaften zu kümmern, auch um die alten [fast] versunkenen. Da tauchte plötzlich GabKo wieder auf, wir verabredeten uns zum Brunch und es tat mir gut. Sie war auch die treibende Kraft bei unserem Pub-Besuch am Sonnabend. Und auch das hat mir gut getan. Und nun tauchte plötzlich nach so langer Zeit Kaja Mae wieder auf.
Es war 3.56 Uhr, als wir uns verabschiedeten. Ich konnte nach dem Gespräch noch lange nicht einschlafen. Das wird ein müder Tag werden heute.
Und es wird ein buntes Leben. Ich hab noch einige von den "alten" Freunden wieder auszugraben. Stimmts, Ulli? [Ich weiß, dass Du hier manchmal noch liest. Ich melde mich!]

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Sonntag, 29. Januar 2006, 21:18 Uhr

Einige von Euch wissen...

...dass ich ein erklärter Kürbisfan bin und immer wieder neue Sorten ausprobiere. Dank der Empfehlung von Cloud könnte ich mir nun vorstellen, auch noch ein Kartoffelfan zu werden.
Gesten Abend habe ich gemeinsam mit Katja schon Pläne ausgeheckt, wie wir das dieses Jahr am besten anstellen, um unserer Vorstellung von Gartenidylle mit denen des Vereins in Einklang zu bringen.
Huch, das klingt ja richtig gemäßigt und angepasst, gerade das haben wir aber gar nicht vor. Im Gegenteil, wir werden den Garten so bebauen, dass unserer Vorstellung von "schön" entspricht, und dazu darf der Rasen eben gerade nicht mit der Nagelschere geschnitten sein. Und außen herum kommt ein Sichtschutz, damit der Vereinsvorstand nur noch grün sieht, wenn er über den Zaun glotzt. Selbstverständlich werden wir die Verpflichtung erfüllen, mindestens ein Drittel der Fläche mit Obst und Gemüse zu bebauen. Wir werden im kommenden Jahr sogar mehr haben. Es wird nicht so sein,dass es dem Vorstand gefällt, aber so, dass es den Statuten entspricht und somit niemand meckern kann.
Zur Lieblingspflanze des Jahres haben wir die Topinambur auserkoren. Mittlerweile habe ich so viele davon, dass ich sie an allen Zäunen entlang mindestens doppelreihig auslegen kann. Das werden wir gleich im März tun, sobald wir auf den Acker können und sich der Boden graben lässt. Mit dem dichten Blattwerk und einer Höhe von 3,50 m bilden sie den idealen Sichtschutz, erfüllen die Forderung nach Nutzplanzen und haben den riesigen Vorteil, dass die Beete, auf denen sie wachsen ansolut unkrautfrei bleiben. Die Topis haben sogar den Giersch geschafft, und wer jemals das Pech hatte, Giersch in seinem Garten zu haben, der kann sich ungefähr vorstellen, wie unkrautvertilgend die Topis sind.
Natürlich wird es wieder Kürbisse geben, Zwiebeln und blaue Bohnen. Das Kräuterbeet wird erweitert, mit Süßkartoffeln wird experimentiert. Und natürlich wird es wieder ein paar selbstgezogene Pepperonipflanzen geben. Hach, ich freue mich schon auf den Saisonbeginn.

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Sonntag, 29. Januar 2006, 07:32 Uhr

Erst mal nen Kaffee...

...und dann eine Mail am mein Blechlein. Und danach...
...schnell ein Blick aus dem Wohnzimmerfenster.
Blick aus dem Wohnzimmerfenster
Gleich...
...wird dieser Eintrag weiter geschrieben.
So, da bin ich wieder. Der Himmel ist inzwischen hellblau und etwas diesig, der erste Kaffee ist alle und ich muss langsam meinen Kram zusammen packen, den ich mit zu meinen Eltern nehmen will. Dort bin ich zum Frühstück eingeladen.

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Sonnabend, 28. Januar 2006, 18:08 Uhr

In der Wohnung...

...sieht es zur Zeit aus, wie nach einem Bombeneinschlag, aber das ist mir gerade mal sowas von egal. Dass Katja nicht vorbei kommt, muss Gründe haben. Vielleicht hab ich sie aber auch verpasst, als ich noch im Café war. Ich werde sie anrufen, bevor ich los fahre. Vielleicht kommt sie ja doch mit. Wenn nicht...nojo.
Katja...
...war noch gar nicht da gewesen, weil das Aufräumen nach dem Fest länger gedauert hatte.

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Sonnabend, 28. Januar 2006, 17:45 Uhr

Mein Entschluss...

...bezüglich Garten steht nun auch fest. Ich behalte ihn. Wenigstens noch diese Saison.
Und zur Bekräftigung habe ich mir gleich ein paar Süßkartoffeln gekauft, die ich vortreiben will, damit ich sie im April auslegen kann.
Jetzt muss ich mir erst mal ein paar Schmerztabletten suchen, denn mein Rücken schmerzt heute, als wolle er mich mit Macht daran erinnern, dass ich nicht mehr die Jüngste bin. ;-)
Bis nachher muss es mir besser gehen, denn ich will mich heute Abend noch mit GabKo in einem Pub treffen. Jaja, die alten Zeiten...

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Sonnabend, 28. Januar 2006, 17:43 Uhr

Inzwischen...

... habe ich Julia angerufen und meinen Dienstplan für den nächsten Monat abgefragt. Es hat fast keinen Sinn mehr, dort überhaupt noch hin zu gehen. 59 Stunden, das ist sonst mein Wochenpensum. Da werde ich vielleicht doch mal ein paar von diesen Telefonnummern ausprobieren, die ich vorhin bekommen habe.

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