Sonntag, 22. Dezember 2002, 07:44 Uhr
...habe ich hinter mir. Nachdem es mir gestern nicht so gut ging, war ich schon gegen 22 Uhr im Bett. Aber schon ein Stunde später wachte ich von Kopfschmerzen wieder auf. Das waren aber nicht nur Kopfschmerzen, das war Migräne. Und so war ich die ganze Nacht damit beschäftigt, ein wenig Schlaf zu ergattern, nur um nach spätestens einer Stunde wieder von rasenden Schmerzen aufzuwachen. Erst zwischen 4 und 6 gab es mal zwei Stunden Ruhe und danach waren die Kopfschmerzen erträglich. Weg sind sie immer noch nicht, aber ich hoffe, dass ich jetzt wieder so weit fit bin, meine restlichen Arbeiten zu schaffen.
Ich muss mir unbedingt noch etwas für ChaKu einfallen lassen, ich habe es ihm versprochen.
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Sonnabend, 21. Dezember 2002, 13:59 Uhr
...kurz vor eins klingelte das Telefon. Boddy von Engerling. Sie haben gestern in der Moritzbastei gespielt, und nun wollte er noch einen Freund besuchen, hatte sich aber verfahren, stand hier im Ort an einer Schranke und brauchte einen Wegweiser. Ach Möööönsch, und ich habe mich so elend gefühlt, dass ich ihn nicht mal auf einen Kaffee her gebeten habe.
Was ist bloß los mit mir?
Die Sache mit Danis Bildern nimmt RoN mir ab, der auch schon wieder anrief, nachdem er ausgeschlafen hatte.
Ich glaube, ich sollte die beiden Reisen nutzen, um mal ernsthaft über mein Leben nachzudenken und darüber, wohin ich will im nächsten Jahr. Meist kommt zwar ohnehin alles anders, aber es kann ja nicht schaden, mal ein wenig Ordnung in meine Gedanken (und vielleicht auch Gefühle???) zu bringen.
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Sonnabend, 21. Dezember 2002, 12:52 Uhr
...nein, ich fühle mich im Moment ausgesprochen elend. Mein Kreislauf reagiert auf den Schlafmangel, so dass ich mich nur von einer Aufgabe zur nächsten schleppe, obwohl Geschenke oder Reisetaschen einpacken doch eigentlich schöne Arbeiten sind. Auf die Computerarbeit kann ich mich überhaupt nicht konzentrieren.
Mein "Allheilmittel" Milchkaffee, der gleichermaßen gegen Müdigkeit und zum Stressabbau hilft, kann ich heute nicht einsetzen, weil mein Magen ebenfalls beschlossen hat, mich zu quälen, mit Krämpfen und Durchfall. Und nun gesellen sich auch noch Rückenschmerzen hinzu.
Ich wünsche mir ein erholsames Mittagsschläfchen, aber ich ahne jetzt schon, dass ein solcher Versuch enden wird, wie es immer endet, wenn ich beschließe, mich mal ein wenig hinzulegen, um hinterher besser arbeiten zu können. Es wird das Telefon klingeln. Allerdings - ich könnte es ja auch leise stellen...
Aber wenigstens muss ich noch so lange warten, bis die zweite Charge Wäsche fertig ist und ich sie aufhängen kann.
Es ist schon wieder wie jedes Mal, wenn ich in den Urlaub fahren will, ich muss mir die freien Tage verdienen, indem ich vorher noch alles aufarbeite, absichere, dass auch alle Wünsche erfüllt sind, um mir ohne schlechtes Gewissen eine Reise gönnen zu können. Nur mit dem kleinen Unterschied, dass ich mich bei dieser Reise ja nicht genüßlich zurück lehnen und erholen kann, sondern arbeiten werde.
Es ist schon irgendwie eigenartig. Ich freue mich über diese Art Job. Ich mache das gern, weil ich zwar arbeiten muss und das auch recht anstrengend sein kann, ich aber bei allem immer lieber die positive Seite betrachte. Und die ist ja nun mal, dass ich nach Freilassing fahre, dort in einem schönen Hotel wohnen und viel von der schönen Gegend sehen kann, dass wir nach Salzburg zum Weihnachtsmarkt fahren werden und zur Watzmanntherme. All das kann mir den Job versüßen, aber dennoch ist es schließlich ein Job, der morgens mit dem Frühstück beginnt und auch nach den Abendessen noch nicht zu Ende ist, denn im Grunde sollte man rund um die Uhr für die Urlauber da sein, wenn sie Wünsche haben, besonders bei Reisen über die Feiertage.
Einige Menschen in meiner Familie und unmittelbaren Umgebung scheinen das aber ganz anders zu sehen. "Na, Du hast es doch gut, Du fährts doch in den Uerlaub!" oder "Du ziehst Dich doch mit Deiner Urlaubsreise geschickt aus der Affäre" (nicht mit den anderen Weihnachten feiern zu müssen). Ich werde jedes Mal richtig grillig, wenn meine Arbeit so dargestellt wird, als mache ich die ganze Zeit nichts. Wenn ich keinen Unterricht habe, heißt es, ich arbeite nicht, egal welche Anstrengungen ich unternehmen muss, um meinen Lebensunterhalt zu verdienen.
Ach, ich will nicht sauer sein. Es stößt mir nur immer mal wieder auf, gerade in solchen Momenten, da ich mir ein Bein ausreiße, um noch rechtzeitig allen alles recht zu machen, wenn es dann so dargestellt wird, als sei mein Leben ein einziges Zuckerschlecken.
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Sonnabend, 21. Dezember 2002, 08:39 Uhr
...denn unser als Weihnachtsfeier deklariertes "Klassentreffen" war sehr lustig, und so wurde es spät (bzw. früh). Fast genauso früh, nämlich kurz nach 5 Uhr rief RoN an, um mich zu wecken. Es hat sich inzwischen so eingebürgert, dass er, wenn er samstags morgens aus dem Nachtdienst kommt, mich abholt und mit zum Einkaufen nimmt.
Darauf hatte ich mich gefreut, allerdings stellte ich, als ich einen Euro für den Wagen suchte, erschrocken fest, dass ich keine Geldbörse dabei habe. Da ich mich absolut nicht daran erinnern konnte, wann ich diese aus der Tasche genommen hatte, wurde ich nervös und fürchtete schon, ich hätte das Teil verloren. Ich versuchte, mich nicht hängen zu lassen, aber RoN meinte doch, ich sei recht nachdenklich geworden.
Am Ende lag die Geldbörse auf dem Küchentisch. Alles noch mal gut gegangen!
Inzwischen grummelt die Waschmaschine und die Einkäufe von heute Morgen sind verstaut. Allerdings stehen die Tüten von meinem gestrigen "Steifzug" noch im Flur. Also werde ich nachher irgendwann noch Geschenke verpacken. Meine Reisetasche muss auch noch gepackt werden und ein paar kleinere Aufträge, die ich für "noch vor Weihnachten" versprochen habe, warten auf Erledigung. Das werde ich heute gar nicht alles schaffen, da ich dummerweise zugesagt habe, Dani an ihrem Stand auf dem Weihnachtsmarkt zu besuchen, um ihr ein paar Fotos zu bringen, die sie über Weihnachten mit nach Schweden nehmen will.
So wird es heute wieder ein langer Tag und alles, was ich nicht schaffe, muss ich dann morgen Vormittag fertig bekommen. Das ist der spätestmögliche Termin, denn ab Nachmittag bin ich bei Mutti. Alle treffen sich da, um Weihnachten zu feiern. So groß ist unsere Familie gar nicht, aber wir bringen über die Feiertage einfach nicht mehr alle Leute an einen Tisch, weil jeder zu einer anderen Zeit bei irgend wem eingeladen ist. Das wäre auch nicht anderes geworden, wenn ich nicht verreisen würde.
So findet unsere Familienweihnachtsfeier, wie schon letztes Jahr, am vierten Advent statt. Und damit endet dann hoffentlich der Weihnachtsstress.
Morgen Abend will RoN kommen, der mich dann am Montag in aller Frühe zum Bus bringt.
Hoffentlich schaffe ich, alles noch rechtzeitig zu erledigen.
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Freitag, 20. Dezember 2002, 04:59 Uhr
...bis Weihnachten kriegen wir auch noch rum" meinte der Andre von Leipzig 91.3 eben.
Es sind auch für mich nur noch ein paar Stunden, in denen ich noch nicht einmal sehr viel tun muss. Die Klasse überarbeitet heute ihre PowerPoint-Präsentationen, damit ich diese dann bewerten kann. Es sind Gruppenarbeiten, so dass ich denke, es wird ihnen auch nicht allzuviel ausmachen. Ab Mittag haben wir dann Weihnachtsfeier und um 14 Uhr ist dann bereits Feierabend.
Ich werde mich anschließend noch einmal ins Gewühl der Einkaufszentrums stürzen, um noch ein paar Kleinigkeiten zu besorgen. WIRKLICH nur Kleinigkeiten. Etwas für Justin, denn für ihn ist Weihnachten ja noch schön.
Mit Chris habe ich mich geeinigt, dass wir im neuen Jahr einen ganz gemütlichen stressfreien Einkaufsbummel machen, bei dem sich die Zwei etwas aussuchen dürfen. Danach gehen wir dann noch schön essen und tun so genau das, wozu uns im Weihnachtsstress die Muse fehlt, nämlich zusammen sein und die gemeinsame Zeit genießen.
Heute Abend gibt es dann noch eine Weihnachtsfeier, auf die ich mich auch freue, mit der Klasse, die im September fertig geworden ist.
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Mittwoch, 18. Dezember 2002, 22:52 Uhr
...des Abends am Rechner. Dabei sollte das heute ganz anders laufen. Icvh wollte früh ins Bett, SEHR früh! Und dafür dann um 4 Uhr aufstehen, Haare waschen und ausgeruht am Rechner noch ein paar unaufschiebbare Dinge erledigen, aber wenn ich mich von morgens kurz nach sechs bis nachmittags kurz vor sechs wegen irgendwelchen Unterrichts außer Haus herum treibe, muss natürlich ab 20 Uhr bei mir keine Ruhe einkehren, sondern just um diese Zeit das Telefon klingeln. Und natürlich muss, während ich noch telefoniere, auch noch das Handy lärmen und eine Reporterin mich drängen, ihre Mail von gestern zu beantworten. Wenn sie wüsste, wie selten ich Mails beantworte...
Ich stelle den Wecker auf 3.30 Uhr, schließlich soll sie meine Antwort haben, wenn sie morgen ins Büro kommt, kuschel mich auf die Couch, lese drei Seiten und bin gerade über dem Einnicken, denn inzwischen ist es kurz vor neun, da - piepst das Handy. Ich lese die SMS, entscheide, dass RoN mir verzeihen wird, wenn ich sie nicht beantworte und drehe mich auf die andere Seite. In weniger als einer Viertelstunde bin ich eingeschlafen, da klingelt das Telefon! Dani will wissen, wann wir uns über Weihnachten sehen, wodurch mir mit Schrecken einfällt, dass ich völlig vergessen hatte, ihr meine veränderten Pläne mitzuteilen.
Über diesem Gespräch wird es nach 22 Uhr, und ich bin mittlerweile so aufgekratzt, dass ich ohnehin nicht mehr schlafen könnte. Also schalte ich Hans ein, und noch während er hoch fährt und ich mir, weil ich ja eigentlich doch hundemüde bin, einen Kaffee aufbrühe, klingelt das Handy. RoN wollte mir Gute Nacht wünschen. Ist ja süß! Nur dass ich eben gerade im Begriff bin, KEINE gute Nacht zu haben.
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Dienstag, 17. Dezember 2002, 20:51 Uhr
...scheint mir hier gerade alles aus den Händen zu rutschen. Die Tagebücher, die ich sonst täglich gelesen habe, die Menschen, die dahinter stehen und mir wichtig geworden sind, mein eigenes Tagebuch, das sich nicht mehr gut liest, nur noch uninteressantes Geschreibsel enthält.
Habe ich mich verändert in den letzten Wochen? Hat mein häufiger Kontakt zu RoN mich verändert? Oder die eigenartige Beziehung, die wir zueinander haben?
Ist meine Strickbesessenheit die Ursache der Veränderungen? Oder ist sie vielleicht die Folge?
Ich dachte, ich hätte mich endlich wiedergefunden, aber jetzt im Moment habe ich das Gefühl, mich vollkommen zu verlieren. Dabei geht es mir eigentlich gut. "Eigentlich" - Unsinn, es geht mir gut! Wirklich!
Ich komme nur überhaupt nicht damit klar, dass da jemand in meinem Leben herum springt, der am liebsten jede freie Minute mit mir verbringen würde. Nicht, dass mir das unangenehm wäre, ich bin ja auch gern mit ihm zusammen. Außerdem drängt er sich keinesfalls auf. Er fragt, ob ich Zeit habe, und meist nehme ich sie mir, wider besseres Wissen. Dann wieder fehlt sie mir, die Zeit. Ich gerate deswegen nicht mehr so unter Druck, wie noch vor ein paar Wochen. Irgendwie bekomme ich am Ende doch alles fertig. Zumindest das, was unbedingt werden muss. Aber die vielen kleinen Dinge, die bisher meinen Alltag ausmachten und mir lieb geworden sind, bleiben auf der Strecke. Und genau das stört mich nun.
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Dienstag, 17. Dezember 2002, 20:08 Uhr
...dass es mir vorkommt, als wäre es schon mitten in der Nacht. Es kam mir auch vor zwei Stunden schon vor wie mitten in der Nacht. Entsprechend müde bin ich und würde mich am liebsten auf die Couch knautschen und lesen. Aber wie üblich bin ich mit meiner Arbeit noch nicht fertig.
Nach der Schule war ich bei RoN Kaffee trinken. Das war angenehm entspannend. Aber danach fehlte mir erst recht die Lust, meine "zweite Schicht" zu beginnen. Dabei müsste dringend ein Angebot geschrieben werden. Ich hasse es, Angebote zu schreiben.
Viel lieber würde ich Socken stricken, denn ich muss noch einen einzelnen und ein komplettes Paar fertig bekommen, bevor ich auf Reisen gehe.
Ach, und Tagebücher habe ich auch schon seit vorgestern nicht mehr gelesen. *seufz*
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Montag, 16. Dezember 2002, 05:04 Uhr
...dieses seltsame Phänomen, dass ich in der Nacht zum Montag vor einer neuen Schulwoche nie richtig schlafen kann. Dabei kenne ich die Klasse, freue mich sogar darauf, weil ich mit dieser Klasse bisher keiner Schwierigkeiten hatte. Wir beschäftigen uns die ganze Woche mit Internet, also gibt es auch vom Stoff her keine Probleme. Dennoch habe ich mich schon seit einer Stunde schlaflos im Bett herum gewälzt und mich nun entschlossen, aufzustehen und lieber hier ein paar Zeilen zu hinterlassen.
Am Samstag...
...war ich ja nun in Seiffen. Der gesamte Ort ein einziger Weihnachtsmarkt. Aber wegen der Bergparade waren dort so unmöglich viele Menschen angereist, dass man nicht richtig treten konnte. Der Versuch, in irgend einer Gaststätte einen Platz zu bekommen, verlief ergebnislos, so dass wir nach einem Rundgang durch den gesamten Ort am Ende mit einer Rostbratwurst vorlieb nahmen.
Am Nachmittag gab es noch eine erzgebirgische Weihnachtsfeier, aber um die Heimatlieder konnten wir uns drücken, denn nach Kaffee und Weihnachststollen zogen Fahrer und Hostessen bereits wieder zu den Bussen, um diese warm laufen zu lassen. Das war auch notwendig, denn als wir ankamen, hatte der Bus 6°C Innentemperatur, bis die ersten Fahrgäste kamen, waren es wenigstens 16°.
RoN holte mich abends vom Bus ab, und wir waren noch französisch essen.
Allerdings hätte ich besser nicht bei ihm übernachten sollen, denn ich schlief sehr schlecht und war gestern den ganzen Tag über entsprechend "knautschig".
Immerhin...
...waren wir gestern Nachmittag im Einkaufszentrum. RoN wollte nicht, wegen der vielen Menschen, aber ich quengelte so lange, bis er mit kam. Und es hat sich gelohnt. Ich habe das Computerspiel bekommen, dass Mutti Lisa zu Weihnachten schenken will und auch noch ein kleines Geschenk für Mutti. Für Chris und Stephie muss ich in dieser Woche noch mal mit den beiden los.
Christophs Auto...
...streikt seit dem Wochenende auch. Nun habe ich ihm gestern mein Abschleppseil geborgt, weil er sich anschleppen lassen muss. Ich würde ihm ja eine neue Batterie spendieren, aber daran liegt es leider nicht. Wäre ja auch zu einfach gewesen.
In diesem Zusammenhang hat RoN mir einen Octavia angeboten, und ich bin schwer am Überlegen, ob ich mir das Auto leiste. Gestern war ich mir schon sicher, habe aber trotzdem gesagt, ich will noch eine Nacht darüber schlafen. Heute Morgen bin ich schon wieder im Zweifel, obwohl es unsinnig ist. Der Grund ist nämlich ein sehr sentimentaler, ich kann mich nicht von meiner alten Gustl trennen, weil es Vatis Auto war.
Meine Weihnachtsreise...
...wird sehr schön, das weiß ich jetzt schon, denn ich weiß inzwischen, wer der Fahrer sein wird und wohin es geht, nämlich nach Freilassing. Dummerweise habe ich meinen Katalog im Bus liegen lassen und die Homepage des Veranstalters ist nicht aktuell. Ich soll aber diese Woche noch einen Katalog per Post bekommen, dann kann ich Euch hier noch beschreiben, was mich über die Feiertage erwartet.
Wenn neben Strickzeug und Büchern mein Reisegepäck noch nicht zu schwer ist, werde ich den Laptop mitnehmen, und dann sollte es mir gelingen, das Tagebuch auch während der Reise weiter zu führen. Im Hotel wird ja wohl Telefon sein, woran ich mein Modem anstöpseln kann. Falls nicht, gibt es dann im neuen Jahr einen Nachtrag mit Reisetagebuch.
Nun...
...werde ich mich langsam fertig machen. Es hat vorhin geregnet, und ich will früh genug los, um trotz der hässlichen Straßenverhältnisse möglichst pünktlich inder Schule anzukommen.
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Freitag, 13. Dezember 2002, 12:59 Uhr
...ein Mensch mit Wünschen, und im Moment wünsche ich mir, dass ich meinen Auftrag schon fertig hätte und Zeit für ein Mittagsschläfchen, weil ich mich schon wieder so kaputt fühle. Ach sind das Wünsche!
Freitag der 13.
...mir kann heute nix mehr passieren. Am Morgen beim Aufräumen rutschte mir ein Sektglas aus den Händen und zerschellte auf den Küchenfliesen. Mein unangenehmes Erlebnis habe ich also weg. Und glücklich ausgegangen ist es auch, denn es handelte sich nur um ein ganz einfaches IKEA-Glas, auf das ich auch verzichten kann. Und ich habe es geschafft, die Scherben aufzufegen, ohne mich zu schneiden. Also habe ich doch einen Glückstag erwischt.
Gegen 10 rief Hanne an, um mir zu sagen, dass sie heute Abend nicht mit zur Lesung kommt. Wieso überrascht mich das nicht?
Meine Haare...
...habe ich heute Morgen doch gefärbt. Es musste sein, und es sind auch nur ganz wenige ausgegangen. Scheinbar hilft die Behandlung doch schon, obwohl ich sie erst seit einer Woche anwende.
Der Reiseunternehmer...
...rief an und bestätigte die Termine für die Feiertage. Nun fahre ich also doch schon vor Weihnachten. Am 23. geht es nach Freilassing. Die Reise endet am 27.12. und gleich am 28. geht es wieder los in den Bayerischen Wald. Ich bekomme noch das genaue Programm zugeschickt, damit ich mich vorbereiten kann.
Morgen fahre ich nun doch nicht "ins Blaue", sondern nach Seiffen und will mich auch darauf noch ein wenig vorbereiten.
Der heutige Tag dürfte ein paar Stunden mehr haben, ich würde sie voll bekommen.
Korrektur...
...am 14. Oktober schrieb ich etwas über Atcha Acoustic und die CD "Knights of the Bluestable" und muss hier der guten Ordnung halber mal zwei Korrekturen los werden. Also, die CD ist ein Sampler, auf dem die Jagger-Brüder nur mit einem einzigen Titel vertreten sind, was ich aber erst weiß, seit ich sie selbst besitze. Unbedingt hörenswert ist die Scheibe jedenfalls.
Und der zweite Fehler betrifft den Termin des Honky Tonks, bei dem Atcha Acoustic auftrat. Es war nicht im Herbst 99, sondern bereits im Mai, genauer am 29. Danke @Doris für diesen Hinweis.
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Script by Alex